Alle Beiträge von Bremmo

Seit 2001 beim Poetry Slam Erlangen dabei

Rückblick auf das Saisonfinale Mai 2014

Der letzte reguläre Slam der Saison 2013/2014 ist Geschichte. Vielen Dank für das volle Haus. Gleichzeitig gratulieren wir Marvin Ruppert zum Sieg. Im Finale konnte er sich gegen Thomas Schmidt und Nils Frenzel durchsetzen.

Eine tolle Show bot auch unser Special Guest Nikita Gorbunov aus Stuttgart, der uns mit einer Zusammenfassungs-Freestyle-Rap-Performance überraschte:

Gästebucheinträge, diesmal gänzlich ohne Pillermänner:

 

Und zu guter Letzt hier auch noch die Bilder des Abends

So und wer immer noch genug hat, der gönne sich noch die Kritik des Abends vom re>flex-Magazin aus Erlangen: http://www.reflexmagazin.de/2014/05/21/poetry-slam-stand-up-comedy/

Fuck Hornisschen Orchestra 23.01.14 im E-Werk

DONNERSTAG, 23. JANUAR 2014 21:00 Uhr

Clubbühne im E-Werk Erlangen

Es werden die Hits in neuen Arrangements und neuer Instrumentierung erklingen. Die Bandmitglieder heißen Sex me DJ-Disc Mixer, Mix me DJ-Disc-Mixer, Ucreate-Music, Ukulele, Keytar, Gitarre, Keyboard, VL1, AirFX, Julius Fischer, Christian Meyer und das weltgrößte Bodenpiano! Ein Abend voller Quatsch und Klatsch. Ein Kindergeburtstag des Wahnsinns. Unvergesslich wird das! Weiterlesen

Rückblick auf den Novemberslam 2013

Ein Gastbeitrag des Reflexmagazins

Kleine Männchen – Bitches — Death Metal — Königreich für Schokolade

Eine bekannte Tech­nik zur Reka­pi­tu­la­tion der Inhalte eines Poe­try Slams vor der Abstim­mung stellt die Stich­wort­su­che dar – warum also nicht den gest­ri­gen Slam im E-Werk auch genauso beschreiben?

Kleine Männ­chen

Ein klei­nes Männ­chen, das auf einem Motor­rad in Gras­hal­men ver­schwand, kam in Mär­chen­spra­che aus­ge­feilt bei Peter Bähr vor, der inzwi­schen für in krea­ti­ver Absur­di­tät ange­sie­delte Fan­ta­sie­texte bekannt ist. Zuvor hatte Fina­list Tho­mas Schmidt, auf­grund eines Sat­zes von Chris­tine Hadert­hau­ers die Euphe­mis­mus­zwerge ent­deckt, die das tat­säch­li­che Elend wort­ge­wandt ver­schlei­ern. Und auch Max Schulle, der den Anfang machte, musste sich mit klei­nen Männ­chen her­um­schla­gen — in Form von „Kin­dern aus dem Para­dies“, die sich sei­nen Erfah­run­gen als Feri­en­be­treuer nach nicht ganz so para­die­sisch ver­hal­ten. Da wären bei­spiels­weise der selbst­mord­ge­fähr­dete Samuel oder Bitch Jes­sica zu nennen.

Bit­ches

Mit einer Bitch siegte außer­dem Tobias Schmolke aus Bay­reuth, mit der BWL-Bitch näm­lich, die eine immense Zahl an Text­mar­kern besitzt und ihre Wim­pern­tus­chefarbe mit dem Innen­fut­ter der Hand­ta­sche abstimmt. Nicht allzu kli­schee­haft wurde es durch eine ordent­li­che Por­tion Selbst­iro­nie, die er in sei­nem ers­ten Text bei sei­ner Beschrei­bung als pädo­phi­ler Nazi, der im Bus für eine Früh­ge­burt und einen Todes­fall sorgt, auf die Spitze getrie­ben hatte. Ein biss­chen Bitch war dann auch Kathi Mock, wenn sie im Finale ihr Ver­hal­ten gegen­über einer ner­vi­gen Freun­din unter Ver­wen­dung zahl­rei­cher rück­über­setz­ter Angli­zis­men, wie „Nacken­trä­ge­r­ober­teil“, beschrieb.

Death Metal

Zuvor hatte sie im Rah­men der Reihe Was ist Kunst? über­zeu­gend über Death Metal infor­miert und war mikro­fon­zer­stö­rend von der Bühne gerauscht. Das wäre Kid Wol­ken­krat­zer, die für die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung des Abends sorg­ten, und eher im Bereich des deutsch­spra­chi­gen Soft­rocks anzu­sie­deln sind, garan­tiert nicht pas­siert. Musik kam außer­dem von klin­gen­den Becken, wenn die Zeit über­schrit­ten wurde. Sie gehö­ren zum neuen Instru­men­ten­in­ven­tar, mit dem der Ablauf der 7-Minuten-Begrenzung ange­kün­digt wer­den kann, nach­dem es keine Hupe mehr gibt (Reflex berich­tete).

König­reich für Schokolade

Ein Stich­wort, das noch erwähnt wer­den muss, weil Debbie Sche­foer in ihrem Mit­mach­text der Schock­ef­fekt sehr gut gelang: Hatte das Publi­kum zu Beginn noch eif­rig „ein König­reich für Scho­ko­lade“ geru­fen, so bekam das Stich­wort nach der Erwäh­nung der scho­ko­la­den­her­stel­len-den Kin­der­ar­bei­ter, nur noch von ihr aus­ge­spro­chen, einen uner­träg­li­chen Beigeschmack.

Stim­mung und Inhalte also unter­schied­lichst und viel­fäl­tig — wie zusam­men­hangs­lose Stich­wör­ter, die in einer Rezen­sion zusam­men­ge­fügt wer­den. Zum nächs­ten Mal im E-Werk wie­der am 15. Dezember.

Vera Pods­kalsky

Bilder des Abends

Ein kleiner Rückblick auf den Open-Air-Poetry-Slam zum Poetenfest 2013

Bestes Wetter, beste Stimmung, beste Poeten und ein best-gelauntes Publikum. Freier Eintritt und ein krachend voller Garten im E-Werk Erlangen. Logisch, ist ja auch Poetenfest und das Line-Up bot eine handverlesene Auswahl mit den besten Slammern Deutschlands (Pierre Jarawan, Andy Strauß, Dalibor, Pauline Füg, Alex Burkhard). Musikalisch umrahmt, wenngleich nicht weniger poetisch, wurde die Show von Frank Spilker (bekannt von der Band „Die Sterne“).

Nach spannenden zwei Runden mit abwechslungsreichen Texten auf höchstem Niveau fiel es dem Publikum und Moderator Lucas Fassnacht nicht gerade leicht eine gerechte Entscheidung zu treffen. Nach einiger Diskussion stand schließlich Andy Strauß und Pierre Jarawan im fesselnden Finale.

Am Ende gratulierten wir dem Gewinner Pierre Jarawan, dem brüderlich der Sieg des Open-Air-Slams zum Poetenfest von Andy Strauß überlassen wurde. Normalerweise wäre wohl sonst ein klassischer Fall von Doppelsieg fällig gewesen, wie er seit über einem Jahrzehnt so häufig in Erlangen praktiziert wird.

So aber wurde Pierre Jarawan Erster und Andy Strauß konnte sich mit dem (nicht vorhandenen) Fair-Play-Pokal schmücken.

Den Hauptgewinn, eine XXXL-Flasche Bier, haben sie freilich dann gemeinsam mit den anderen PoetInnen geleert. Zusammen feierten wir das Ende des Sommers und Dank Petrus blieben auch an diesem Abend die Himmelstore geschlossen.

Hier findet ihr ein paar Bilder

Und die Gästebucheinträge des Abends könnt ihr hier nachlesen:

Wer keinen Gästebucheintrag platzieren konnte oder sonst noch Senf zum abgeben hat, der kann dies gerne unten im Kommentarfeld tun, wenn auch nur mit Buchstaben und Zahlen.

Und wer jetzt immer noch nicht genug hat, kann sich auch noch die Bildergallerie von den Erlanger Nachrichten zu Gemüte führen.

Und wer jetzt grundsätzlich noch nicht genug vom Poetry Slam im E-Werk Erlangen hat, der kommt einfach am 15. September 2013 um 20 Uhr wieder vorbei und wir slammen gemeinsam in die neue Saison 2013/2014.

Euer Orga-Team von e-poetry.de