Thomas Schmidt – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Tue, 28 Jan 2025 17:13:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.6 Poesie statt Mandarinen! https://www.e-poetry.de/2015/11/poesie-statt-mandarinen/ https://www.e-poetry.de/2015/11/poesie-statt-mandarinen/#respond Fri, 20 Nov 2015 12:23:39 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=441713 Der Poetry Slam im Dezember

Sonntag, 13. Dezember 2015
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
VVK: 7,50 Euro, AK: 8 Euro

Pause vom Geschenkekaufen!

Eure Künstlerinnen und Künstler:

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Der Poetry Slam im Dezember

Sonntag, 13. Dezember 2015
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
VVK: 7,50 Euro, AK: 8 Euro

Pause vom Geschenkekaufen!

Eure Künstlerinnen und Künstler:

Adina von Möchtegern (Wien)
Eine Reisende. Sucht des Tages schönsten Moment. Verliert sich in der Kunst. Findet sich in der Kunst. Gibt alles.

Bo Wimmer (Marburg)
Der geheime Pate der Slam-Szene. Wenige kennen das Spiel um den Applaus so gut wie er, und wenige spielen es so variantenreich.

Lisa Eckhart (Berlin)
Sie trägt das Korsett unserer Gesellschaft mit dem Stil derer, deren Zuversicht bodenlos ist. Pathos ist der Stab, mit dem sie durch das Leben wandert; und sie selbst ist es, die ihn ironisch bricht.

Piet Weber (Berlin)
Geschichten über seine Mutter, über das Internet, über Berlin, über Glück. Der Alltag kann sehr heiter werden, wenn Piet davon erzählt.

Großraumdichten (Würzburg/Stuttgart)
Pauline Füg und Tobias Heyel widmen sich der Elektropoesie. Der Klang der Sprache wird zum Instrument im Orchester der Gedanken.

 

Außerdem mit dabei:

Philipp Czerny (Hamburg)
Felix Kaden (Erlangen)
Markus Berg (München)
Thomas Schmidt (Schwabach)

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Die Gala war zwar Januar, doch lohnt sich auch der Februar! https://www.e-poetry.de/2015/01/die-gala-war-zwar-januar-doch-lohnt-sich-auch-der-februar/ https://www.e-poetry.de/2015/01/die-gala-war-zwar-januar-doch-lohnt-sich-auch-der-februar/#respond Mon, 26 Jan 2015 15:23:07 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=440934 Sonntag, 8. Februar 2015
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
VVK: 7,50 Euro
, AK: 8 Euro

Viel süddeutsche Poesie, Musik aus Niedersachsen, Pommes ohne Ende, was will man mehr!

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Sonntag, 8. Februar 2015
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
VVK: 7,50 Euro
, AK: 8 Euro

Viel süddeutsche Poesie, Musik aus Niedersachsen, Pommes ohne Ende, was will man mehr!

Für Euch auf der Bühne:

Samuel Kramer (Offenbach)
hat gerade Abitur gemacht. Seine jugendliche Freude am Reimen ist von beindruckender Kunstfertigkeit gestützt; die Fragen, die er aufwirft, gehen jedes Alter an.

Marvin Suckut (Konstanz)
wohnt am Bodensee. Dort schreibt er Märchen, die sich reimen – und die so befreit sind vom Staub der Vergangenheit, so frisch, dass man sie vor zehn Jahren „fresh“ genannt hätte.

Markus Becherer (Kaiserslautern)
promoviert in physikalischer Chemie. Nebenbei hat er die Poetry-Slam-Landesmeisterschaften in Rheinland-Pfalz gewonnen. Das ist ihm zwar eher ausversehen passiert, aber schlimm findet er es nicht. Hoffen wir, dass die Wissenschaft nicht darunter leidet!

Tobias Heyel (Stuttgart)
braucht das Laute nicht, die große Geste liegt ihm fern. Wenn er den Dunkeln der Welt die Poesie entgegensetzt, dann reicht ein Wort allein, betroffen und bewegt zu machen.

Weitere Teilnehmende:

Maximilian Schulle (Erlangen)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Heike Temmel (Erlangen)
Udo Tiffert (Dresden)
Philipp Potthast (München)

 

Musik: Natascha Bell (Hannover)

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Last but not least – der letzte Slam vor der Sommerpause! https://www.e-poetry.de/2014/04/last-but-not-least-der-letzte-slam-vor-der-sommerpause/ https://www.e-poetry.de/2014/04/last-but-not-least-der-letzte-slam-vor-der-sommerpause/#respond Mon, 21 Apr 2014 09:51:50 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=82065 Sonntag, 18. Mai 2014
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7 Euro

 

Macht Euch bereit für ein finale furioso! Bevor Bergkrichweih und Fußball-WM und traumhaftes Liegewiesenwetter uns das Kulturinteresse aus den Adern schlürfen, hauen wir euch noch einmal eine so saftige Portion Kunst um die Ohren, dass Ihr davon zehren könnt, bis der faule Sommer sich wieder verdrückt hat!

