Raphael Kestler – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Fri, 03 May 2013 10:05:18 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Zeit zu feiern! https://www.e-poetry.de/2013/04/zeit-zu-feiern/ https://www.e-poetry.de/2013/04/zeit-zu-feiern/#comments Sat, 06 Apr 2013 10:11:10 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3569 Sonntag, 21.04.2013
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

 

Ihr habt schon viel zu lange warten müssen. Wir haben Bock. Ihr habt Bock. Keine Ausreden mehr. Es wird geslamt.
Und nichts kann uns aufhalten!

Weiterlesen -> Zeit zu feiern!…

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Sonntag, 21.04.2013
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

 

Ihr habt schon viel zu lange warten müssen. Wir haben Bock. Ihr habt Bock. Keine Ausreden mehr. Es wird geslamt.
Und nichts kann uns aufhalten!

Das sind eure Helden:

Christian Weiblen (Augsburg)
Marvin Ruppert (Marburg)
Ben Bögelein (Ansbach)
Andreas Kirchmayer (Erlangen)
Martin Hönl (Dietenhofen)
Martin Geier (Nürnberg)
Jonathan Baumgärtner (Nürnberg)
Florian Cieslick (Frankfurt)
Jule Weber (Heppenheim)

Als musikalischen Gast konnten wir unseren Lieblingsliedermacher Raphael Kestler gewinnen, der zur Feier des Tages seine ganze Band eingepackt hat. Infos gibt’s hier.

Wer nicht kommt, ist selber Schuld!

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Open Air Poetry Slam zum Poetenfest am 26.08.2012 https://www.e-poetry.de/2012/08/open-air-poetry-slam-zum-poetenfest-am-26-08-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/08/open-air-poetry-slam-zum-poetenfest-am-26-08-2012/#respond Fri, 03 Aug 2012 10:40:31 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3383 Sonntag, 26.08.2012
Erlangen, E-Werk – Außenbühne
Beginn 18:00 Uhr
1. Runde auf jeden Fall draußen! Bei schlechtem Wetter gehen wir für die 2. Runde rein.

Eintritt frei!

Seit über 10 Jahren ist der Poetry Slam im E-Werk zu Hause. Wie jedes Jahr wird dabei die Sommerpause im August für eine hochkarätig besetzte Open Air Show unterbrochen. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Stadt Erlangen und das E-Werk ist dabei der Eintritt für alle Besucher frei!

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Sonntag, 26.08.2012
Erlangen, E-Werk – Außenbühne
Beginn 18:00 Uhr
1. Runde auf jeden Fall draußen! Bei schlechtem Wetter gehen wir für die 2. Runde rein.

Eintritt frei!

Seit über 10 Jahren ist der Poetry Slam im E-Werk zu Hause. Wie jedes Jahr wird dabei die Sommerpause im August für eine hochkarätig besetzte Open Air Show unterbrochen. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Stadt Erlangen und das E-Werk ist dabei der Eintritt für alle Besucher frei!

2012 ist die bekannte „Dichterschlacht“ offizieller Programmpunkt des 32. Erlanger Poetenfests und findet am 26.8. mit herausragenden Gastkünstlern im Außenbereich des E-Werks statt. Mit Bas Böttcher (Berlin), Volker Strübing (Berlin) und Nektarios Vlachopoulos (Mannheim) laufen gleich drei (!) deutsche Meister der Kunstsparte Poetry Slam auf. Hinzu gesellen sich der „Metrogarde“-Sprechdichter Timo Brunke (Stuttgart), Kultautor Andy Strauß (Münster), die niederländische Bühnenpoetin Jolies Heij (Utrecht) und Lokalmatador Lucas Fassnacht (Erlangen). Selbstverständlich dürfen auch Nachwuchsdichter aus der Region nicht fehlen, diesmal sind Sieglinde Holzknecht, Felix Kaden und Thomas Forstner mit dabei. Drum herum sorgen der Berliner Liedermacher Jan Koch und die Erlanger Formation Raphael Kestler & Band für das musikalische Rahmenprogramm. Moderation: Jan Siegert (Stuttgart)

Bas Böttcher (Berlin)

Botschafter der Sprache im Jahr der Geisteswissenschaften 2007, Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 1997

Bas Böttcher zählt zu den Mitbegründern der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene. Seine Texte gelten als Klassiker der zeitgenössischen Bühnenlyrik. Sie erscheinen in Schulbüchern und wichtigen Sammlungen deutscher Dichtung (Der Neue Conrady, Lyrikstimmen u.a.). Er veröffentlichte zusammen mit Wolf Hogekamp 2005 die erste Poetry Clip DVD. (Voland & Quist/Lingua Video) Im Verlag Voland & Quist publizierte er außerdem die beiden Gedichtbände „Dies ist kein Konzert“ (2006) und „Neonomade“ (2009).
Bas Böttcher ist Erfinder verschiedener Medienformate für Lyrik. Er entwickelte den elektronischen Hypertext „Looppool“ als neue Ausdrucksform im Internet. (Sonderpreis 1998 von Die ZEIT, ARDOnline und IBM), den „Poetry Clip“ als audiovisuelles Format und die Textbox für live Performances. Die Textbox wurde im Centre Pompidou (Paris), der Neuen Nationalgalerie (Berlin) und auf Buchmessen weltweit ausgestellt.
Bas Böttcher lehrte am Deutschen Literaturarchiv Marbach, an der Kulturakademie Baden-Württemberg, am Goethe Institut und an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Die NZZ betitelte ihn jüngst als „Pop-Poetry-Pionier“, die FAZ vergleicht ihn mit Jandl und Ringelnatz.
www.basboettcher.de

