Robin Mesarosch – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Sun, 14 Dec 2014 00:45:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 17. März 2013 – neue Kunst statt altem Schnee! https://www.e-poetry.de/2013/03/3556/ https://www.e-poetry.de/2013/03/3556/#respond Thu, 07 Mar 2013 10:49:15 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3556 Sonntag, 17.03.2013
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

 

Die Semesterferien dümpeln vor sich hin, die Bahn kämpft gegen Oberleitungsstörungen, nur schleppend werden die Tage länger, Frühlingsgefühle sind rar. Aber die Trübsal wird weichen!
Aus ganz Deutschland eilen Poetinnen und Poeten herbei, euch in Welten mitzunehmen, die strahlender sind, trauriger, heiterer, verstörender als alles, was das graue Erlangen euch bieten kann.
Sperrt eure Lauscher auf für
René Carrié (Schrobenhausen)
Maximilian Schulle (Erlangen)
Robin Mesarosch (Stuttgart)
Tobias Schmolke (Bayreuth)
Vorwiegendinmoll (Bremen)
Klaus Urban (Stadthagen)
Heide Roser (Nürnberg)
Julian Kalks (Nürnberg)
Axel Horndasch (Erlangen)

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Sonntag, 17.03.2013
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

 

Die Semesterferien dümpeln vor sich hin, die Bahn kämpft gegen Oberleitungsstörungen, nur schleppend werden die Tage länger, Frühlingsgefühle sind rar. Aber die Trübsal wird weichen!
Aus ganz Deutschland eilen Poetinnen und Poeten herbei, euch in Welten mitzunehmen, die strahlender sind, trauriger, heiterer, verstörender als alles, was das graue Erlangen euch bieten kann.
Sperrt eure Lauscher auf für
René Carrié (Schrobenhausen)
Maximilian Schulle (Erlangen)
Robin Mesarosch (Stuttgart)
Tobias Schmolke (Bayreuth)
Vorwiegendinmoll (Bremen)
Klaus Urban (Stadthagen)
Heide Roser (Nürnberg)
Julian Kalks (Nürnberg)
Axel Horndasch (Erlangen)

 

Außerdem haben wir der Aktion Mensch ein ganz besonderes Schmankerl zu verdanken – ein Gebärdendolmetscher wird auf der Bühne sein und live übersetzen!

Fürs Rahmenprogramm haben wir uns ebenfalls etwas Besonderes einfallen lassen: Freut ich auf Benedict Anzeneder, der mit seinem Körper Geschichten erzählen kann wie kein anderer.

Freut ich auf Gerhard & Hella, die Akrobatik präsentieren, dass euch der Atem schwinden wird.

 

Farbe in den März!

 

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Poetry Slam am 16. Dezember 2012 https://www.e-poetry.de/2012/11/poetry-slam-am-16-dezember-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/11/poetry-slam-am-16-dezember-2012/#comments Sun, 25 Nov 2012 15:44:25 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3467 Sonntag, 16.12.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Freut euch auf eine schöne Bescherung, auch wenn ihr unartig wart! Die Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slams steht vor der Tür wie das Christkind und ist ebenso reich bepackt – finden sich doch in diesem Monat fast nur Stars & Sternchen der deutschsprachigen Slamszene im Bühnenaufgebot.
Auch das Rahmenprogramm bietet Anlass zur Freude. Nachdem im vergangenen Jahr immer wieder (und hartnäckig) Zuschauer nach ihm gefragt haben, kommt er am 16.12. wieder nach Erlangen. Special Guest des Dezember Slams ist Nikita Gorbunov, der melancholische Liedermacher, Gangsterrapper, Soundtüftler und Meister der „versöhnenden Beschimpfung“. Autsch & juhu!

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Sonntag, 16.12.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Freut euch auf eine schöne Bescherung, auch wenn ihr unartig wart! Die Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slams steht vor der Tür wie das Christkind und ist ebenso reich bepackt – finden sich doch in diesem Monat fast nur Stars & Sternchen der deutschsprachigen Slamszene im Bühnenaufgebot.
Auch das Rahmenprogramm bietet Anlass zur Freude. Nachdem im vergangenen Jahr immer wieder (und hartnäckig) Zuschauer nach ihm gefragt haben, kommt er am 16.12. wieder nach Erlangen. Special Guest des Dezember Slams ist Nikita Gorbunov, der melancholische Liedermacher, Gangsterrapper, Soundtüftler und Meister der „versöhnenden Beschimpfung“. Autsch & juhu!

