Max Kennel – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Sun, 05 Jul 2015 19:06:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Jubiläumsshow “11 Jahre Poetry Slam Erlangen” am 13.01.2013 https://www.e-poetry.de/2012/12/jubilaumsshow-11-jahre-poetry-slam-erlangen-am-13-01-2013/ https://www.e-poetry.de/2012/12/jubilaumsshow-11-jahre-poetry-slam-erlangen-am-13-01-2013/#respond Thu, 20 Dec 2012 08:45:02 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3486 Sonntag, 13.01.2013
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt:  11 € (VVK zzgl. Gebühren)

Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.  >>Karten online kaufen (klick)<<

 GMS 130113

Grandmasters Poetry Slam

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Sonntag, 13.01.2013
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt:  11 € (VVK zzgl. Gebühren)

Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.  >>Karten online kaufen (klick)<<

 GMS 130113

Grandmasters Poetry Slam

Zum Schnapszahl-Jubiläum „11 Jahre Poetry Slam“ gehen wir in die Vollen – mit einer Auswahl der besten Slampoeten, die derzeit auf deutschen Bühnen zu finden sind! Neun von ihnen treten am 13. Januar gegeneinander an, darunter auch die beiden letzten deutschen Meister im Poetry Slam. Zusätzlich wird es ein Duell der beiden derzeit außergewöhnlichsten deutschsprachigen Slam-Teams geben. Und drumherum ein Rahmenprogramm aus Live-Musik, Kabarett und intelligentem Nonsens der Königstigerklasse.

Die Künstler des Abends:

Pierre Jarawan (München)
Pierre Jarawan
Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2012
Baden-Württembergischer Slam-Meister 2011

Nektarios Vlachopoulos (Mannheim)
Nektarios Vlachopoulos_c_Uwe_Lehmann
Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2011
Gewinner Grandmasters Slam Stuttgart 2012

Team Totale Zerstörung (Leipzig)
TTZ
Deutschsprachige Poetry Slam Team-Champions 2011 & 2012

Team Tübingen – Harry & Jakob (Tübingen)
Harry & Jakob
Deutschsprachige Poetry Slam Team-Champions 1999 & 2004

Lars Ruppel (Marburg)
Lars Ruppel
Gewinner des Internationalen Poetry Slam Festivals in Bozen/IT 2005
Zweimaliger Gewinner des Slams der Leipziger Buchmesse 2005 und 2010
Zweimaliger Sieger des WDR-Poetry Slams

Theresa Hahl (Berlin)
Theresa Hahl_c-TinaScholz
Protagonistin im Kinofilm „Dichter und Kämpfer“
Hessische Slam-Meisterin 2011
Weidener Literaturpreis 2010

Christian Ritter (Würzburg)
Christian Ritter
Bayrischer Slam-Meister 2010 & 2011
Fränkischer Slam-Meister 2012

Max Kennel (Bamberg)
Max Kennel
Bayrischer Slam-Meister 2012

Florian Cieslik (Köln)
Florian Cieslik
Zweimaliger Gewinner SWR Radio Poetry Slam

Necip Tokoglu (Aachen)
Necip Tokoglu
Gewinner Polit-Slam der deutschen Meisterschaften 2006

Clara Nielsen (Bamberg)
Clara Nielsen
Rekordsiegerin des Erlanger Slams

Bybercap (Erlangen)
Bybercap
Poetry Slam Youtube-Champion

The Fuck Hornisschen Orchestra (Dresden / Leipzig)
TFHO
Rostocker Koggenzieher 2010
Nominiert für Prix Pantheon und Kabarett Kaktus

[youtuber youtube=’http://www.youtube.com/watch?v=RCSrT20GXOY‘]

Sie sorgen am 13.01.13 (neben anderen Künstlern) für das musikalische Rahmenprogramm: The Fuck Hornisschen Orchestra sind die beiden Poetry Slammer und Musikanten Julius Fischer und Christian Meyer. Bei Nightwash und im Quatsch Comedy Club sind sie inzwischen Stammgäste und im NDR darf man sie regelmäßig als Showband des Comedy Contests erleben. In ihrem bereits dritten Programm „Hoffnung 3000“ haben sie wieder allerlei Spielzeug(instrumente), nie Gesehenes und Unfassbares aus den Ein-Euro-Shops dieser Welt mitgebracht. Musiziert wird mal ganz ohne Instrumente, mal in großer Technobesetzung, meistens jedoch mit der guten alten Gitarre, die aus den Knochen von Diktatoren gedrechselt wurde.

Neu beim Poetry Slam?
In diesem Wettstreit der Dichter sind alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst erlaubt: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, welche Laune und welcher Text, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne, bevor die Zuschauer in teils dramatischen Applausabstimmungen über Sieg oder Niederlage entscheiden dürfen. Wen wird das Publikum zum Sieger des Abends küren?

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung durch das Kultur und Freizeitamt der Stadt Erlangen.

Kultur_Freizeitam_Erlangen1.gif

…ein letztes Mal unter der Moderation von Jan Siegert (Stuttgart), der sich an diesem Abend nach 11 Jahren von einem tollen Publikum verabschiedet.

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Poetry Slam am 16. September 2012 https://www.e-poetry.de/2012/09/poetry-slam-am-16-september-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/09/poetry-slam-am-16-september-2012/#comments Tue, 11 Sep 2012 09:59:09 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3411 Sonntag, 16.09.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Die neue Poetry Slam Saison beginnt! Im Wettkampf der Dichter erwarten uns erneut alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Als special guest begrüßen wir den zweifachen deutschen Poetry Slam Meister und Träger des Deutschen Kleinkunstpreises Sebastian Krämer aus Berlin.

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Sonntag, 16.09.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Die neue Poetry Slam Saison beginnt! Im Wettkampf der Dichter erwarten uns erneut alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Als special guest begrüßen wir den zweifachen deutschen Poetry Slam Meister und Träger des Deutschen Kleinkunstpreises Sebastian Krämer aus Berlin.

Dem Dichterwettstreit stellen sich:

Max Kennel (Bamberg)
Axel Horndasch (Erlangen)
Ben Bögelein (Ansbach)
Jonathan Baumgärtner (Schweinfurt)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Paddi Tröger (Ansbach)
Sage Dragon (Forchheim)
Elisabeth von Wittenberg (Erlangen)
Helmuth Steierwald (Nürnberg)
Lukas Willer (Erlangen)

Rahmenprogramm:

Sebastian Krämer (Berlin)

Der 1975 in Ostwestfalen geborene Musikpoet, Komponist und Chansonnier ist Absolvent der Friedberger Akademie für Poesie und Musik SAGO. Als künstlerischer Leiter des Zebrano-Theaters in Berlin lädt er dort jeden Monat in den »Club Genie und Wahnsinn« ein. 2009 gewann er den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson. Zuvor hatte er bereits in der deutschen Poetry Slam Szene für einiges Aufsehen gesorgt, indem er die deutschsprachigen Meisterschaften gleich zweimal zu gewinnen vermochte (2001 und 2003) – was vor ihm noch niemandem gelungen war.
Auch im TV ist Sebastian Krämer präsent, zuletzt in „Ottis Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen. Unter anderem war er Gast beim Pro7 Quatsch Comedy Club, bei Florian Schröders „Seitensprung“ auf 3Sat, „Neues aus der Anstalt“ im ZDF und „Night-Wash“ im WDR-Fernsehen. Im vergangenen November spielte er sein Programm „Krämer bei Nacht“ in den „Wühlmäusen“ in Berlin vor ausverkauftem Haus mit Unterstützung des Mendelssohn Kammer Orchesters Leipzig.

[youtuber youtube=‘http://www.youtube.com/watch?v=xwtj97YXZj4&feature=plcp‚]

Weitere Infos, Videos und mehr auf www.sebastiankraemer.de
Lesenswert ist ein Interview mit sechs deutschen Chansonniers – darunter auch Sebastian Krämer – in der aktuellen Ausgabe von DB mobil.

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Poetry Slam am 15. April 2012 https://www.e-poetry.de/2012/04/poetry-slam-am-15-april-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/04/poetry-slam-am-15-april-2012/#comments Thu, 05 Apr 2012 17:17:29 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3314 Sonntag, 15.04.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Eine neue Ausgabe des großen Dichterwettstreits steht vor der Tür, diesmal umrahmt von einer fünfköpfigen Live-Band um den talentierten Erlanger Singer/Songwriter Raphael Kestler. Im Wettkampf erwarten uns wie immer alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Bon appétit!

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Sonntag, 15.04.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Eine neue Ausgabe des großen Dichterwettstreits steht vor der Tür, diesmal umrahmt von einer fünfköpfigen Live-Band um den talentierten Erlanger Singer/Songwriter Raphael Kestler. Im Wettkampf erwarten uns wie immer alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Bon appétit!

Bisher freuen wir uns auf…

Andreas Weber (Münster)
Max Kennel (Bamberg)
Tobias Gralke (Freiburg)
Stefan Unser (Malsch)
Maurice Meijer (Karlsruhe)
Indiana Jonas (Landau)
Commandante Grimm (Stuttgart)
Loony Lorna (Schwandorf)
Paddi (Ansbach)

Es musizieren…

Raphael Kestler und Band

Raphael Kestlers Musik will nicht progressiv sein. Eher ist sie eine Rückbesinnung auf die Langsamkeit des Lebens.
„m. zieht aufs Land“ heißt sein Debütalbum; der Titel hält was er verspricht. Die Atemlosigkeit des Stadtlebens ist von den zehn Songs sehr weit weg. Jedes Lied ist ein Rückzugsort, ein Innehalten und ein kleiner Appell an die Natürlichkeit sowie an das Gefühl statt dem ewigen Rausch. „Wie lange reicht dein Atem? Wir bleiben, halten still“, singt er beispielsweise in dem Lied „Freiheit im ¾ Takt“.
Auch musikalisch hat sich Raphael Kestler für das Gefühl entschieden. Trotzdem finden sich auf dem Album keine kitschüberfrachteten Popballaden. Das wäre auch viel zu groß , viel zu schwer. Die Leichtigkeit dominiert die einzelnen Stücke, mal spielerisch, mal mit Beat, während die begleitende Band, Manuel Zwanzger (Gitarre), Simon Vater (Bassklarinette), Florian Fischer (Percussions) und Claudia Trinczek (Gesang), diesen Charakter der Lieder noch verstärkt.

 

 

 

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Doppelrückblick auf die Juni-Slams 2011 https://www.e-poetry.de/2011/06/doppelrueckblick-auf-die-juni-slams-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/06/doppelrueckblick-auf-die-juni-slams-2011/#comments Sun, 26 Jun 2011 12:51:46 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2864 Zwei Slams in zwei Tagen, das hatte der Juni in Erlangen zu bieten – kurz bevor sich die Kultur eine Weile in ihre Berg-Pause verabschieden musste.

Bereits am 3. Juni gab es eine kleine, eintrittsbefreite Kurzausgabe des EPS unter freiem Himmel anlässlich der Sternen Nacht auf dem Martin-Luther-Platz zu hören, der sich sehen lassen konnte. Lucas Fassnacht (Erlangen), Peter Parkster (Nürnberg), Max Kennel (Bamberg) und Der Tom (Magdeburg) sorgten in zwei Runden für eine abwechslungsreiche Show, bei der trotz zufälliger thematischer Schwerpunktsetzung bei den Themen Gott und Sex auch zu frühabendlicher Stunde kein Blatt – außer manchmal das mit dem Text drauf – vor den Mund genommen wurde.

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Zwei Slams in zwei Tagen, das hatte der Juni in Erlangen zu bieten – kurz bevor sich die Kultur eine Weile in ihre Berg-Pause verabschieden musste.

Bereits am 3. Juni gab es eine kleine, eintrittsbefreite Kurzausgabe des EPS unter freiem Himmel anlässlich der Sternen Nacht auf dem Martin-Luther-Platz zu hören, der sich sehen lassen konnte. Lucas Fassnacht (Erlangen), Peter Parkster (Nürnberg), Max Kennel (Bamberg) und Der Tom (Magdeburg) sorgten in zwei Runden für eine abwechslungsreiche Show, bei der trotz zufälliger thematischer Schwerpunktsetzung bei den Themen Gott und Sex auch zu frühabendlicher Stunde kein Blatt – außer manchmal das mit dem Text drauf – vor den Mund genommen wurde.