Nektarios Vlachopoulos (Mannheim)

Amtierender Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2011

Nektarios Vlachopoulos ist kein Künstlername. Der gebürtige Grieche und Wahlmannheimer studiert derzeit Germanistik und Anglistik auf Lehramt und ist daneben einer der erfolgreichsten Slam Poeten im deutschsprachigen Raum sowie amtierender deutscher Meister der Kunstsparte Poetry Slam.
Nachdem er Ende 2007 das Format des Dichterwettstreits zunächst als Zuschauer für sich entdeckte, nahm er bereits Anfang 2008 an seinem ersten Wettbewerb teil. Seither hat er an über 100 Veranstaltungen in und um Deutschland teilgenommen, an mehr als 40 davon siegreich. 2009 gründete Nektarios Vlachopoulos zusammen mit drei weiteren Bühnenautoren die erste Heidelberger Lesebühne „Die Vollversammlung“. Im selben Jahr fing er an, Poetry Slam-Kurse an Schulen, Vereinen und Theatern zu leiten. Mittlerweile veranstaltet er einen eigenen Poetry Slam in Heilbronn und eine Spoken-Word Show im Mannheimer Nationaltheater.
Seinen bislang größten Erfolg feierte er im Oktober 2011 vor über 4000 Zuschauern mit dem 1. Platz bei den 15. deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam 2011 in Hamburg.

Timo Brunke (Stuttgart)

Schubart-Literaturförderpreis 2011

Timo Brunke, Autor und Darsteller, erforscht das Material der Sprache und präsentiert seine Ergebnisse seit Anfang der 90er Jahre auf Bühnen im In- und Ausland. Die mündlichen Traditionen der Poesiegeschichte im eigenen Schaffen wiederaufleben zu lassen und fortzuschreiben – das ist Brunkes Anliegen. Sein dichterisches Erkennungszeichen sind Darbietungen in einer durch konsequentes Zeit-Silben-Arrangement komponierten Sprache.
Als Partner von Bas Böttcher gastierte Timo Brunke mit der „Textbox“, dem „kleinsten Massenmedium der Welt“, an Orten wie der Neuen Nationalgalerie Berlin, dem Centre Pompidou oder internationalen Buchmessen wie Peking, Abu Dhabi oder Bangkok. Inzwischen ist er mit zahlreichen Lehraufträgen und Auftragswerken bedacht worden und gilt als Wegbereiter der deutschsprachigen Performance-Poesie. Er lebt und arbeitet als Bühnenpoet und Autor in Stuttgart und leitet am dortigen Literaturhaus die Sprachwerkstatt „Wort und Spiele“ – ein von der Robert-Bosch-Stiftung ausgezeichnetes Pilotprojekt im Bereich der Sprachvermittlung.
2009 erschien Brunkes erstes Kinderbuch „Warum heißt das so?“ (Klett-Kinderbuch). Vom österreichischen Bundesministerium für Bildung und Forschung ist es zum besten Wissenschaftsbuch 2010 in der Sparte „Junior Wissen“ gekürt worden. 2011 erhielt Brunke den Schubart-Literaturförderpreis der Stadt Aalen. Im Herbst hatte sein neues Bühnenprogramm „Der Übergang des Abendlandes“ – zusammen mit Scott Roller – am Theaterhaus Stuttgart Premiere.
www.timobrunke.de

Volker Strübing (Berlin)

Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2005

Der Autor, Regisseur und Liedermacher Volker Strübing wurde 1971 in Thüringen geboren und wuchs in Sachsen-Anhalt und dem Berliner Bezirk Marzahn auf. 1996 gründete Strübing zusammen mit Tube (Tobias Herre), Spider (Andreas Krenzke), Uwe Beneke, Sabine Mylius, Andre Lange, Klaus Schwarz und Gunar Klemm die Berliner Lesebühne „LSD – Liebe statt Drogen“. Von 2000 bis 2008 war er Mitglied der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. Im September 2000 gründete er zusammen mit Dan Richter die Berliner Lesebühne „Kantinenlesen“. Seit 2004 tritt er regelmäßig bei Poetry Slams auf und gewann 2005 die deutschen Meisterschaften. Der Schwerpunkt seiner Arbeit sind kurze, satirische Texte, die in erster Linie für das Vorlesen geschrieben werden.
Seit Mai 2007 gestaltet Volker Strübing die Trickfilmreihe Kloß & Spinne, in der er auch alle Rollen selbst spricht. Er drehte als Regisseur und Autor im Auftrag des ZDF die vierteilige Reisereportage „Nicht der Süden“. Gemeinsam mit Kirsten Fuchs verfasste Strübing bei der Bereisung von den Färöerinseln, Dänemark, Island, Jan Mayen und Spitzbergen ein gleichnamiges Buch, das beim Verlag Voland & Quist erschienen ist. 2009 arbeitete Strübing wieder als Autor und Regisseur an der Reisereportage „Mister & Missis.Sippi“ für 3sat, die anlässlich des 100. Todestages von Mark Twain vom ZDF produziert wurde; er befuhr zusammen mit der ZDF-Moderatorin Patricia Schäfer auf einem Floß den Mississippi von St. Louis nach New Orleans.
www.volkerstruebing.de

Andy Strauß (Münster)

