Marilisa – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Sat, 14 Mar 2020 00:10:59 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.1 Kurzrückblick Poetry Slam April 2010 https://www.e-poetry.de/2010/04/rueckblick-april-slam/ https://www.e-poetry.de/2010/04/rueckblick-april-slam/#comments Mon, 19 Apr 2010 00:59:33 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1832 Hier die Blitzzusammenfassung zum Poetry Slam im April 2010:

Gewinner des Erlanger April Slams wurde Nico Semsrott.

Einen sanften aber in keinem Fall seichten Einstieg bescherte uns Raphael Kestler mit seinem expressionistischen Spielgefährten Jakob Hüppauff aus Erlangen. Seine tiefgründigen Texte, begleitet von feinem Gitarrenspiel, stimmten perfekt auf den Abend ein.

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Hier die Blitzzusammenfassung zum Poetry Slam im April 2010:

Gewinner des Erlanger April Slams wurde Nico Semsrott.

Einen sanften aber in keinem Fall seichten Einstieg bescherte uns Raphael Kestler mit seinem expressionistischen Spielgefährten Jakob Hüppauff aus Erlangen. Seine tiefgründigen Texte, begleitet von feinem Gitarrenspiel, stimmten perfekt auf den Abend ein.

Clara Nielsen, mit der undankbaren Startnummer 1, erzählte uns von einem Gespräch mit einer „praxisorientierten“ Grundschullehrerin, die ihren Unterricht am lebenden Objekt ausübte. Obwohl einwandfrei vorgetragen, reichte es diesmal nicht zum Rundensieg.

Udo Tiffert deckte mit seinem Text die Widersprüchlichkeit der monetärer orientierten Gesellschaft auf, die sich selbst im kleinbürgerlichen Kreis Rendite von afrikanischem Ackerland verspricht.

Tom le moT aus Passau mit einem nachdenklichen Text. Eine vom Leben gezeichnete Gestalt macht sich auf, die Mutlosen und Müden an der Hand zu nehmen um sich von sich selbst zu befreien.

Zum Ende der ersten Runde gab Mo den Berserker, indem er uns in Charles Manson – den Massenmörder – hineinblicken ließ. Im Blutrausch holte er brachial den Rundensieg…

Vor der Pause durften wir noch unsern Specialguest Necip Tokoglu genießen, der die Kellerbühne durch gepflegte political incorrectness zum Brodeln brachte.

Ariane Hussy eröffnete Runde 2 mit einem Text über die Schönheit und die Vorteile eines dritten Auges.

Chris bearbeitete das Dilemma der Langzeitstudenten – nur nicht wirklich arbeiten, aber dennoch eine wichtige Konstante dieser schnelllebigen Zeit.

Der Text von Nico Semsrott über die Allgegenwärtigkeit des Scheiterns brachte auch ihm den Rundensieg. In diesem Sinne „Freiheit!“

Zum Abschluss durften wir, dank Martin Geier, noch am Leben eines sympathischen Kiffers teilhaben.

Ein Novum bot der Auftritt von Marilisa. Sie gewann beim letzten Slam die Vorrunde, konnte aber nicht zum Finale antreten. Kurzerhand begab sie sich in die Zeitmaschine und nahm stattdessen am April-Finale teil.

Das Finale aus Mo, Nico und Marilisa konnte Nico Semsrott für sich entscheiden.

Nico nahm den Sieg äußerst cool und gelassen hin. Na, dann Herzlichen Glückwunsch!

Slam-April2010

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Ankündigung Poetry Slam am 18. April 2010 https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-18-april-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-18-april-2010/#comments Sun, 11 Apr 2010 11:43:30 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1822 Nachdem wir den Monat bereits mit einem kleinen Aprilscherz eingeläutet haben, steht nun in aller Wahrhaftigkeit die Aprilausgabe unseres Poetry Slams vor der Tür.

Sonntag, 18.04.2010

E-Werk, Erlangen

Einlass 20:00 Uhr

Beginn 20:30 Uhr

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Nachdem wir den Monat bereits mit einem kleinen Aprilscherz eingeläutet haben, steht nun in aller Wahrhaftigkeit die Aprilausgabe unseres Poetry Slams vor der Tür.

Sonntag, 18.04.2010

E-Werk, Erlangen

Einlass 20:00 Uhr

Beginn 20:30 Uhr

Eintritt 6€

Im Wettkampf der Bühnenpoeten freuen wir uns diesen Monat u.a. auf Udo Tiffert (Dresden), einen waschechten Autor klassischer Colleur, der mit seinen intelligenten und literarisch ausgefeilten Kurzgeschichten bereits die sächsischen Poetry Slam Meisterschaften gewinnen konnte. Zum ersten Mal auf unserer Bühne erwarten wir Nico Semsrott (Hamburg) – definitiv einer der schrägsten Slampoeten Deutschlands und obwohl er alles andere als platte Witze reißt, ist er u.a. Gewinner des NDR Comedy Contest und Spiegel-online Gastautor. Clara Nielsen (Bamberg) gehört dafür zu den talentiertesten Frauen in der ja ansonsten überwiegend von männlichen Künstlern bevölkerten Poetry Slam Szene und hat bei uns in Erlangen bereits vier (!) mal gewonnen, weshalb sie unsere Stadt in diesem Jahr auch bei den deutschspachigen Slammeisterschaften vertreten wird. Dorian Steinhoff (Trier), performancestarker Bühnenpoet mit kraftvollen und ausdrucksstarken Ein-Mann-Dramen aus der Perspektive eines zwinkernden Auges, kennt ihr bereits – zumindest optisch, denn sein Konterfeit schmückt seit geraumer Zeit den Titelschriftzug unsrer Homepage.  Außerdem feiert diesen Monat unsere frisch geschlossene Partnerschaft mit dem im kultigen Scharfrichterhaus beheimateten Poetry Slam Passau Premiere, weshalb sich eine Delegation der besten Bühnenpoetinnen und -poeten Passaus auf den weiten Weg zu uns macht. Im Wettkampf mitmischen werden daher Tom le moT (Passau), Ariane Hussy (Passau), Mo (Passau) und Chris X. (Passau). Darüber hinaus freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Martin Geier (Nürnberg) – und selbstverständlich wird auch die hochtalentierte Marilisa (Bamberg) noch einmal nach Erlangen kommen, um ihren beim letzten Mal aus Zeitgründen verpassten Finalauftritt nachzuholen. Außerdem…

Als musikalischer Spezialgast wird diesmal Raphael Kestler (Erlangen) mit seiner Gitarre auf unsrer Bühne melodisch aktiv werden.

(Foto: Crosa)

Obwohl erst 17 Jahre jung, schreibt er bereits fleißig an eigenen Songs und versteht sich darauf, diese voller Hingabe vorzutragen – gleich bei seinem ersten Versuch gewann er deshalb einen lokalen Liedermacher-Wettbewerb. Nachdem er uns zwei Stücke von sich geschickt hatte, waren wir sofort überzeugt, dass wir ihn bei uns auf der Bühne erleben wollen.

Doch damit nicht genug! Im Rahmenprogramm könnt ihr noch einen zweiten Künstler erleben, der vor allem in der hohen Kunst des literarischen Kabarett zu Hause ist: Necip Tokoglu (Aachen)

Der politisch herrlich inkorrekte türkisch-deutsche Kabarettist sorgte bereits landauf landab mit seinen überraschungsgeladenen Texten und „Liebeserklärungen“ an Che Guevara und Cem Özdemir für Begeisterung. Ohne sich auf den ausgetretenen Pfaden zotiger Multikulti-Komik zu bewegen, schöpft dieser sympathische Herr aus einem anekdotenreichen biographischen Fundus, um auf der Bühne ein intelligent gewitztes und trotzdem durch und durch freches Süppchen zu kochen.