Dem Dichterwettstreit stellen sich…

Linn Penelope Micklitz (Leipzig)
Bumillo (München)
Frank Klötgen (Berlin)
Alex Burkhard (München)
Martin Geier (Nürnberg)
Robin Mesarosch (Sigmaringen)
Sven Kemmler (München)
Franziska Wilhelm (Leipzig)
Denise Anhölcher (Lauf)
Ingo Winter (Lauf)
Markus Berg (München)

Rahmenprogramm:

Nikita Gorbunov (Stuttgart)

Nikita, der Slam-Poet, Musik-Kabarettist und ein bisschen Gangster-Rapper, ist zwar in Moskau geboren, aber er ist die größte Kartoffel, die Sie sich vorstellen können: Nörgelnd, links auf eine unlockere Weise und an peinlichen Fernreisen interessiert. Nur, dass er seinem Vermieter erzählen musste, er sei Tänzer am Stuttgarter Ballett, um die Bude zu bekommen. Die unverschämten Sprüche aus dem Rap, die lyrische Performance der Slam-Poesie und seine Geschichte als Einwanderer in Deutschland verquirlt der gelernte Tontechniker mithilfe abgedrehter Effekte zu einem dichten, duftenden Bühnen-Eintopf.

Moderation: Jan Siegert (Stuttgart)

Neu beim Poetry Slam?
In diesem Wettstreit der Dichter sind alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst erlaubt: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, welche Laune und welcher Text, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne, bevor die Zuschauer in teils dramatischen Applausabstimmungen über Sieg oder Niederlage entscheiden dürfen. Wen wird das Publikum zum Sieger des Abends küren?

Du schreibst selbst Texte und möchtest bei unserem Poetry Slam damit auftreten?
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Poetry Slam am 20. Mai 2012 https://www.e-poetry.de/2012/05/poetry-slam-am-20-mai-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/05/poetry-slam-am-20-mai-2012/#respond Mon, 14 May 2012 09:50:29 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3346 Sonntag, 20.05.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

ACHTUNG: Letzte Show vor der EM- und Sommerpause!

Es ist angedichtet! Feinsinnige Lyrik, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa – im Wettkampf der Bühnenpoeten erwarten uns wieder alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst.

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Sonntag, 20.05.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

ACHTUNG: Letzte Show vor der EM- und Sommerpause!

Es ist angedichtet! Feinsinnige Lyrik, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa – im Wettkampf der Bühnenpoeten erwarten uns wieder alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst.

Bisher im Mai dabei:

Tommy Tes Fu (Marburg)
Robin Mesarosch (Stuttgart)
Tilman Döring (Darmstadt)
Bleu Broode (Bremen)
Bybercap (Erlangen)
Das lyrische Wir (Erlangen)
Martin Geier (Nürnberg)
Eny42 (Amberg)
Lukas Willer (Erlangen)
Felix Kaden (Erlangen)

Als special guest außerhalb des Wettkampfs begrüßen wir im Mai:

Stefan Dörsing (Gießen)

Der gebürtige Görlitzer wagte im Jahr 2004 seine ersten, tapsigen Schritte auf der Slambühne und läuft inzwischen Marathons: ungezählte Auftritte bei Slams im gesamten Bundesgebiet und der Schweiz, auf Literaturfestivals, bei der documenta 2007 in Kassel, auf ARTE oder im WDR. Der Preisträger des Jungen Literaturforums Hessen/Thüringen 2011, dessen Texte man sogar in Schulbüchern der Deutsch-Oberstufe finden kann, hat zudem einen künstlerischen Migrationshintergrund – er kommt aus der Rap- und Beatboxszene. Man merkt es seiner Bühnen-Performance  mit Freuden an. Darüber hinaus feierte er als Mitglied des Slam-Teams „Allen Earnstyzz“ (deutschsprachige Poetry Slam Vize-Meister und Thüringer Meister 2011)  beachtliche Erfolge. Er kann aber laut eigener Aussage auch Maschinen bauen und mag das zweite Gesetz der Thermodynamik.