Landesmeister im Poetry Slam NRW 2011, Slammy-Award Schrägster Vogel 2007

Seit Ende 2006 ist Strauß auf Poetry-Slam-Bühnen deutschlandweit unterwegs. Nach seinem Buch „EstablishMensch“ aus dem Jahr 2009 ist im November 2010 sein zweites Buch „Albträumer“ erschienen. Den WDR Poetry Slam gewann er zweimal, zudem zweimal die Show Slammerfilet. Für seinen ersten Kurzfilmslam erstellte er den Kurzfilm „Knabberbagger“. Strauß ist mehrfacher Teilnehmer des German International Poetry Slams (GIPS) und erreichte dort 2007 das Finale. 2008 nahm Strauß in Zürich, 2009 in Düsseldorf und 2010 im Ruhrgebiet an den deutschsprachigen Meisterschaften im Einzel teil. 2008 veranstaltete er als gebürtiger Ostfriese in seiner früheren Heimatstadt Leer erstmals einen Poetry Slam.
Sein Theaterdebüt gab er 2010. Unter der Leitung von Philip Gregor Grüneberg spielte er den Nils im Stück „Context“ von Igor Bauersima im Pumpenhaus Münster und am Theater im Depot Dortmund.
Am 5. Juli 2011 wurde Andy Strauß während einer Leseshow im Dortmunder Signal Iduna Park vom BVB-Maskottchen Emma verprügelt.
www.establishmensch.de

Lucas Fassnacht (Erlangen)

Unser local hero!

„Die ersten zwei Sätze einer Geschichte zu schreiben, ist ein bisschen wie sich frisch zu verlieben. Man ist euphorisiert von dem Gedanken, es könnte besser werden als jemals zuvor, hat aber gleichzeitig zu befürchten, dass es bei diesen zwei Sätzen bleibt.“
Lucas Fassnacht wurde in Dieburg geboren, ist in Aschaffen­burg aufgewachsen. Er studiert in Erlangen klassische Philologie und Germanistik. Vor seinem Studium absolvierte er ein freiwilliges kulturelles Jahr am Pforzheimer Stadttheater. Auf deutschen Slam-Bühnen ist Lucas Fassnacht seit Herbst 2008 unterwegs und hat bisher an über hundert Dichterduellen teilgenommen. Er ist mehrfacher Gewinner des Erlanger Poetry Slams und damit offizieller Lokalmatador des örtlichen Dichterwettstreits.
Seit Sommer 2011 ist er beständig mit seinem Solo-Programm „Ottonormalverbraucht“ auf Tour. Dieses Reimgewitter aus Philosophie, Konsumkritik, Spott und scharfen Gedanken räumt mit den klassischen Vorbehalten gegenüber Poetry Salm ein für alle Mal auf. Das gleichnamige Buch ist seine erste eigene Veröffentlichung.
www.lucasfassnacht.de

Musikalisches Rahmenprogramm:

Jan Koch (Berlin)

Seit seiner Erstbesteigung der Berliner Bühnen 2006 hat sich der notorische Großstadtskeptiker und Bohèmien wider Willen reichlich Beachtung als Liedermacher und Slam Poet im ganzen deutschsprachigen Raum verdient.
Jan Koch ist fürs Kabarett ist zu melancholisch, für die gehobene Lyrik zu verständlich und für Rockmusik zu allein. Mit einer schönen Gitarre, einer echten Stimme und leisem, unaufdringlichem Humor ausgestattet, füllt er die Bühne einfach aus. Hingabe und Bedacht sind der Stoff, aus dem diese Lieder und gerne auch mal Gedichte gemacht sind, und mit Hingabe und Bedacht werden sie auch vorgetragen. Es fehlt nicht an Komik und Ironie, aber sie machen bisweilen Pause. Die Stücke sind allesamt verwegen und verschlagen und siedeln in sicherer Distanz zum Belanglosen. Hier wird erst dann gesungen oder gesprochen, wenn es tatsächlich etwas zu sagen gibt, und die Musik ist in ihrer Vielseitigkeit und in ihrem Ausdruck mehr als nur ein Vehikel für die Texte.
www.jankoch.org

Raphael Kestler & Band (Erlangen)
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=JHHn2RKVmz0[/youtube]

Nach der großartigen Resonanz des Publikums auf den Auftritt beim Erlanger Slam im April 2012 kommen sie mit neuen Liedern zurück auf unsere Bühne.
Raphael Kestlers Musik will nicht progressiv sein. Eher ist sie eine Rückbesinnung auf die Langsamkeit des Lebens. „m. zieht aufs Land“ heißt sein Debütalbum; der Titel hält was er verspricht. Die Atemlosigkeit des Stadtlebens ist von den zehn Songs sehr weit weg. Jedes Lied ist ein Rückzugsort, ein Innehalten und ein kleiner Appell an die Natürlichkeit sowie an das Gefühl statt dem ewigen Rausch. „Wie lange reicht dein Atem? Wir bleiben, halten still“, singt er beispielsweise in dem Lied „Freiheit im ¾ Takt“.  Auch musikalisch hat sich Raphael Kestler für das Gefühl entschieden. Trotzdem finden sich auf dem Album keine kitschüberfrachteten Popballaden. Das wäre auch viel zu groß , viel zu schwer. Die Leichtigkeit dominiert die einzelnen Stücke, mal spielerisch, mal mit Beat, während die begleitende Band, Manuel Zwanzger (Gitarre), Simon Vater (Bassklarinette), Florian Fischer (Percussions) und Claudia Trinczek (Gesang), diesen Charakter der Lieder noch verstärkt.

Weitere Infos:
www.poetenfest-erlangen.de

Eine Veranstaltung des Kulturzentrums E-Werk in Kooperation mit dem Erlanger Poetenfest.

Was ist ein Poetry Slam? – Eine kurze Erklärung für alle Erstzuschauer

Poetry Slam – das ist der Wettkampf der Bühnenpoeten, der weltweit die Bars, Clubs, Spelunken und Kleinkunsttempel füllt. Das Prinzip ist einfach: Jeder, der sich dazu berufen fühlt, Selbstgeschriebenes vor Publikum vorzutragen, darf teilnehmen. Die Zuschauer entscheiden dabei durch Applaus über Sieg und Niederlage. Dabei werden die Texte jedoch nicht einfach nur vorgelesen, sondern mit ganzem Körpereinsatz gerappt, geflüstert, geschrien. Feinsinnige Lyrik, Kabarett, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie oder rasante Fun-Prosa – alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst sind erlaubt, wenn Performance-Profis, erfahrene Autoren und die Hobbydichter von nebenan aufeinander treffen.

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Poetry Slam am 15. April 2012 https://www.e-poetry.de/2012/04/poetry-slam-am-15-april-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/04/poetry-slam-am-15-april-2012/#comments Thu, 05 Apr 2012 17:17:29 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3314 Sonntag, 15.04.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Eine neue Ausgabe des großen Dichterwettstreits steht vor der Tür, diesmal umrahmt von einer fünfköpfigen Live-Band um den talentierten Erlanger Singer/Songwriter Raphael Kestler. Im Wettkampf erwarten uns wie immer alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Bon appétit!

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Sonntag, 15.04.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Eine neue Ausgabe des großen Dichterwettstreits steht vor der Tür, diesmal umrahmt von einer fünfköpfigen Live-Band um den talentierten Erlanger Singer/Songwriter Raphael Kestler. Im Wettkampf erwarten uns wie immer alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst: feinsinnige Lyrik, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Bon appétit!

Bisher freuen wir uns auf…

Andreas Weber (Münster)
Max Kennel (Bamberg)
Tobias Gralke (Freiburg)
Stefan Unser (Malsch)
Maurice Meijer (Karlsruhe)
Indiana Jonas (Landau)
Commandante Grimm (Stuttgart)
Loony Lorna (Schwandorf)
Paddi (Ansbach)

Es musizieren…

Raphael Kestler und Band

Raphael Kestlers Musik will nicht progressiv sein. Eher ist sie eine Rückbesinnung auf die Langsamkeit des Lebens.
„m. zieht aufs Land“ heißt sein Debütalbum; der Titel hält was er verspricht. Die Atemlosigkeit des Stadtlebens ist von den zehn Songs sehr weit weg. Jedes Lied ist ein Rückzugsort, ein Innehalten und ein kleiner Appell an die Natürlichkeit sowie an das Gefühl statt dem ewigen Rausch. „Wie lange reicht dein Atem? Wir bleiben, halten still“, singt er beispielsweise in dem Lied „Freiheit im ¾ Takt“.
Auch musikalisch hat sich Raphael Kestler für das Gefühl entschieden. Trotzdem finden sich auf dem Album keine kitschüberfrachteten Popballaden. Das wäre auch viel zu groß , viel zu schwer. Die Leichtigkeit dominiert die einzelnen Stücke, mal spielerisch, mal mit Beat, während die begleitende Band, Manuel Zwanzger (Gitarre), Simon Vater (Bassklarinette), Florian Fischer (Percussions) und Claudia Trinczek (Gesang), diesen Charakter der Lieder noch verstärkt.

 

 

 

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Rückblick auf den Open Air Slam Juli 2011 https://www.e-poetry.de/2011/09/rueckblick-auf-den-open-air-slam-juli-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/09/rueckblick-auf-den-open-air-slam-juli-2011/#respond Fri, 09 Sep 2011 21:35:48 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3011 Die herausragendste Eigenschaft des Open Air Slams 2011 war, dass die Show dieses Jahr tatsächlich open air stattfinden konnte 😉 Wir bedanken uns dafür uns dafür bei allen zuständigen Wettergöttern, wenngleich auch, besonders gegen Ende der Veranstaltung, eine bedrohliche Gewitterwolkenanballung wie ein Damoklesschwert über der Veranstaltung hing, was dem Ganzen eine ganz neue Art von Nervenkitzel verliehen hat. Keine 10 Minuten nach Ende entlud sich dann schließlich der zornige Himmel, eine sintflutartige Regenflut setzte Teile des E-Werks unter Wasser, auf einem der Parkplätze stand es kniehoch!

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Die herausragendste Eigenschaft des Open Air Slams 2011 war, dass die Show dieses Jahr tatsächlich open air stattfinden konnte 😉 Wir bedanken uns dafür uns dafür bei allen zuständigen Wettergöttern, wenngleich auch, besonders gegen Ende der Veranstaltung, eine bedrohliche Gewitterwolkenanballung wie ein Damoklesschwert über der Veranstaltung hing, was dem Ganzen eine ganz neue Art von Nervenkitzel verliehen hat. Keine 10 Minuten nach Ende entlud sich dann schließlich der zornige Himmel, eine sintflutartige Regenflut setzte Teile des E-Werks unter Wasser, auf einem der Parkplätze stand es kniehoch!

Aber da sind wir schon fertig gewesen – mit einem schönen, von viel Lokalkolorit geprägten und mit Bonusrunde veredelten Slam vor einem super gelaunten Publikum, das mit 400 bis 450 Zuschauern laut Zählung durch das E-Werk Gastroteam kein kleines war.

Ein kurzes Streiflicht zu den Wettbewerbsteilnehmern: Der Maaß (Erlangen) wusste, dass wir zuwenig von einander wissen und worüber, Alexandra Mock (Erlangen) mischte selbstbewusst die klassischen Rollenbilder Mann/Frau auf. Eny42 (Amberg) provozierte mit sarkastischen Beiträgen zur Bundes- und Weltpolitik, Lukas Ströbel (Erlangen) hingegen widmete sich ganz einer lyrischen Liebeserklärung. Während Ines von Külmer (Erlangen) zum kabarettistischen Rundumschlag aus holte, entdeckte Sage Dragon (Forchheim) die ungeahnten Möglichkeiten und Tücken moderner Mobilkommunikation. Mirijam Voß (Erlangen) holte den Winter in den Juli und protokollierte ein persönliches Gespräch. Felix Kaden gab sich ganz der revolutionären Geste hin und forderte als in Feuereifer brennender Rasenschützer: „Gebt das Gras frei!“. Marvin Ruppert (Marburg) hatte es mit den Frauen nie besonders schwer, doch machte es sich dabei selbst nicht einfach und Alex Burkhard (München) schlug mit einer gewollt unfreiwillig komischen Beziehungsanekdote in dieselbe Kerbe. Ins Finale zogen die beiden letztgenannten ein und auch dort blieb es beim Gleichstand. Die logische Konsequenz: Doppelsieg für Marvin Ruppert und Alex Burkhardt!

Und auch der musikalische Rahmen fiel abwechslungsreich und unterhaltsam bis berührend aus: Augenzwinkernde selbstgebraute Lieder über selbst erlebte Alltäglichkeiten spielte uns Max Terzakis (Bamberg) vor, Raphael Weigand(Erlangen) mixte schöne eigene Songs mit wundervollen Interpretationen von Stücken seiner Lieblingsinterpreten – allen voran Philipp Poisel. Nach dem Finale gab es diesmal noch eine Bonusrunde: Die geplante Zugabe des Gewinners verwandelte sich auf Grund des Doppelsiegs in die ohnehin geplante Duo-Show des aus den beiden Siegern bestehenden Slam-Teams Steffis Vorschlag und sorgte für begeisterte Zugabe-Wünsche. Dazwischen noch Gangster-Lyrik des Moderators (spontan unterstützt von Felix Sultan Hengzt) und weitere tolle Songs des ebenso jungen wie außerordentlich talentierten Raphael Weigands.

Wir bedanken uns noch einmal beim E-Werk, die diese Veranstaltung als Dankeschön an unser Publikum bei freiem Eintritt möglich gemacht haben. E-Werk, wir finden, das war spitze!

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Rückblick auf den Poetry Slam Mai 2010 https://www.e-poetry.de/2010/05/rueckblick-auf-denpoetry-slam-mai-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/05/rueckblick-auf-denpoetry-slam-mai-2010/#comments Mon, 10 May 2010 01:17:13 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1881 And the winner is … Lucas Fassnacht!

Alles neu macht der Mai! Beim ersten regulären Erlanger Slam im großen Saal des E-Werks freuten wir uns über viele viele Zuschauer, die unseren „Muttertagsslam“ besuchten.

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And the winner is … Lucas Fassnacht!

Alles neu macht der Mai! Beim ersten regulären Erlanger Slam im großen Saal des E-Werks freuten wir uns über viele viele Zuschauer, die unseren „Muttertagsslam“ besuchten.

Moses Wolff, unser special guest aus München, brach gleich zu Beginn (und dann noch einmal zu Beginn von Runde zwei) die Stille mit abstrusen Geschichten und Alltagsanekdoten inklusive köstlich komischer Mundart aller Colleur.

Den Anfang des regulären Wettbewerbs machte ein Mann, der in der Region eigentlich wohl bekannt ist, sich allerdings nur alle 3-4 Jahre auf eine Slam-Bühne verirrt: Geraldino begann die erste Runde mit einem bunten Potpourri aus u.a. einer konsequenten Wurstgeschichte, Susi und Peter und einem Gedicht, rückwärts vorgetragen.

Turnkey Facility wählte für diesen Abend erneut einen Text seiner Eigenmarke „deep shit“. Er konfrontierte uns mit an sich selbst entdeckten Wahrheiten und Unzulänglichkeiten. Die Erwartungen anderer Leute sind bei weitem nicht so wichtig wie die eigenen Träume und Vorstellungen – auch wenn einige dieser Träume an standardisierten Idealvorstellungen wie Seifenblasen zerplatzen.

Matthias Eberspächers Geschichte von Clara und Gabriel und, nicht zu vergessen, dem Pinguin, versetzte uns in die sprachlosen Momente der ersten Liebe zurück. So konnte nicht nur Protagonist Gabriel Claras Herz gewinnen, sondern auch Matthias das Herz des Publikums, das ihn postwendend zum Finalisten wählte.

Lucas Fassnacht folgte ihm prompt in die Finalrunde mit seinem Text über den „Seelenfänger in rot“ – nämlich den Tod höchstpersönlich, der nach all dem Töten seiner Arbeit müde wird und in die Midlifecrysis zu verfallen scheint. Der auf eine Mine getretene Kindersoldat rief ihn zurük in die Pflicht.

