Turnkey Facility – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Sun, 18 Dec 2011 12:17:06 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Ankündigung Poetry Slam am 20. März 2011 https://www.e-poetry.de/2011/03/ankuendigung-poetry-slam-am-20-maerz-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/03/ankuendigung-poetry-slam-am-20-maerz-2011/#respond Wed, 16 Mar 2011 15:50:45 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2662 Sonntag, 20.03.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Es ist wieder an der Zeit…
Zeit für geborene Entertainer und stille tiefe Wasser, die plötzlich ans Mikrofon treten. Zeit für einen Kurztrip in fremde Köpfe, Meinungen und Vorstellungen. Zeit für literarische Leckerbissen oder akustische Buchstabensuppe. Zeit für die sichere Gewissheit nicht zu wissen, wer oder was als nächstes passiert – und wie.
Zeit für den Erlanger Poetry Slam.
Und wie!

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Sonntag, 20.03.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Es ist wieder an der Zeit…
Zeit für geborene Entertainer und stille tiefe Wasser, die plötzlich ans Mikrofon treten. Zeit für einen Kurztrip in fremde Köpfe, Meinungen und Vorstellungen. Zeit für literarische Leckerbissen oder akustische Buchstabensuppe. Zeit für die sichere Gewissheit nicht zu wissen, wer oder was als nächstes passiert – und wie.
Zeit für den Erlanger Poetry Slam.
Und wie!

Im März freuen wir uns auf:

Felix Römer (Berlin)
Dr. Schickling (Frankfurt)
Udo Tiffert (Rothenburg/ Lausitz)
Piratenprinz Pit (Arnstadt)
Bybercap X (Erlangen)
Katharina Spengler (Fürth)
Peter Parkster (Nürnberg)
Loony Lorna (Schwandorf)
Felix Neuwort (Erlangen)
Turnkey Facility (Erlangen)
T.D. Flemming (Erlangen)

Special guests im musikalischen Rahmenprogramm:

Masques (Nürnberg)

Viel Gutes haben wir schon gehört von dieser Formation, die auf Grund ihres Stils und ihres Selbstverständnisses deutlich aus der Masse junger Bands heraussticht. Am 20.03. könnt ihr euch im Rahmenprogramm des Erlanger Slams ein Bild von den Masques (Genre: Experimental/Lyrik/Progressive) machen.

welcome ghosts by masques

„Auf den ersten Blick scheint es etwas widersprüchlich zu sein, dass eine Band mit so ausgedehnten Instrumental-Passagen und vergleichbar wenig Text dem Hörer so viel mitzuteilen hat. Die Masques haben immer künstlerischen Anspruch, aber sehen gar nicht ein, ihren kritischen Blick auf die Gesellschaft in irgendeiner Form dahinter zu verstecken. Seit der Gründung der jungen Nürnberger Band mit Wahlheimat Gostenhof wurde der anspruchsvolle und aktive Musikhörer immer auch und gerade in seiner Funktion als Musik-Versteher angesprochen. Natürlich kann man die Stücke der Masques bei aller Virtuosität auch mit abgeschaltetem Geist genießen und fühlt sich dabei mal in eine karge, kalte Landschaft, mal in einen wilden und wirren Traum versetzt. Aber die Ebene, die über den bloßen Noten liegt, liegt den Masques nicht minder am Herzen als der Hörgenuss. Kunst ist hier kein Selbstzweck. Kunst hat eine Botschaft. Die Masques sind im Laufe ihres Entwicklungsprozesses lauter geworden, aber eindringlich waren sie schon immer. […]“
(Andreas Kirchmayer//fabula docet//Juli 2010)

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Rückblick auf den Poetry Slam September 2010 https://www.e-poetry.de/2010/09/rueckblick-auf-den-poetry-slam-september-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/09/rueckblick-auf-den-poetry-slam-september-2010/#comments Tue, 21 Sep 2010 10:26:42 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2210 Nach einem äußerst angenehmen und sehr stimmungsvollen Saisonauftakt bleibt zu sagen:
Unser gestecktes Ziel, das Programm etwas zu verknappen, um bereits gegen 23 Uhr fertig zu sein, wurde erstmals erreicht 😉 und der Abend war trotzdem eine mehr als runde Sache. Die Befürchtungen, unser Umzug von der Keller- in die Clubbühne könnte der Atmosphäre abträglich sein, bewahrheiteten sich nicht. Das E-Werk hat wirklich einen tollen Job gemacht (wofür wir uns ausdrücklich und herzlich bedanken möchten!) und den frisch renovierten kleinen Saal im Obergeschoss durch eine fette Soundanlage, fantastische Beleuchtung, effiziente Stuhlreihen und sogar einen kleinen Bereich mit Sofas und Tischen zu einer perfekten Slamlocation gemacht. In der Kellerbühne wäre es für die knapp 210 Zuschauer auch richtig richtig eng geworden, wohingegen die Clubbühne ideal gefüllt wirkte, aber trotzdem noch ausgezeichnet begehbar war. Und wir haben noch Platz für einige Extrastuhlreihen, wenn nächsten Monat (Slam am 17.10.) die Studenten wieder kommen…

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Nach einem äußerst angenehmen und sehr stimmungsvollen Saisonauftakt bleibt zu sagen:
Unser gestecktes Ziel, das Programm etwas zu verknappen, um bereits gegen 23 Uhr fertig zu sein, wurde erstmals erreicht 😉 und der Abend war trotzdem eine mehr als runde Sache. Die Befürchtungen, unser Umzug von der Keller- in die Clubbühne könnte der Atmosphäre abträglich sein, bewahrheiteten sich nicht. Das E-Werk hat wirklich einen tollen Job gemacht (wofür wir uns ausdrücklich und herzlich bedanken möchten!) und den frisch renovierten kleinen Saal im Obergeschoss durch eine fette Soundanlage, fantastische Beleuchtung, effiziente Stuhlreihen und sogar einen kleinen Bereich mit Sofas und Tischen zu einer perfekten Slamlocation gemacht. In der Kellerbühne wäre es für die knapp 210 Zuschauer auch richtig richtig eng geworden, wohingegen die Clubbühne ideal gefüllt wirkte, aber trotzdem noch ausgezeichnet begehbar war. Und wir haben noch Platz für einige Extrastuhlreihen, wenn nächsten Monat (Slam am 17.10.) die Studenten wieder kommen…

Die große Hupe wartet (Foto by Running-Duck)
Die große Hupe wartet (Foto by Running-Duck)

Im Rahmenprogramm traten diesmal zwei Erlanger Geschwister in Erscheinung: The Mautz Brothers, zwei Musiker mit Leib und Seele, die ihr Handwerk meisterhaft beherrschen – wovon wir uns am 19.9. mit sechs toll interpretierten amerikanischen, englischen und deutschen Folksongs und einer Zugabe nachdrücklich überzeugen konnten. Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen, liebe Mautz-Brüder!

Harry Kienzler aus Tübingen eröffnete den Wettbewerb eindrucksvoll mit einem flammenden, wohl auch symbolischen Pladoyer für die Ladegeräte dieser Welt, die stummen unsichtbaren Helden des Alltags. Sage Dragon aus Forchheim inszenierte seine lyrische Poesie in mehren Strophen und romantischem Tenor. Björn Dunne, der u.a. in Prag aufgewachsene gebürtige Ire aus München, der übrigens auch schon mal einige Zeit in Nürnberg und Fürth gelebt hat, bot mit „Von Greifvögeln und Brieftauben“ lupenreine Spoken Word Poetry auf hohem Niveau. Debütantin Valentina Deutsch aus Erlangen ließ auf der Bühne nichts mehr von ihrer Aufregung von vor der Show erkennen und überzeugte bei ihrem sympathischen Erstauftritt mit einem philosophischen und einem sehr erotischen Text – passend veredelt von ihrem russischen Akzent. Björn Dunne entschied die Runde für sich.

Björn Dunne (Foto by Running-Duck)

In Runde Zwo stieg Bo Wimmer aus Marburg mit einem nicht nur die Zuschauer schwer beeindruckenden Text über das an Hand einer desolaten Beziehungssituation dargestellte Auflösen des Außergewöhnlichen im Fluss der Routine. Dem gegenüber entwarf Marvin Suckut aus Vaihingen/Enz einen starken Kontrast mit seiner verspielten und gegen Ende sowohl hymnischen als auch schlüpfrigen Ode an die betörende Lady Musik. Der Fellbacher Faby Neidhardt, übrigens (als einer von nur ganz wenigen) akkreditierter Student der Sprechkunst, machte den Saal kurzerhand zum U-Bahnwaggon und gleichfalls zum Schauplatz einer zunächst ebenso ungewöhnlichen wie später beeindruckenden Spontan-Seminarszene, in der einige Zuschauer kurzerhand zu Mitspielern gemacht wurden. Den Abschluss in Runde Zwei machte der für den abwesenden Dennis Braun eingesprungene Erlanger Turnkey Facility mit einem kurzen, aber schönen Text über die wahre Kunst hinter dem Menschsein. Rundensieger wurde in einer extrem knappen Abstimmung Faby Neidhardt.

Faby Neidhardt (Foto by Running-Duck)

Das starke Finale zwischen Björn Dunne und Faby Neidhardt führte unausweichlich zu einem harmonisch zelebrierten Doppelsieg der beiden jungen Herren und setzte einen passenden Schlusspunkt hinter einen glänzenden Abend.

Wer mehr über den Abend lesen möchte, den empfehlen wir das Review aus dem Reflexmagazin

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Liveticker vom Open-Air Poetry Slam https://www.e-poetry.de/2010/08/liveticker-vom-open-air-poetry-slam/ https://www.e-poetry.de/2010/08/liveticker-vom-open-air-poetry-slam/#respond Sun, 08 Aug 2010 13:55:02 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2011 Herzlich willkommen zum exklusiven Poetry Slam Ticker – live vom „Open-Air-Poetry Slam Erlangen (das leider wetterbedingt drinnen statt findet)

+++ 14:00 +++
Die Sonne scheint, trotzdem entscheiden wir uns in den Saal zu gehen

Weiterlesen -> Liveticker vom Open-Air Poetry Slam…

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Herzlich willkommen zum exklusiven Poetry Slam Ticker – live vom „Open-Air-Poetry Slam Erlangen (das leider wetterbedingt drinnen statt findet)

+++ 14:00 +++
Die Sonne scheint, trotzdem entscheiden wir uns in den Saal zu gehen

+++ 14:30 +++
Die Sonne scheint immer noch. Die Leute wollen unbedingt nach draußen, aber die Technik steht jetzt im Saal

+++ 15:00 +++
Einlass. Die Leute stehen bis vor die Tür an. Die Sonne ist weg (Juhu) wir freuen uns auf den langen Slam Tag

+++ 15:30 +++
Jan begrüßt die Besucher. Viele hatten sich scheinbar vorher nicht informiert – denken jetzt kommt gleich der Slam.

+++ 15:35 +++
Nikita Gorbunov startet mit dem Konzert. Draußen regnet es (puh – alles richtig gemacht)

+++ 16:00 +++
Nikita macht Pause

+++ 16:45 +++
Nikita hat ein super Konzert gespielt. Das Publikum ist begeistert.
Bald beginnt der Slam

+++ 17:35 +++
Mit halbstündiger Verspätung starten wir in den Slam. Leider haben wir einige Absagen von Slammern wg. Krankheit. Haben kurzfristig noch umgestellt und Ersatzleute aufgetrieben. 5 Slammer kämpfen mit je 2 Texten um die Open-Air Krone. Der Saal ist voll. Sogar die Balkone sind bevölkert. Es gibt nur noch Stehplätze

+++17:40+++
Cello und Text gehen auf die Bühne und brechen die Stille

+++18:00+++
Der reguläre Slam beginnt mit Turnkey Facility

+++18:06+++
Julius Fischer geht auf die Bühne. Ein Text aus seiner Reihe „Ich hasse Menschen“ Heute: Frauen

+++ 18:13+++
Weiter gehts mit Martin Geier


+++18:20+++
Nächster Slammer ist Axel Horndasch

+++18:30+++
Team Hanz N Roses ist am Start

+++18:35+++ PAUSE
Diesmal gibt es nach der ersten Runde keine Applausabstimmung, weil die bisherigen Slammer auch in der zweiten Runde auftreten. Erst danach entscheidet sich, wer das Finale bestreitet

+++19:00+++
Die zweite Runde wird eröffnet von Julius Fischer mit einem Text über das Internet/Facebook

+++19:08+++
Axel Horndasch tritt auf die Bühne mit seinem Raptext  „Werbekampagne für Sternsinger“

+++19:15+++
Martin Geier mit seinem zweiten Auftritt über seine Zeit als Ministrant zu seiner atheistischen Gegenwart

+++19:22+++
Turnkey Facility kommt auf die Bühne. Sein Text handelt von der Suche nach dem Sinn des Lebens

+++19:27+++
Hanz N Roses beenden die zweite Runde mit ihrem Auftritt zum Thema Astronomie und Astrologie „Horrorskop“

+++19:34+++
Zusammenfassung von Jan – jetzt gleich wird sich entscheiden, wer ins Finale einzieht

+++19:43+++
Die Finalisten stehen fest: Julius Fischer und das Team Hans N Roses.
Vor dem großen Finale folgt nochmal das Ensemble Cello & Text

+++19:52+++
Jetzt kommt das Finale. Julius Fischer startet. Wieder ein Text aus seiner Reihe „Ich hasse Menschen“

+++19:58+++
Julius rockt das Haus, kann Hans N Roses da noch dagegenhalten???

+++20:07+++
Hans N Roses haben keinen Teamtext mehr. Kurzerhand mischen sie zwei ihrer Einzeltexte zu einem neuen. Geniale Idee! Doch wer wird siegen? Jetzt kommt die Abstimmung.

+++20:10+++
And the winner is…. JULIUS FISCHER
Nicht wie üblich ein Doppelsieg, sondern ein eindeutiges Votum!

+++20:14+++
Der Slam ist zuende. Es folgt noch der musikalische Mainact des Tages: Lydia Daher gegen 20:45 Uhr

+++21:00+++
Lydia Daher spielt!

+++22:00+++
Aus aus, das Festival ist aus. Vielen Dank für die zahlreichen Besucher und die Kunst!*
Es war ein schöner, aber langer Tag.

Wir sehen uns am 19.09. wieder zum regulären Slam!

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Rückblick auf den Poetry Slam Mai 2010 https://www.e-poetry.de/2010/05/rueckblick-auf-denpoetry-slam-mai-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/05/rueckblick-auf-denpoetry-slam-mai-2010/#comments Mon, 10 May 2010 01:17:13 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1881 And the winner is … Lucas Fassnacht!

Alles neu macht der Mai! Beim ersten regulären Erlanger Slam im großen Saal des E-Werks freuten wir uns über viele viele Zuschauer, die unseren „Muttertagsslam“ besuchten.

Weiterlesen -> Rückblick auf den Poetry Slam Mai 2010…

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And the winner is … Lucas Fassnacht!

Alles neu macht der Mai! Beim ersten regulären Erlanger Slam im großen Saal des E-Werks freuten wir uns über viele viele Zuschauer, die unseren „Muttertagsslam“ besuchten.

Moses Wolff, unser special guest aus München, brach gleich zu Beginn (und dann noch einmal zu Beginn von Runde zwei) die Stille mit abstrusen Geschichten und Alltagsanekdoten inklusive köstlich komischer Mundart aller Colleur.

Den Anfang des regulären Wettbewerbs machte ein Mann, der in der Region eigentlich wohl bekannt ist, sich allerdings nur alle 3-4 Jahre auf eine Slam-Bühne verirrt: Geraldino begann die erste Runde mit einem bunten Potpourri aus u.a. einer konsequenten Wurstgeschichte, Susi und Peter und einem Gedicht, rückwärts vorgetragen.

Turnkey Facility wählte für diesen Abend erneut einen Text seiner Eigenmarke „deep shit“. Er konfrontierte uns mit an sich selbst entdeckten Wahrheiten und Unzulänglichkeiten. Die Erwartungen anderer Leute sind bei weitem nicht so wichtig wie die eigenen Träume und Vorstellungen – auch wenn einige dieser Träume an standardisierten Idealvorstellungen wie Seifenblasen zerplatzen.

Matthias Eberspächers Geschichte von Clara und Gabriel und, nicht zu vergessen, dem Pinguin, versetzte uns in die sprachlosen Momente der ersten Liebe zurück. So konnte nicht nur Protagonist Gabriel Claras Herz gewinnen, sondern auch Matthias das Herz des Publikums, das ihn postwendend zum Finalisten wählte.

Lucas Fassnacht folgte ihm prompt in die Finalrunde mit seinem Text über den „Seelenfänger in rot“ – nämlich den Tod höchstpersönlich, der nach all dem Töten seiner Arbeit müde wird und in die Midlifecrysis zu verfallen scheint. Der auf eine Mine getretene Kindersoldat rief ihn zurük in die Pflicht.

Großraumdichten alias Pauline Füg und Tobias Heyel sprühten ihre Meinung in einer ausgefeilten Doppelpreformance direkt an die Grundfesten der Gesellschaft. Es muss gemeinsam etwas geschaffen werden, das den innersten Kern unseres „Gehäuses“ zum Handeln verführt.

Der letzte im Bunde war Markus Lukas, der diese Runde mit seinen lyrischen Werken ausklingen ließ.  „Der Aufbruch in die neue Welt“ beschloss den ersten Durchgang.

Vor der Pause beeindruckten Raphael Kestler und Jakob Hüppauff mit ihrer Musikperformance – außer Konkurrenz und außergewöhnlich! Eine CD von ihnen gibt es noch nicht, für alle die mehr von ihnen wissen möchten:
www.myspace.com/raphaelkestlermusik

Daniela Brandl offenbarte bei ihrem engagierten Auftritt verschiedenste Identitäten z.B. als Slammer, Landei, Blümchen und Lehrerin … in kurzen unterhaltsamen und toll vorgetragenen Gedichten.

Bybercap d’amour fesselte mit seiner Geschichte über die Liebe. Er projizierte das Klassenzimmer in den Poetry Slam und wieder zurück. „Die Liebe hält fest, indem sie loslässt…“ Doch loslassen wollte ihn das Publikum noch nicht und wählte ihn ins Finale.

Thomas Lang schwang mit seinem Text das Zepter gegen den Luxus und die Konsumgesellschaft. Die klassische philosophische Frage nach dem halb vollen oder halb leeren Glas ließ er nicht unbeantwortet: Es muss einfach jeder ein volles Glas bekommen.

Der doppelte Halbbruder alias Martin Geier und Michael Jakob beeindruckte durch eine durchgestylte Performance mit vollem Körper- und Mikrofonständereinsatz. Ein Poetry Slam AK mit 2 Teilnehmern und überraschender Steigerung: einem Bühnendichter in den Fängen des Größenwahns musste der Satan persönlich ausgetrieben werden.

Zu Lasse Samström kann man nur folgendes sagen: „Schicken ist fön, schichten ist döner…“ und „Die Siege wird Lieben“. Schüttelprosa vom Feinsten vom Meister himself, der es sich nicht nehmen ließ, eine kleine Runde durchs Publikum zu drehen. Leider reichte es nicht, wenn auch nur knapp, für den Einzug ins Finale.

Das Finale aus Bybercap d’amour, Lucas Fassnacht und Matthias Eberspächer konnte Lucas mit ganz knappem Vorsprung für sich entscheiden.
Der Traum als Trauma – die Schuld der Täter und die kalte Stimme der Anklage – ein todernster Text setzte sich in einem atmospärisch knisternden Schlussakt durch. Gratulation!

Vielen Dank an alle Beteiligten und Zuschauer für den tollen Abend! In wenigen Tagen werdet ihr (wie im Vormonat) Bilder vom Slam auf dieser Seite finden können.

Nächster Erlanger Poetry Slam: 06.06.2010

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https://www.e-poetry.de/2010/05/rueckblick-auf-denpoetry-slam-mai-2010/feed/ 5
Ankündigung Poetry Slam am 9. Mai 2010 https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-9-mai-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/04/ankuendigung-poetry-slam-am-9-mai-2010/#comments Tue, 27 Apr 2010 23:09:28 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1862

In Erlangen ist es in über 8 Jahren Poetry Slam immer enger in den Rängen des Publikums geworden, manchmal musste sogar Einlassstopp verhängt werden. Aus diesem Grund findet der Slam bis zur Sommerpause im großen Saal des E-Werks statt, wo mehr als doppelt so viele Sitzplätze auf euch warten. Dort dürfen wir am 9. Mai erneut Slampoeten aus Nah und Fern begrüßen, wenn es wieder heißt: 8 Minuten Bühnenzeit für jeden, um das Publikum zu begeistern! Und vor und nach der Show kann man es sich im Gartenbereich oder in der Kellerbühne gemütlich machen 🙂

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In Erlangen ist es in über 8 Jahren Poetry Slam immer enger in den Rängen des Publikums geworden, manchmal musste sogar Einlassstopp verhängt werden. Aus diesem Grund findet der Slam bis zur Sommerpause im großen Saal des E-Werks statt, wo mehr als doppelt so viele Sitzplätze auf euch warten. Dort dürfen wir am 9. Mai erneut Slampoeten aus Nah und Fern begrüßen, wenn es wieder heißt: 8 Minuten Bühnenzeit für jeden, um das Publikum zu begeistern! Und vor und nach der Show kann man es sich im Gartenbereich oder in der Kellerbühne gemütlich machen 🙂

Sonntag, 09.05.2010
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Wir freuen uns auf…

Moses Wolff (München)

Fans des Satiremagazins Titanic kennen diesen begnadeten Humoristen bereits in der Rolle seiner Kunstfigur „Wildbach-Toni“. Doch das ist nur eine von vielen Rollen, in die der Autor, Kabarettist, Schauspieler und Musiker zu schlüpfen weiß. Wie kein zweiter versteht sich Wolff auf die Inszenierung grotesk überzeichneter Charaktere, die er in seinen zum Niederknien komischen Kurzgeschichten durch abstruse Alltagssequenzen führt. Im Münchner „Vereinsheim“ (Lach- und Schießgesellschaft) gastiert er wöchentlich mit dem Literaturkabarett-Ensemble „Schwabinger Schaumschläger“. 100 Prozent Kult, nicht nur in der bayrischen Hauptstadt – unser Spezialgast im Mai.

Raphael Kestler & Jakob Hüppauff (Erlangen)

So sieht echte Hingabe aus: bei ihrem letzten Auftritt im Vorprogramm des Erlanger Slams versetzten sie die Bühnenakteure wie auch die Zuschauer gleichermaßen in Erstaunen. Der sehr junge und talentierte Musiker Kestler spielt und singt, parallel setzt Hüppauff die Songs mit beeindruckendem Körpereinsatz szenisch um. Das wollen wir noch mal auf der großen Bühne sehen, mit vier neuen Stücken gestalten die beiden deshalb das Rahmenprogramm mit.

Großraumdichten (Eichstätt / Stuttgart)

Pauline Füg und Tobias Heyel, zwei erfahrene Slamgrößen, haben einen Bund geschlossen: Großraumdichten. Das landesweit von Kritikern hochgelobte Spoken-Word-Duo besticht durch knisternd poetische, emotionale und doch stets die Gesellschaft kritisch hinterfragende Texte, die in ausgetüftelten Performances den Zuschauer wie ein Echo umfangen. Sie meinen es ernst – das spürt man.

Lasse Samström (Augsburg)

Legendärer Performance-Poet, gewann unzählige europäische Poetry Slams und wurde 2002 deutschsprachiger Meister. 2004 erreichte er das Finale der Weltmeisterschaften in Rotterdam, 2006 gewann er den TV-Slam im WDR. Er begründete u. a. das Genre „Schüttelprosa“ und gehört zweifellos zu den kontroversesten Figuren der Szene. Man muss ihn lieben oder hassen, seine intensive Bühnenpräsenz lässt sich jedoch in keinem Fall leugnen.

