Starker Abend mit großen Momenten und permanenter Kurzweil.
Rahmenprogramm: ein toller Magnus Großmann mit verrückten Texten, schwäbischer Rapkunst von jenseits der Sprachbarriere und Songs auf Gitarre und Halbplayback.
Superlockeres und überdurchschnittlich gut gelauntes Publikum, das sich nicht an der Enge störte und zeitweise von Lachsalven nahezu lahmgelegt wurde.
Im Wettbewerb:
Der (noch) unbekannte Sven Fritze aus Bielefeld schaffte den Doppelsieg mit dem wie erwartet großartigen Felix Römer. Svens Nummer „Wecke den Ernie in Dir“ war aber auch eine den Horizont erweiternde Erfahrung! Tolle Performance von Martin Geier, ebenso Turnkey, mit mehr Energie auf der Bühne. Schräge, doch interessante, beeindruckenderweise komplett auswendig vorgetragene Rede auf englisch von Michael Schmelz. Starkes Debüt von Annika aus der Offenen Liste – hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen. Deftigste Kost von Nils Rusche – wie schon auf der Bühne gesagt: die Kategorie Poetry wurde beachtlich gedehnt. War sehr lustig, stahl jedoch (wohl unfreiwillig) seinem Vorredner die Show:
Peemaster Grand, für viele heimliches Highlight des Abends. Einen solch poetischen, packenden und geradezu majestätischen Text hatte auch der Moderator dieses Jahr noch nicht gehört – unsere Hochachtung!
Nächste Show:
Sonntag, 18. Oktober,
im E-Werk zu Erlangen.
Beginn 20:30 Uhr (Einlass 20:00 Uhr)
Dies mal freuen wir uns unter anderem auf:
Felix Römer (Berlin)
Sven Fritze (Bielefeld)
Peemaster Grand (Würzburg)
Nils Rusche (Bamberg)
Peter Parkster (Nürnberg)
Martin Geier (Nürnberg)
Christian Wincierz (Erlangen)
Michael Schmelz (Erlangen)
Den denkwürdigen Februar-Slam gewann verdient die überragende Clara Nielsen aus Bamberg. Bilder vom letzten Slam am 15. Februar gibt es hier: Fotos (klick) und hier (nochmal klick)
Vielen Dank an Crosa, der diese hervorragenden Fotos geschossen hat!
“The Fuck Hornisschen Orchestra” fanden es toll in Erlangen, besucht sie doch mal auf ihrer Homepage:
www.myspace.com/fuckhornisschenorchestra
Der Poetry Slam am 15.2. steigt mit musikalischer Unterstützung eines echten Underground-Geheimtipps, “The Fuck Hornisschen Orchestra” (mehr Infos unten) reisen aus Leipzig an, um Erlangen die Unschuld wiederzugeben. Auch im Wettbewerb tummeln sich bereits zahlreiche Namen, die uns einen tollen Abend in Aussicht stellen: