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Finale der Deutschsprachigen Slammeisterschaften 2011

Das Highlight der Poetry-Slam-Events ist die deutschsprachige Meisterschaft, die 2011 in Hamburg zum 15. Mal stattfand.

Das Finale in der O2 World in Hamburg (22. Oktober 2011) war mit über 4000 Besuchern der weltweit größte Poetry Slam, der je stattfand. 

Wer die knapp dreieinhalbstündige Show verpasst hat, kann sich die von Arte Live Web produzierte Aufnahme hier weiterhin anschauen:

Teilnehmer im Einzelfinale:
Theresa Hahl (Poetry Slam / Mainz)
Sebastian 23 (Pretty Poetry Slam / Düsseldorf)
Laurin Buser (Titelverteidiger U20 / Basel)
Patrick Salmen (Titelverteidiger Einzel / Wuppertal)
Nektarios Vlachopoulos (Slam / Pforzheim)
Till Reiners (Landesmeisterschaft Berlin)
Renato Kaiser (Slam!Gallen / St. Gallen)
Svenja Gräfen (Koblenzer Reimstein / Koblenz)

Rahmenprogramm:
Dan Sully, JW Basilo, Shelley Randall
Mark Kelly Smith (Begründete vor 25 Jahren das Format Poetry Slam, wird deshalb auch liebevoll der Slampapi genannt)
Team k.u.k. (Wewalt Koslovsky, Frank Klötgen)

Teilnehmer im Teamfinale:
LMBN (Sulaiman Masomi, Andy Strauß, Sebastian 23, Mischa-Sarim Vérollet)
Team Totale Zerstörung (Julius Fischer, André Hermann)
Team&Struppi – Titelverteidiger Team (Jasper Diedrichsen, Moritz Neumeier)
Als eine Kuh des Weges kam, fragte es die andere Pferde (Patrick Salmen, Torsten Sträter)
Allen Earnstyzz (Stefan Dörsing, Temye Tesfu, Julian Heun, Scott-Horst Kinski)
Erzfreunde (Lars Ruppel, Sebastian 23)

Wort Ab! Mai 2011

 

Mit freundlicher Unterstützung von Radio Z gibts hier wieder die aktuelle Sendung von Wort Ab! Ohren aufgesperrt!

Zu hören gibts:

  • Alexander Lugh
  • Renato Kaiser
  • Lucas Fassnacht
  • Katharina Spengler
  • Armin Neitzel
  • MC JB
  • Karen Finneyfrock
  • Sulaiman Masomi

 

Rückblick auf den April ’11 Slam

Ein wirklich schöner Slamabend und wieder volles Haus im E-Werk Erlangen – viel Poesie sowie ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis. Als Krönung gab es einen Doppelsieg der beiden Finalisten Renato Kaiser und Sulaiman Masomi. Und auch unsere weitgereiste Gastpoetin Karen Finneyfrock war begeistert von unserem Slam, ganz besonders unserem Publikum sowie der Stadt Erlangen. Lest unter folgendem Link ihre Eindrücke ihrer Deutschlandtour:
http://finneyfrock.wordpress.com/2011/04/29/on-tour-in-germany-what-cost-the-world/

Zum poetischen Wettkampf des Abends statt vieler geschriebener Worte hier für euch die Zusammenfassungen von unserem Moderator Jan Siegert zum Nachhören:

Runde 1:
Zusammenfassung_Jan_April11_Runde1.mp3

Runde 2:
Zusammenfassung_Jan_April11_Runde2.mp3

Bilder:

Ankündigung Poetry Slam am 17. April 2011

Sonntag, 17.04.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Die Aprilausgabe des Erlanger Poetry Slams steht vor der Tür und hat es in sich – kein Scherz. Ein Doppelrahmenprogramm aus Live-Musik und US-amerikanischer Spoken Word Poetry umschließt den gewohnt unberechenbaren (natürlich im positiven Sinne!) Wettkampf der Bühnendichter aus der Region sowie den verschiedensten Ecken Deutschlands und der Schweiz.  Einige der angemeldeten Künstler haben wir uns schon seit langer Zeit auf die Bühne gewünscht und freuen uns wie Bolle, dass es endlich geklappt hat. Slam it, Baby!