Großraumdichten alias Pauline Füg und Tobias Heyel sprühten ihre Meinung in einer ausgefeilten Doppelpreformance direkt an die Grundfesten der Gesellschaft. Es muss gemeinsam etwas geschaffen werden, das den innersten Kern unseres „Gehäuses“ zum Handeln verführt.

Der letzte im Bunde war Markus Lukas, der diese Runde mit seinen lyrischen Werken ausklingen ließ.  „Der Aufbruch in die neue Welt“ beschloss den ersten Durchgang.

Vor der Pause beeindruckten Raphael Kestler und Jakob Hüppauff mit ihrer Musikperformance – außer Konkurrenz und außergewöhnlich! Eine CD von ihnen gibt es noch nicht, für alle die mehr von ihnen wissen möchten:
www.myspace.com/raphaelkestlermusik

Daniela Brandl offenbarte bei ihrem engagierten Auftritt verschiedenste Identitäten z.B. als Slammer, Landei, Blümchen und Lehrerin … in kurzen unterhaltsamen und toll vorgetragenen Gedichten.

Bybercap d’amour fesselte mit seiner Geschichte über die Liebe. Er projizierte das Klassenzimmer in den Poetry Slam und wieder zurück. „Die Liebe hält fest, indem sie loslässt…“ Doch loslassen wollte ihn das Publikum noch nicht und wählte ihn ins Finale.

Thomas Lang schwang mit seinem Text das Zepter gegen den Luxus und die Konsumgesellschaft. Die klassische philosophische Frage nach dem halb vollen oder halb leeren Glas ließ er nicht unbeantwortet: Es muss einfach jeder ein volles Glas bekommen.

Der doppelte Halbbruder alias Martin Geier und Michael Jakob beeindruckte durch eine durchgestylte Performance mit vollem Körper- und Mikrofonständereinsatz. Ein Poetry Slam AK mit 2 Teilnehmern und überraschender Steigerung: einem Bühnendichter in den Fängen des Größenwahns musste der Satan persönlich ausgetrieben werden.

Zu Lasse Samström kann man nur folgendes sagen: „Schicken ist fön, schichten ist döner…“ und „Die Siege wird Lieben“. Schüttelprosa vom Feinsten vom Meister himself, der es sich nicht nehmen ließ, eine kleine Runde durchs Publikum zu drehen. Leider reichte es nicht, wenn auch nur knapp, für den Einzug ins Finale.

Das Finale aus Bybercap d’amour, Lucas Fassnacht und Matthias Eberspächer konnte Lucas mit ganz knappem Vorsprung für sich entscheiden.
Der Traum als Trauma – die Schuld der Täter und die kalte Stimme der Anklage – ein todernster Text setzte sich in einem atmospärisch knisternden Schlussakt durch. Gratulation!

Vielen Dank an alle Beteiligten und Zuschauer für den tollen Abend! In wenigen Tagen werdet ihr (wie im Vormonat) Bilder vom Slam auf dieser Seite finden können.

Nächster Erlanger Poetry Slam: 06.06.2010

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Ankündigung Poetry Slam am 9. Mai 2010 https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-9-mai-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-9-mai-2010/#comments Tue, 27 Apr 2010 23:09:28 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1862

In Erlangen ist es in über 8 Jahren Poetry Slam immer enger in den Rängen des Publikums geworden, manchmal musste sogar Einlassstopp verhängt werden. Aus diesem Grund findet der Slam bis zur Sommerpause im großen Saal des E-Werks statt, wo mehr als doppelt so viele Sitzplätze auf euch warten. Dort dürfen wir am 9. Mai erneut Slampoeten aus Nah und Fern begrüßen, wenn es wieder heißt: 8 Minuten Bühnenzeit für jeden, um das Publikum zu begeistern! Und vor und nach der Show kann man es sich im Gartenbereich oder in der Kellerbühne gemütlich machen 🙂

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In Erlangen ist es in über 8 Jahren Poetry Slam immer enger in den Rängen des Publikums geworden, manchmal musste sogar Einlassstopp verhängt werden. Aus diesem Grund findet der Slam bis zur Sommerpause im großen Saal des E-Werks statt, wo mehr als doppelt so viele Sitzplätze auf euch warten. Dort dürfen wir am 9. Mai erneut Slampoeten aus Nah und Fern begrüßen, wenn es wieder heißt: 8 Minuten Bühnenzeit für jeden, um das Publikum zu begeistern! Und vor und nach der Show kann man es sich im Gartenbereich oder in der Kellerbühne gemütlich machen 🙂

Sonntag, 09.05.2010
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Wir freuen uns auf…

Moses Wolff (München)

Fans des Satiremagazins Titanic kennen diesen begnadeten Humoristen bereits in der Rolle seiner Kunstfigur „Wildbach-Toni“. Doch das ist nur eine von vielen Rollen, in die der Autor, Kabarettist, Schauspieler und Musiker zu schlüpfen weiß. Wie kein zweiter versteht sich Wolff auf die Inszenierung grotesk überzeichneter Charaktere, die er in seinen zum Niederknien komischen Kurzgeschichten durch abstruse Alltagssequenzen führt. Im Münchner „Vereinsheim“ (Lach- und Schießgesellschaft) gastiert er wöchentlich mit dem Literaturkabarett-Ensemble „Schwabinger Schaumschläger“. 100 Prozent Kult, nicht nur in der bayrischen Hauptstadt – unser Spezialgast im Mai.