Matthias Eberspächer (Tübingen)

Die von ihm als Chefredakteur betreute Schülerzeitung „Spongo“ wurde 2006 vom Spiegel zur besten Deutschlands gewählt, inzwischen schreibt er selbst für SPON. Und seit kurzem auch Texte für die Slambühne – und die haben es wirklich in sich, stecken voller Energie, schrägem Humor und großen Gefühlen zwischen den Zeilen. Von ihm wird man noch viel hören, ihn selbst hört man am 9.5. zum ersten Mal in Erlangen.

Hinzu gesellt sich der performancestarke und inhaltlich variantenreiche Lokalmatador Lucas Fassnacht (Erlangen), der im vergangenen Jahr zweimal unseren Slam für sich entscheiden konnte. Zu unsere großen Freude wird auch der textlich hintersinnige Bybercap d’amour (Erlangen) endlich mal wieder mit von der Partie sein. Und noch ein Duo: „Der Doppelte Halbbruder“ (Nürnberg) heißt das zweite Team, das sich neben „Großraumdichten“ dem Wettkampf stellt. Hinter dem interessanten Namen verbergen sich Martin Geier und der amtierende fränkische Slam-Champion Michael Jakob. Mit Turnkey Facility (Erlangen) wird sich ein weiterer üblicher Verdächtiger die Ehre geben. Aber auch neue Gesichter schicken sich an, wacker unsre Bühne zu erklimmen: wir begrüßen die Bühnendebütanten Daniela Brandl (Erlangen), Thomas Lang (Erlangen) und Markus Lukas (Fürth).

So huldigt der Poetry Slam Erlangen seiner Mutter – der Poesie. Alles Gute zum Muttertag!

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Rückblick auf den Februarslam 2010 https://www.e-poetry.de/2010/02/rueckblick-auf-den-februarslam-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/02/rueckblick-auf-den-februarslam-2010/#comments Tue, 23 Feb 2010 17:14:48 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1378 Da passte keiner mehr rein, am Sonntag in die Kellerbühne. Tut uns ehrlich leid, dass wir nach dem Einlassstopp (danke, Rechtschreibreformer!) so viele Leute wegschicken mussten. Zumal es ein sensationell guter Poetry Slam war…

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Da passte keiner mehr rein, am Sonntag in die Kellerbühne. Tut uns ehrlich leid, dass wir nach dem Einlassstopp (danke, Rechtschreibreformer!) so viele Leute wegschicken mussten. Zumal es ein sensationell guter Poetry Slam war…

Jan Koch sorgte mit seinen schönen Melodien und intelligent-poetischen Texten von Beginn an für eine emotionale Atmosphäre. Er spielte einige seiner Klassiker, aber auch brandneue Songs von seinem erst in den nächsten Monaten erscheinenden neuen Album, das wahrscheinlich „Im falschen Cafe“ heißen wird. Aber auch seine drei anderen LPs möchten wir euch wärmstens ans Herz legen (akustisch hochwertige Studioaufnahmen, die aber die Stimmung der Live-Auftritte hervorragend rüberbringen). Auf www.jankoch.org könnt ihr in die Alben reinhören und auch gleich bestellen, wenn ihr euch was Gutes tun und einen talentierten Künstler unterstützen wollt, der sich außerhalb des etablierten (und ekelhaften) Musikbetriebs bewegt.

Der eigentliche, mit 12 Teilnehmern besetzte Wettkampf war diesen Monat eine ausnahmslose Freude: Marvin Ruppert (Marburg) nahm uns mit in einen fiebrigen Heuschnupfenmedikamentealkoholalbtraum auf eine Uferwiese im Präteritum, um dort seine Angebetete an einen Maximalmacho auf hohem Ross zu verlieren. Benjamin Reichstein (Bayreuth) brach in seinem selbstironischen Lebensratgeber eine Lanze für das Intuitive Element des Handelns und Entscheidens. Turnkey Facility (Erlangen) machte sich den Kopf für die bevorstehende Abschlussprüfung auf unsrer Bühne frei und glänzte mit seinem bisher besten Text (meint auch der Jan!) über die Motivationen eines Bühnenpoeten. Die Rinnstein-Servietten (Erlangen) bereicherten die erste Runde als erstes Duo im Wettbewerb mit einer abgefahrenen romantischen Ballade erster Güteklasse: die Gans in der liebeslodernden Röhre (wie kommt man denn da drauf?!) – von diesem Team wird man noch eine Menge hören… Aber auch das zweite Duo des Abends, la pommes schranké (Erlangen), wandelte auf skurrilen Pfaden und ließ den Seifenblasenmann seine Reise zur Sonne antreten. Ein wissenschaftlich stilisiertes Märchen mit Fußnoten und ohne Happy End gab Flaux (Erlangen) zum Besten. Arne (Bayreuth) versuchte, auf der Bühne den Bad Boy zu geben, blieb aber recht sympathisch mit seiner anekdotenreichen Analyse der Humorkurve. Christian Ritter (Bamberg) begeisterte mit einem brandneuen Text aus der Badewannenperspektive, in der sich ein höchst seltsam anmutender Herr August von seinem treuen Freund Dimitri die Seife reichen ließ und ihn dafür schrecklich entlohnte. Bei Sophie Sonnenblick (Erlangen) stimmte die Chemie, an Hand derer sie nach einführendem „Referat“ die Funktionsweise einer Liebesbeziehung in ihre kristallinen Gitterstrukturen aufspaltete. Moritz Neumeier (Kiel) stellte das Mikrofon beiseite und performte einen traurig schönen Abgesang auf vergangene Lebens- und Liebeswunden. Billy (Bayreuth) erzählte uns seine ganz persönliche „Slam Story“ und von seinem Bestreben, seinen Vorbildern gleich direkt in die Herzen der Menschen sprechen zu wollen. Das Harmoniebärchen (Erlangen) komprimierte ein Märchen auf SMS-Größe und schickte eine ungleich umfangreichere Analyse desselben hinterher.

Trotz großer Enge und Hitze wollte das Publikum den Abend im E-Werk zur Nacht werden lassen und bestand auf doppelte Rundensiege in nicht nur der ersten, sondern auch der zweiten Runde, so dass schließlich Marvin Ruppert, die Rinnstein-Servietten, Christian Ritter und Moritz Neumeier ins Finale einzogen.

Das Finale brachte jedoch noch einmal richtig Zunder in die fortgeschrittene Stunde und sorgte für überschäumende Begeisterung. Schlussendlich ging der Abendsieg aber mit knappem, aber hörbaren Applausvorsprung an den jungen Kieler Moritz Neumeier. Wir gratulieren und danken – ein großartiger und denkwürdiger Slam!

Vor den E-Werk Mitarbeitern, die insbesondere bei unseren Veranstaltungen unter schwierigen Bedingungen (überfüllter Raum) in hohem Tempo und oft auch extra lang ackern müssen, ziehen wir unsren Hut, egal ob Gastronomie, Einlass, Technik oder Orga. Vielen Dank, wir wissen das zu schätzen.

Nach etlichen Gesprächen und intensiven Überlegungen sind wir übrigens zum Schluss gekommen, dass der Erlanger Slam auch in Zukunft in der Kellerbühne des E-Werks beheimatet bleibt. Die Atmosphäre, besonders wenn es eben so proppelvoll ist wie im Februar, gefällt uns einfach zu gut – ein Hexenkessel im positiven Sinn! 

Nur anlässlich unserer Spezialshows (immer im Januar) werden wir auch in Zukunft in den großen Saal des E-Werks umziehen. Oder wenn es sich das E-Werk aus organisatorischen Gründen wünscht – dies wird beispielsweise im Mai und im Juni 2010 der Fall sein, Bergkirchweih- und WM-bedingt findet der Slam dann auch nicht am dritten Sonntag statt, sondern am 09.05. und am 06.06. Wir werden unser Programm aber der größeren Bühne anpassen, verlasst euch drauf 😉

Bis dahin warten aber noch einige feine Shows in der Kellerbühne auf uns, die nächste am 21. März. Und gern könnt ihr uns über die Kommentar-Funktion dieser Seite euer Lob und eure Kritik bzw. Verbesserungsvorschläge mitteilen. Welche Meinung habt ihr zum Beispiel zur Frage „Poetry Slam in der Kellerbühne oder im Saal?“

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https://www.e-poetry.de/2010/02/rueckblick-auf-den-februarslam-2010/feed/ 11
Ankündigung Poetry Slam am 21.02.2010 https://www.e-poetry.de/2010/02/ankuendigung-poetry-slam-am-21-02-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/02/ankuendigung-poetry-slam-am-21-02-2010/#comments Sun, 14 Feb 2010 13:35:49 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1158 Und wütet es auch winterlich – aus allen Himmelsrichtungen machen sich am Sonntag, den 21. Februar 2010, wieder tolle Bühnenpoeten auf den Weg nach Erlangen, um im E-Werk auf der Bühne zu stehen.

Weiterlesen -> Ankündigung Poetry Slam am 21.02.2010…

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Und wütet es auch winterlich – aus allen Himmelsrichtungen machen sich am Sonntag, den 21. Februar 2010, wieder tolle Bühnenpoeten auf den Weg nach Erlangen, um im E-Werk auf der Bühne zu stehen.

Sonntag, 21.02.2010
E-Werk, Erlangen
Einlass 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Das musikalische Rahmenprogramm bzw. seine Gitarre nimmt im Februar der Liedermacher Jan Koch (Berlin) in die Hände. Vor etwas mehr als einem Jahr  hatte er bereits bei unserer Jubiläumsshow zum 7. Geburtstag für Begeisterung gesorgt.

Hier anhören: Jan Koch: Wieso Berlin?
Jan Koch – Wieso Berlin?

Jan Koch auf der Bühne ist ein intensives Ereignis. Ob in bissiger Ironie oder leiser Trauer: Die Texte sind von entwaffnender Ehrlichkeit, dabei aber filigran gebaut und unerhört schlagkräftig. Die Melodien gehen direkt ins Herz, ohne schlicht zu sein, Gitarrenspiel und Stimme tun genau das, was die Lieder von ihnen verlangen, um die volle Wirkung zu entfalten. Und zwischen den Stücken begegnen die Zuschauer einem ruhigen jungen Mann mit leisem Humor, der auf hinterlistigen Pfaden den Boden für das nächste Lied bereitet oder wie aus heiterem Himmel ein Gedicht aufsagt. Jan Koch ist im Herzen Romantiker, in der Haltung Heavy Metal und im Ausdruck Boxer, bezeichnet sich aber als Liedermacher. Die Zuhörer erwartet ein Auftritt mit echtem Gefühl, mit lauten Behauptungen und leiser, entlarvender Ironie. Beim großen Singer Slam im Hamburger Schauspielhaus setzte er sich 2008 gegen namhafte Konkurrenz wie Gisbert zu Knyphausen durch und errang den 1. Platz, nicht nur in seiner Heimatstadt Berlin genießt er bereits Kultstatus.

Im Wettkampf der Bühnenpoeten erwarten wir nicht minder tolle Teilnehmer:

Christian Ritter (Würzburg)
Der amtierende deutsche Vizemeister der Bühnenkunstform Slam Poetry kommt aus Franken – und nach Erlangen! Freut euch auf preisgekrönten und temporeichen Humor im prosaischen Gewand.

Marvin Ruppert (Marburg)
Lang steht er noch nicht auf der Slam-Bühne und trotzdem wurde er bei den letzten Landesmeisterschaften zum besten Slammer Hessens gekürt. Wir sind gespannt, er kommt zum ersten Mal zu uns.

Moritz Neumeier (Kiel)
Aus dem hohen Norden beehrt uns ebenfalls erstmalig dieser junge Mann, der zu den ganz großen neuen Talenten der Slamszene gehört und in seinen stilistisch formvollendeten Texten auch ernste Töne anschlägt.