 

 

 

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Rückblick auf den November-Slam 2011 https://www.e-poetry.de/2011/12/rueckblick-auf-den-november-slam-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/12/rueckblick-auf-den-november-slam-2011/#respond Fri, 02 Dec 2011 09:45:04 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3109 Neue Gesichter, frischer Wind und eine Menge verrückter Ideen, drumherum ein beeindruckender Toby Hoffmann mit schwerer, zorniger und scharfkantiger Lyrik, die dieser ausgewaschenen Begrifflichkeit noch Ehre zu machen vermochte – das war der November-Slam im E-Werk. Der Wettkampf im Schnelldurchlauf:

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Neue Gesichter, frischer Wind und eine Menge verrückter Ideen, drumherum ein beeindruckender Toby Hoffmann mit schwerer, zorniger und scharfkantiger Lyrik, die dieser ausgewaschenen Begrifflichkeit noch Ehre zu machen vermochte – das war der November-Slam im E-Werk. Der Wettkampf im Schnelldurchlauf:

Robin Mesarosch eröffnete den Wettbewerb mit einer feurigen Liebeserklärung an die Arbeit, ebenso überzeichnet wie grausam nah an der persönlichen Realität mancher Anhänger des Workaholizimus. Simon Moll reimte sich kunstvoll durch eine Tüte Gummibärchen, die gleichsam Parabel auf den allzeitigen Missstand gesellschaftlicher Ungleichbehandlung gewesen, und ließ dem Erzähler seines zweiten Textes über automobilen Geschwindigkeitsfetischismus alsbald die Leitplanke durch den Kopf gehen. Ines von Külmer setzte dem allgegenwärtigen Griechenland-Bashing einen historisch kreativen Ausflug in die reiche Geschichte des Landes entgegen und projizierte unter anderem Paris in die Zeiten Trojas. Während der Wunsch nach der Überwindung der eigenen Unsicherheit vor allem im zwischenmenschlichen Sektor dann auch gleich Gegenstand ihres eigentlichen Textes war, überwand LiLaLeLi die Unsicherheit anlässlich ihres ersten Auftritts durch einen ebenso geschickten wie überraschenden Schachzug: vier spontan überredete Zuschauer leisteten ihr auf der Bühne nicht nur Gesellschaft, sondern standen als lebende Mauer postiert schützend vor der Bühnendebütantin. Tobias Heyel beschloss die erste Runde mit einem geschmeidig verreimten und gepfefferten Mängelbericht zur politischen Kultur in diesem Lande, nicht ohne am Ende noch mit dem Vorschlag zur Wahl eines neuen Volkes einen echten Lösungsansatz zu präsentieren.

Mr. Davos stieg in Runde Zwo mit einem ganzen Leben im Schnelldurchlauf ein, alles zwischen Werden und Verderben war da drin in dieser Blackbox, die er uns entwarf; R.I.P., liebes Coffeepad. Sieglinde Holzknecht ließ sich vom rhythmischen Tanz ihrer eigenen Sprache mitreißen – ist sie doch schließlich ganz und gar ein Kind der Poesie – und so manchen Zuschauer beeindruckt zurück. Gekonnt auf klassischen Pfaden humoristischer Prosa wandelte hingegen Thomas Schmidt, als er uns den ewigen inneren Kampf der Väter flügge werdender Töchter an den Erfahrungshorizont projizierte. Eine epische Tragö-die brachte Bo Wimmer zur kunstvollen Aufführung, das kurze, aber freiheitsorientierte Leben von Huhn Ruth machte unsere Welt zum Bauernhof und nicht nur die Hähne im Publikum hielten einen Augenblick nachdenklich inne. Als letzter in der zweiten Runde debütierte schließlich noch Tom Mot, und sorgte neben interaktiver Freestyle-“Poesie“ noch mit einer lupenreinen Parodie des an Marotten ja nun wirklich nicht armen Moderators der Erlanger Slambühne für den Überraschungs- und WTF?!-Moment des Abends. Chapeau!

Im Finale fanden sich Robin Mesarosch, Thomas Schmidt und Bo Wimmer wieder und nutzten die Gelegenheit, um mit starken Texten in Erinnerung zu bleiben. Schlussendlich hatte aber der erst 21-jährige Robin Mesarosch bei der Applausabstimmung die Nase vorn und damit den Novembersieg errungen. Fanfaren!