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Sonntag, 18. Mai 2014
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7 Euro

 

Macht Euch bereit für ein finale furioso! Bevor Bergkrichweih und Fußball-WM und traumhaftes Liegewiesenwetter uns das Kulturinteresse aus den Adern schlürfen, hauen wir euch noch einmal eine so saftige Portion Kunst um die Ohren, dass Ihr davon zehren könnt, bis der faule Sommer sich wieder verdrückt hat!

Es treten auf:

Jan Lindner (Leipzig)
Marvin Ruppert (Marburg)
Pauline Füg (Würzburg)
Philipp Multhaupt (Tübingen)
Marie-Theres Schwinn (Berlin)
Philipp Czerny (Erlangen)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Nina Modauer (Ingolstadt)
Nils Frenzel (Bayreuth)
Lukas Spranger (Nürnberg)

Musik: Nikita Gorbunov

Nikita Gorbunov (Foto Benny Ulmer)

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Rückblick auf den Novemberslam 2013 https://www.e-poetry.de/2013/11/rueckblick-auf-den-novemberslam-2013/ https://www.e-poetry.de/2013/11/rueckblick-auf-den-novemberslam-2013/#respond Mon, 25 Nov 2013 22:48:16 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3754 Ein Gastbeitrag des Reflexmagazins

Kleine Männchen – Bitches — Death Metal — Königreich für Schokolade

Eine bekannte Tech­nik zur Reka­pi­tu­la­tion der Inhalte eines Poe­try Slams vor der Abstim­mung stellt die Stich­wort­su­che dar – warum also nicht den gest­ri­gen Slam im E-Werk auch genauso beschreiben?

Weiterlesen -> Rückblick auf den Novemberslam 2013…

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Ein Gastbeitrag des Reflexmagazins

Kleine Männchen – Bitches — Death Metal — Königreich für Schokolade

Eine bekannte Tech­nik zur Reka­pi­tu­la­tion der Inhalte eines Poe­try Slams vor der Abstim­mung stellt die Stich­wort­su­che dar – warum also nicht den gest­ri­gen Slam im E-Werk auch genauso beschreiben?

Kleine Männ­chen

Ein klei­nes Männ­chen, das auf einem Motor­rad in Gras­hal­men ver­schwand, kam in Mär­chen­spra­che aus­ge­feilt bei Peter Bähr vor, der inzwi­schen für in krea­ti­ver Absur­di­tät ange­sie­delte Fan­ta­sie­texte bekannt ist. Zuvor hatte Fina­list Tho­mas Schmidt, auf­grund eines Sat­zes von Chris­tine Hadert­hau­ers die Euphe­mis­mus­zwerge ent­deckt, die das tat­säch­li­che Elend wort­ge­wandt ver­schlei­ern. Und auch Max Schulle, der den Anfang machte, musste sich mit klei­nen Männ­chen her­um­schla­gen — in Form von „Kin­dern aus dem Para­dies“, die sich sei­nen Erfah­run­gen als Feri­en­be­treuer nach nicht ganz so para­die­sisch ver­hal­ten. Da wären bei­spiels­weise der selbst­mord­ge­fähr­dete Samuel oder Bitch Jes­sica zu nennen.

Bit­ches

Mit einer Bitch siegte außer­dem Tobias Schmolke aus Bay­reuth, mit der BWL-Bitch näm­lich, die eine immense Zahl an Text­mar­kern besitzt und ihre Wim­pern­tus­chefarbe mit dem Innen­fut­ter der Hand­ta­sche abstimmt. Nicht allzu kli­schee­haft wurde es durch eine ordent­li­che Por­tion Selbst­iro­nie, die er in sei­nem ers­ten Text bei sei­ner Beschrei­bung als pädo­phi­ler Nazi, der im Bus für eine Früh­ge­burt und einen Todes­fall sorgt, auf die Spitze getrie­ben hatte. Ein biss­chen Bitch war dann auch Kathi Mock, wenn sie im Finale ihr Ver­hal­ten gegen­über einer ner­vi­gen Freun­din unter Ver­wen­dung zahl­rei­cher rück­über­setz­ter Angli­zis­men, wie „Nacken­trä­ge­r­ober­teil“, beschrieb.