Raphael Kestler & Jakob Hüppauff (Erlangen)

So sieht echte Hingabe aus: bei ihrem letzten Auftritt im Vorprogramm des Erlanger Slams versetzten sie die Bühnenakteure wie auch die Zuschauer gleichermaßen in Erstaunen. Der sehr junge und talentierte Musiker Kestler spielt und singt, parallel setzt Hüppauff die Songs mit beeindruckendem Körpereinsatz szenisch um. Das wollen wir noch mal auf der großen Bühne sehen, mit vier neuen Stücken gestalten die beiden deshalb das Rahmenprogramm mit.

Großraumdichten (Eichstätt / Stuttgart)

Pauline Füg und Tobias Heyel, zwei erfahrene Slamgrößen, haben einen Bund geschlossen: Großraumdichten. Das landesweit von Kritikern hochgelobte Spoken-Word-Duo besticht durch knisternd poetische, emotionale und doch stets die Gesellschaft kritisch hinterfragende Texte, die in ausgetüftelten Performances den Zuschauer wie ein Echo umfangen. Sie meinen es ernst – das spürt man.

Lasse Samström (Augsburg)

Legendärer Performance-Poet, gewann unzählige europäische Poetry Slams und wurde 2002 deutschsprachiger Meister. 2004 erreichte er das Finale der Weltmeisterschaften in Rotterdam, 2006 gewann er den TV-Slam im WDR. Er begründete u. a. das Genre „Schüttelprosa“ und gehört zweifellos zu den kontroversesten Figuren der Szene. Man muss ihn lieben oder hassen, seine intensive Bühnenpräsenz lässt sich jedoch in keinem Fall leugnen.

Matthias Eberspächer (Tübingen)

Die von ihm als Chefredakteur betreute Schülerzeitung „Spongo“ wurde 2006 vom Spiegel zur besten Deutschlands gewählt, inzwischen schreibt er selbst für SPON. Und seit kurzem auch Texte für die Slambühne – und die haben es wirklich in sich, stecken voller Energie, schrägem Humor und großen Gefühlen zwischen den Zeilen. Von ihm wird man noch viel hören, ihn selbst hört man am 9.5. zum ersten Mal in Erlangen.

Hinzu gesellt sich der performancestarke und inhaltlich variantenreiche Lokalmatador Lucas Fassnacht (Erlangen), der im vergangenen Jahr zweimal unseren Slam für sich entscheiden konnte. Zu unsere großen Freude wird auch der textlich hintersinnige Bybercap d’amour (Erlangen) endlich mal wieder mit von der Partie sein. Und noch ein Duo: „Der Doppelte Halbbruder“ (Nürnberg) heißt das zweite Team, das sich neben „Großraumdichten“ dem Wettkampf stellt. Hinter dem interessanten Namen verbergen sich Martin Geier und der amtierende fränkische Slam-Champion Michael Jakob. Mit Turnkey Facility (Erlangen) wird sich ein weiterer üblicher Verdächtiger die Ehre geben. Aber auch neue Gesichter schicken sich an, wacker unsre Bühne zu erklimmen: wir begrüßen die Bühnendebütanten Daniela Brandl (Erlangen), Thomas Lang (Erlangen) und Markus Lukas (Fürth).

So huldigt der Poetry Slam Erlangen seiner Mutter – der Poesie. Alles Gute zum Muttertag!

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Kurzrückblick Poetry Slam April 2010 https://www.e-poetry.de/2010/04/rueckblick-april-slam/ https://www.e-poetry.de/2010/04/rueckblick-april-slam/#comments Mon, 19 Apr 2010 00:59:33 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1832 Hier die Blitzzusammenfassung zum Poetry Slam im April 2010:

Gewinner des Erlanger April Slams wurde Nico Semsrott.

Einen sanften aber in keinem Fall seichten Einstieg bescherte uns Raphael Kestler mit seinem expressionistischen Spielgefährten Jakob Hüppauff aus Erlangen. Seine tiefgründigen Texte, begleitet von feinem Gitarrenspiel, stimmten perfekt auf den Abend ein.

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Hier die Blitzzusammenfassung zum Poetry Slam im April 2010:

Gewinner des Erlanger April Slams wurde Nico Semsrott.

Einen sanften aber in keinem Fall seichten Einstieg bescherte uns Raphael Kestler mit seinem expressionistischen Spielgefährten Jakob Hüppauff aus Erlangen. Seine tiefgründigen Texte, begleitet von feinem Gitarrenspiel, stimmten perfekt auf den Abend ein.

Clara Nielsen, mit der undankbaren Startnummer 1, erzählte uns von einem Gespräch mit einer „praxisorientierten“ Grundschullehrerin, die ihren Unterricht am lebenden Objekt ausübte. Obwohl einwandfrei vorgetragen, reichte es diesmal nicht zum Rundensieg.

Udo Tiffert deckte mit seinem Text die Widersprüchlichkeit der monetärer orientierten Gesellschaft auf, die sich selbst im kleinbürgerlichen Kreis Rendite von afrikanischem Ackerland verspricht.

Tom le moT aus Passau mit einem nachdenklichen Text. Eine vom Leben gezeichnete Gestalt macht sich auf, die Mutlosen und Müden an der Hand zu nehmen um sich von sich selbst zu befreien.

Zum Ende der ersten Runde gab Mo den Berserker, indem er uns in Charles Manson – den Massenmörder – hineinblicken ließ. Im Blutrausch holte er brachial den Rundensieg…

Vor der Pause durften wir noch unsern Specialguest Necip Tokoglu genießen, der die Kellerbühne durch gepflegte political incorrectness zum Brodeln brachte.