 

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Ankündigung Poetry Slam am 20. November 2011 https://www.e-poetry.de/2011/11/ankuendigung-poetry-slam-am-20-november-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/11/ankuendigung-poetry-slam-am-20-november-2011/#comments Tue, 15 Nov 2011 10:38:27 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3094 Sonntag, 20.11.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Eine neue Ausgabe des größten fränkischen Poetry Slams steht vor der Tür! Passionierte Performance-Profis aus den verschiedensten Ecken Deutschlands treffen ein weiteres Mal auf die noch unbekannten Hobbydichter von nebenan, ambitionierte Lyriker auf scharfzüngige Kabarettisten. 8 Minuten Zeit für jeden Teilnehmer im Dichterwettstreit, über dessen Ausgang wie immer allein das Publikum entscheiden darf. Also seid herzlich eingeladen in unser poetisches Schnellrestaurant, in dem auch für literarische Gourmets so mancher Ohrenschmaus zu finden sein wird. Hm, lecker!

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Sonntag, 20.11.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Eine neue Ausgabe des größten fränkischen Poetry Slams steht vor der Tür! Passionierte Performance-Profis aus den verschiedensten Ecken Deutschlands treffen ein weiteres Mal auf die noch unbekannten Hobbydichter von nebenan, ambitionierte Lyriker auf scharfzüngige Kabarettisten. 8 Minuten Zeit für jeden Teilnehmer im Dichterwettstreit, über dessen Ausgang wie immer allein das Publikum entscheiden darf. Also seid herzlich eingeladen in unser poetisches Schnellrestaurant, in dem auch für literarische Gourmets so mancher Ohrenschmaus zu finden sein wird. Hm, lecker!

Im November begrüßen wir auf unserer Bühne:

Bo Wimmer (Marburg)
Mounir Jaber (Wiesbaden)
Simon Moll (München)
Tobias Heyel (Stuttgart)
LiLaLeLi (Erlangen)
Tom Mot (Möhrendorf)
Sieglinde Holzknecht (Erlangen)
Robin Mesarosch (Ulm)
Ines von Külmer (Erlangen)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Mr. Davos (Erlangen)

Mit großer Freude kündigen wir außerdem einen musikalischen und äußerst poetischen special guest für unser Rahmenprogramm an, der definitv zur ersten Garde der Spoken Word Künstler in diesem Land zählt:

Toby Hoffmann (Ravensburg)

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=z3e8TJuW80Y[/youtube]

*1980, Lyriker, Spoken-Word-Poet und Musiker. Frontmann der Band Ira. Mitbegründer und -betreiber der Edition Kulturbremse. Mitglied des internationalen Spoken-Word-Ensembles „Poesie United“. 2002 Ravensburger Literaturpreis. 1. Platz beim International Poetry Slam in Tartu, Estland. Veröffentlichungen in Zeitschriften, Anthologien und auf Tonträgern. Über 300 Auftritte im deutschsprachigen Raum, in Kroatien, Serbien-Montenegro, Tschechien, Estland und Italien. Der Gedichtband „asphaltspalten“ erschien 2004 bei Lyrikedition 2000, München. Der neue Band „luft sprengen“ ist in Vorbereitung.

 

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Ankündigung Poetry Slam am 16. Oktober 2011 https://www.e-poetry.de/2011/10/ankuendigung-poetry-slam-am-16-oktober-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/10/ankuendigung-poetry-slam-am-16-oktober-2011/#comments Fri, 07 Oct 2011 12:08:46 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3044 Sonntag, 16.10.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Der Poetry Slam macht die Bühne zu einem Ort, an dem Albernes auf Erhabenes trifft, Extremes auf Subtiles und die hohe Kunst des Dichtens auf eine ganze Menge Spaß: Spoken Word Performances auf der Höhe der Zeit, kristallene Lyrik, geschmeidige Rap-Texte, kunstvoll vorgetragene Epen und wilde Kurzgeschichten von der banalen Momentaufnahme bis zur apokalyptischen Vision – nichts muss, alles kann! Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne und die Aufmerksamkeit des Publikums, das schlussendlich den Sieger bestimmt. Aber eines ist gewiss…