Death Metal

Zuvor hatte sie im Rah­men der Reihe Was ist Kunst? über­zeu­gend über Death Metal infor­miert und war mikro­fon­zer­stö­rend von der Bühne gerauscht. Das wäre Kid Wol­ken­krat­zer, die für die musi­ka­li­sche Unter­ma­lung des Abends sorg­ten, und eher im Bereich des deutsch­spra­chi­gen Soft­rocks anzu­sie­deln sind, garan­tiert nicht pas­siert. Musik kam außer­dem von klin­gen­den Becken, wenn die Zeit über­schrit­ten wurde. Sie gehö­ren zum neuen Instru­men­ten­in­ven­tar, mit dem der Ablauf der 7-Minuten-Begrenzung ange­kün­digt wer­den kann, nach­dem es keine Hupe mehr gibt (Reflex berich­tete).

König­reich für Schokolade

Ein Stich­wort, das noch erwähnt wer­den muss, weil Debbie Sche­foer in ihrem Mit­mach­text der Schock­ef­fekt sehr gut gelang: Hatte das Publi­kum zu Beginn noch eif­rig „ein König­reich für Scho­ko­lade“ geru­fen, so bekam das Stich­wort nach der Erwäh­nung der scho­ko­la­den­her­stel­len-den Kin­der­ar­bei­ter, nur noch von ihr aus­ge­spro­chen, einen uner­träg­li­chen Beigeschmack.

Stim­mung und Inhalte also unter­schied­lichst und viel­fäl­tig — wie zusam­men­hangs­lose Stich­wör­ter, die in einer Rezen­sion zusam­men­ge­fügt wer­den. Zum nächs­ten Mal im E-Werk wie­der am 15. Dezember.

Vera Pods­kalsky

Bilder des Abends

[See image gallery at www.e-poetry.de]
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24. November – Ein Hauch von Weihnachten https://www.e-poetry.de/2013/11/24-november-ein-hauch-von-weihnachten/ https://www.e-poetry.de/2013/11/24-november-ein-hauch-von-weihnachten/#respond Tue, 05 Nov 2013 13:25:10 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3747 Sonntag, 24.11.2013
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Genug Glühwein geschlürft und Spekulatius geknabbert, jetzt wird Poesie gefuttert!

Es haben für Euch angerichtet:

Kathi Mock (Tübingen)
Max Schulle (Erlangen)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Debbie Schefoer (Wegberg)
Tobias Schmolke (Bayreuth)
Peter Bähr (Bamberg)
Lukas Spranger (Nürnberg)
Martin Schodlock (Erlangen)
Celine Petrenz (Weißenburg)
Thomas Spitzer (Regensburg)

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Sonntag, 24.11.2013
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Genug Glühwein geschlürft und Spekulatius geknabbert, jetzt wird Poesie gefuttert!

Es haben für Euch angerichtet:

Kathi Mock (Tübingen)
Max Schulle (Erlangen)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Debbie Schefoer (Wegberg)
Tobias Schmolke (Bayreuth)
Peter Bähr (Bamberg)
Lukas Spranger (Nürnberg)
Martin Schodlock (Erlangen)
Celine Petrenz (Weißenburg)
Thomas Spitzer (Regensburg)

Musik: Kid Wolkenkratzer (Bamberg)
kid_wolkenkratzer

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Poetry Slam am 16. September 2012 https://www.e-poetry.de/2012/09/poetry-slam-am-16-september-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/09/poetry-slam-am-16-september-2012/#comments Tue, 11 Sep 2012 09:59:09 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3411 Sonntag, 16.09.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Die neue Poetry Slam Saison beginnt! Im Wettkampf der Dichter erwarten uns erneut alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Als special guest begrüßen wir den zweifachen deutschen Poetry Slam Meister und Träger des Deutschen Kleinkunstpreises Sebastian Krämer aus Berlin.

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Sonntag, 16.09.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Die neue Poetry Slam Saison beginnt! Im Wettkampf der Dichter erwarten uns erneut alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Als special guest begrüßen wir den zweifachen deutschen Poetry Slam Meister und Träger des Deutschen Kleinkunstpreises Sebastian Krämer aus Berlin.