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Wort Ab! im April 2010 https://www.e-poetry.de/2010/04/wort-ab-im-april-freitag-18-19-uhr/ https://www.e-poetry.de/2010/04/wort-ab-im-april-freitag-18-19-uhr/#comments Thu, 01 Apr 2010 23:20:42 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1786 Wort Ab! – Das Poetry Slam Hörmagazin von und mit unserem Slam DJ Manuel Siegert auf Radio Z 95,8 Mhz in der Metropolregion Nürnberg. Wir haben für euch die Sendung aufgezeichnet und können sie euch hier als kostenlosen Stream anbieten:

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Wort Ab! – Das Poetry Slam Hörmagazin von und mit unserem Slam DJ Manuel Siegert auf Radio Z 95,8 Mhz in der Metropolregion Nürnberg. Wir haben für euch die Sendung aufgezeichnet und können sie euch hier als kostenlosen Stream anbieten:


Mit freundlicher Unterstützung von Radio Z – 95,8 MhZ

Wie immer gabs das Beste vom letzten Erlanger Poetry Slam zu hören:

  • Gymmik: „Nagelstudio“ & „Schöner Wohnen“
  • Silke Umminger: „Himmelswind“ & „Kinderschänder“
  • Andreas ‚Commandante‘ Grimm: „Zyklus Genossen!“ & „Herrmann Hesse zu erkennet nach: Der Dichter von 1913“
  • Marilisa: „Relief einer Unsicherheit“
  • Caligula 6 (Lee Knight Jr. und Melissa Rose): „Suicide Bombing“ & „Darfur“ & „Poetry“
  • Axel Horndasch: „Der Halbschuh und der Käsefuß“
  • Nektarios Vlachopoulus: „Elbisches Haiku“ & „Wildkirschbaum“
  • Jonathan Baumgärtner: „Fernbeziehung“
  • Theresa Hahl: „Kleine Dinge“
  • Lee Knight Junior: „Children always remember the little things“

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Rückblick auf den Märzslam 2010 https://www.e-poetry.de/2010/03/rueckblick-auf-den-maerz-slam-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/03/rueckblick-auf-den-maerz-slam-2010/#comments Mon, 22 Mar 2010 01:48:02 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1510 Theresa Hahl ist die Gewinnerin des Erlanger Poetry Slams im März. Mit ruhig und gelassen vorgetragener Poesie in Reinform nahm die 20-jährige Berlinerin uns mit in die verlorenen Welten der Kindheit.
Sie setzte sich damit in einem grandiosen Finale mit knappem Vorsprung gegen die stilistisch vielfältigen und mit perfekter Performance beeindruckenden Caligula 6, ein Spoken-Word-Duo aus Kalifornien, das 2009 unter anderem die amerikanischen Slam-Meisterschaften gewonnen hat, sowie den ebenfalls hochkarätig performenden, die lustigsten Momente des Abends liefernden Mannheimer Nektarios Vlachopoulos durch. Die vierte Finalistin, die erst 15-jährige Marilisa aus Schweinfurt, musste leider das Finale ausfallen lassen, um den Zug zu kriegen. (Ihr Finalauftritt wird aber nachgeholt!)

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Theresa Hahl ist die Gewinnerin des Erlanger Poetry Slams im März. Mit ruhig und gelassen vorgetragener Poesie in Reinform nahm die 20-jährige Berlinerin uns mit in die verlorenen Welten der Kindheit.
Sie setzte sich damit in einem grandiosen Finale mit knappem Vorsprung gegen die stilistisch vielfältigen und mit perfekter Performance beeindruckenden Caligula 6, ein Spoken-Word-Duo aus Kalifornien, das 2009 unter anderem die amerikanischen Slam-Meisterschaften gewonnen hat, sowie den ebenfalls hochkarätig performenden, die lustigsten Momente des Abends liefernden Mannheimer Nektarios Vlachopoulos durch. Die vierte Finalistin, die erst 15-jährige Marilisa aus Schweinfurt, musste leider das Finale ausfallen lassen, um den Zug zu kriegen. (Ihr Finalauftritt wird aber nachgeholt!)

