Christian Ritter – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Sun, 17 Jan 2016 09:36:19 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 14 Jahre Poetry Slam Erlangen – Die große Gala! https://www.e-poetry.de/2015/12/14-jahre-poetry-slam-erlangen-die-grosse-gala/ https://www.e-poetry.de/2015/12/14-jahre-poetry-slam-erlangen-die-grosse-gala/#respond Mon, 21 Dec 2015 13:12:12 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=441722 Die Jubiläums-Gala im Januar!

Sonntag, 17. Januar 2016
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
AK: 14,50 Euro (Update 10:30 Uhr: Sitzplätze ausverkauft, nur noch Stehplätze verfügbar).

Wir feiern Geburtstag! Und das tun wir wie immer mit ziemlich wundervollen Leuten!

Weiterlesen -> 14 Jahre Poetry Slam Erlangen – Die große Gala!…

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Die Jubiläums-Gala im Januar!

Sonntag, 17. Januar 2016
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
AK: 14,50 Euro (Update 10:30 Uhr: Sitzplätze ausverkauft, nur noch Stehplätze verfügbar).

Wir feiern Geburtstag! Und das tun wir wie immer mit ziemlich wundervollen Leuten!

Mit dabei sind:

Patrick Salmen (Dortmund)
Muss man gesehen haben.

Christian Ritter (Bamberg)
Muss man gesehen haben.

Fabian Navarro (Hamburg)
Muss man gesehen haben.

Franziska Holzheimer (Hamburg)
Muss man gesehen haben.

Cynthia Nickschas & Friends (Bonn)
Muss man gehört haben.

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Nächster Slam: 13. April https://www.e-poetry.de/2014/03/naechster-slam-13-april/ https://www.e-poetry.de/2014/03/naechster-slam-13-april/#comments Tue, 25 Mar 2014 15:57:38 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=57228 Sonntag, 13. April 2014
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7 Euro

Eigentlich haben wir gar nicht viel zu sagen – diese Damen und Herren schon:

Aida  (Erfurt)
Christian Ritter (Bamberg)
Kathi Mock (Tübingen)
Bo Wimmer (Marburg)
Daniel Wagner (Heidelberg)
Bumillo (München)
Paul Weigl (Berlin)
Leo Frühling (Erlangen)
Flo Langbein  (Bamberg)

Weiterlesen -> Nächster Slam: 13. April…

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Sonntag, 13. April 2014
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7 Euro

Eigentlich haben wir gar nicht viel zu sagen – diese Damen und Herren schon:

Aida  (Erfurt)
Christian Ritter (Bamberg)
Kathi Mock (Tübingen)
Bo Wimmer (Marburg)
Daniel Wagner (Heidelberg)
Bumillo (München)
Paul Weigl (Berlin)
Leo Frühling (Erlangen)
Flo Langbein  (Bamberg)

Musik:        Sabrina Radhia Behrens

 

 

 

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Jubiläumsshow “11 Jahre Poetry Slam Erlangen” am 13.01.2013 https://www.e-poetry.de/2012/12/jubilaumsshow-11-jahre-poetry-slam-erlangen-am-13-01-2013/ https://www.e-poetry.de/2012/12/jubilaumsshow-11-jahre-poetry-slam-erlangen-am-13-01-2013/#respond Thu, 20 Dec 2012 08:45:02 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3486 Sonntag, 13.01.2013
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt:  11 € (VVK zzgl. Gebühren)

Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.  >>Karten online kaufen (klick)<<

 GMS 130113

Grandmasters Poetry Slam

Weiterlesen -> Jubiläumsshow “11 Jahre Poetry Slam Erlangen” am 13.01.2013…

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Sonntag, 13.01.2013
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt:  11 € (VVK zzgl. Gebühren)

Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.  >>Karten online kaufen (klick)<<

 GMS 130113

Grandmasters Poetry Slam

Zum Schnapszahl-Jubiläum „11 Jahre Poetry Slam“ gehen wir in die Vollen – mit einer Auswahl der besten Slampoeten, die derzeit auf deutschen Bühnen zu finden sind! Neun von ihnen treten am 13. Januar gegeneinander an, darunter auch die beiden letzten deutschen Meister im Poetry Slam. Zusätzlich wird es ein Duell der beiden derzeit außergewöhnlichsten deutschsprachigen Slam-Teams geben. Und drumherum ein Rahmenprogramm aus Live-Musik, Kabarett und intelligentem Nonsens der Königstigerklasse.

Die Künstler des Abends:

Pierre Jarawan (München)
Pierre Jarawan
Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2012
Baden-Württembergischer Slam-Meister 2011

Nektarios Vlachopoulos (Mannheim)
Nektarios Vlachopoulos_c_Uwe_Lehmann
Deutschsprachiger Poetry Slam Champion 2011
Gewinner Grandmasters Slam Stuttgart 2012

Team Totale Zerstörung (Leipzig)
TTZ
Deutschsprachige Poetry Slam Team-Champions 2011 & 2012

Team Tübingen – Harry & Jakob (Tübingen)
Harry & Jakob
Deutschsprachige Poetry Slam Team-Champions 1999 & 2004

Lars Ruppel (Marburg)
Lars Ruppel
Gewinner des Internationalen Poetry Slam Festivals in Bozen/IT 2005
Zweimaliger Gewinner des Slams der Leipziger Buchmesse 2005 und 2010
Zweimaliger Sieger des WDR-Poetry Slams

Theresa Hahl (Berlin)
Theresa Hahl_c-TinaScholz
Protagonistin im Kinofilm „Dichter und Kämpfer“
Hessische Slam-Meisterin 2011
Weidener Literaturpreis 2010

Christian Ritter (Würzburg)
Christian Ritter
Bayrischer Slam-Meister 2010 & 2011
Fränkischer Slam-Meister 2012

Max Kennel (Bamberg)
Max Kennel
Bayrischer Slam-Meister 2012

Florian Cieslik (Köln)
Florian Cieslik
Zweimaliger Gewinner SWR Radio Poetry Slam

Necip Tokoglu (Aachen)
Necip Tokoglu
Gewinner Polit-Slam der deutschen Meisterschaften 2006

Clara Nielsen (Bamberg)
Clara Nielsen
Rekordsiegerin des Erlanger Slams

Bybercap (Erlangen)
Bybercap
Poetry Slam Youtube-Champion

The Fuck Hornisschen Orchestra (Dresden / Leipzig)
TFHO
Rostocker Koggenzieher 2010
Nominiert für Prix Pantheon und Kabarett Kaktus

[youtuber youtube=’http://www.youtube.com/watch?v=RCSrT20GXOY‘]

Sie sorgen am 13.01.13 (neben anderen Künstlern) für das musikalische Rahmenprogramm: The Fuck Hornisschen Orchestra sind die beiden Poetry Slammer und Musikanten Julius Fischer und Christian Meyer. Bei Nightwash und im Quatsch Comedy Club sind sie inzwischen Stammgäste und im NDR darf man sie regelmäßig als Showband des Comedy Contests erleben. In ihrem bereits dritten Programm „Hoffnung 3000“ haben sie wieder allerlei Spielzeug(instrumente), nie Gesehenes und Unfassbares aus den Ein-Euro-Shops dieser Welt mitgebracht. Musiziert wird mal ganz ohne Instrumente, mal in großer Technobesetzung, meistens jedoch mit der guten alten Gitarre, die aus den Knochen von Diktatoren gedrechselt wurde.

Neu beim Poetry Slam?
In diesem Wettstreit der Dichter sind alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst erlaubt: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, welche Laune und welcher Text, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne, bevor die Zuschauer in teils dramatischen Applausabstimmungen über Sieg oder Niederlage entscheiden dürfen. Wen wird das Publikum zum Sieger des Abends küren?

Präsentiert mit freundlicher Unterstützung durch das Kultur und Freizeitamt der Stadt Erlangen.

Kultur_Freizeitam_Erlangen1.gif

…ein letztes Mal unter der Moderation von Jan Siegert (Stuttgart), der sich an diesem Abend nach 11 Jahren von einem tollen Publikum verabschiedet.