Ariane Hussy eröffnete Runde 2 mit einem Text über die Schönheit und die Vorteile eines dritten Auges.

Chris bearbeitete das Dilemma der Langzeitstudenten – nur nicht wirklich arbeiten, aber dennoch eine wichtige Konstante dieser schnelllebigen Zeit.

Der Text von Nico Semsrott über die Allgegenwärtigkeit des Scheiterns brachte auch ihm den Rundensieg. In diesem Sinne „Freiheit!“

Zum Abschluss durften wir, dank Martin Geier, noch am Leben eines sympathischen Kiffers teilhaben.

Ein Novum bot der Auftritt von Marilisa. Sie gewann beim letzten Slam die Vorrunde, konnte aber nicht zum Finale antreten. Kurzerhand begab sie sich in die Zeitmaschine und nahm stattdessen am April-Finale teil.

Das Finale aus Mo, Nico und Marilisa konnte Nico Semsrott für sich entscheiden.

Nico nahm den Sieg äußerst cool und gelassen hin. Na, dann Herzlichen Glückwunsch!

Slam-April2010

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Ankündigung Poetry Slam am 18. April 2010 https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-18-april-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-18-april-2010/#comments Sun, 11 Apr 2010 11:43:30 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1822 Nachdem wir den Monat bereits mit einem kleinen Aprilscherz eingeläutet haben, steht nun in aller Wahrhaftigkeit die Aprilausgabe unseres Poetry Slams vor der Tür.

Sonntag, 18.04.2010

E-Werk, Erlangen

Einlass 20:00 Uhr

Beginn 20:30 Uhr

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Nachdem wir den Monat bereits mit einem kleinen Aprilscherz eingeläutet haben, steht nun in aller Wahrhaftigkeit die Aprilausgabe unseres Poetry Slams vor der Tür.

Sonntag, 18.04.2010

E-Werk, Erlangen

Einlass 20:00 Uhr

Beginn 20:30 Uhr

Eintritt 6€

Im Wettkampf der Bühnenpoeten freuen wir uns diesen Monat u.a. auf Udo Tiffert (Dresden), einen waschechten Autor klassischer Colleur, der mit seinen intelligenten und literarisch ausgefeilten Kurzgeschichten bereits die sächsischen Poetry Slam Meisterschaften gewinnen konnte. Zum ersten Mal auf unserer Bühne erwarten wir Nico Semsrott (Hamburg) – definitiv einer der schrägsten Slampoeten Deutschlands und obwohl er alles andere als platte Witze reißt, ist er u.a. Gewinner des NDR Comedy Contest und Spiegel-online Gastautor. Clara Nielsen (Bamberg) gehört dafür zu den talentiertesten Frauen in der ja ansonsten überwiegend von männlichen Künstlern bevölkerten Poetry Slam Szene und hat bei uns in Erlangen bereits vier (!) mal gewonnen, weshalb sie unsere Stadt in diesem Jahr auch bei den deutschspachigen Slammeisterschaften vertreten wird. Dorian Steinhoff (Trier), performancestarker Bühnenpoet mit kraftvollen und ausdrucksstarken Ein-Mann-Dramen aus der Perspektive eines zwinkernden Auges, kennt ihr bereits – zumindest optisch, denn sein Konterfeit schmückt seit geraumer Zeit den Titelschriftzug unsrer Homepage.  Außerdem feiert diesen Monat unsere frisch geschlossene Partnerschaft mit dem im kultigen Scharfrichterhaus beheimateten Poetry Slam Passau Premiere, weshalb sich eine Delegation der besten Bühnenpoetinnen und -poeten Passaus auf den weiten Weg zu uns macht. Im Wettkampf mitmischen werden daher Tom le moT (Passau), Ariane Hussy (Passau), Mo (Passau) und Chris X. (Passau). Darüber hinaus freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Martin Geier (Nürnberg) – und selbstverständlich wird auch die hochtalentierte Marilisa (Bamberg) noch einmal nach Erlangen kommen, um ihren beim letzten Mal aus Zeitgründen verpassten Finalauftritt nachzuholen. Außerdem…

Als musikalischer Spezialgast wird diesmal Raphael Kestler (Erlangen) mit seiner Gitarre auf unsrer Bühne melodisch aktiv werden.

(Foto: Crosa)

Obwohl erst 17 Jahre jung, schreibt er bereits fleißig an eigenen Songs und versteht sich darauf, diese voller Hingabe vorzutragen – gleich bei seinem ersten Versuch gewann er deshalb einen lokalen Liedermacher-Wettbewerb. Nachdem er uns zwei Stücke von sich geschickt hatte, waren wir sofort überzeugt, dass wir ihn bei uns auf der Bühne erleben wollen.

Doch damit nicht genug! Im Rahmenprogramm könnt ihr noch einen zweiten Künstler erleben, der vor allem in der hohen Kunst des literarischen Kabarett zu Hause ist: Necip Tokoglu (Aachen)

Der politisch herrlich inkorrekte türkisch-deutsche Kabarettist sorgte bereits landauf landab mit seinen überraschungsgeladenen Texten und „Liebeserklärungen“ an Che Guevara und Cem Özdemir für Begeisterung. Ohne sich auf den ausgetretenen Pfaden zotiger Multikulti-Komik zu bewegen, schöpft dieser sympathische Herr aus einem anekdotenreichen biographischen Fundus, um auf der Bühne ein intelligent gewitztes und trotzdem durch und durch freches Süppchen zu kochen.

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