Vom Leben mit ausreichend Humor beschenkt nahmen wir auch die kleine Pannenserie, die sich wie ein roter Faden durch den Abend zog, mit einem Lächeln hin: Verschwundene Teilnehmer, verschwundene Stimme eines Teilnehmers, ein störrischer Mikrofonständer und ein auseinander fallender, ein unfreiwillig gekürztes Finale, vergessene Plakate für die Show am 18. April… Trotzdem war es wieder ein schöner Abend mit einem berauschend vielfältigen Programm auf der Bühne:

Slam-Debütantin Silke Umminger aus Herzogenaurach brachte Poesie im ganz klassischen Stil vom Papier auf die Bühne, Andreas Commandante Grimm flambierte im starken Kontrast zur Vorrednerin eine „Rede an die Genossen“. Nachdem der Bayreuther Arne durch Nichterscheinen geglänzt hatte, zauberte der Erlanger Axel Horndasch mit den letzten Stimmreserven ein Sockengedicht aus dem Schuh (für diesen heldenhaften Auftritt kommt er natürlich auf unser nächstes Plakat!). Für beeindruckte Zuschauer sorgte Marilisa mit einer lyrischen Bestandsaufnahme einer verlebten Beziehung. Nektarios Vlachopoulos beschloss die erste Runde mit einem elbischen Haiku und einer verschriftlichten Reinkarnations-Vorhersage.

In Runde Zwo nahm uns Jonathan Baumgärtner aus Schweinfurt mit auf eine Bahnfahrt mit dem Reiseziel „ernüchternde Schlussfolgerung“, Loony Lorna aus Schwandorf zelebrierte zwei englische Texte u.a. über Liebeslyrik ohne Standardvokabular mit aller zu Gebote stehenden Extravaganz. Die US-amerikanischen Performanceprofis Caligula 6 (Melissa Rose und Lee Knight Jr.) verwandelten die Bühne in den Schauplatz eines Selbstmordanschlags im Nahen Osten und in einem zweiten Stück das afrikanische Drama und eingefrorene Finanzhilfen aus Washington. Theresa Hahl stellte einen Katalog kleiner persönlicher Makel auf den Kopf und in ein positives Licht. Der Bamberger Hötsch beendete die zweite Runde mit einem sehr emotionalen tragisch-romantischen Text.

Zu Beginn der beiden Runden gab es Musik von Gymmick, Gitarre und Klavier. Der Nürnberger besitzt zweifelsohne eine wunderbare, geradezu „reiserische“ Stimme und verblüffte uns mit großem Improvisationstalent, als er den Song „Suizid bei süßen Tieren“ auf Publikumszuruf Strophe um Strophe erweiterte. Noch einmal möchten wir euch sein Album „Gymmick mit uns“ wärmstens ans Herz legen – wir hören es schon die ganze Woche auf schwerer Rotation! Hier könnt ihr es bestellen.

Caligula 6 in action

Ausgewählte Highlights des Abends könnt ihr am Freitag, den 2. April, um 18 Uhr auf Radio-Z in der einstündigen Sendung „Wort ab! Das Magazin zum Slam“ hören. (Inzwischen auch hier als Stream auf e-poetry.de zu hören)

Noch eine tolle Neuigkeit zum Schluss:
Wie versprochen haben wir das Gästebuch digitalisiert. Hier könnt ihr es erreichen: Gästebuch

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Ankündigung Poetry Slam am 21.03.2010 https://www.e-poetry.de/2010/03/ankuendigung-poetry-slam-am-21-03-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/03/ankuendigung-poetry-slam-am-21-03-2010/#comments Tue, 16 Mar 2010 12:04:19 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1492 Jetzt wird wieder in die Menschen gekuckt! Die März-Ausgabe des Erlanger Poetry Slams steht vor der Tür.

Sonntag, 21.03.2010
E-Werk, Erlangen
Einlass 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Der Wettkampf der Bühnenpoetinnen und – poeten hat es in sich:
Aus dem kalifornischen Silicon Valley begrüßen wir mit Melissa Rose (San Francisco) und Lee Knight Jr. (Palo Alto) zwei außergewöhnliche Spoken-Word-Künstler auf Europatournee bei uns in Erlangen. Zum ersten Mal auf unsrer Bühne wird auch Theresa Hahl (Berlin) stehen, die zu den herausragenden frischen und jungen Talenten der lyrischen Performance zählt. Mit Nektarios Vlachopoulos (Mannheim) erwarten wir einen der derzeit erfolgreichsten Slampoeten des Landes, ebenfalls erstmalig in Erlangen.

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Jetzt wird wieder in die Menschen gekuckt! Die März-Ausgabe des Erlanger Poetry Slams steht vor der Tür.