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https://www.e-poetry.de/2012/12/jubilaumsshow-11-jahre-poetry-slam-erlangen-am-13-01-2013/feed/ 0
Poetry Slam am 21. Oktober 2012 https://www.e-poetry.de/2012/10/poetry-slam-am-21-oktober-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/10/poetry-slam-am-21-oktober-2012/#respond Thu, 18 Oct 2012 09:02:28 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3425 Sonntag, 21.10.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Im güldenen Oktober meldet sich der große Dichterwettstreit im E-Werk mit einem glänzenden Künstleraufgebot zurück.

Alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst sind erlaubt: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, welche Laune und welcher Text, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne. Wen wird das Publikum zum Sieger des Abends küren?

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Sonntag, 21.10.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Im güldenen Oktober meldet sich der große Dichterwettstreit im E-Werk mit einem glänzenden Künstleraufgebot zurück.

Alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst sind erlaubt: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, welche Laune und welcher Text, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne. Wen wird das Publikum zum Sieger des Abends küren?

Es nehmen teil:

Thomas Spitzer (Köln)
Dan Cotletto
(München)
Christian Ritter (Würzburg)
Philipp Herold (Heidelberg)
Clara Nielsen (Bamberg)
Peter Parkster (Nürnberg)
Enri Que (Regensburg)
Lukas Willer
(Erlangen)
Biggi Rohm
(Freiburg)
Daniela Plößner (Oberbibrach)

Musikalisches Rahmenprogramm:

Philipp Stenger (Erlangen)

Nichts in unserem Leben scheint vorhersehbar. Alles hängt miteinander zusammen. Unsere eigenen Entscheidungen, aber auch unzählige Zufälle bestimmen den Verlauf unseres Lebens. Wie oft lächelt dir das Glück im Vorbeigehen zu, doch du läufst daran vorbei und fragst dich danach nur: Was wäre gewesen, wenn? Kehrt die Chance wieder? Und wenn ja – lächle ich dann zurück?
Der Singer/Songwriter Philipp Stenger schreibt in seinen Texten von eben diesen Momenten, die unser Leben beeinflussen. Mit 21 Jahren entdeckte der gebürtige Würzburger die Gitarre für sich, angeregt von einem britischen Künstler namens ortopilot, der das Gitarrenspiel ebenfalls erst relativ spät erlernte. Seit über drei Jahren lässt ihn nun die Begeisterung an diesem Instrument nicht mehr los. Durch seine Songs möchte er eben dieses Gefühl mit seinen Zuhörern teilen. Denn wie oft stehen wir uns bei solchen Dingen selbst im Weg, wenn wir sagen: „Ich kann das nicht“ oder „Dafür bin ich zu alt!“ In einem seiner Lieder, schreibt der junge Songwriter zu diesem Thema: „Ich weiß nur, es ist niemals zu spät. Doch deine Träume werden platzen, wenn du nicht auf sie hörst!“
Aus seiner Liebe für die akustische Musik entstand der Name Acoustic Cascade, unter dem der Künstler seine Songs auf Youtube veröffentlicht.

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Ankündigung Poetry Slam am 11. Dezember 2011 https://www.e-poetry.de/2011/12/ankuendigung-poetry-slam-am-11-dezember-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/12/ankuendigung-poetry-slam-am-11-dezember-2011/#comments Fri, 02 Dec 2011 15:17:57 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3116 Sonntag, 11.12.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Ja ist den schon Weihnachten? Der Jahresabschluss-Slam steht vor der Tür (Achtung: diesmal ausnahmsweise schon am zweiten Sonntag des Monats) und wir haben vor, uns mit einer knackigen und denkwürdigen Show in die Feiertage zu verabschieden! Im Rahmenprogramm erwartet uns deshalb niemand geringeres als die Kabarettistin, Sängerin und Bestseller-Autorin Martina Brandl. Und im Wettkampf der Bühnendichter treffen im Dezember gestandene Slam-Profis wie der amtierende bayrische Champion, mehrere ehemalige Gewinner des Erlanger Slams und Halbfinalisten der diesjährigen deutschen Meisterschaften auf unbekannte Debütanten, die das Überraschungsmoment stets auf ihrer Seite wissen.

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Sonntag, 11.12.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Ja ist den schon Weihnachten? Der Jahresabschluss-Slam steht vor der Tür (Achtung: diesmal ausnahmsweise schon am zweiten Sonntag des Monats) und wir haben vor, uns mit einer knackigen und denkwürdigen Show in die Feiertage zu verabschieden! Im Rahmenprogramm erwartet uns deshalb niemand geringeres als die Kabarettistin, Sängerin und Bestseller-Autorin Martina Brandl. Und im Wettkampf der Bühnendichter treffen im Dezember gestandene Slam-Profis wie der amtierende bayrische Champion, mehrere ehemalige Gewinner des Erlanger Slams und Halbfinalisten der diesjährigen deutschen Meisterschaften auf unbekannte Debütanten, die das Überraschungsmoment stets auf ihrer Seite wissen.

Es treten an…

Kathy Mock (Tübingen)
Christian Ritter (Würzburg)
Alexander Ratschinskij (Augsburg)
Tim Riedel (Hof)
Katalin Hetzelt (Erlangen)
Clara Nielsen (Bamberg)
Lucas Fassnacht (Erlangen)
Carsten Striepe (Hof)
Thomas Forstner (Erlangen)
Jonathan Baumgärtner (Nürnberg)
Felix Kaden (Erlangen)

Special Guest:

Martina Brandl (Geislingen)

Martina Brandl ist Komikerin, Sängerin und Bestsellerautorin und hilft auch mal beim Kollegen Dr. Eckart von Hirschhausen als Regisseurin aus. Sie tourt seit 1997 mit ihren Musik-Comedy-Programmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, tritt im Fernsehen auf und moderiert (als einzige Frau!) regelmäßig in den Quatsch Comedy Clubs in Berlin und Hamburg. Für’s Radio spricht sie Angela Merkel in der Kanzlerinnen-Soap „Angie – Die Queen von Berlin“ (Spotting Image). Martina Brandl wurde bisher u.a. mit dem Prix Pantheon, dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung und der renommierten St. Ingelberter Pfanne ausgezeichnet. Ihre beiden Romane „Halbnackte Bauarbeiter“ (2006) und „Glatte runde Dinger“ wurden zu Bestsellern. 2011 erschien ihr neuer Roman „Schwarze Orangen“ (Fischer Verlag), seit November 2011 ist sie solo auf Tour mit ihrem neuen Programm „Jedes 10. Getränk gratis – ein Selbstversuch“.

 

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Rückblick auf die Nacht der Champions – 9. Geburtstag Januar 2011 https://www.e-poetry.de/2011/02/rueckblick-auf-die-nacht-der-champions-januar2011/ https://www.e-poetry.de/2011/02/rueckblick-auf-die-nacht-der-champions-januar2011/#comments Wed, 02 Feb 2011 21:37:27 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2487 Jetzt sind wir also angekommen im zehnten Jahr unseres Bestehens, feierlich eingeläutet vom Poetry Slam Spezial „Die Nacht der Champions“. Und eine herausragende Show ist doch das schönste Geburtstagsgeschenk…

Zehn außergewöhnliche Künstler sind unser Rezept dafür gewesen, zwei im Rahmenprogramm, acht im Wettkampf, der diesmal durch ein erstmals eingesetztes K.O.-System im Cup-Modus besonders hart daherkam. Wer sich hierbei gegen wen durchsetzen konnte (teilweise nur mit hauchdünnem Applausvorsprung), könnt ihr unserem Schaubild entnehmen.

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Jetzt sind wir also angekommen im zehnten Jahr unseres Bestehens, feierlich eingeläutet vom Poetry Slam Spezial „Die Nacht der Champions“. Und eine herausragende Show ist doch das schönste Geburtstagsgeschenk…

Zehn außergewöhnliche Künstler sind unser Rezept dafür gewesen, zwei im Rahmenprogramm, acht im Wettkampf, der diesmal durch ein erstmals eingesetztes K.O.-System im Cup-Modus besonders hart daherkam. Wer sich hierbei gegen wen durchsetzen konnte (teilweise nur mit hauchdünnem Applausvorsprung), könnt ihr unserem Schaubild entnehmen.