Billy (Bayreuth)
Ein weiteres junges Talent kommt aus der „näheren Umgebung“ und hinterließ bei seinem letzten, schon etwas zurück liegenden Besuch bleibenden Eindruck.

Arne (Bayreuth)
Zum ersten Mal bei uns, wir wissen noch nichts über ihn – am Sonntag stellt er sich vor.

Benjamin Reichstein (Bayreuth)
Der professionelle Filmemacher lebt sein Alter Ego auf der Slambühne aus, mal durch ein zündelndes Software-Piraterie-Manifest, mal in einem lyrischen Roadmovie.

Die Rinnstein-Servietten (Erlangen)
War ein starker Teamslam im Januar – und auch diesmal ist wieder ein Team mit von der Partie – wer mag sich hinter diesem ungewöhnlichen Namen verbergen?

Sophie Sonnenblick (Erlangen)
Ein bezaubernder Künstlername macht neugierig auf ihre Texte, die sich sicher verändert haben, denn sie war schon lange Zeit nicht mehr bei uns.

Turnkey Facility (Erlangen)
Der Serienslammer mit dem Edeldialekt und der ungebrochenen Begeisterung.

SageDragon (Forchheim)
Die ersten Gehversuche auf der Slambühne liegen hinter ihm, hier kommt er zum zweiten Mal.

Du möchtest auch mitmachen?
Wie immer können sich Kurzentschlossene noch am Abend des Slams in die Offene Liste eintragen und am Bühnenwettbewerb teilnehmen. Alle Infos für Teilnahmewillige finden sich unter der Rubrik „Slam?!“


Abschließend noch ein offenes Wort in eigener Sache:

Wie euch sicher nicht entgangen ist, hat sich unser regulärer Eintrittspreis von 5 auf 6 Euro erhöht. Das hat aber nichts mit Geldgier unsererseits zu tun. Wir möchten einfach nur die Veranstaltung am Leben erhalten.
Nachdem wir es geschafft haben, acht Jahre lang (!) den gleichen Eintrittspreis zu halten, müssen wir nun einen Euro mehr verlangen, da sich vor allem die Fahrt- und Unterbringungskosten der Gastkünstler, die ja aus allen Ecken Deutschlands zu uns kommen, in den letzten Jahren rapide verteuert haben (Bahn- und Autofahrer können da ein Lied von singen). Da wir aber auch weiterhin möglichst weit über den Tellerrand blicken und nicht nur Künstler aus Nah, sondern auch aus Fern bei uns auf der Bühne haben möchten, und außerdem auch in den kommenden Jahren ein tolles Rahmenprogramm zum Slam servieren wollen, kostet der Poetry Slam Erlangen ab jetzt 6 Euro Eintritt.
Wir hoffen, ihr habt dafür Verständnis und haltet uns auch weiterhin die Treue!

Euer Orga-Team

Jan, Steffi, Ela, Manuel und Bremmo

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https://www.e-poetry.de/2010/02/ankuendigung-poetry-slam-am-21-02-2010/feed/ 13
Vorschau: Poetry Slam am 13. Dezember 2009 https://www.e-poetry.de/2009/12/vorschau-poetry-slam-am-13-dezember-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/12/vorschau-poetry-slam-am-13-dezember-2009/#respond Tue, 01 Dec 2009 14:36:01 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=657 Nächster Poetry Slam:
Sonntag, 13. Dezember 2009
E-Werk, Erlangen
20:30 Uhr
(Einlass 20:00 Uhr)

Es weihnachtet! Und da wir ungeduldig sind, machen wir schon am dritten Advent Bescherung – mit der Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slam. Und wieder gibt es viele neue Gesichter zu entdecken…

Weiterlesen -> Vorschau: Poetry Slam am 13. Dezember 2009…

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Nächster Poetry Slam:
Sonntag, 13. Dezember 2009
E-Werk, Erlangen
20:30 Uhr
(Einlass 20:00 Uhr)

Es weihnachtet! Und da wir ungeduldig sind, machen wir schon am dritten Advent Bescherung – mit der Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slam. Und wieder gibt es viele neue Gesichter zu entdecken…

Zum ersten Mal auf unsrer Bühne wird am Sonntag Marvin Suckut stehen, der frisch gekrönte württembergische U20 Poetry Slam Gewinner. Clara Nielsen, eine der besten fränkischen Bühnenpoetinnen und zweifache Gewinnerin des Erlanger Slams, gibt sich die Ehre. Ebenfalls aus Bamberg kommt Hötsch, dessen guter Ruf ihm vorauseilt, erstmalig nach Erlangen. Ein weiterer Debütant aus Forchheim heißt SageDragon, wir sind gespannt. Nikita Gorbunov reist an, um auf unserer Bühne reinen Tisch zu machen mit seiner Vergangenheit als Rapper Sajuz. Nach seinem sensationellen Auftritt und Finaleinzug im November haben wir außerdem den Erlanger Künstler T.D. Flemming wieder eingeladen – von ihm wollen wir einfach noch mehr sehen. Auftrittspremiere in Erlangen feiert Tino, die Neuentdeckung beim letzten Stuttgarter Slam. Der Nürnberger Axel Horndasch, der vor einem halben Jahr für Aufsehen sorgte, als er die fränkische Mundart zum Tatort machte, wird ebenfalls dabei sein. Und Serientäter Turnkey Facility hält die Konstante aufrecht.

Für einen musikalischen Rahmen der Show sorgt im Dezember Johanna Moll:
Das „lyrische Liederluder“ bringt uns einen Hauch der 30er Jahre auf die Bühne. Scharfzüngig und mit dunkler Stimme erzählt sie Kuriositäten von innendrin und nebenan, singt schaurig schöne, böse und komische Lieder von Mädchen in rosa Höschen, Männern und Versuchungen, Wölfen und Hamstern. und das alles in internationaler Besetzung: mit ihrem italienischen Akkordeon und dem japanischen E-Piano. Johanna Moll wurde im Jahr 2005 zur „Hoyschrecke“, dem deutschlandweiten Liedermachertreffen in Hoyerswerda, nominiert. 2007 gewann sie den Ansbacher Kleinkunstpreis „Wash and Show“. Im Jahr 2008 Nominierungen für die Vohenstraußer Kabaretttage und den National Slam in Zürich.

Und ursächlich des weihnachtlichen Anlasses wird zudem Moderator Jan Siegert einige eigene Stücke zum Besten geben.

Zum Abschluss noch ein Ausblick mit weihnachtlicher Relevanz:
“8 Jahre Poetry Slam im E-Werk“ – die Jubiläumsshow am 17.01.2010
… wie bereits letztes Jahr findet der große Geburtstags-Slam am dritten Januar-Sonntag im Saal statt. Beim Slam am kommenden Sonntag (13.12.) können Eintrittskarten für diese fulminante Jubiläumsgala zum absoluten und einmaligen Sonderpreis von 8,00 EUR (sonst 9,50 VVK / 10,00 AK) bezogen werden!!! … wer also noch Weihnachtsgeschenke für seine Liebsten oder sonstige Bekannte braucht … an der Abendkasse … solang der Vorrat reicht …

Plakat-Dezember09

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https://www.e-poetry.de/2009/12/vorschau-poetry-slam-am-13-dezember-2009/feed/ 0
Kurzrückblick auf den Slam am 15.11.09 https://www.e-poetry.de/2009/11/kurzruckblick-auf-den-slam-am-15-11-09/ https://www.e-poetry.de/2009/11/kurzruckblick-auf-den-slam-am-15-11-09/#respond Thu, 19 Nov 2009 14:39:00 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=659 Ein wahrer Hexenkessel. Manche Zuschauer waren bereits zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn da – und das war auch gut so! Denn diesmal mussten wir 20 Minuten vor Beginn einen für nicht wenige schmerzhaften Einlassstopp verhängen, da einfach niemand mehr in die Kellerbühne reinpasste. Die Zuschauer verteilten sich überall, auch auf der Bühne. Zwei saßen sogar hinter (!) der Poetentafel – Respekt. Umso mehr fiebern wir jetzt dem 17. Januar entgegen, wenn wir anlässlich unsrer Jubiläumsshow endlich wieder in den Großen Saal des E-Werks umziehen können…

Weiterlesen -> Kurzrückblick auf den Slam am 15.11.09…

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Ein wahrer Hexenkessel. Manche Zuschauer waren bereits zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn da – und das war auch gut so! Denn diesmal mussten wir 20 Minuten vor Beginn einen für nicht wenige schmerzhaften Einlassstopp verhängen, da einfach niemand mehr in die Kellerbühne reinpasste. Die Zuschauer verteilten sich überall, auch auf der Bühne. Zwei saßen sogar hinter (!) der Poetentafel – Respekt. Umso mehr fiebern wir jetzt dem 17. Januar entgegen, wenn wir anlässlich unsrer Jubiläumsshow endlich wieder in den Großen Saal des E-Werks umziehen können…

Rahmenprogramm:
Bybercap Stereo (Bybercap und Thomas Kunzler) sind durch und durch Musiker. An den Instrumenten ebenso wie gesanglich perfekt und mit Hingabe – eine echte Ohrenweide. Und trotz eines für unsre Verhältnisse eher langen Sets waren keinerlei Längen spürbar. Entsprechend begeistert die Reaktion des Publikums. Ich für meinen Teil hätte den ganzen Abend zuhören können.
Vor dem Finale griff dann noch Christof Knüsel zur Gitarre. Sein „Punk-Song“ und das „Amok-laufende Lied“ sorgten für helle Freude, sein dritter Song schockte. Feine Sache, das.

Runde 1

Therese Frosch
Ausflucht- und Diagnosesuche – starkes erstes Mal, anspruchsvoller Text

Jaromir Konecny
Joghurtbecherdeckelerotik und Umweltschutz – toller Texte, aber es hat
nicht ganz gereicht

Turnkey Facility
Die Leben der Anderen – sein bester Text jemals bisher

Julia Seybold
Die Abrechnung – fantastisches Debüt mit toller Performance und hoher
Reimfertigkeit

Lucas Fassnacht
Windschutzscheibe – völlig überarbeitete Performance eines starken
Textes, deutlicher Rundensieg

Runde 2

Julia Maertens
Bahn / Wende / Mutter – zum ersten mal auf der Bühne, selbstbewusst und
schön vorgetragene Texte

Andreas Commandante Grimm
Hochzeitsmessenmord und Opferschuld – grotesk, beeindruckend
und kompromisslos, Finaleinzug

Felix Brenner
In einer kleinen Stadt – still erzählte prosaische Tragödie von nebenan

T.D. Flemming
Des Dichters Passion vs. Blau auf’m Bau – sensationeller Erstauftritt mit super Texten und Profi-Performance, Finaleinzug

Finale:
Lucas Fassnacht
Andreas Commandante Grimm
T.D. Flemming

Pulsierendes Finale, bei dem die Energiekurve noch einmal richtig nach oben schnellte. Mit Zugabeforderung, bester Laune, politischer Dimension und großen Gefühlen. Am Ende entschied Lucas Fassnacht den Abend verdient für sich und fährt damit seinen zweiten Slamsieg in Erlangen ein.