Für den musikalischen Rahmen sorgte die Wahl-Erlangerin Paula Linke, mit sanften und bezaubernden Songs von frühsommerlicher Leichtigkeit, die für einen guten Kontrast zum Wettkampf sorgten. Den schließlich entschied Max Kennel für sich, und übrigens war das schon sein zweiter Sieg in diesem Jahr.

Nur zwei Tage später fand der letzte reguläre Erlanger Slam vor der Sommerpause statt – wobei sich der Sommer an diesem Tag schon einmal von seiner unangenehmen Seite zeigte angesichts der drückenden Schwüle, die am 5. Juni herrschte. So erlebten wir einen feinen, sehr poetischen Abend, der schon vor Beginn schweißtreibend war.

Die Siegerin des Juni-Slams kommt aus Marburg (wo dereinst die Gebrüder Grimm studierten) und heißt Theresa Hahl. Als Origami-Falterin an den Schnittstellen der Wahrheit überzeugte sie mit ihrem unverwechselbaren Vortragsstil und eigenwilligen lyrischen Perspektiven auf Ruhepole in Zeiten im Schnelldurchlauf.

Frank Klötgen, der mit ihr im Finale stand, verlor sich ganz in einer wortgewaltigen, aber sehr getragenen und philosophischen verbalen Kamerafahrt in den Mikrokosmos einer grünen Wiese – ganz im Gegensatz zu Runde 1, wo der Essener (der übrigens auch Frontmann der Band Marilyn’s Army ist) mit einem sprachlichen Wunschbrunnen hadernd einen virtuos geschriebenen und performten Hochgeschwindigkeitstext zum Besten gab, an den wir hier noch lange erinnern werden

In einer selten so knapp gewesenen und daher auch sehr streitbaren Mehrfachabstimmung am Ende von Runde 1 hatte Klötgen sich gegen den Heidelberger Tobias Gralke durchgesetzt, der mit seinem ruhig vorgetragenen Hochlied auf die Poesie stellenweise für echte Gänsehautmomente sorgte.

Ähnlich eng war es für Katja Hofmann aus Halle, die mit der charmantesten Hasstirade seit langem und einem sofort nachgelegten romantischen Text für ausgeglichenes Bühnenkarma sorgte.

Ebenfalls knapp ausgeschieden war Wolf Hogekamp, einer der absoluten Gründungsväter des Poetry Slams in Deutschland, der für ordentlich Berliner Luft auf der Bühne sorgte, als er seine Heimatstadt und den originären Kommunikationsstil ihrer Bewohner zu mehreren, variantenreichen Texten verdichtete („Janz Berlin ist eine Wolke“).

Und auch darüber hinaus war dieser schöne Abend einer, den ich an eurer Stelle nicht verpasst haben möchte! Da wäre beispielsweise die Piratenballade von Sage Dragon aus Forchheim zu nennen, der das Publikum die akkustischen Effekte zu seiner Schauermär generieren ließ (wobei vor allem der sich auf einzigartige Weise verselbstständigende Meereswind unvergesslich bleiben wird). Axel Horndasch aus Erlangen ließ die Zuschauer Monate und Jahreszahlen auswählen, zu denen er jeweils das dazugehörige Gedicht seiner aktuell jubilierenden Homepage www.gedicht-des-monats.de vortrug. Leonie Mühlen aus Landsberg stellte die lebensverlängernden Maßnahmen längst herztoter Freundschaften in Frage. Schlumpf aus Erlangen, der unfallgeschädigt auf Krücken die Bühne entern musste, zelebrierte Rückblick, Tragik und Traurigkeit ohne jedes Zugeständnis an die allgegenwärtige Unterhaltungsorientierung. Der Heidelberger Philipp Herold überführte eine waschechte Liebeserklärung in die Termini der Fußballberichterstattung – mehr als nur eine plumpe Referenz an die Frauen-WM!

Last but ganz sicher not least sei noch dem Stuttgarter Tino Bomelino ein Dank und ein „Chapeau!“ gesprochen, der uns ein erfrischend unkonventionelles Rahmenprogramm irgendwo zwischen intelligenter Comedy, musikalischer Hingabe und experimenteller Verspieltheit (ich will auch so einen Looper!) servierte – nebst eines längst überfälligen Experiments zur Eruierung des Zusammenwirkens der humoristischen Reaktion auf einen Witz und dem Zusammengehörigkeitsgefühl des Publikums.

