Rückblick auf den Mai-Slam 2011



Ein sehr poetischer, emotionsreicher Slam liegt hinter uns, bei dem trotzdem sämtliche Register der Bühnenpoesie gezogen worden sind. Lest hier die Zusammenfassung und macht euch ein Bild mit Fotos von Art Stefan.


Wir gratulieren der Freiburgerin Maria-Xenia Hardt und dem Darmstädter Tilman Döring, die den Wettkampf mit einem Doppelsieg für sich entschieden, und bedanken uns bei allen Teilnehmern für einen intensiven und durchweg abwechslungsreichen Abend.

AIDA

Andenken: Der Mai als Erinnerungsanker für den Abschied vom Vater, ein trauriges Jubiläum und ein sehr intimer Text als erster Beitrag an diesem Abend.

Philipp Ziem

Luftschlossbodentrupp: Das Gefühl der genau im richtigen Maße gelebten Zeit und andere Besonderheiten in der Gegenwart einer hier bedichteten jungen Dame namens Eva.

Schriftstehler

Sex: Mit ansteckendem Humor erzählte der Hambruger von Geschlechtsverkehr mit Darth Vader, Norbert Röttgen und anderen Imaginationen eines schlechten Liebhabers mit zuviel Phantasie.

Maria-Xenia Hardt

Status Quo: Zwischen dem Suchen und den Finden ist es doch in jungen Jahren eigentlich ganz schön – sogar auf Freiburger Studentenparties „Tanz Dich grün mit DJane Claudia Roth“!

Frau Wortwahl

Du-Botschaften: Emotionale Performance und schnelle Verse über einen nicht abgeschlossenen Abschied und die Anstrengungen der Zweisamkeit.

Tilman Döring

Locker: Gangster-Poesie und Stellungnahme zu ewig gut gemeinten Ratschlägen vom Kalenderblatt – das ist der Hals schon ganz steif vom ständigen Nicht-Hängenlassen der Schultern.

Stefan Unser

Paradox: Der nicht geschriebene Text als Projekt mit Roadmap, Milestones, Zielvereinbarungen und Kompetenz-Kompetenzen.

Marion Margies

Literatur: Handwerklich perfekt formulierte Episode aus dem Elternalltag – die mal tote, mal kranke Maus, der Toaster und das Kind voller guter Absichten.

Nino Berry

Wiederkehr: Harte Gostenhofer Nächte und Rap der alten Schule mit einem Rucksack voller Reime und noch mehr Realness.

Lichtberg

Umrahmt wurde das Ganze von hingebungsvoller Popmusik mit ordentlich Soul und Groove, für die wir uns bei den Ohrwurmzüchtern von Lichtberg bedanken! Wem ihre Musik gefallen hat – in sechs bis 12 Monaten erscheint ihr aufwendig produziertes Debüt-Album und solange könnt ihr sie zumindest auf Facebook finden und begleiten.

Ebenso bedanken wir uns bei Stefan Grimm von Art Stefan aus Nürnberg für die schönen Fotos, von denen es natürlich noch mehr auf seiner Website zu sehen gibt – http://art-stefan.500px.com/ – sowie im Folgenden noch einige atmosphärische Schnappschüsse des Mai-Slams 2011:

3 Gedanken zu „Rückblick auf den Mai-Slam 2011“

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