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https://www.e-poetry.de/2009/11/kurzruckblick-auf-den-slam-am-15-11-09/feed/ 0
Vorankündigung zum Slam am 15. November 2009 https://www.e-poetry.de/2009/11/vorankundigung-zum-slam-am-15-november-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/11/vorankundigung-zum-slam-am-15-november-2009/#respond Thu, 05 Nov 2009 14:40:33 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=661 Nächster Poetry Slam:
Sonntag, 15. November
E-Werk, Erlangen
20:30 Uhr
(Einlass 20:00 Uhr)

Wer mit seinen selbstgeschriebenen Texten im Wettbewerb mitmischen will, meldet sich vor der Show am Einlass oder schickt eine Email an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

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Nächster Poetry Slam:
Sonntag, 15. November
E-Werk, Erlangen
20:30 Uhr
(Einlass 20:00 Uhr)

Wer mit seinen selbstgeschriebenen Texten im Wettbewerb mitmischen will, meldet sich vor der Show am Einlass oder schickt eine Email an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

Im Wettbewerb begrüßen wir diesmal große Namen und erfrischend viele neue Gesichter. Als da bisher wären:

Jaromir Konecny (München)
lebende Slamlegende und kontroverser Autor (siehe Artikel auf spiegel-online), war beim Jubiläumsslam unser special guest

Lucas Fassnacht (Erlangen)
vertrat Erlangen würdig bei den deutschen Poetry Slam Meisterschaften 2009

Andreas Commandante Grimm (Stuttgart)
eine weitere Slamlegende mit über 10 Jahren Bühnenerfahrung und wahrhaft unverwechselbaren Texten

Felix Brenner (Nürnberg)
Vater der Initiative Kulturkarawane

Julia Seybold (Erlangen)
erstmals auf unsrer Bühne

Therese Frosch (Bamberg)
erstmals auf unsrer Bühne

Julia Maertens (Fürth)
erstmals auf unsrer Bühne

T.D. Flemming (Erlangen)
erstmals auf unsrer Bühne

Turnkey Facility (Erlangen)
Serienslammer mit vieeeel Ausdauer

Ein feines Rahmenprogramm gehört natürlich auch dazu:
Bybercap, Sieger bei unserem Jubiläumsslam im Januar 2009, wird uns diesmal seine musikalischen Fähigkeiten demonstrieren und gemeinsam mit Thomas Kunzler als spontan gegründete Band Bybercap Stereo den Abend mit den richtige Melodien veredeln – wir sind gespannt!
Zusätzlich wird uns der großartige literarische Kabarettist Christof Knüsel mit Unterstützung seiner Gitarre unter Beweis stellen, dass er von nun an auch als Liedermacher auf den deutschen Bühnen steht.
Musik und intelligenter Humor, die goldrichtige Mischung.

Plakat-November09

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Kurzrückblick auf den Slam am 18.10.09 https://www.e-poetry.de/2009/10/kurzruckblick-auf-den-slam-am-18-10-09/ https://www.e-poetry.de/2009/10/kurzruckblick-auf-den-slam-am-18-10-09/#respond Sun, 25 Oct 2009 14:42:46 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=663 Starker Abend mit großen Momenten und permanenter Kurzweil.
Rahmenprogramm: ein toller Magnus Großmann mit verrückten Texten, schwäbischer Rapkunst von jenseits der Sprachbarriere und Songs auf Gitarre und Halbplayback.
Superlockeres und überdurchschnittlich gut gelauntes Publikum, das sich nicht an der Enge störte und zeitweise von Lachsalven nahezu lahmgelegt wurde.
Im Wettbewerb:
Der (noch) unbekannte Sven Fritze aus Bielefeld schaffte den Doppelsieg mit dem wie erwartet großartigen Felix Römer. Svens Nummer „Wecke den Ernie in Dir“ war aber auch eine den Horizont erweiternde Erfahrung! Tolle Performance von Martin Geier, ebenso Turnkey, mit mehr Energie auf der Bühne. Schräge, doch interessante, beeindruckenderweise komplett auswendig vorgetragene Rede auf englisch von Michael Schmelz. Starkes Debüt von Annika aus der Offenen Liste – hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen. Deftigste Kost von Nils Rusche – wie schon auf der Bühne gesagt: die Kategorie Poetry wurde beachtlich gedehnt. War sehr lustig, stahl jedoch (wohl unfreiwillig) seinem Vorredner die Show:
Peemaster Grand, für viele heimliches Highlight des Abends. Einen solch poetischen, packenden und geradezu majestätischen Text hatte auch der Moderator dieses Jahr noch nicht gehört – unsere Hochachtung!

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Starker Abend mit großen Momenten und permanenter Kurzweil.
Rahmenprogramm: ein toller Magnus Großmann mit verrückten Texten, schwäbischer Rapkunst von jenseits der Sprachbarriere und Songs auf Gitarre und Halbplayback.
Superlockeres und überdurchschnittlich gut gelauntes Publikum, das sich nicht an der Enge störte und zeitweise von Lachsalven nahezu lahmgelegt wurde.
Im Wettbewerb:
Der (noch) unbekannte Sven Fritze aus Bielefeld schaffte den Doppelsieg mit dem wie erwartet großartigen Felix Römer. Svens Nummer „Wecke den Ernie in Dir“ war aber auch eine den Horizont erweiternde Erfahrung! Tolle Performance von Martin Geier, ebenso Turnkey, mit mehr Energie auf der Bühne. Schräge, doch interessante, beeindruckenderweise komplett auswendig vorgetragene Rede auf englisch von Michael Schmelz. Starkes Debüt von Annika aus der Offenen Liste – hoffentlich auf ein baldiges Wiedersehen. Deftigste Kost von Nils Rusche – wie schon auf der Bühne gesagt: die Kategorie Poetry wurde beachtlich gedehnt. War sehr lustig, stahl jedoch (wohl unfreiwillig) seinem Vorredner die Show:
Peemaster Grand, für viele heimliches Highlight des Abends. Einen solch poetischen, packenden und geradezu majestätischen Text hatte auch der Moderator dieses Jahr noch nicht gehört – unsere Hochachtung!

]]> https://www.e-poetry.de/2009/10/kurzruckblick-auf-den-slam-am-18-10-09/feed/ 0 Kurzrückblick auf den Slam am 20.09.09 https://www.e-poetry.de/2009/09/kurzruckblick-auf-den-slam-am-20-09-09/ https://www.e-poetry.de/2009/09/kurzruckblick-auf-den-slam-am-20-09-09/#respond Fri, 25 Sep 2009 14:45:15 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=667 1000 Dank an Crosa für die tollen Fotos:
http://www.facing-my-life.de/2009/09/23/the-power-of-black-white/ und
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157622427260028/detail/

Unser Gast Ludwig Berger alias „Ludwig singt“ klang mit seiner überbordenden elektronischen Zukunftsmusik herrlich verspielt und verträumt.

Mischa-Sarim Verollet überraschte mit leisen und tragischen Tönen,
Pierre Jarawans linke Gehirnhälfte war poetisch untervermietet,
Turnkey Facility rief zur revolutionären Re-Infantilisierung,
Katharina Spengler drehte einen lyrischen Autorenfilm,
Frau Wortwahl führte ein geheimnisvolles Gespräch.

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]]> 1000 Dank an Crosa für die tollen Fotos:
http://www.facing-my-life.de/2009/09/23/the-power-of-black-white/ und
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157622427260028/detail/

Unser Gast Ludwig Berger alias „Ludwig singt“ klang mit seiner überbordenden elektronischen Zukunftsmusik herrlich verspielt und verträumt.

Mischa-Sarim Verollet überraschte mit leisen und tragischen Tönen,
Pierre Jarawans linke Gehirnhälfte war poetisch untervermietet,
Turnkey Facility rief zur revolutionären Re-Infantilisierung,
Katharina Spengler drehte einen lyrischen Autorenfilm,
Frau Wortwahl führte ein geheimnisvolles Gespräch.

Martin Geier spulte das Leben im Schnelldurchlauf ab,
Alex Burkhard hatte einen original Scheißtag,
Falk Dietrich geriet am 35. Geburtstag in Endzeitstimmung,
Ezra Gutstrom schwamm durch einen Mahlstrom aus Gedanken,
Andreas Commandante Grimm brach Familienpolitik auf Kartoffelgröße runter.

Das Finale bestritten Pierre Jarawan aus Kirchheim und Falk Dietrich aus Berlin und konnten es beide für sich entscheiden:
Gratulation an Pierre Jarawan und Falk Dietrich zum Slamsieg im September!

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https://www.e-poetry.de/2009/09/kurzruckblick-auf-den-slam-am-20-09-09/feed/ 0
Der Poetry Slam ist zurück aus der Sommerpause! https://www.e-poetry.de/2009/09/der-poetry-slam-ist-zuruck-aus-der-sommerpause/ https://www.e-poetry.de/2009/09/der-poetry-slam-ist-zuruck-aus-der-sommerpause/#respond Wed, 02 Sep 2009 14:46:24 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=669 Nächste Show:
Sonntag, 20. September,
im E-Werk zu Erlangen.
Beginn 20:30 Uhr (Einlass 19:45 Uhr)

Rahmenprogramm:
Auf unseren musikalischen Gast freuen wir uns diesmal besonders, denn es ist niemand geringeres als der Komponist und Sänger Ludwig Berger (Eichstätt), seines Zeichens das musikalische Mastermind der so empfehlenswert wie erfolgreichen Elektrolyrik-Band Großraumdichten (www.grossraumdichten.de). Ludwig solo ist jedoch noch einmal ein ganz anderes Erlebnis. Und auf jeden Fall eines, das man sich unter keinen Umständen entgehen lassen sollte!

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Nächste Show:
Sonntag, 20. September,
im E-Werk zu Erlangen.
Beginn 20:30 Uhr (Einlass 19:45 Uhr)

Rahmenprogramm:
Auf unseren musikalischen Gast freuen wir uns diesmal besonders, denn es ist niemand geringeres als der Komponist und Sänger Ludwig Berger (Eichstätt), seines Zeichens das musikalische Mastermind der so empfehlenswert wie erfolgreichen Elektrolyrik-Band Großraumdichten (www.grossraumdichten.de). Ludwig solo ist jedoch noch einmal ein ganz anderes Erlebnis. Und auf jeden Fall eines, das man sich unter keinen Umständen entgehen lassen sollte!

Ludwig Berger: komponist, multi-instrumentalist und klangbastler.
1986 geboren, wuchs in der nähe von strasbourg (frankreich) auf. nach zahlreichen beat-produktionen für deutsche rap-interpreten wie pillath (3p) oder f.r. (album des monats in der juice) und mars („eine der besten scheiben des jahres 2005 im deutschen hiphop“, aightgenossen), entwickelte er seinen fairytale-elektrofolk-stil, bei dem glocken- und akkordeonklänge auf elektro-beats treffen. seit 2006 komponiert er filmmusik für den bestseller-autor axel brauns, sowie den produzent und regisseur matthias benner (wake of death, house of 9). seit 2007 studium der musikwissenschaft, kunstgeschichte und literatur in eichstätt. nominiert zum künstler des jahres 2008 beim kultur onlinemagazin jalicano.

Von poetischer Seite erwarten wir bisher in stiller Vorfreude:

Mischa-Sarim Verollet (Bielefeld)
Seit der sympathische Ostwestfale mit seinem bei Carlsen erschienen Buch „Das Leben ist keine Waldorfschule“ einen großen Erfolg gelandet hat, befindet er sich quasi permanent auf Lese-Tournee – in Erlangen muss und will er sich dem Wettbewerb stellen. (www.verollet.com)

Falk Dietrich (Berlin)
Dieser Berliner Spezialist für humoristische Prosa kehrt nach längerer Universitätstätigkeit in Vietnam nun endlich heim nach Deutschland und reist alsgleich mit seinen urkomischen Texten im Gepäck zu uns.

Alex Burkhard (München)
Der performancestarke Sieger unseres Weihnachtsslams im vergangenen Jahr und Münchner Lokalmatador in Sachen Bühnenpoesie versteht sich auf Texte über alternative Zukünftigkeiten und Scheißtage.

Pierre Jarawan (Kirchheim)
Ein aufstrebendes literarisches Talent, das schon in jungen Jahren seine erste reguläre Verlagsveröffentlichung zu verzeichnen hatte und nun mit seinen elaborierten Texten die Slambühnen bewandert.

Frank Gundermann (Bamberg)
Skurrile Geschichten mit oftmals kriminologischem Einschlag sind die Spezialität dieses Bamberger Journalisten, der dankenswerterweise auf der Bühne auf anstrengende political correctness zu verzichten weiß.

Katharina Spengler (Passau)
Eigentlich aus beruflichen Gründen vor der Sommerpause nach Passau verabschiedet, gibt sich die Gewinnerin unseres letztjährigen Kurzgeschichtenwettbewerbs trotz diesmal längerer Anreise wieder die Ehre.