Eine großartige Show war angekündigt worden, eine großartige Show wurde geliefert.“ So schrieben die Erlanger Nachrichten in ihrer Nachberichterstattung zum Jubiläumsslam. Wir hoffen, unsere Zuschauer teilen diese Ansicht – wir selbst als Veranstalter jedenfalls waren hochzufrieden mit unserem „Geburtstag“. Denn anders als im Vorjahr gab es diesmal keine 13-köpfigen Musik-Acts und wilde Gruppenperformances auf der Jubiläumsbühne, stattdessen sollte der Fokus ein auf den einzelnen Slampoeten und ihren Texten und stilistischen Ansätzen liegen.

Und fürwahr, dem Abend mangelte es nicht an Inhalt. Daher im Folgenden nur ein kurzes repräsentatives Streiflicht über die Teilnehmer, die ja teils mehrfach in Erscheinung traten.

Paul Weigl aus Berlin verlangte es nach klärender Aussprache mit den Protagonisten allseits bekannter urbaner Legenden und v.a. durchs Internet kolportierter verrückter Gerüchte. Die Bambergerin Clara Nielsen sendete aus dem Baumhaus ihrer Kindheitserinnerungen und spiegelte die Kommunikationskultur der Gegenwart an ihren eigenen Vorstellungen von Glück und Zufriedenheit. Der Hanseat Nico Semsrott mimte den ewig lamentierenden und obendrein stilecht kapuzinierten Under-Underdog und verwandelte den Status „phlegmatisch“ in ein greifbares Gefühl. Christian Ritter aus Würzburg glänzte mit einer dioxin-schwangeren Episode aus einem fiktiven 2er-WG-Alltag, in der bis auf die Eier des Todes all die unzählbaren Bedrohungen für Leib und Leben des täglichen Bedarfs mit großem Genuss durchexerziert wurden. Pierre Jarawan aus Kirchheim / Teck ließ seinen Ich-Erzähler in Filmzitaten mit der Umwelt kommunizieren und löste damit im filmgeschichtlich versierten Erlangen v.a. beim „Fledermausland“ Mitsprechchöre im Publikum aus. Bernhard Christiansen aus dem niederländischen Utrecht entführte uns in die skurrile Lebenswelt von Eimern und Schaffnern und setzte sich darüber hinaus intensiv mit dem seltsamen Umstand auseinander, dass es ihn jedes Mal sehr emotional berührt, wenn er spontan von fremden Menschen verprügelt wird. Moritz Kienemann aus München verdichtete die Hoffnungen, Ängste und Erwartungen, ja die ganze Lebenswirklichkeit der aktuellen Generation der 20-jährigen in einem einzigen, leidenschaftlich vorgetragenen Spoken-Word-Meisterstück. Der Wuppertaler Patrick Salmen erhob in einem grandiosen Text das Tragen eines Bartes zum Nonplusultra im Leben eines jeden Mannes und verteidigte das bärtige Lebensgefühl mit religiösem Eifer gegen alle eventuellen Anfeindungen.

[See image gallery at www.e-poetry.de]

Selbstverständlich hätten alle Teilnehmer noch mehr zu bieten gehabt und wären durchaus in der Lage gewesen, jeweils ein abendfüllendes Programm auf die Bühne zu bringen, doch das K.O.System siebte nach den manchmal äußerst knappen den Applausdifferenzen der Zuschauer gnadenlos einen nach dem anderen aus. Am Ende standen sich der ebenso konsequent in seiner Rolle bleibende wie unverwechselbare Nico Semsrott und der amtierende deutschsprachige Poetry Slam Meister Patrick Salmen, der im weiteren Verlauf des Wettkampfs ausschließlich selten gehörte ernste Texte vorgetragen hatte, im Finale gegenüber. Nach zwei Applausabstimmungsrunden stand der Sieger fest: Beide!

So gratulieren wir den beiden Gewinnern und bedanken uns bei allen Teilnehmern für einen beeindruckenden, inhaltlich schwergewichtigen Wettstreit der Bühnendichter.

Hinzu kam aber noch ein feines Extraprogramm:

Mit abwechslungsreichen, gefühlvoll und doch beherzt vorgetragenen eigenen Folksongs des Kanadiers Old Seed war für den musikalischen Rahmen gesorgt. Kleines Video zum zurückerinnern oder neu entdecken:

[vimeo]http://vimeo.com/8046736[/vimeo]

In der zweiten Hälfte sorgte zudem der großartige Nils Heinrich mit Kabarett und Comedy – gesprochen, gesungen und gerappt – für etwas Entspannung und Zerstreuung in der fortgeschrittenen Wörterdämmerung des Wettbewerbs. Am besten kam dabei sein Representer-Track der Laktose-Intoleranz-Battlerap-Fraktion an – hier noch einmal zum mitkopfnicken:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=zHggaz69HXM[/youtube]

Abschließend ein dickes Dankeschön an alle, die an diesem Abend mitgewirkt bzw. ihn möglich gemacht haben:

Ela, Bremmo, Manuel, Emlie, Nicolas und Jenny vom Orga-Team sowie allen weiteren Helfern, Jörg Engel und dem gesamten E-Werk-Team, dem Kulturamt der Stadt Erlangen und allen, die wegen Altersschwäche der Organisationsleitung hier vergessen worden sind.

Bis zum nächsten Mal, beim Erlanger Poetry Slam am 20.02.2011!

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https://www.e-poetry.de/2011/02/rueckblick-auf-die-nacht-der-champions-januar2011/feed/ 1
Poetry Slam Spezial – die große Jubiläumsshow am 23. Januar 2011 https://www.e-poetry.de/2010/12/vorankuendigung-die-grosse-jubilaeumsshow-am-23-januar-2011/ https://www.e-poetry.de/2010/12/vorankuendigung-die-grosse-jubilaeumsshow-am-23-januar-2011/#comments Wed, 08 Dec 2010 23:15:17 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2419 Sonntag, 23.01.2011
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 10€
(nur Abendkasse!)

Inzwischen ist es ja schon gute Tradition: immer im Januar eröffnen wir das Jahr mit einem Poetry Slam Spezial, bei dem wir mit Unterstützung des Kulturamts Erlangen eine fulminante Show auf die Bühne bringen.

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Sonntag, 23.01.2011
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 10€
(nur Abendkasse!)

Inzwischen ist es ja schon gute Tradition: immer im Januar eröffnen wir das Jahr mit einem Poetry Slam Spezial, bei dem wir mit Unterstützung des Kulturamts Erlangen eine fulminante Show auf die Bühne bringen.

Es wird wieder alles dabei sein: feinsinnige lyrische Texte und brachiale Pointenfeuerwerke, skurrile Geschichten und epische Verskaskaden, mal atmosphärisch vorgetragen, mal in virtuoser Performance inszeniert. Wie immer entscheidet das Publikum über Sieg und Niederlage und darf sich diesmal auf wahrhaft hochkarätige Künstler freuen, die diese nicht umsonst mit dem Untertitel “Die Nacht der Champions” versehene Veranstaltung zu einem echten Kronengeflüster machen werden!

Aus all den Monatssiegern, die 2010 den Erlanger Poetry Slam gewinnen konnten, haben wir vier ausgewählt, die in einem K.O.-System gegen internationale und nationale Landesmeister der Bühnenkunstform antreten werden. Außerdem erwartet euch ein Rahmenprogramm aus Kabarett und Live-Musik vom Feinsten.

Folgende Künstler könnt ihr am 23. 01. beim großen Poetry Slam Spezial erleben…

Rahmenprogramm:

Nils Heinrich (Berlin)

Er gehört ohne Zweifel zu den kommenden großen Kabarettisten Deutschlands. Rhetorisch gewieft nimmt er die kleinen Absurditäten des Alltags ebenso aufs Korn wie das Theater der Politik und den Zoo der Gesellschaft. Ob scharf proklamierend, singend mit Gitarre oder als fleischgewordene Rapper-Karikatur: landauf, landab kann man ihn auf der Bühne erleben und auch im TV ist er immer häufiger zu sehen (Ottis Schlachthof, Stratmanns, Mitternachtsspitzen, Funkhaus u.v.m.).
Sehr gekonnt, sehr witzig, sehr frech – sehr understatement!“ sagte Harald Schmidt 2010 anlässlich der Preisverleihung des Schwarzen Schafs vom Niederrhein über Nils Heinrich. Auch den Swiss Comedy Award 2007, den Jurypreis des Bremer Comedy Pokals 2009 und den Rostocker Koggenzieher 2010 (Jurypreis und Publikumspreis) hat er schon. In diesem Jahr wird ihm der Salzburger Stier verliehen – nicht weniger als der renommierteste Kleinkunstpreis im deutschen Sprachraum.