Sonntag, 21.03.2010
E-Werk, Erlangen
Einlass 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Der Wettkampf der Bühnenpoetinnen und – poeten hat es in sich:
Aus dem kalifornischen Silicon Valley begrüßen wir mit Melissa Rose (San Francisco) und Lee Knight Jr. (Palo Alto) zwei außergewöhnliche Spoken-Word-Künstler auf Europatournee bei uns in Erlangen. Zum ersten Mal auf unsrer Bühne wird auch Theresa Hahl (Berlin) stehen, die zu den herausragenden frischen und jungen Talenten der lyrischen Performance zählt. Mit Nektarios Vlachopoulos (Mannheim) erwarten wir einen der derzeit erfolgreichsten Slampoeten des Landes, ebenfalls erstmalig in Erlangen.

Außerdem beehrt uns der unverwechselbare Andreas „Commandante“ Grimm (Stuttgart), dem in puncto dramatische Sprachgewalt nur wenige das Wasser zu reichen vermögen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit dem variantenreichen Bybercap d’amour (Erlangen), der im Januar 2009 Gewinner unsres Jubiläumsslams gewesen ist. Auch Axel Horndasch (Erlangen), der drill-instructor der reimenden Zunft, wird wieder mit von der Partie sein. Hötsch (Bamberg) schaute im Dezember in seinen satirischen Rückspiegel – mal sehen, was er diesmal vorbereitet hat. Wer im Februar da war, kennt ihn sicher noch… der sympathische Unsympath Arne (Bayreuth) kehrt zurück auf die Kellerbühne. Außerdem freuen wir uns auf eine ganze Reihe neuer Gesichter, die zum ersten Mal bei uns auftreten: Jonathan Baumgärtner (Schweinfurt) gewann bereits die Schweinfurter „Dichterschlachtschüssel“. Nachdem ihr die Texte von Marilisa (Bamberg) gehört habt, wird es euch sehr schwer fallen zu glauben, dass sie erst 15 Jahre alt ist. Mit Silke Umminger (Herzogenaurach) erwartet uns eine Poetin im klassischen Wortsinn. Und zur mysteriösen Loony Lorna (Nürnberg) haben wir noch keine Infos.

Als musikalischer Spezialgast wird diesmal Gymmick (Nürnberg) Stimme, Gitarre und Klavier erklingen lassen. Der Nürnberger Liedermacher, Comic-Autor und Schauspieler gehört zu den bekanntesten (und unsrer Meinung nach auch interessantesten) fränkischen Kleinkunst-Protagonisten und ist bisher noch nie bei unserem Slam aufgetreten – man mag es kaum glauben! Diesem Missstand wird am 21.3. endlich abgeholfen.

Gymmick gewann 1991 den Rio-Reiser-Songpreis sowie einige Jahre später den ersten Poetry Slam in Nürnberg (ca. im Jahre 1996). Als Sänger war er 2006 auf der Musikmesse Popkomm in Berlin zu hören, und neben seinen sporadisch stattfindenden Konzerten kann man ihn auch auf dem Nürnberger Bardentreffen-Festival hören. Im Jahr 2009 erschien seine zweite CD mit dem Titel „Gymmick mit uns“, in die reinzuhören wir euch dringend ans Herz legen möchten: www.myspace.com/gymmick
2009 startete er auch seine Show „Gymmicks Keller Buntes“ mit Gastkünstlern im Nürnberger Kulturzentrum K4. Gymmick ist jedoch auch in anderen (Bühnen-)Kunstformen zu Hause: Mit seiner Kabarettgruppe »Debrecziner mit Brot« füllte er einst das Kulturzentrum »Komm« und später als Solist das Schauspielhaus. Heute spielt er unter anderem im Nürnberger Improvisationstheater „6 auf Kraut“ und tritt als „Hans Sachs“ beim historischen Straßentheater »Bettler und Patrizier« des Museums Tucherschloss auf. Als Zeichner veröffentlicht er 1991 einen Comicband, der trotz großer Nachfrage immer noch vergeblich auf einen Nachfolger wartet. Denn Gymmick publiziert seine Bilder einfach im Internet. Oder in der Nürnberger Zeitung: Seit 2006 arbeitet er als freier Zeichner für die NZ und illustriert Artikel in der Stadtbeilage NürnbergPlus.

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