Turnkey Facility (Erlangen)
Die Auftrittsserie reißt nicht ab… wo nimmt er nur diese ganzen neuen Texte her?

Martin Geier (Nürnberg)
Mal ernst, mal lustig, aber mit dem unverwechselbaren halbgehauchten Vortragsstil – und immer mal wieder in Erlangen, wo wir ihn gern begrüßen!

Plakat-September09

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https://www.e-poetry.de/2009/09/der-poetry-slam-ist-zuruck-aus-der-sommerpause/feed/ 0
Rückblick auf den Slam am 21. Juni 09 https://www.e-poetry.de/2009/06/ruckblick-auf-den-slam-am-21-juni/ https://www.e-poetry.de/2009/06/ruckblick-auf-den-slam-am-21-juni/#respond Tue, 30 Jun 2009 14:50:34 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=675 Der Fotokünstler Crosa hat den Abend in Bildern festgehalten Vielen Dank für die tollen Portraits, die wie immer die Wirklichkeit auf eine faszinierende Weise zu übertreffen scheinen. Oder eben in konzentrierter Form wieder geben.

Weiterlesen -> Rückblick auf den Slam am 21. Juni 09…

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Der Fotokünstler Crosa hat den Abend in Bildern festgehalten Vielen Dank für die tollen Portraits, die wie immer die Wirklichkeit auf eine faszinierende Weise zu übertreffen scheinen. Oder eben in konzentrierter Form wieder geben.

http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157620157980411/show/
und http://www.facing-my-life.de/2009/06/23/erlangen-noch-einmal-vor-der-sommerpause/

Auch wir möchten noch einige Bilder beisteuern, die den Abend aus anderen Perspektiven zeigen: Publikum, farbenfrohes Bühnenchaos und Backstage. Hier der Link zu unserem seit Crosas Erscheinen etwas eingestaubten Flickr-Account.

http://www.flickr.com/photos/76412555@N00/sets/72157620528769272/show/

Einen energiesprühenden Auftritt legten zu Beginn die Koffer-Rocker (Eigendefinition der Band) von Melanchtonay hin und begeisterten aus dem Stand heraus mit ausgelassen performten und temporeichen Songs aus eigener Herstellung. Mehr Infos und Auftrittstermine unter www.myspace.com/melanchtonay

Den Wettbewerb eröffneten die beiden Bühnendebütantinnen Julia und Jessi, die sich einander bei ihren kurzen, aber sehr lyrischen Textvorträgen zur Seite standen – Julia bedichtete die „Hülle aus Geist“, Jessis „Stummer Schrei der Stille“ folgte auf dem Fuße. Danach teilte Martin Geier eine orgiastische , jury-zerfleischende Slammerphantasie mit uns, im zweiten Text ein erotisch-verruchtes Blutplasmaspende-Abenteuer. Katharina Spengler nahm die Bahn(-Reisenden) prosaisch aufs Korn, um sich schließlich mit einem weiteren Text zu unserem Betrüben vorerst wegen Umzug nach Passau aus Erlangen zu verabschieden, weshalb sie an jener Stelle eine wortgewaltige und inbrünstig anmutende Hasserklärung an ihren neuen Wohnort abgab. Katharina, komm bald wieder!! Im Anschluss beschäftigte sich Andy Strauß auf die ihm eigene, unverwechselbare Art mit seiner neuen Küchenuhr, häuslicher Gewalt, Notmord und zufälliger Liebe. Arlinda Brühl alias Libelle gab freimütig zu, auf Comedy zu pfeifen und lieber Gefahr zu laufen, sich mit feinstimmiger Lyrik lächerlich zu machen, was jedoch nicht passierte, denn das Publikum wusste ihre sehr persönlichen Texte zur illusionären Tatsächlichkeit der Liebe und der Entmenschlichung an Landesgrenzen durchaus zu schätzen. Der Sieg in Runde Eins ging jedoch glasklar an den gebürtigen Ostfriesen Andy Strauß.
Runde Zwei wurde durch den abwesenden Markus Lukas „eröffnet“, so dass plötzlich schon Schlumpf auf die Bühne gerufen wurde, in dessen Text ihm seine eigenen Worte noch unzureichend erschienen, um zu beschreiben, wie er die Welt aus den Augen eines geliebten Wesens sehen würde. Greta Schlereth ließ einen wilden Mädels-Partyabend in alkoholischer Hochgeschwindigkeit ablaufen, der trotz sensationellem Pegel ernüchternd zu Ende ging. Die Geschichte von Hanz, dem nächsten Slammer, illustrierte ebenfalls einen zügellosen Discoausflug, diesmal eine Singleparty, anlässlich der sich der literarische Protagonist das Ziel gesetzt hatte, von möglichst vielen Frauen einen Korb zu kassieren, wodurch er schließlich von einer „Venusfalle“ gefressen wurde. Harry Kienzler setzte ein dramatisches Studenten-WG-Erlebnis theatralisch in Szene: Von den Ausdünstungen des übervollen Biomülls halluzinierend schuf er ein Kompostmonster und schickte es seinem bei Satan in Sold stehenden und zum Werwolf mutierten Mitbewohner auf den haarigen Hals. Turnkey Facility beendete schließlich die zweite Runde mit einem (und seinem ersten) ernsten Text gegen das Unmenschliche in all seinen Ausprägungen. Als Applausstärkster von Runde Zwo zog Hanz ins Finale ein.

Im Finale steigerte sich Andy Strauß ins Dasein eines Gangster Rappers hinein und Hanz öffnete seinen von lebenden Lebensmitteln in angestrengtem Sozialgefüge bewohnten Kühlschrank. Das Publikum befahl den sofortigen Doppelsieg. Glückwünsche an die beiden Gewinner Hanz und Andy Strauß!

http://www.myspace.com/poetryhanz

www.establishmensch.de

Einen melodischen Ausklang bescherten uns zum Abschied in die Sommerpause noch einmal Melanchtonay – trommelnd, djembend, rockend und singend. Danke auch für euren Song „Der beste Slam meiner Stadt“! Mit Sicherheit werden etliche Zuschauer euch bei eurem nächsten Auftritt in der Gegend einen Besuch abstatten. Und beim Erlanger Slam könnt ihr gern mal wieder spielen!

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https://www.e-poetry.de/2009/06/ruckblick-auf-den-slam-am-21-juni/feed/ 0
Letzter regulärer Slam vor der Sommerpause: 21. Juni 2009 https://www.e-poetry.de/2009/06/letzter-regularer-slam-vor-der-sommerpause-21-juni-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/06/letzter-regularer-slam-vor-der-sommerpause-21-juni-2009/#respond Fri, 05 Jun 2009 14:52:17 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=678 Letzter regulärer Poetry Slam vor der Sommerpause:
Sonntag, 21. Juni 2009
E-Werk, Erlangen
Beginn 20:30 Uhr (Einlass 20 Uhr)
Eintritt 5 Euro (Poeten frei)

Wer mit seinen selbstgeschriebenen Texten im Wettbewerb mitmischen will, meldet sich vor der Show am Einlass oder schickt eine Email an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

Weiterlesen -> Letzter regulärer Slam vor der Sommerpause: 21. Juni 2009…

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Letzter regulärer Poetry Slam vor der Sommerpause:
Sonntag, 21. Juni 2009
E-Werk, Erlangen
Beginn 20:30 Uhr (Einlass 20 Uhr)
Eintritt 5 Euro (Poeten frei)

Wer mit seinen selbstgeschriebenen Texten im Wettbewerb mitmischen will, meldet sich vor der Show am Einlass oder schickt eine Email an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

Bisher angemeldet:

Andy Strauß (Münster)
Harry Kienzler (Tübingen)
Arlinda Brühl alias Libelle (Trier)
Hanz (Ludwigsburg)
Markus Lukas (Erlangen)
Greta Schlereth (Bad Kissingen)
Schlumpf (Erlangen)
Katharina Spengler (Erlangen)
Martin Geier (Nürnberg)
Turnkey Facility (Erlangen)

Das musikalische Rahmenprogramm bastelt uns diesmal die Erlanger Band Melanchtonay, die uns mit ihren Gitarren und Bongos den Sommer in die Kellerbühne holen wird.

„…immer wieder neu… Mit diesem selbst gesteckten Ziel im Gepäck machten sich Melanchtonay im Frühjahr 2001 auf eine gemeinsame Reise. Seither steht der Name Melanchtonay vor allem für ausgefeilte deutsche Texte: frisch – sommerlich – melancholisch – urban – aber stets ehrlich und gehaltvoll… Musikalisch bewegen sich die vier Freunde mit eingängigen Melodien zwischen Rock und tanzbarem Indie-Pop. Komplettiert wird diese Mischung von treibenden Djembé-Einlagen und melodischen Gitarren-Soli. Sie selbst bezeichnen diese Mischung als KofferRock.“
(loft11)

Seid da oder seid quadratisch, wir freuen uns auf euch!

Plakat-Juni09

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https://www.e-poetry.de/2009/06/letzter-regularer-slam-vor-der-sommerpause-21-juni-2009/feed/ 0
Rückblick auf die Show am 17. Mai 2009 https://www.e-poetry.de/2009/05/ruckblick-auf-die-show-am-17-mai-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/05/ruckblick-auf-die-show-am-17-mai-2009/#respond Thu, 21 May 2009 14:53:52 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=680 Tolle Fotos des Abends, geschossen von Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157618455461142/show/
und http://www.facing-my-life.de/2009/05/20/erlangenslam-2/

Den Wettbewerb ergänzte dieses Mal unser musikalischer Spezialgast Nikita Gorbunov, der sich selbst und seine Lieder wieder einmal alles andere als ernst nahm und bei seinem zweiten Set sogar im Schlafanzug (!) auf die Bühne kam – warum, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Dies alles änderte jedoch auch nichts daran, dass seine intelligenten, poetischen Texte, getragen von angenehmem Gesang und eingängigen Gitarrenmelodien, so manches Mal für Gänsehaut sorgten. Dass er dabei immer wieder von sehr persönlichen und tief melancholischen Reflexionen unvermittelt ins überzeichnet Alberne hinüber und wieder zurück sprang, ist wohl der ganz typische Gorbunov-Stil: Eben erklärt er seiner kleinen Tochter noch auf rührende Weise, dass er ihr nichts bieten könne, außer diesem kleinen Refrain, im nächsten Atemzug bzw. Song sprengt er das gezwungene Ambiente eines allsonntaglichen Mittagessens bei den spießig bornierten Schwiegereltern, indem er überraschend und mit großer Geste sein Gemächt auf den Tisch legt.

Weiterlesen -> Rückblick auf die Show am 17. Mai 2009…

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Tolle Fotos des Abends, geschossen von Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157618455461142/show/
und http://www.facing-my-life.de/2009/05/20/erlangenslam-2/

Den Wettbewerb ergänzte dieses Mal unser musikalischer Spezialgast Nikita Gorbunov, der sich selbst und seine Lieder wieder einmal alles andere als ernst nahm und bei seinem zweiten Set sogar im Schlafanzug (!) auf die Bühne kam – warum, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Dies alles änderte jedoch auch nichts daran, dass seine intelligenten, poetischen Texte, getragen von angenehmem Gesang und eingängigen Gitarrenmelodien, so manches Mal für Gänsehaut sorgten. Dass er dabei immer wieder von sehr persönlichen und tief melancholischen Reflexionen unvermittelt ins überzeichnet Alberne hinüber und wieder zurück sprang, ist wohl der ganz typische Gorbunov-Stil: Eben erklärt er seiner kleinen Tochter noch auf rührende Weise, dass er ihr nichts bieten könne, außer diesem kleinen Refrain, im nächsten Atemzug bzw. Song sprengt er das gezwungene Ambiente eines allsonntaglichen Mittagessens bei den spießig bornierten Schwiegereltern, indem er überraschend und mit großer Geste sein Gemächt auf den Tisch legt.