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Eindrücke vom Februar Slam 2011 https://www.e-poetry.de/2011/02/rueckblick-auf-den-poetry-slam-erlangen-februar-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/02/rueckblick-auf-den-poetry-slam-erlangen-februar-2011/#comments Mon, 21 Feb 2011 02:57:17 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2575 Zu früher Stunde senden wir euch unsere ersten Eindrücke vom Poetry Slam Erlangen am 20. Februar 2011:

Vor ausverkaufter Hütte wurde der Abend musikalisch umrahmt  von „Lautstufe Zwei“.

Nach der Auslosung durch die Poetenfee begann ein abwechslungsreicher Slam:

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Zu früher Stunde senden wir euch unsere ersten Eindrücke vom Poetry Slam Erlangen am 20. Februar 2011:

Vor ausverkaufter Hütte wurde der Abend musikalisch umrahmt  von „Lautstufe Zwei“.

Nach der Auslosung durch die Poetenfee begann ein abwechslungsreicher Slam:

Marvin Suckut stand in seinem Text aus dem Bett auf, wie in den Textzeilen des Liedes von Money Boy und interpretiert es dabei in Form und Inhalt. Auf eine sehr sympathische Art und Weise spannte er die Verbindungen zwischen den Verszeilen und deckte dabei teilweise völlig unerwartete Erkenntnisse auf.

Er wurde von Armin Neitzel abgelöst, der einen Text für Anfänger im Himmel verfasst hatte und uns damit einen Einblick in das Paradies und das mögliche Leben der Hinterbliebenen geboten hat.

Christian Grohganz hatte es mit der Angst zu tun und schilderte die Tücken seiner Kindheit. Angst in all ihren Facetten.

Osama hatte das Gejammere seines Kumpels Ingo satt und zwang ihn mit einer halbautomatischen Pistole die Dinge im Leben zu ändern, die ihn nerven. Genau, ihr habt es erraten, mit dem Ergebnis, dass danach auch wieder alles Scheiße war… sein Statement: Leute, lebt euer Leben und genießt es!

Florian Cieslik befasste sich mit dem Niedergang der Sprache und sein Text war ein Plädoyer für selbige.

Katharina Spengler feierte dieses Jahr bereits im Familienkreis einige runde Geburtstage. Da man da so oft nach der Liebe gefragt wird, schreibt sie kurzerhand einen Text, wo sie erklärt, was es damit so auf sich hat, mit der Liebe.

Carina Birzer konfrontierte, das während ihres Vortrags immer stiller werdende Publikum, mit den Schrecken des KZs in Dachau und zeigte auf, wie absurd ein Lachen in den Gaskammern während der Besichtigung ist.
Eben kein Platz für einen lustigen Schulausflug… das Publikum folgte ihrem Vortrag in respektvollem Schweigen.

Lukas Fassnacht schaffte es, die Menge wieder etwas aufzumuntern, obwohl sein Text sich kritisch mit dem kaputten System befasste. Revolte! Ein Gruß an alle Ottonormalverbrauchten!

Sage Dragon ließ die Emotional-Konversation sprechen und rief auf zu mehr Mut für und in der Liebe, selbst wenn es öfter mal nicht so wie geplant läuft.

Max Kennel begab sich auf die Suche nach den Eiern der Dichter und fand keine… weshalb nur noch dumme Kinder gezeugt werden, da die Dichter lieber dichten als ihren Liebesschwüren auch mal Taten folgen zu lassen. Dieser Vermehrungsaufruf fiel wirklich auf fruchtbaren Boden, denn er schaffte es damit ins Finale.

Der Sieg wurde hart umkämpft zwischen Marvin Suckut, Katharina Spengler und Max Kennel.
Marvin, als Suchender nach der richtigen Ausdrucksform und dem stärkersten Wortmanöver konkurrierte mit dem Text von Katharina Spengler über die Unnahbarkeit einer intellektuellen Frau, der eben diese Haltung dann doch zum Verhängnis wurde. Zum Schluss Max Kennel, der uns in die Grundlagen der Dichtung an sich und generell einführte und dem Publikum auch ihre Tücken nicht vorenthielt.
Der Text in Verbindung mit dem gekonnt gedichteten Vortrag brachten ihm den Sieg ein.