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Sonntag, 16.10.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Der Poetry Slam macht die Bühne zu einem Ort, an dem Albernes auf Erhabenes trifft, Extremes auf Subtiles und die hohe Kunst des Dichtens auf eine ganze Menge Spaß: Spoken Word Performances auf der Höhe der Zeit, kristallene Lyrik, geschmeidige Rap-Texte, kunstvoll vorgetragene Epen und wilde Kurzgeschichten von der banalen Momentaufnahme bis zur apokalyptischen Vision – nichts muss, alles kann! Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne und die Aufmerksamkeit des Publikums, das schlussendlich den Sieger bestimmt. Aber eines ist gewiss…

Welche Slam-Poeten steigen im Oktober in den Ring?

Robin Mesarosch (Sigmaringen)
Kaleb Erdmann (München)
Clara Nielsen (Bamberg)
Harry Kienzler (Tübingen)
Bybercap (Erlangen)
Paddi & Osama (Nürnberg)
Loony Lorna (Schwandorf)
Sage Dragon (Forchheim)
Lucas Fassnacht (Erlangen)

Eröffnen wird die Oktober-Show der aus dem Iran geflohene Dichter Saadi Safavi. Wir erhalten damit die seltene Gelegenheit, einmal Klang und Wirkung persischer Lyrik erleben zu dürfen. Damit außerdem der Inhalt nicht verborgen bleibt, wird auch für eine Übersetzung gesorgt sein.

Doch das war noch nicht alles, was am 16.10. im Rahmenprogramm des Erlanger Slams passieren wird, denn wir freuen uns neben Herrn Safavi auf zwei weitere passionierte Künstler:

Nikita Gorbunov (Stuttgart)
Foto by Benny Ulmer
Nikita Gorbunov wurde in Moskau geboren und im Zuge der Wende bis nach Stuttgart gespült, wo er heute durch seine Performance-Lyrik und Live-Hörspiele, vor allem aber durch sein melancholisches Singer-Songwriting mit Gangsterrap-Einflüssen zu den großen Namen der Underground-Kultur zählt. Denn auf der Bühne kocht Nikita künstlerischen Borschtsch. Die unverschämten Sprüche aus dem Rap, die lyrische Performance der Slam-Poesie und seine Geschichte als Einwanderer in Deutschland verquirlt er mithilfe abgedrehter Effekte zu einem dichten, duftenden Eintopf. Zynische Scherze schwimmen darin, Erbsen, Möhren, Sounds, klein geschnittener Zeitgeist und passierte Heimat. Gereicht wird das ganze in hübsch kantigen Förmchen: als Song, als Rap-Ballade oder auch als skurriles Live-Hörspiel. Das macht satt und schickt gewaltig.

Matthias Grabow (Stuttgart)

Der in Ostwestfalen-Lippe geborene Schriftsteller erlebte bei den sogenannten Wohnzimmerlesungen die Gründungstage des Poetry Slams Mitte der 90er Jahre in Hamburg mit (wo dieses Jahr die größten Poetry Slam Meisterschaften der Welt stattfinden werden) und ist heute nicht nur in seiner schwäbischen Wahlheimat den Freunden ambitionierter Bühnenpoesie ein Begriff. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten hat der Doktor der Philosophie kürzlich einen Roman veröffentlicht, der sich deutlich von der Flut der belletristischen Neuveröffentlichungen abhebt und euch deshalb wärmstens ans Herz gelegt sei. Am 16.10. wird Grabow einen kurzen Auszug aus Hanna präsentieren.

Hanna ist die Geschichte einer kurzen Liebe in den Zeiten der Gentechnik. Sie zeigt die Grenzen des Rationalismus auf und ist zugleich eine Parabel auf die Unmöglichkeit, sich dem kollektiven Unbewussten zu entziehen. Mit feinem Gespür für Ruhe und Tempo, laute und leise Töne erzählt der Autor vom Versuch zweier Menschen, sich über unsichtbare Distanzen hinweg näher zu kommen. Dabei verschwimmen Träumen und Wachen, Mythen und Wissenschaft zu einem magischen Realismus, wie ihn die deutschsprachige Literatur lange nicht mehr erlebt hat. (213 Seiten. 14,00 EUR, Renneritz Verlag)

 

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