Der Wettbewerb selbst war diesmal qualitativ so hochwertig, dass die Zuschauer es nicht leicht hatten, eine Entscheidung zu fällen.
Schlumpf kam direkt aus dem Lostopf als erster auf die Bühne und eröffnete den Slam mit einem so emotionalen wie expressiven Brief bzw. Monolog über einen schmerzlichen Abschied. Robert verglich an Startnummer Zwo die Gesellschaft mit einer Ansammlung von Burgherren und blieb bis ins Innere eines jeden Menschen bei dieser Analogie. Als nächstes verblüffte Veit mit einer testosterontriefenden Hommage an den Siegert’schen Kettensägentestertext und malte zur großen Freude des Publikums in kräftigen Farben (und Gerüchen) seine Zeit als Holzfäller in Québec an die innere Leinwand. Axel Horndasch sorgte für durchschlagende Erheiterung bis hin zu Zwerchfellüberschnappern, indem er die Inhaltsangabe eines fiktiven Tatorts unter fränkischer Leitung als echte Räuberpistole zum Besten gab. Lucas Fassnacht stand in seiner philosophisch-poetischen Selbstreflexion als Narr am Bug des Narrenschiffs und ließ sich die Wahrheit in Spott aufwiegen. Nadja Schlüter beschloss und gewann gleichzeitig die erste Runde mit dem Vortrag eines in haarsträubender Weise ehrlichen Bewerbungsschreibens – eine klare und durchschlagende Kritik am formelhaften und glattgebügelten Duktus der Personalkommunikation.
Runde Zwei wurde von dem der Loskiste entsprungenen Turnkey Facility zunächst für eine Symphonie der Selbstironie genutzt: wie ein Masch.-Bauer sich dem weiblichen Geschlecht „nähert“. Anschließend entwarf Oliver Teumer (Entschuldigung für den falsch geschriebenen Namen an der Tafel!) ein alptraumhaftes globales Zukunftsszenarion, betrachtet durch die Linse einer abgestumpften Berichterstattung durch die Tagesschau. Dorian Steinhoff lieferte eine hervorstechende Performance-Leistung ab, als er sich in tragisch Erlebtes hinein steigerte: ein Pornofilm sollte seine eingeschlafene Beziehung wieder auf sexuelle Touren bringen, erwies sich aber als finaler Scharfrichter jeglicher Lust. Die Zuschauer bekamen daraufhin Lust, ihn ins Finale zu schicken. Katharina Spengler spürte der leidenschaftlichen Liebe auf poetischeren, stilleren Pfaden nach und gab noch einige gereimte Strophen über die Anziehungskraft Luzifers hintendrein. Clara Nielsen bzw. ihr literarisches alter ego hielt Rückschau auf die ersten romantischen Gefühlsanwandlungen, bspw. gegenüber dem netten Armin Maiwald aus der „Sendung mit der Maus“ und diversen Harry Potters. Auch sie erreichte als mit Dorian auf gleicher Applaushöhe stehende Siegerin von Runde Zwei das Finale.

Das Dreierfinale schließlich ließ noch mal Dampf in die Hütte: Nadja, Dorian und Clara packten ihre starken Texte aus. Schlussendlich konnten die Applauslautstärken der drei Finalisten nicht mehr voneinander unterschieden werden, und da Jan als Conférencier weder dem nicht existierenden Slamkönig, noch irgendeiner übergeordneten Behörde, sondern einzig und allein dem Publikum Rechenschaft schuldig ist, wurde das Zuschauer- Votum in den legitimen Dreifachsieg überführt.

Herzlichen Glückwunsch – Clara Nielsen, Nadja Schlüter und Dorian Steinhoff – zum ersten Platz!

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Ankündigung für den 19. April 2009 https://www.e-poetry.de/2009/04/ankundigung-fur-den-19-april-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/04/ankundigung-fur-den-19-april-2009/#respond Sun, 05 Apr 2009 18:16:28 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=689 Auditive Feinschmecker, optische Allesfresser und leidenschaftliche Slammermäuler aufgepasst!
Am Sonntag, den 19. April 2009, wird ab 20.30 Uhr (Einlass 20 Uhr) wieder der Unberechenbarkeit gehuldigt und der Poetry Slam nimmt die Kellerbühne des E-Werks in Beschlag.

Weiterlesen -> Ankündigung für den 19. April 2009…

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Auditive Feinschmecker, optische Allesfresser und leidenschaftliche Slammermäuler aufgepasst!
Am Sonntag, den 19. April 2009, wird ab 20.30 Uhr (Einlass 20 Uhr) wieder der Unberechenbarkeit gehuldigt und der Poetry Slam nimmt die Kellerbühne des E-Werks in Beschlag.

Wollt ihr mitmachen?
Dann flux eine Email schreiben an web[punkt]de]slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

Folgende Sprach- und Sprechkünstler haben sich bereits dafür entschieden:

Bumillo (München)
der Star & Stan der Münchner Slamszene zum ersten Mal bei uns in Erlangen – es wurde aber auch Zeit!

Gauner (Berlin)
einst Pionier des deutschen Hiphop, seit Jahren landesweit gefeierter Slampoet auf deutschen Bühnen, ebenfalls zum ersten Mal bei uns

Frau Wortwahl (Nürnberg)
ambitionierte Autorin, zudem Regisseurin des Theaterstücks „Einer stirbt immer“, das kürzlich gefeierte Premiere hatte

Nils Rusche (Bamberg)
gerade auf Österreich-Slam-Tour gewesen, bald schon auf unserer Showbühne

Benjamin Reichstein (Nürnberg)
Pirat und Teilnehmer der fränkischen Meisterschaft 2008, verfilmt derzeit eine seiner Kurzgeschichten
http://sleeplessmovie.wordpress.com/

Katharina Spengler (Erlangen)
Gewinnerin des e-poetry shortstory awards und liebgewonnene Dauerteilnehmerin

Billy (Bayreuth)
erstmals bei uns und daher vorerst ein Rätsel

Martin Geier (Nürnberg)
der Storyteller der fränkischen Slammer-Riege changiert nach Lust und Laune zwischen lustiger und moralisierender Grundierung

De Ossi Pussys (Erlangen)
die beiden Exilanten Neftalie und Turnkey Facility haben nicht nur aus Gründen der Heimatverbundenheit ein Zweierteam gegründet…

Lucas Fassnacht (Erlangen)
der Titelverteidiger verteidigt seinen Titel – aber eigentlich geht es nur um seinen neuen Text

special act: Jakob Nacken
Der Kabarettist und Entertainer aus Tübingen wird beim nächsten Slam unser special act für das Rahmenprogramm sein – ein Charmeur der alten Schule, schwarzer Anzug und stilvoller Humor, er sitzt am Klavier (unsres kommt ohnehin viel zu selten zum Einsatz) und singt, ist knapp 2 Meter groß, aber das tut nichts zur Sache. Im Jahr 2004 beim Nationalslam in Stuttgart wurde er zusammen mit Helge Thun deutscher Meister im Teamwettbewerb!

Als Vorgeschmack…
http://www.youtube.com/watch?v=vAwiLJJtf3A

Plakat-April09

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Rückblick auf die Show am 15. März 09 https://www.e-poetry.de/2009/03/ruckblick-auf-die-show-am-15-marz-09/ https://www.e-poetry.de/2009/03/ruckblick-auf-die-show-am-15-marz-09/#respond Wed, 25 Mar 2009 18:19:12 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=691 Die Bilder des Abends stammen wie schon im Februar vom Nürnberger Photo-Spezialisten Crosa, dem hinter dem Objektiv immer wieder verblüffende Meisterleistungen gelingen:
www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157615440746368/ und
http://www.facing-my-life.de/2009/03/17/poetryslam-erlangen-kellerbuehne/

Spezialgast des Monats war diesmal Kabarettist und Liedermacher Nils Heinrich, von dessen Qualitäten man sich an diesem Abend fürwahr überzeugen konnte – er gab sogar seinen legendären Fischers-Fritze-Rap (eine Parodie auf Aggro Berlin) zum Besten, der ja nun schon seit Jahren als Kultclip im Internet kursiert. Im Internet lohnt die Reise auch zu Heinrichs Homepage www.nilsheinrich.de/, welche an Content nicht zu knapp geraten ist. Komm bald wieder, Nils!

Weiterlesen -> Rückblick auf die Show am 15. März 09…

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Die Bilder des Abends stammen wie schon im Februar vom Nürnberger Photo-Spezialisten Crosa, dem hinter dem Objektiv immer wieder verblüffende Meisterleistungen gelingen:
www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157615440746368/ und
http://www.facing-my-life.de/2009/03/17/poetryslam-erlangen-kellerbuehne/

Spezialgast des Monats war diesmal Kabarettist und Liedermacher Nils Heinrich, von dessen Qualitäten man sich an diesem Abend fürwahr überzeugen konnte – er gab sogar seinen legendären Fischers-Fritze-Rap (eine Parodie auf Aggro Berlin) zum Besten, der ja nun schon seit Jahren als Kultclip im Internet kursiert. Im Internet lohnt die Reise auch zu Heinrichs Homepage www.nilsheinrich.de/, welche an Content nicht zu knapp geraten ist. Komm bald wieder, Nils!

Jan Brauner (Erlangen) kam über die Offene Liste als erster und auch zum ersten Mal auf die Bühne und eröffnete den bunten Reigen mit lupenreinem selbstreferenziellen Rap der gängigen Güteklasse, inklusive Kapuze. Peter Landshuter (Heilsbronn) zelebrierte über die Distanz dreier Kurzgeschichten das Fränkische nach Mundart des Hauses bzw. Landstriches, erhob sich dabei aber deutlich über das der kleinkünstlerischen Mundart üblicherweise angedichtete Bauerntheater-Niveau und überzeugte nicht zuletzt durch ernste Untertöne in seiner mitunter nostalgischen Lebensrückschau. Ein zumindest innerhalb seines Textes immer zorniger werdender Simon Fregin (Heimerdingen) folgte an dritter Stelle und rechnete bald schon tiradenhaft mit den tatsächlichen sowie nur so titulierten krankhaften Auswüchsen unserer Gesellschaft ab und stellte die Schuldfrage, ließ interessanterweise aber keine klare eigene Position erkennen. Katharina Spengler (Erlangen) bewies erneut ihre literarische Vielseitigkeit und wechselte mit einer prosaistischen (Selbst-)Gesprächsaufnahme und einem Kurzgedicht zu Kain/Abel beinahe eichhörnchenhaft die textliche Kategorie, in die man Frau Spengler eventuell nach ihren letzten beiden Auftritten eingeordnet hatte. Die humoristische Rechnung des erfrischend lakonischen Florian Cieslik (Köln) ging auf wie ein Pfannkuchen, denn dem Publikum gefielen seine drei satirischen Gedichte zu Leid und Lust zu zweit bis dritt so gut, dass es ihn zum Sieger der ersten Runde erklärte. Den Rundensieg teilte er sich jedoch mit dem nachfolgenden Lucas Fassnacht (Erlangen), welcher mit einer ausdrucksstarken, überspitzten Tages- und Wohnungsbetrachtung eines typischen studentischen Männerlebens nach aufgezwungener Wiedererlangung des Junggesellenstatus` die Zuschauer ebenfalls zu überzeugen wusste.
Runde zwei wurde von Thomas 7-Haar aus der Offenen Liste eröffnet, der mit einem ausgezeichnet einstudierten auswendig gelernten Text von verwirrend surrealer Natur einen Senkrechtstarter in Szene setzte, der den Begriff in die Tat umsetzt. Mal ganz was anderes dann von Turnkey Facility (Erlangen): ein flammendes Plädoyer für den von Premiere aufgekauften und konzeptionell bisher einzigartigen Spartensender GIGA TV, der diesen Monat den Betrieb einstellen soll, und dessen beträchtliche Fanbase durch ein ungewöhnlich starkes Zusammengehörigkeitsgefühl verbunden zusammen mit der Redaktion gegen das mediale Todesurteil aufbegehrt. Elegante Prosa anschließend von Eva Wachter (Ditzingen), die einem schönen französischen Mädchen mit Worten einen Szene, nämlich den Versuch eines Gesprächs, gemacht hatte und danach die ausgebreiteten Klischees mit einem ungewöhnlichen Ende relativierte. Christian Ritter (Würzburg) schrieb sich eine blumige Zukunft als gefeierter Bestsellerautor auf den Leib – ein satirischer Rundumschlag gegen den etablierten Literaturbetrieb, die selbstherrlichen Protagonisten dieses Fachs und deren Speichellecker. Bleu Broode (Bremen) war ganz Kunst, sein Text reihte zahlreiche zur Auslebung dieses abstrakten Begriffs denkbare Provokationen aneinander und stilisierte sie zu Akten eines künstlerischen Zwangs, der schließlich die Selbstzerstörung durch Selbstverspeisung herbeiführte. Runde zwei ging für das Publikum an Herrn Ritter.