Im Dichterwettstreit treten an:

Sulaiman Masomi (Paderborn)
Renato Kaiser (Fribourg, Schweiz)
Anke Fuchs (Köln)
Lucas Fassnacht (Erlangen)
Lena Ritter (Nürnberg)
Katharina Spengler (Erlangen)
Osama (Nürnberg)
Kaddi Cutz (Dresden)
Jan Brauner (Erlangen)

Special Guests:

Karen Finneyfrock (Seattle, USA)
Die Autorin, Performance-Poetin und Lehrerin für angewandte Kunst startet ihre Deutschland-Tournee in Erlangen, im Rahmenprogramm unserer Aprilshow. Im Heimatland des Poetry Slam gehört die Stipendiatin des Richard Hugo House in Seattle zur überschaubaren Anzahl derer, die sowohl auf der Bühne als auch zwischen zwei Buchdeckeln mit ihrer Poesie zu glänzen vermögen. 2010 erschien ihr zweites Buch „Ceremony for the Choking Ghost“ bei Write Bloody Press. Im selben Jahr reiste sie im Auftrag des US Department of State nach Nepal, um dort als Kulturgesandte Veranstaltungen und Kurse für Performance-Poesie zu leiten.

Finneyfrock writes poetry with muscular verve and narrative push. The depth and breadth suggested in just a few polished images placed next to each other will make you reconsider what poetry can do. Karen Finneyfrock is a rare example of a slam poet who writes excellent poetry.” (Paul Constant, The Stranger)

Ihr Auftritt bei uns wird ermöglicht in Zusammenarbeit mit der Agentur Sprechzimmer, dem US-Generalkonsulat Frankfurt und der amerikanischen Botschaft (public affairs program) und selbstverständlich mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts Erlangen.

Alexander Lugh (Bamberg)
Liedermacherstyle in der Manier von Eric Fish und Funny van Dannen. Der gebürtige Dessauer tritt oft auch unter dem Untertitel „Der Mann mit der Melodei“ und am 17.4. zum ersten Mal bei uns in Erlangen auf. Mit Gitarre, selbstgeschriebenen Songs und einer sehr charmanten und authentischen Ausstrahlung wird er den musikalischen Part des Rahmenprogramms übernehmen. Wir sind gespannt!

 

Noch ein kleiner Nachschlag zur Ankündigung…
Auch wenn uns vom Erlanger Poetry Slam naturgemäß die Buchstaben mehr liegen als die Ziffern, dürfen diesmal ausnahmsweise auch einmal die Zahlen zu Wort kommen 😉

Da Karen Finneyfrock unmittelbar zum Auftritt bei uns anreist und auch etliche der Gastpoeten eine ordentliche Wegstrecke zu uns zurückzulegen haben, stellen wir am 17.4. einen neuen Anreise-Rekord (einfache Strecke) zum Erlanger Slam auf: knapp über 10.000 km! Als Emmisionsausgleich wird das ORGA-Team einen Baum pflanzen.
Bemerkenswert ist auch die Zahl der youtube-Aufrufe, die einer unserer Gastpoeten mit einer Handvoll Videomitschnitte seiner Slamauftritte zu verzeichnen hat: insgesamt über 500.000, holla-die-Waldfee! Übrigens kommen die Wettkampf-Teilnehmer am 17.4. gemeinsam auf über 170 Slamsiege, 70% der beteiligten Künstler sind zum ersten Mal bei uns auf der Bühne und 50% sind weiblich, was wir in Anbetracht der Diskussionen um die Frauenquote ebenfalls nicht unerwähnt lassen möchten.

Jetzt aber genug der Zahlen, denn wie heißt es so schön – „ein Wort sagt mehr als tausend Zahlen“. Man sieht und hört sich am 17. April im E-Werk!