Dem Dichterwettstreit stellen sich:

Max Kennel (Bamberg)
Axel Horndasch (Erlangen)
Ben Bögelein (Ansbach)
Jonathan Baumgärtner (Schweinfurt)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Paddi Tröger (Ansbach)
Sage Dragon (Forchheim)
Elisabeth von Wittenberg (Erlangen)
Helmuth Steierwald (Nürnberg)
Lukas Willer (Erlangen)

Rahmenprogramm:

Sebastian Krämer (Berlin)

Der 1975 in Ostwestfalen geborene Musikpoet, Komponist und Chansonnier ist Absolvent der Friedberger Akademie für Poesie und Musik SAGO. Als künstlerischer Leiter des Zebrano-Theaters in Berlin lädt er dort jeden Monat in den »Club Genie und Wahnsinn« ein. 2009 gewann er den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson. Zuvor hatte er bereits in der deutschen Poetry Slam Szene für einiges Aufsehen gesorgt, indem er die deutschsprachigen Meisterschaften gleich zweimal zu gewinnen vermochte (2001 und 2003) – was vor ihm noch niemandem gelungen war.
Auch im TV ist Sebastian Krämer präsent, zuletzt in „Ottis Schlachthof“ im Bayerischen Fernsehen. Unter anderem war er Gast beim Pro7 Quatsch Comedy Club, bei Florian Schröders „Seitensprung“ auf 3Sat, „Neues aus der Anstalt“ im ZDF und „Night-Wash“ im WDR-Fernsehen. Im vergangenen November spielte er sein Programm „Krämer bei Nacht“ in den „Wühlmäusen“ in Berlin vor ausverkauftem Haus mit Unterstützung des Mendelssohn Kammer Orchesters Leipzig.

[youtuber youtube=‘http://www.youtube.com/watch?v=xwtj97YXZj4&feature=plcp‚]

Weitere Infos, Videos und mehr auf www.sebastiankraemer.de
Lesenswert ist ein Interview mit sechs deutschen Chansonniers – darunter auch Sebastian Krämer – in der aktuellen Ausgabe von DB mobil.

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Rückblick auf den November-Slam 2011 https://www.e-poetry.de/2011/12/rueckblick-auf-den-november-slam-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/12/rueckblick-auf-den-november-slam-2011/#respond Fri, 02 Dec 2011 09:45:04 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3109 Neue Gesichter, frischer Wind und eine Menge verrückter Ideen, drumherum ein beeindruckender Toby Hoffmann mit schwerer, zorniger und scharfkantiger Lyrik, die dieser ausgewaschenen Begrifflichkeit noch Ehre zu machen vermochte – das war der November-Slam im E-Werk. Der Wettkampf im Schnelldurchlauf:

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Neue Gesichter, frischer Wind und eine Menge verrückter Ideen, drumherum ein beeindruckender Toby Hoffmann mit schwerer, zorniger und scharfkantiger Lyrik, die dieser ausgewaschenen Begrifflichkeit noch Ehre zu machen vermochte – das war der November-Slam im E-Werk. Der Wettkampf im Schnelldurchlauf:

Robin Mesarosch eröffnete den Wettbewerb mit einer feurigen Liebeserklärung an die Arbeit, ebenso überzeichnet wie grausam nah an der persönlichen Realität mancher Anhänger des Workaholizimus. Simon Moll reimte sich kunstvoll durch eine Tüte Gummibärchen, die gleichsam Parabel auf den allzeitigen Missstand gesellschaftlicher Ungleichbehandlung gewesen, und ließ dem Erzähler seines zweiten Textes über automobilen Geschwindigkeitsfetischismus alsbald die Leitplanke durch den Kopf gehen. Ines von Külmer setzte dem allgegenwärtigen Griechenland-Bashing einen historisch kreativen Ausflug in die reiche Geschichte des Landes entgegen und projizierte unter anderem Paris in die Zeiten Trojas. Während der Wunsch nach der Überwindung der eigenen Unsicherheit vor allem im zwischenmenschlichen Sektor dann auch gleich Gegenstand ihres eigentlichen Textes war, überwand LiLaLeLi die Unsicherheit anlässlich ihres ersten Auftritts durch einen ebenso geschickten wie überraschenden Schachzug: vier spontan überredete Zuschauer leisteten ihr auf der Bühne nicht nur Gesellschaft, sondern standen als lebende Mauer postiert schützend vor der Bühnendebütantin. Tobias Heyel beschloss die erste Runde mit einem geschmeidig verreimten und gepfefferten Mängelbericht zur politischen Kultur in diesem Lande, nicht ohne am Ende noch mit dem Vorschlag zur Wahl eines neuen Volkes einen echten Lösungsansatz zu präsentieren.