Im Finale dachte Florian Cieslik über den Begriff Unglück nach, Lucas Fassnacht wurde griechisch-tragisch und Christian Ritter verblüffte mit dem ersten ernsten Text seines Bühnendaseins. Zum Gewinner des März-Slams kürten die Zuschauer mit knapper, aber verifizierbarer Mehrheit finalamente Lucas Fassnacht, der sich hinter dem Mikrofon nicht nur der Kellerbühne im Laufe der letzten Monate kontinuierlich weiterentwickelt hatte und nun verdient den Sieg mit nach Hause nahm. Herzlichen Glückwunsch!

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Slam Show am 15. März 2009 https://www.e-poetry.de/2009/03/slam-show-am-15-marz-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/03/slam-show-am-15-marz-2009/#respond Sun, 08 Mar 2009 18:22:13 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=693 Am Sonntag, den 15. März 2009, heißt es um 20.30 Uhr in der schönen Kellerbühne des Erlanger E-Werks wieder: „Vorhang auf für den Poetry Slam!“ Und das, obwohl es gar keinen Vorhang gibt! Aber beim Slam darf jeder auf die Bühne, der eigene Texte geschrieben hat und vortragen möchte – einfach am Einlass melden. Sollten mehr Auftrittswillige da sein, als freie Plätze auf unserer Offenen Liste zur Verfügung stehen, entscheidet die Losfee. Wer sicher mitmachen will, schreibt eine kurze Mail an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

Weiterlesen -> Slam Show am 15. März 2009…

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Am Sonntag, den 15. März 2009, heißt es um 20.30 Uhr in der schönen Kellerbühne des Erlanger E-Werks wieder: „Vorhang auf für den Poetry Slam!“ Und das, obwohl es gar keinen Vorhang gibt! Aber beim Slam darf jeder auf die Bühne, der eigene Texte geschrieben hat und vortragen möchte – einfach am Einlass melden. Sollten mehr Auftrittswillige da sein, als freie Plätze auf unserer Offenen Liste zur Verfügung stehen, entscheidet die Losfee. Wer sicher mitmachen will, schreibt eine kurze Mail an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

Bisher im Wettbewerb:

Florian Cieslik (Köln)
eleganter Humor, meisterhaft lakonisch, souveräne Bühnenpräsenz

Bleu Broode (Bremen)
amtierender Champion der deutschsprachigen U20-Slam-Liga

Christian Ritter (Würzburg)
fränkischer Meister 2007, komödiantischer Ohrenschmaus

Lucas Fassnacht (Erlangen)
unlängst Sieger beim Fürther Slam, Spezialist für gereimte Erzählungen

Eva Wachter (Ditzingen)
intelligente Texte, charmante junge Frau bzw.
charmante Texte, intelligente junge Frau

Peter Landshuter (Heilsbronn)
fränkische Mundart in absoluter Reinkultur

Turnkey Facility (Erlangen)
sympathische Aura, Witz und sächsischer Dialekt

Simon Fregin (Heimerdingen)
jung, originell und performancestark

Felix Brenner (Bamberg)
trockener Humor, moralin gepfeffert

SPECIAL GUEST:

Kabarettist und Liedermacher Nils Heinrich wird mit einem Best-Of aus seinem Programm unseren März-Slam humoristisch-musikalisch einrahmen. Der Ex-Berliner und Ex-DDR-Bürger gilt nicht nur als ex-trem bissig und schlagfertig, sondern versteht es auch hervorragend, sich auf leichtfüßig liebenswerte Weise mittels alltäglicher Miniaturen an die großen Themen der Gesellschaft anzunähern, ohne sich dabei als Moralist verausgaben zu müssen. Nils Heinrich ist u.a. Preisträger des Swiss Comedy Award und des Hamburger Comedy Pokals – obwohl er gar keine Comedy macht! – und aktuell nominiert für den Prix Pantheon 2009 und den Wettbewerb Tegtmeiers Erben 2009. Er ist Gründungsmitglied der Berliner Kult-Lesebühne „Die Brauseboys“ und der noch jungen, aber nicht weniger kultigen Stuttgarter Lesebühne „7PS – Eurythmie und Marschmusik“. Seine aktuelle Doppel-CD „Die Abgründe des Nils“ ist vor wenigen Wochen bei Kennen Medien erschienen (wo auch Gerhard Polt, Biermösl Blosn und Martina Schwarzmann medial beheimatet sind) und wird am 27. März in der Fersehshow „Ottis Schlachthof“ (Bayrisches Fernsehen) erstmals öffentlich vorgestellt – beim Erlanger Slam am 15. März könnt ihr sie aber bereits kaufen.

Pressestimmen:

„Expressive und mitreißende Bühnenkunst“ – Kölner Stadt Anzeiger

„Originell, ausdrucksstark und richtig komisch“ – Süddeutsche Zeitung

„… erinnert an Reinhard Mey, zu dessen Ironie Nils Heinrich aber noch eine Spur hinterhältiger Gemeinheit dazugibt.“ – Westfalen Blatt

„Was man bei ihm vergeblich sucht, sind Witze über Comedy-Klischeethemen.“ – Stuttgarter Nachrichten

„… bringt seine Ideen mit so viel Charme, Wortwitz und Coolness auf die Bühne, dass man ihm stundenlang zuhören möchte.“ – Südkurier Konstanz

„Genauer und kritischer Beobachter seiner Umwelt. Schön böse.“ – Ruhr Nachrichten
Bochum

„Charismatische Stimme, brilliante Rhetorik“ – Kölner Rundschau

Plakat-März09

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Kurzer Rückblick auf den Februarslam 09 https://www.e-poetry.de/2009/02/kurzer-ruckblick-auf-den-februarslam-09/ https://www.e-poetry.de/2009/02/kurzer-ruckblick-auf-den-februarslam-09/#respond Fri, 20 Feb 2009 18:25:34 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=695 Den denkwürdigen Februar-Slam gewann verdient die überragende Clara Nielsen aus Bamberg. Bilder vom letzten Slam am 15. Februar gibt es hier: Fotos (klick) und hier (nochmal klick)
Vielen Dank an Crosa, der diese hervorragenden Fotos geschossen hat!
„The Fuck Hornisschen Orchestra“ fanden es toll in Erlangen, besucht sie doch mal auf ihrer Homepage:
www.myspace.com/fuckhornisschenorchestra

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Den denkwürdigen Februar-Slam gewann verdient die überragende Clara Nielsen aus Bamberg. Bilder vom letzten Slam am 15. Februar gibt es hier: Fotos (klick) und hier (nochmal klick)
Vielen Dank an Crosa, der diese hervorragenden Fotos geschossen hat!
„The Fuck Hornisschen Orchestra“ fanden es toll in Erlangen, besucht sie doch mal auf ihrer Homepage:
www.myspace.com/fuckhornisschenorchestra

Teilnehmende Poeten:
Fabian, Oliver, Rodion R. Raskolnikow, Steini, Nicole Paskow, Turnkey Facility, Peemaster Grand, Katharina Spengler, Michael Jakob, Wolfgang Tischer, Clara Nielsen

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https://www.e-poetry.de/2009/02/kurzer-ruckblick-auf-den-februarslam-09/feed/ 0
Ankündigung Poetry Slam am 15.02.09 https://www.e-poetry.de/2009/02/ankundigung-poetry-slam-am-15-02-09/ https://www.e-poetry.de/2009/02/ankundigung-poetry-slam-am-15-02-09/#respond Mon, 09 Feb 2009 18:34:38 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=699 Der Poetry Slam am 15.2. steigt mit musikalischer Unterstützung eines echten Underground-Geheimtipps, „The Fuck Hornisschen Orchestra“ (mehr Infos unten) reisen aus Leipzig an, um Erlangen die Unschuld wiederzugeben. Auch im Wettbewerb tummeln sich bereits zahlreiche Namen, die uns einen tollen Abend in Aussicht stellen:

Weiterlesen -> Ankündigung Poetry Slam am 15.02.09…

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Der Poetry Slam am 15.2. steigt mit musikalischer Unterstützung eines echten Underground-Geheimtipps, „The Fuck Hornisschen Orchestra“ (mehr Infos unten) reisen aus Leipzig an, um Erlangen die Unschuld wiederzugeben. Auch im Wettbewerb tummeln sich bereits zahlreiche Namen, die uns einen tollen Abend in Aussicht stellen:

Rodion R. Raskolnikow (Würzburg)

Nicole Paskow (Erlangen)

Julius Fischer (Leipzig)

Steini (Würzburg)

Michael Jakob (Nürnberg)

Clara Nielsen (Bamberg)

Turnkey Facility (Erlangen)

Wolfgang Tischer (Amberg)

Peemaster Grand (Würzburg)

Oliver (Erlangen)

Wie immer können sich Kurzentschlossene noch am Abend des Slams in die Offene Liste eintragen und am Bühnenwettbewerb teilnehmen, sofern die Poetenfee den entsprechenden Namen aus dem Lostopf zieht. Oder jetzt schnell eine Email an slamanmeldung[ätt]web[punkt]de senden, wenn ihr auf die Feste Liste wollt.

Außerdem wird Katharina Spengler geehrt, denn sie gewann den von uns in Kooperation mit dem Sprechstation-Verlag ausgerufenen e-poetry shortstory award mit ihrer Geschichte „Zwischen zwei Zügen“. Feierliche Preisübergabe und Kurzvorstellung der Autorin also auch am 15.2.!

Abschließend ausblickend noch der Pressetext des „Fuck Hornisschen Orchestra“:

Na, FUCK wie FUCK und HORNISSCHEN wie eine kleine Hornisse…und ORCHESTRA wie ORCHESTER…Julius will die Kapelle THE FUCK nennen, Christian HORNISSCHEN und so soll es sein. Das ORCHESTRA bedeutet nur Pompösität und Pathos! Kann sich nur kein Schwein merken…“DOCH!“, sagen sie! Seit 2004 musizieren die beiden zusammen und begeistern seit 2005 mit ihren Showkonzepten, deren Heimat die renommierteste Showbühne der Messestadt, das Ilses Erika, ist. Ob die Literatur- und Musikshow „Klub Kryptonym: Farce“, die schon erfolgreich in Leipzig, Jena, Cottbus, Hamburg etc. stattfand, der SongSlam in der Wärmehalle Süd oder die monatliche Talenteshow „Perlen vor die Sachsen“, The Fuck Hornisschen Orchestra aka Julius Fischer und Christian Meyer, garantieren niveauvolle Unterhaltung abseits der Norm auch ganz ohne Konzept. So spielten sie Konzerte in nahezu jeder Halle in ihrer Wahlheimat Leipzig, sowie in der Centralstation Darmstadt vor 1000 euphorisierten Wilden, in Kiel, Hamburg, Berlin und vielen glücklichen Städten mehr! Außerdem gewannen sie den National SongSlam 2007 in Berlin und etliche andere Preise! Für September 2009 planen sie eine ausgedehnte Tour!

„Großes Theater, das gar keines sein will“

Leipziger Volkszeitung

„Vielleicht bald legendär“

Dresdner Neue Nachrichten

„Genial!“

Hansa48 Kiel

„Fulminant!“

Skala Leipzig

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