Bernhard Christiansen (Utrecht, NL)

Der niederländische Autor und Bühnenpoet hat in seinem Heimatland nicht nur zahlreiche Kabarettpreise gewonnen, sondern auch die niederländischen Slam-Meisterschaften, den sog. NK-Poetry-Slam. Er ist Gründer der ersten niederländischen „Vorlesebühne“, eines Kollektivs von Autoren, die seit Oktober 2008 jeden Monat in Amsterdam und Utrecht mit einem neuen Programm auftreten. Christiansen schreibt darüber hinaus Theaterstücke, von seinem Stück „Krantenkoorts“ („Das Rauschen der Welt“) existiert eine deutsche Übersetzung. Auch bei seinem Auftritt am 23.01. in Erlangen wird er auf deutsch vortragen.

Old Seed (Winnipeg, CA)

Herzen öffnen, das kann nicht jeder. Der kanadische Singer-Songwriter und studierte Philosoph Craig Bjerring alias Oldseed gehört zu den wenigen, denen es möglich ist. Seine folkigen Melodien und sein Gesang erinnern an Jeff Tweedy und Will Oldham, seine Texte handeln von Amerika und von der Liebe, vom Suchen, Finden und vom Verlieren. Craig schaut mit Mütze und Vollbart uriger aus als Badly Drawn Boy zu seinen besten Zeiten. Er ist ein Performer – ein Erfinder und Geschichtenerzähler, eine Persönlichkeit auf der Bühne. Am 23. Januar wird er den musikalischen Part im Rahmenprogramm der Jubiläumsshow übernehmen.
Nachdenklich und klug, bitter-süß und melancholisch. Trübsal geblasen wird aber nicht […].“ taz

Im Wettkampf treten an:

Patrick Salmen (Wuppertal)

Beim Barte des Propheten: der amtierende deutsche Meister im Poetry Slam kommt zum ersten Mal nach Franken! Salmen, der 2008 in Zürich erstmals an den Meisterschaften teilgenommen hatte, wurde 2010 NRW-Vizemeister und noch im selben Jahr zum Slam-Champion des gesamten deutschsprachigen Raums gekürt (www.slam2010.de). Er lebt und arbeitet in Wuppertal und unterrichtet u. a. an der „Shakespeare Live!“-Akademie. Im Februar 2011 erscheint sein Lyrik- und Kurzgeschichtenband „Distanzen“ beim Lektora-Verlag.

Der Koschuh (Innsbruck, AT)

Der Sieger der letzten Ö-Slam-Meisterschaften und damit amtierender Slam-Champion Österreichs kommt ebenfalls zum ersten Mal nach Erlangen. Markus Kozuh alias Der Koschuh wurde zudem 2010 in Reims zum europäischen Vizemeister im Poetry Slam gekürt. Hauptberuflich sorgt er seit geraumer Zeit als wandlungsfähiger und politischer Kabarettist für Furore (aktuelles Programm: „Unter uns gesagt“), was sich selbstverständlich deutlich in seinen Slamtexten niederschlägt, und ist außerdem Leiter des Fachbereichs Kleinkunst im Theaterverband Tirol.

Christian Ritter (Würzburg)

Der amtierende bayrische Meister des Poetry Slam ist bekannt für seine manchmal haarsträubenden, manchmal komischen, manchmal haarsträubend komischen Kurzgeschichten, die sich zwar auch in gedruckter Form großer Beliebtheit erfreuen (Kurzgeschichtensammlung „Halbneu“, Peter Hellmund Verlag 2007 / „Poetry Slam – Das Buch“, Carlsen 2010), aber live zu einem temporeichen Erlebnis werden. Der Diplom-Germanist Ritter ist Träger des Kleinkunstpreises Goldener Zipfel, Künstler des Jahres 2008 der Nürnberger Sophist Group, wurde 2009 deutschsprachiger Vizemeister im Poetry Slam und gewann 2010 die bayrischen Meisterschaften.

Clara Nielsen (Bamberg)

Ganze viermal verließ die gebürtige Kielerin den Erlanger Slam bereits als Siegerin und ist damit die Rekordgewinnerin der Veranstaltungsreihe. Dass ihr das zumeist mit ernsten Texten gelang, macht diese Leistung umso bemerkenswerter. Bei den letzten deutschsprachigen Slam-Meisterschaften startete sie für Erlangen.

Nico Semsrott (Hamburg)

Der Gewinner des NDR-Comedy-Contest ist mit über 80 Siegen seit 2008 einer der erfolgreichsten deutschen Poetry Slammer überhaupt. Weil im vergangenen Jahr auch Erlangen dazu gehörte, sehen wir Herrn Semsrott am 23. Januar wieder. In seiner unverwechselbaren Bühnenfigur des phlegmatischen Kapuzenträgers konnte man ihn bereits in diversen TV-Formaten erleben, u. a. Kurt Krömer Show und NDR extra 3.

Pierre Jarawan (Kirchheim)

Mit seinen von einer seltsam gefassten Ruhe getragenen, selbstironischen Texten hat Jarawan 2010 nicht nur den Erlanger Slam gewonnen – der junge Student der Germanistik gibt als Meister der leisen Töne in dieser Sparte bundesweit den Ton an und erreichte bei seiner ersten Teilnahme an den deutschen Slam-Meisterschaften gleich das Finale und den 4. Platz. Bereits mit 18 Jahren bekam er seine erste Verlagsveröffentlichung und auch in Zukunft wird man noch viel von ihm hören bzw. lesen!

Paul Weigl (Berlin)

Mit der Werbeclip-Performance „Bibi und Bubu in der Gosse“ und seiner Trauerrede zur Beerdigung der deutschen Sprache hat er sich bei seinem Slamsieg 2010 beim Erlanger Publikum unvergesslich gemacht. Weigl, der eigentlich aus Ingolstadt kommt und dort früher unter dem Namen Martial82 die Slambühnen unsicher machte (und außerdem eine „dunkle Vergangenheit“ als Rapper hat), gehört mittlerweile zu den Geheimfavoriten für die deutschsprachigen Meisterschaften 2011 in Hamburg.

Moritz Kienemann (München)

So jung und doch schon Performance auf höchstem Niveau: Kienemann, einer der fähigsten Bühnenpoeten der Slam-Metropole München, gewann im Sommer letzten Jahres in Erlangen und kehrt nun als Herausforderer zurück. Emotionale und doch leichtfüßig elegante Spoken-Word-Lyrik – mal mit, mal ohne Augenzwinkern.

Christian Ritter (Würzburg)
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Radiomagazin Wort Ab! Stream Dezembersendung 2010 https://www.e-poetry.de/2010/12/radiomagazin-wort-ab-stream-dezembersendung-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/12/radiomagazin-wort-ab-stream-dezembersendung-2010/#respond Sat, 04 Dec 2010 09:21:54 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2402 Wort Ab! – Das Poetry Slam Hörmagazin von und mit unserem Slam DJ Manuel Siegert auf Radio Z 95,8 Mhz in der Metropolregion Nürnberg.

Wir haben für euch die Sendung aufgezeichnet und können sie euch hier als kostenlosen Stream anbieten:

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Wort Ab! – Das Poetry Slam Hörmagazin von und mit unserem Slam DJ Manuel Siegert auf Radio Z 95,8 Mhz in der Metropolregion Nürnberg.