Mr. Davos stieg in Runde Zwo mit einem ganzen Leben im Schnelldurchlauf ein, alles zwischen Werden und Verderben war da drin in dieser Blackbox, die er uns entwarf; R.I.P., liebes Coffeepad. Sieglinde Holzknecht ließ sich vom rhythmischen Tanz ihrer eigenen Sprache mitreißen – ist sie doch schließlich ganz und gar ein Kind der Poesie – und so manchen Zuschauer beeindruckt zurück. Gekonnt auf klassischen Pfaden humoristischer Prosa wandelte hingegen Thomas Schmidt, als er uns den ewigen inneren Kampf der Väter flügge werdender Töchter an den Erfahrungshorizont projizierte. Eine epische Tragö-die brachte Bo Wimmer zur kunstvollen Aufführung, das kurze, aber freiheitsorientierte Leben von Huhn Ruth machte unsere Welt zum Bauernhof und nicht nur die Hähne im Publikum hielten einen Augenblick nachdenklich inne. Als letzter in der zweiten Runde debütierte schließlich noch Tom Mot, und sorgte neben interaktiver Freestyle-“Poesie“ noch mit einer lupenreinen Parodie des an Marotten ja nun wirklich nicht armen Moderators der Erlanger Slambühne für den Überraschungs- und WTF?!-Moment des Abends. Chapeau!

Im Finale fanden sich Robin Mesarosch, Thomas Schmidt und Bo Wimmer wieder und nutzten die Gelegenheit, um mit starken Texten in Erinnerung zu bleiben. Schlussendlich hatte aber der erst 21-jährige Robin Mesarosch bei der Applausabstimmung die Nase vorn und damit den Novembersieg errungen. Fanfaren!

 

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Ankündigung Poetry Slam am 20. November 2011 https://www.e-poetry.de/2011/11/ankuendigung-poetry-slam-am-20-november-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/11/ankuendigung-poetry-slam-am-20-november-2011/#comments Tue, 15 Nov 2011 10:38:27 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3094 Sonntag, 20.11.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Eine neue Ausgabe des größten fränkischen Poetry Slams steht vor der Tür! Passionierte Performance-Profis aus den verschiedensten Ecken Deutschlands treffen ein weiteres Mal auf die noch unbekannten Hobbydichter von nebenan, ambitionierte Lyriker auf scharfzüngige Kabarettisten. 8 Minuten Zeit für jeden Teilnehmer im Dichterwettstreit, über dessen Ausgang wie immer allein das Publikum entscheiden darf. Also seid herzlich eingeladen in unser poetisches Schnellrestaurant, in dem auch für literarische Gourmets so mancher Ohrenschmaus zu finden sein wird. Hm, lecker!

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Sonntag, 20.11.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Eine neue Ausgabe des größten fränkischen Poetry Slams steht vor der Tür! Passionierte Performance-Profis aus den verschiedensten Ecken Deutschlands treffen ein weiteres Mal auf die noch unbekannten Hobbydichter von nebenan, ambitionierte Lyriker auf scharfzüngige Kabarettisten. 8 Minuten Zeit für jeden Teilnehmer im Dichterwettstreit, über dessen Ausgang wie immer allein das Publikum entscheiden darf. Also seid herzlich eingeladen in unser poetisches Schnellrestaurant, in dem auch für literarische Gourmets so mancher Ohrenschmaus zu finden sein wird. Hm, lecker!

Im November begrüßen wir auf unserer Bühne:

Bo Wimmer (Marburg)
Mounir Jaber (Wiesbaden)
Simon Moll (München)
Tobias Heyel (Stuttgart)
LiLaLeLi (Erlangen)
Tom Mot (Möhrendorf)
Sieglinde Holzknecht (Erlangen)
Robin Mesarosch (Ulm)
Ines von Külmer (Erlangen)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Mr. Davos (Erlangen)

Mit großer Freude kündigen wir außerdem einen musikalischen und äußerst poetischen special guest für unser Rahmenprogramm an, der definitv zur ersten Garde der Spoken Word Künstler in diesem Land zählt:

Toby Hoffmann (Ravensburg)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=z3e8TJuW80Y[/youtube]

*1980, Lyriker, Spoken-Word-Poet und Musiker. Frontmann der Band Ira. Mitbegründer und -betreiber der Edition Kulturbremse. Mitglied des internationalen Spoken-Word-Ensembles „Poesie United“. 2002 Ravensburger Literaturpreis. 1. Platz beim International Poetry Slam in Tartu, Estland. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und auf Tonträgern. Über 300 Auftritte im deutschsprachigen Raum, in Kroatien, Serbien-Montenegro, Tschechien, Estland und Italien. Der Gedichtband „asphaltspalten“ erschien 2004 bei Lyrikedition 2000, München. Der neue Band „luft sprengen“ ist in Vorbereitung.

 

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