Nächster Poetry Slam:
Sonntag, 15. November
E-Werk, Erlangen
20:30 Uhr (Einlass 20:00 Uhr)
Wer mit seinen selbstgeschriebenen Texten im Wettbewerb mitmischen will, meldet sich vor der Show am Einlass oder schickt eine Email an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de
Tolle Fotos des Abends, geschossen von Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157618455461142/show/
und http://www.facing-my-life.de/2009/05/20/erlangenslam-2/
Den Wettbewerb ergänzte dieses Mal unser musikalischer Spezialgast Nikita Gorbunov, der sich selbst und seine Lieder wieder einmal alles andere als ernst nahm und bei seinem zweiten Set sogar im Schlafanzug (!) auf die Bühne kam – warum, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Dies alles änderte jedoch auch nichts daran, dass seine intelligenten, poetischen Texte, getragen von angenehmem Gesang und eingängigen Gitarrenmelodien, so manches Mal für Gänsehaut sorgten. Dass er dabei immer wieder von sehr persönlichen und tief melancholischen Reflexionen unvermittelt ins überzeichnet Alberne hinüber und wieder zurück sprang, ist wohl der ganz typische Gorbunov-Stil: Eben erklärt er seiner kleinen Tochter noch auf rührende Weise, dass er ihr nichts bieten könne, außer diesem kleinen Refrain, im nächsten Atemzug bzw. Song sprengt er das gezwungene Ambiente eines allsonntaglichen Mittagessens bei den spießig bornierten Schwiegereltern, indem er überraschend und mit großer Geste sein Gemächt auf den Tisch legt.
Der nächste Poetry Slam findet am Sonntag, den 17. Mai 2009, um 20.30 Uhr im Erlanger E-Werk statt (Einlass 20 Uhr).
Das Teilnehmerfeld ist bereits vollzählig besetzt und schmückt sich mit folgenden Namen:
Tolle Fotos des Abends, geschossen von Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157617208367146/show/
Der Artikel zur Show aus den Erlanger Nachrichten:
http://www.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=1005345&kat=56&man=3
Jakob Nacken aus Tübingen war an diesem sommerlich temperierten Abend für das Rahmenprogramm zuständig. Mit elegantem Humor und eingängigen Melodien bildete er das genau richtige Kontrastprogamm zum wortgewaltigen Rest des Abends und unterhielt in drei kurzen Etappen vorzüglich – singend, klavierend, augenzwinkernd und schick in Schale geworfen.
Auditive Feinschmecker, optische Allesfresser und leidenschaftliche Slammermäuler aufgepasst!
Am Sonntag, den 19. April 2009, wird ab 20.30 Uhr (Einlass 20 Uhr) wieder der Unberechenbarkeit gehuldigt und der Poetry Slam nimmt die Kellerbühne des E-Werks in Beschlag.