Wir haben für euch die Sendung aufgezeichnet und können sie euch hier als kostenlosen Stream anbieten:

Mit freundlicher Unterstützung von Radio Z – 95,8 MhZ

Diesmal dabei u.a.:

Christian Ritter
Marianne Kunkel (eine der Gewinnerin vom 1. Erlanger U20 Slam)
Tom Schildhauer
Sascha Delitzscher
The Funky Schnitzel & the Frankfurter Würstchen

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Rückblick auf „Slam Poetry up2date“ – Erlangens 1. U20 Poetry Slam https://www.e-poetry.de/2010/11/rueckblick-auf-slam-poetry-up2date-erlangens-1-u20-poetry-slam/ https://www.e-poetry.de/2010/11/rueckblick-auf-slam-poetry-up2date-erlangens-1-u20-poetry-slam/#respond Sun, 14 Nov 2010 07:00:11 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2339 Wir möchten uns bei allen Förderern und Unterstützern, Kooperationspartnern und Helfern bedanken, die bei der Realisierung dieses Projektes mitgewirkt haben: allen voran Fr. Lippert vom Kulturamt der Stadt Erlangen, den LehrerInnen Fr. Pfeifenberger, Hr. Schmidt, Fr. Beck, Fr. Frank, Fr. Wiech-Rosenkranz, Fr. Hammer und Fr. Gunter sowie Steffen Bremmert und Manuel Siegert für ihre Mithilfe bei der Veranstaltungsdurchführung und -dokumentation.

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Wir möchten uns bei allen Förderern und Unterstützern, Kooperationspartnern und Helfern bedanken, die bei der Realisierung dieses Projektes mitgewirkt haben: allen voran Fr. Lippert vom Kulturamt der Stadt Erlangen, den LehrerInnen Fr. Pfeifenberger, Hr. Schmidt, Fr. Beck, Fr. Frank, Fr. Wiech-Rosenkranz, Fr. Hammer und Fr. Gunter sowie Steffen Bremmert und Manuel Siegert für ihre Mithilfe bei der Veranstaltungsdurchführung und -dokumentation.

Zahlreiche Poetry Slam-Workshops an fünf Erlanger Gymnasien gingen dieser wundervollen Abschlussshow voraus und es entstanden unzählige, teilweise sehr beeindruckende Texte – nach einer inspirativen Initialzündung selbstständig von Schülerhand verfasst. Leider konnten aus Zeitgründen nicht alle dieser über 100 Werke bei Slam Poetry up2date präsentiert werden, zumal es verständlicherweise auch einige Überwindung kostet, vor einem großen Publikum die eigenen, mitunter sehr persönlichen Texte vorzutragen.

Vorab sei allen zehn TeilnehmerInnen, die den Mut hatten, vor über 350 Zuschauern ins Scheinwerferlicht der E-Werk-Saalbühne zu treten,  für ihre tollen Texte und Performances Lob und Dank gesagt:

Anna Kienreich
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Dorothee Bleisch
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/02_Dorothee_Bleisch.mp3

Johannes Welsch
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/03_Johannes_Welsch.mp3

Katrin Raab
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/04_Katrin_Raab.mp3

Marianne Kunkel
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/05_Marianne_Kunkel.mp3

Katalin Hetzelt
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/06_Katalin_Hetzelt.mp3

Thomas Forstner
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/07_Thomas_Forstner.mp3

Tanja Langner
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/08_Tanja_Langner.mp3

Thea von Rüden
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/09_Thea_von_Rueden.mp3

Svenja Kehlenbeck
www.e-poetry.de/wp-content/uploads/2010/11/U20/10_Svenja_Kehlenbeck.mp3

Herzliche Gratulationen gehen an die beiden Siegerinnen Marianne Kunkel (Christian-Ernst-Gymnasium)  und Svenja Kehlenbeck (Emmy-Noether-Gymnasium), die in einem spannenden Wettkampf mit knappem Vorsprung den stärksten Applaus einheimsten.

Im Rahmenprogramm veredelten der Münchner Björn Dunne mit lupenreiner Spoken Word Poetry und ein famoser, für anhaltende Lachsalven und Begeisterung sorgender Christian Ritter aus Würzburg die Veranstaltung, die im Kern jedoch von den oben genannten SchülerInnen mit Leben erfüllt worden ist.

So switchten wir in Runde 1 an Hand einer banalen Alltagssituation durch die in einer imposanten Performance dargestellten facettenreichen rhetorischen Ausprägungen verscheidener weiblicher Rollenbilder in der heutigen Zeit (Anna Kienreich), verharrten gemeinsam mit halbhoch gehobenem Fuß inmitten eines Schrittes auf einen Menschen zu und erfuhren mehr über die Zwänge der Anbahnung allzu menschlicher Beziehungen und dass Zombies solche Schwierigkeiten nicht haben würden (Dorothee Bleisch), durchlitten die Leiden des jungen Rauchers im täglichen Kampf ums terretoriale Rückzugsgebiet und gegen die eigene Ungesundheit (Johannes Welsch), spürten auf Wilhelm Buschs Spuren als Zuschauer des Überlebenskampfs einer Stubenfliegenkolonie der menschlichen Jagd- und Zerstörungsfreude nach und wurden Zeuge einer ebenso emotionalen wie poetischen Liebeserklärung an die eigene Mutter (Katrin Raab), bevor schließlich eine Topfplanze, ihr Topf und ein herzlos liebender und hassender Roboter die erste ehrliche Auseinandersetzung ihres Lebens führten und zwar mit demselben bezahlten, dafür aber zu neuen Erkenntnissphären aufbrachen (Marianne Kunkel).

Runde zwei wurde von einem poetisch eleganten, monologischen Dialog eröffnet, über das Leben zu zweit im Heute, im Angesicht eines unaufhaltsamen Morgens mit all seinen Zwängen und Erwartungen (Katalin Hetzelt). Anschließend durchlebten wir die gedanklichen Abschweifungseskapaden während einer nicht enden wollenden Unterrichtsstunde, gespickt mit (Wikipedia-)Zitaten, Definitionen und den ganz persönlichen Ansichten des Vortragenden über den Dauerwissensinput (Thomas Forstner), bevor eine Facharbeit zum Thema „Poetry Slam“ (!) nicht nur ganz tatsächlich mit der Erfahrung eines eigenen Auftritts bereichert wurde, sondern mit ihr und dem damit verbundenen, von der Lehrerin auferlegten Stress auch  im selben Augenblick  augenzwinkernd abgerechnet wurde, anschließend dann desgleichen mit dem gesamten eingestaubten deutschen Schulsystem (Tanja Langner). Als nächstes begleiteten wir eine frischgebackene Seefahrerin auf ihrer Jungfernfahrt Richtung Zukunft, hinaus aus dem sicheren Hafen des Schulalltags (Thea von Rüden), um schließlich in die wunderbare Welt der Online-VZ-Communities von skurriler Namensblüte zu -blüte zu springen und dadurch ein Bild vom Alltag einer modernen Schülerin und ihres chaotischen Zimmers und Kopfes zu gewinnen (Svenja Kehlenbeck).

Abschließend sei noch allen ZuschauerInnen gedankt – ihr wart ein tolles, weil aufmerkmsames und faires Publikum!

Im Folgenden gibt es einige Bilder, einen Link zum Artikel zur Veranstaltung aus den Erlanger Nachrichten vom 11.11.2010 und exemplarisch einen im Slam-Workshop verfassten und am 10.11. vorgetragenen Text der Schülerin Thea von Rüden, die damit sicherlich vielen baldigen und künftigen Schulabsolventen aus der Seele gesprochen hat.

Presse: http://www.nordbayern.de/region/erlangen/schule-und-zombies-1.307091

Bilder des Abends Vormittags:

[See image gallery at www.e-poetry.de]

Text „Man sagt“ von Thea von Rüden:

Man sagt, ich bin jetzt ein Seefahrer.
Und so steige ich in mein Boot und setzte die Segel. Ich knote das Tau los und stoße mich vom Steg ab. Ich fahre nur sehr langsam, nicht mehr als zwei bis drei Knoten. Doch das muss so sein, denn schneller fahren darf ich nicht. Mein kleines Boot könnte an einer der vielen Sandbänke entlang schrammen und beschädigt werden.
Und so habe ich mehr Zeit, um den Hafen in meinem Rücken ein letztes Mal zu betrachten. Er ist weitläufig und unüberschaubar. Möwen fliegen kreischend über der Strandpromenade, die das Ufer säumt. Ich spüre eine kühle Brise, die vom Meer herüber weht und rieche deren salzigen Geruch. Die Sonnenstrahlen werden von der Wasseroberfläche der Wellen, die an mein Boot schlagen, wieder gespiegelt und blenden mich. Mir steigen Tränen in die Augen.
Plötzlich werden schlummernde Erinnerungen an vergangene Zeiten wach und brechen, wie das Wasser einer beinahe versiegten heißen Quelle aus meinem Inneren heraus und strömen schmerzhaft in meine Glieder. Ich atme zitternd ein. Mein Blick schweift weiter. Entlang der Kaimauer und zu den zahlreichen Ablegestellen. Es gibt keine, an der man anlegen kann- hierfür ist dieser Hafen nicht gedacht.
Man sagt, es gäbe einen, in den die Schiffe einlaufen. Jenseits des Meeres, am Ende einer jeden Reise.
Man wünscht mir, dass ich dort ankomme, irgendwann, und mich nicht verirre, auf der langen Überfahrt. Oder in der Unendlichkeit, die mich erwartet, versinke.
Dank meiner guten Karten, die man mir mitgegeben hat, kann ich die Sandbänke innerhalb des Hafens umschiffen. Nach einiger Zeit, ich kann nicht sagen, wie viel, denn Zeit ist hier wie das Hafenwasser- unbeständig, launisch und  ein Kind der Gezeiten. Nach einiger Zeit also gelange ich an die Hafenmauer, die die Bucht vor den großen Wellen, die vom Meer kommen, schützt. Es sind breite, solide Steinwälle.
Plötzlich geht ein Ruck durch mein Boot. Und ich merke, dass ein Sog mein Boot packt- ich werde schneller. Die Strömung zieht mich hinaus in Richtung des Hafentors. Und während ich immer weiter beschleunige – ich kann meine Umgebung kaum noch deutlich sehen- bekomme ich Angst. Doch ich will mein Boot nicht stoppen, könnte es auch gar nicht. Ich erreiche das Steintor, passiere es und will ein letztes Mal zurück blicken. Will noch einmal meine Welt, mein altes Leben sehen. Will mir ein Standbild einprägen, was mir hilft, die lange einsame Reise zu überstehen, will mich an jedes Detail erinnern können, will all das packen und festhalten.
Ich wende den Kopf, doch der Hafen ist verschwunden.

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Großer U20-Poetry Slam am 10. November 2010 – Slam Poetry up2date https://www.e-poetry.de/2010/11/grosser-u20-poetry-slam-am-10-november-2010-slam-poetry-up2date/ https://www.e-poetry.de/2010/11/grosser-u20-poetry-slam-am-10-november-2010-slam-poetry-up2date/#comments Thu, 04 Nov 2010 13:53:46 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2304 Vor dem nächsten regulären Poetry Slam am 14.11. gibt es noch eine zusätzliche, sehr lohnenswerte Veranstaltung, die Dank des Kulturamts der Stadt Erlangen für Zuschauer sogar kostenlos ist:
„Slam Poetry up2date“

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Vor dem nächsten regulären Poetry Slam am 14.11. gibt es noch eine zusätzliche, sehr lohnenswerte Veranstaltung, die Dank des Kulturamts der Stadt Erlangen für Zuschauer sogar kostenlos ist:
„Slam Poetry up2date“

Mittwoch, 10.11.2010
Einlass: 09:30 Uhr
Beginn: 10:00 Uhr   —  
Ende: ca. 12:30 Uhr

Kulturzentrum E-Werk – Saal
Fuchsenwiese 1, Erlangen
Eintritt frei!

Seit knapp neun Jahren heißt es regelmäßig im Kulturzentrum E-Werk: „Bühne frei!“ für die Slam-Poeten aus Erlangen, der Region und dem gesamten Bundesgebiet. Jetzt wird es Zeit für einen eigenen Schüler-Poetry Slam. Zwölf Schülerinnen und Schüler aus fünf Erlanger Gymnasien werden wortreich gegeneinander bzw. miteinander antreten. Jan Siegert, Moderator des Erlanger Poetry Slams und Vorstand von Ausdrucksreich e. V.  (kulturpädagogisch ausgerichteter Verein mit Schwerpunkt Sprachkompetenzförderung), hat die Schüler in Workshops mit den Besonderheiten des Poetry Slam vertraut gemacht. Dabei sind erste eigene Texte entstanden, deren überzeugender Vortrag in Performance-Trainings eingeübt wurde. Durch die unverkrampfte Auseinandersetzung mit dem kreativen Schreiben hat sich in den Workshops manch literarisches Talent offenbart – man darf sich also getrost auf die Abschlussveranstaltung des Projekts freuen, die im Rahmen von „Literatur Update Bayern 2010“ als erster großer Erlanger U20-Poetry Slam am Vormittag des 10.11.2010 stattfinden wird.

An der Veranstaltung sind Schülerinnen und Schüler folgender Erlanger Gymnasien beteiligt:
Albert-Schweitzer-Gymnasium, Christian-Ernst-Gymnasium, Emil-von-Behring-Gymnasium, Emmy-Noether-Gymnasium, Gymnasium Fridericianum.

Umrahmt wird der poetische Schlagabtausch der neuen Slam Poetry-Generation nach alter Sitte von Auftritten professioneller Slampoeten. Besonders freuen wir uns dabei auf Christian Ritter (Würzburg), amtierender bayerischer Meister und gesamtdeutscher Vize-Champion in der Sparte Poetry Slam!

Christian Ritter
Christian Ritter

Der Schüler-Poetry Slam findet zwar als Schulveranstaltung statt, steht aber allen interessierten Zuschauern offen. Er ist geeignet für Schulklassen ab Klassenstufe 10, nach oben sind altersmäßig allerdings keine Grenzen gesetzt.
Gruppen ab einer Größe von mehr als 10 Personen melden bitte ihren Besuch unter nachfolgender Email-Adresse bis spätestens 09.11.2010 bei Jan Siegert an, damit genügend Sitzmöglichkeiten bereitgestellt werden können.
E-Mail: poetry.slam.erlangen@gmx.de

Veranstalter: Ausdrucksreich e.V. und Poetry Slam Erlangen in Kooperation mit dem Kulturzentrum E-Werk und dem Kulturprojektbüro der Stadt Erlangen mit Unterstützung des Kultur-und Freizeitamtes der Stadt Erlangen / Kulturförderung

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Rückblick auf den Februarslam 2010 https://www.e-poetry.de/2010/02/rueckblick-auf-den-februarslam-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/02/rueckblick-auf-den-februarslam-2010/#comments Tue, 23 Feb 2010 17:14:48 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1378 Da passte keiner mehr rein, am Sonntag in die Kellerbühne. Tut uns ehrlich leid, dass wir nach dem Einlassstopp (danke, Rechtschreibreformer!) so viele Leute wegschicken mussten. Zumal es ein sensationell guter Poetry Slam war…

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Da passte keiner mehr rein, am Sonntag in die Kellerbühne. Tut uns ehrlich leid, dass wir nach dem Einlassstopp (danke, Rechtschreibreformer!) so viele Leute wegschicken mussten. Zumal es ein sensationell guter Poetry Slam war…

Jan Koch sorgte mit seinen schönen Melodien und intelligent-poetischen Texten von Beginn an für eine emotionale Atmosphäre. Er spielte einige seiner Klassiker, aber auch brandneue Songs von seinem erst in den nächsten Monaten erscheinenden neuen Album, das wahrscheinlich „Im falschen Cafe“ heißen wird. Aber auch seine drei anderen LPs möchten wir euch wärmstens ans Herz legen (akustisch hochwertige Studioaufnahmen, die aber die Stimmung der Live-Auftritte hervorragend rüberbringen). Auf www.jankoch.org könnt ihr in die Alben reinhören und auch gleich bestellen, wenn ihr euch was Gutes tun und einen talentierten Künstler unterstützen wollt, der sich außerhalb des etablierten (und ekelhaften) Musikbetriebs bewegt.