Und zum ersten Mal auch auf e-poetry.de könnt ihr nochmal die Zusammenfassungen von Moderator Jan Siegert anhören.

Runde 1
https://e-poetry.de/wp-content/uploads/2011/02/1.Runde_Zusammenfassung_Jan.mp3

Runde 2
https://e-poetry.de/wp-content/uploads/2011/02/2.Runde_Zusammenfassung_Jan.mp3

Bilder des Abends chronologisch, nicht von alpha nach omega

[See image gallery at www.e-poetry.de]

Auch das Reflexmagazin reviewed über den letzten Erlanger Poetry Slam:
MARACUJA! oder EIER, JUNGS, WIR BRAUCHEN EIER!- der poetry-slam vom 20.Februar 2011

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https://www.e-poetry.de/2011/02/rueckblick-auf-den-poetry-slam-erlangen-februar-2011/feed/ 8
Ankündigung Poetry Slam am 20. Februar 2011 https://www.e-poetry.de/2011/02/ankundigung-poetry-slam-am-20-februar-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/02/ankundigung-poetry-slam-am-20-februar-2011/#comments Wed, 09 Feb 2011 23:26:31 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2549 Sonntag, 20.02.2011
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Nach unserer großen Jubiläumsshow folgt nun der nächste reguläre Erlanger Poetry Slam – so wie wir ihn kennen und mögen! Selbstverständlich mit vielen neuen Gesichtern und liebgewonnenen alten Bekannten auf der Bühne, angereist aus Nah und Fern und Dazwischen. Drumherum erwarten uns diesmal ein Rahmenprogramm, wie es besser nicht zum Slam passen könnte.

Weiterlesen -> Ankündigung Poetry Slam am 20. Februar 2011…

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Sonntag, 20.02.2011
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Nach unserer großen Jubiläumsshow folgt nun der nächste reguläre Erlanger Poetry Slam – so wie wir ihn kennen und mögen! Selbstverständlich mit vielen neuen Gesichtern und liebgewonnenen alten Bekannten auf der Bühne, angereist aus Nah und Fern und Dazwischen. Drumherum erwarten uns diesmal ein Rahmenprogramm, wie es besser nicht zum Slam passen könnte.

Dem Wettstreit der Bühnendichter stellen sich im Februar…

Florian Cieslik (Köln)
Christian Grohganz (Leipzig)
Marvin Suckut (Konstanz)
Lucas Fassnacht (Erlangen)
Max Kennel (Bamberg)
Carina Birzer (Erlangen)
Osama (Nürnberg)
Bybercap X (Erlangen)
Katharina Spengler (Fürth)
Armin Neitzel (Nürnberg)
Sage Dragon (Forchheim)

Das Rahmenprogramm legen wir im Februar getrost in die vier Hände von…

Lautstufe Zwei (Stuttgart, Fürth)

Bevor  Lautstufe Zwei am 04.03.  auf der Bühne des Tassilo-Theaters in Nürnberg die Premiere ihres neusten Werks feiern, geben sie uns als special guests des Februar-Slams einen kleinen Vorgeschmack auf ihr abendfüllendes Programm „Mit Zuckerbrot und Peitsche!“.

Das uns wärmstens empfohlene Künstlerduo in der Selbstbeschreibung:
„Wir schreiben das Jahr 2011. Alle Künste, wie Musik, Schauspiel, Zauberei, Artistik und Kabarett sind schon lange auf Bühnen zu sehen gewesen. Alle Künste ?– nein.
Eine kleine noch unentdeckte Kunstform macht seit geraumer Zeit von sich reden und begeistert das Publikum. Fetzige Sprechkunst mit wortgewandten, pointieren und sprachwitzigen Rezitationen trifft auf einfühlsame Klaviermusik. Lassen sie sich von einem Programm voller Klangpoesie, Chansons und Wortakrobatik verzaubern und packen Sie Ihr Zwerchfell ein.
Irina Harsch (Klavier) und Tobias Föhrenbach (Sprechkunst) nehmen Sie mit auf eine absurde Geschichte von Beziehungen im Ausnahmezustand.“

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