Der eigentliche, mit 12 Teilnehmern besetzte Wettkampf war diesen Monat eine ausnahmslose Freude: Marvin Ruppert (Marburg) nahm uns mit in einen fiebrigen Heuschnupfenmedikamentealkoholalbtraum auf eine Uferwiese im Präteritum, um dort seine Angebetete an einen Maximalmacho auf hohem Ross zu verlieren. Benjamin Reichstein (Bayreuth) brach in seinem selbstironischen Lebensratgeber eine Lanze für das Intuitive Element des Handelns und Entscheidens. Turnkey Facility (Erlangen) machte sich den Kopf für die bevorstehende Abschlussprüfung auf unsrer Bühne frei und glänzte mit seinem bisher besten Text (meint auch der Jan!) über die Motivationen eines Bühnenpoeten. Die Rinnstein-Servietten (Erlangen) bereicherten die erste Runde als erstes Duo im Wettbewerb mit einer abgefahrenen romantischen Ballade erster Güteklasse: die Gans in der liebeslodernden Röhre (wie kommt man denn da drauf?!) – von diesem Team wird man noch eine Menge hören… Aber auch das zweite Duo des Abends, la pommes schranké (Erlangen), wandelte auf skurrilen Pfaden und ließ den Seifenblasenmann seine Reise zur Sonne antreten. Ein wissenschaftlich stilisiertes Märchen mit Fußnoten und ohne Happy End gab Flaux (Erlangen) zum Besten. Arne (Bayreuth) versuchte, auf der Bühne den Bad Boy zu geben, blieb aber recht sympathisch mit seiner anekdotenreichen Analyse der Humorkurve. Christian Ritter (Bamberg) begeisterte mit einem brandneuen Text aus der Badewannenperspektive, in der sich ein höchst seltsam anmutender Herr August von seinem treuen Freund Dimitri die Seife reichen ließ und ihn dafür schrecklich entlohnte. Bei Sophie Sonnenblick (Erlangen) stimmte die Chemie, an Hand derer sie nach einführendem „Referat“ die Funktionsweise einer Liebesbeziehung in ihre kristallinen Gitterstrukturen aufspaltete. Moritz Neumeier (Kiel) stellte das Mikrofon beiseite und performte einen traurig schönen Abgesang auf vergangene Lebens- und Liebeswunden. Billy (Bayreuth) erzählte uns seine ganz persönliche „Slam Story“ und von seinem Bestreben, seinen Vorbildern gleich direkt in die Herzen der Menschen sprechen zu wollen. Das Harmoniebärchen (Erlangen) komprimierte ein Märchen auf SMS-Größe und schickte eine ungleich umfangreichere Analyse desselben hinterher.

Trotz großer Enge und Hitze wollte das Publikum den Abend im E-Werk zur Nacht werden lassen und bestand auf doppelte Rundensiege in nicht nur der ersten, sondern auch der zweiten Runde, so dass schließlich Marvin Ruppert, die Rinnstein-Servietten, Christian Ritter und Moritz Neumeier ins Finale einzogen.

Das Finale brachte jedoch noch einmal richtig Zunder in die fortgeschrittene Stunde und sorgte für überschäumende Begeisterung. Schlussendlich ging der Abendsieg aber mit knappem, aber hörbaren Applausvorsprung an den jungen Kieler Moritz Neumeier. Wir gratulieren und danken – ein großartiger und denkwürdiger Slam!

Vor den E-Werk Mitarbeitern, die insbesondere bei unseren Veranstaltungen unter schwierigen Bedingungen (überfüllter Raum) in hohem Tempo und oft auch extra lang ackern müssen, ziehen wir unsren Hut, egal ob Gastronomie, Einlass, Technik oder Orga. Vielen Dank, wir wissen das zu schätzen.

Nach etlichen Gesprächen und intensiven Überlegungen sind wir übrigens zum Schluss gekommen, dass der Erlanger Slam auch in Zukunft in der Kellerbühne des E-Werks beheimatet bleibt. Die Atmosphäre, besonders wenn es eben so proppelvoll ist wie im Februar, gefällt uns einfach zu gut – ein Hexenkessel im positiven Sinn! 

Nur anlässlich unserer Spezialshows (immer im Januar) werden wir auch in Zukunft in den großen Saal des E-Werks umziehen. Oder wenn es sich das E-Werk aus organisatorischen Gründen wünscht – dies wird beispielsweise im Mai und im Juni 2010 der Fall sein, Bergkirchweih- und WM-bedingt findet der Slam dann auch nicht am dritten Sonntag statt, sondern am 09.05. und am 06.06. Wir werden unser Programm aber der größeren Bühne anpassen, verlasst euch drauf 😉

Bis dahin warten aber noch einige feine Shows in der Kellerbühne auf uns, die nächste am 21. März. Und gern könnt ihr uns über die Kommentar-Funktion dieser Seite euer Lob und eure Kritik bzw. Verbesserungsvorschläge mitteilen. Welche Meinung habt ihr zum Beispiel zur Frage „Poetry Slam in der Kellerbühne oder im Saal?“

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https://www.e-poetry.de/2010/02/rueckblick-auf-den-februarslam-2010/feed/ 11
Ankündigung Poetry Slam am 21.02.2010 https://www.e-poetry.de/2010/02/ankuendigung-poetry-slam-am-21-02-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/02/ankuendigung-poetry-slam-am-21-02-2010/#comments Sun, 14 Feb 2010 13:35:49 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1158 Und wütet es auch winterlich – aus allen Himmelsrichtungen machen sich am Sonntag, den 21. Februar 2010, wieder tolle Bühnenpoeten auf den Weg nach Erlangen, um im E-Werk auf der Bühne zu stehen.

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Und wütet es auch winterlich – aus allen Himmelsrichtungen machen sich am Sonntag, den 21. Februar 2010, wieder tolle Bühnenpoeten auf den Weg nach Erlangen, um im E-Werk auf der Bühne zu stehen.

Sonntag, 21.02.2010
E-Werk, Erlangen
Einlass 20:00 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Das musikalische Rahmenprogramm bzw. seine Gitarre nimmt im Februar der Liedermacher Jan Koch (Berlin) in die Hände. Vor etwas mehr als einem Jahr  hatte er bereits bei unserer Jubiläumsshow zum 7. Geburtstag für Begeisterung gesorgt.

Hier anhören: Jan Koch: Wieso Berlin?
Jan Koch – Wieso Berlin?

Jan Koch auf der Bühne ist ein intensives Ereignis. Ob in bissiger Ironie oder leiser Trauer: Die Texte sind von entwaffnender Ehrlichkeit, dabei aber filigran gebaut und unerhört schlagkräftig. Die Melodien gehen direkt ins Herz, ohne schlicht zu sein, Gitarrenspiel und Stimme tun genau das, was die Lieder von ihnen verlangen, um die volle Wirkung zu entfalten. Und zwischen den Stücken begegnen die Zuschauer einem ruhigen jungen Mann mit leisem Humor, der auf hinterlistigen Pfaden den Boden für das nächste Lied bereitet oder wie aus heiterem Himmel ein Gedicht aufsagt. Jan Koch ist im Herzen Romantiker, in der Haltung Heavy Metal und im Ausdruck Boxer, bezeichnet sich aber als Liedermacher. Die Zuhörer erwartet ein Auftritt mit echtem Gefühl, mit lauten Behauptungen und leiser, entlarvender Ironie. Beim großen Singer Slam im Hamburger Schauspielhaus setzte er sich 2008 gegen namhafte Konkurrenz wie Gisbert zu Knyphausen durch und errang den 1. Platz, nicht nur in seiner Heimatstadt Berlin genießt er bereits Kultstatus.

Im Wettkampf der Bühnenpoeten erwarten wir nicht minder tolle Teilnehmer:

Christian Ritter (Würzburg)
Der amtierende deutsche Vizemeister der Bühnenkunstform Slam Poetry kommt aus Franken – und nach Erlangen! Freut euch auf preisgekrönten und temporeichen Humor im prosaischen Gewand.

Marvin Ruppert (Marburg)
Lang steht er noch nicht auf der Slam-Bühne und trotzdem wurde er bei den letzten Landesmeisterschaften zum besten Slammer Hessens gekürt. Wir sind gespannt, er kommt zum ersten Mal zu uns.

Moritz Neumeier (Kiel)
Aus dem hohen Norden beehrt uns ebenfalls erstmalig dieser junge Mann, der zu den ganz großen neuen Talenten der Slamszene gehört und in seinen stilistisch formvollendeten Texten auch ernste Töne anschlägt.

Billy (Bayreuth)
Ein weiteres junges Talent kommt aus der „näheren Umgebung“ und hinterließ bei seinem letzten, schon etwas zurück liegenden Besuch bleibenden Eindruck.

Arne (Bayreuth)
Zum ersten Mal bei uns, wir wissen noch nichts über ihn – am Sonntag stellt er sich vor.

Benjamin Reichstein (Bayreuth)
Der professionelle Filmemacher lebt sein Alter Ego auf der Slambühne aus, mal durch ein zündelndes Software-Piraterie-Manifest, mal in einem lyrischen Roadmovie.

Die Rinnstein-Servietten (Erlangen)
War ein starker Teamslam im Januar – und auch diesmal ist wieder ein Team mit von der Partie – wer mag sich hinter diesem ungewöhnlichen Namen verbergen?

Sophie Sonnenblick (Erlangen)
Ein bezaubernder Künstlername macht neugierig auf ihre Texte, die sich sicher verändert haben, denn sie war schon lange Zeit nicht mehr bei uns.

Turnkey Facility (Erlangen)
Der Serienslammer mit dem Edeldialekt und der ungebrochenen Begeisterung.

SageDragon (Forchheim)
Die ersten Gehversuche auf der Slambühne liegen hinter ihm, hier kommt er zum zweiten Mal.

Du möchtest auch mitmachen?
Wie immer können sich Kurzentschlossene noch am Abend des Slams in die Offene Liste eintragen und am Bühnenwettbewerb teilnehmen. Alle Infos für Teilnahmewillige finden sich unter der Rubrik „Slam?!“


Abschließend noch ein offenes Wort in eigener Sache:

Wie euch sicher nicht entgangen ist, hat sich unser regulärer Eintrittspreis von 5 auf 6 Euro erhöht. Das hat aber nichts mit Geldgier unsererseits zu tun. Wir möchten einfach nur die Veranstaltung am Leben erhalten.
Nachdem wir es geschafft haben, acht Jahre lang (!) den gleichen Eintrittspreis zu halten, müssen wir nun einen Euro mehr verlangen, da sich vor allem die Fahrt- und Unterbringungskosten der Gastkünstler, die ja aus allen Ecken Deutschlands zu uns kommen, in den letzten Jahren rapide verteuert haben (Bahn- und Autofahrer können da ein Lied von singen). Da wir aber auch weiterhin möglichst weit über den Tellerrand blicken und nicht nur Künstler aus Nah, sondern auch aus Fern bei uns auf der Bühne haben möchten, und außerdem auch in den kommenden Jahren ein tolles Rahmenprogramm zum Slam servieren wollen, kostet der Poetry Slam Erlangen ab jetzt 6 Euro Eintritt.
Wir hoffen, ihr habt dafür Verständnis und haltet uns auch weiterhin die Treue!

Euer Orga-Team

Jan, Steffi, Ela, Manuel und Bremmo

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https://www.e-poetry.de/2010/02/ankuendigung-poetry-slam-am-21-02-2010/feed/ 13
Kurzrückblick auf den Kurzslam am 18. Juli https://www.e-poetry.de/2009/07/kurzruckblick-auf-den-kurzslam-am-18-juli/ https://www.e-poetry.de/2009/07/kurzruckblick-auf-den-kurzslam-am-18-juli/#respond Mon, 20 Jul 2009 14:47:42 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=671 Tolle Auftritte plus tolle Texte haben sie alle hingelegt – und ein anfangs noch etwas reserviertes Publikum so mehr und mehr zum Angetan-Sein angeregt. Am Ende gewann (knapp, aber verdient) Christian Ritter aus Würzburg. Die Monsters of Liedermaching waren ebenfalls begeistert und begeisterten danach die Zuschauer. Dank auch an Pointy für die musikalische Unterstützung. Und an Claudia, die fleißig Bilder gemacht hat, sichtbar auf www.slamaniac.de. Und der Slam hat das Zeitfenster diesmal fast eingehalten. Schöne Angelegenheit!

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Tolle Auftritte plus tolle Texte haben sie alle hingelegt – und ein anfangs noch etwas reserviertes Publikum so mehr und mehr zum Angetan-Sein angeregt. Am Ende gewann (knapp, aber verdient) Christian Ritter aus Würzburg. Die Monsters of Liedermaching waren ebenfalls begeistert und begeisterten danach die Zuschauer. Dank auch an Pointy für die musikalische Unterstützung. Und an Claudia, die fleißig Bilder gemacht hat, sichtbar auf www.slamaniac.de. Und der Slam hat das Zeitfenster diesmal fast eingehalten. Schöne Angelegenheit!

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https://www.e-poetry.de/2009/07/kurzruckblick-auf-den-kurzslam-am-18-juli/feed/ 0
Poetry Slam Open Air Spezial am 12. Juli 2009 https://www.e-poetry.de/2009/07/poetry-slam-open-air-spezial-am-12-juli-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/07/poetry-slam-open-air-spezial-am-12-juli-2009/#respond Fri, 03 Jul 2009 14:49:23 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=673 Wir gehen in die Sommerpause! Fast. Eine Extrashow steht noch an…

Poetry Slam Open Air Spezial am 12. Juli im E-Werk Garten
Beginn 18 Uhr
Eintritt frei!

„Das Maß der Dinge“ hat das E-Werk das Open Air betitelt, bei der hintereinander die Veranstaltungsreihen EgoLego (16 Uhr) und danach der Poetry Slam (18 Uhr) eine Show präsentieren werden. Zum krönenden Abschluss spielt dann die Band „Monsters of Liedermaching“ (20 Uhr).

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Wir gehen in die Sommerpause! Fast. Eine Extrashow steht noch an…

Poetry Slam Open Air Spezial am 12. Juli im E-Werk Garten
Beginn 18 Uhr
Eintritt frei!

„Das Maß der Dinge“ hat das E-Werk das Open Air betitelt, bei der hintereinander die Veranstaltungsreihen EgoLego (16 Uhr) und danach der Poetry Slam (18 Uhr) eine Show präsentieren werden. Zum krönenden Abschluss spielt dann die Band „Monsters of Liedermaching“ (20 Uhr).

Jetzt einige Infos zum Poetry Slam selbst:

Musikalisches Rahmenprogramm:
Pointy (Liedermachender Sänger der Band „Zimt“)

Modus:
Wettbewerb mit zwei Auftritten pro Teilnehmer (je 8 Minuten) in zwei Runden, danach Ermittlung des Siegers durch Applausabstimmung. Der Sieger liest ein drittes Mal als Zugabe.

Teilnehmer:
Tobias Kunze (Hannover)
Deutschlands derzeit erfolgreichster Slampoet gibt sich und uns die Ehre!

Christian Ritter (Bamberg)
Der fränkische Slam-Champion 2007 ist auf geist- und witzreiche Kurzprosa spezialisiert.

Frau Wortwahl (Nürnberg)
Stilistisch wandlungsfähig und performance-stark tritt die derzeit aktivste fränkische Bühnenpoetin in Aktion.

Grandmaster Pee (Würzburg)
Der Mann mit dem irreführenden Künstlernamen glänzt durch nntensiven Vortragsstil und ernste Texte auf hohem lyrischen Niveau.

Moderation:
Jan Siegert

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Rückblick auf die Show am 15. März 09 https://www.e-poetry.de/2009/03/ruckblick-auf-die-show-am-15-marz-09/ https://www.e-poetry.de/2009/03/ruckblick-auf-die-show-am-15-marz-09/#respond Wed, 25 Mar 2009 18:19:12 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=691 Die Bilder des Abends stammen wie schon im Februar vom Nürnberger Photo-Spezialisten Crosa, dem hinter dem Objektiv immer wieder verblüffende Meisterleistungen gelingen:
www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157615440746368/ und
http://www.facing-my-life.de/2009/03/17/poetryslam-erlangen-kellerbuehne/

Spezialgast des Monats war diesmal Kabarettist und Liedermacher Nils Heinrich, von dessen Qualitäten man sich an diesem Abend fürwahr überzeugen konnte – er gab sogar seinen legendären Fischers-Fritze-Rap (eine Parodie auf Aggro Berlin) zum Besten, der ja nun schon seit Jahren als Kultclip im Internet kursiert. Im Internet lohnt die Reise auch zu Heinrichs Homepage www.nilsheinrich.de/, welche an Content nicht zu knapp geraten ist. Komm bald wieder, Nils!

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Die Bilder des Abends stammen wie schon im Februar vom Nürnberger Photo-Spezialisten Crosa, dem hinter dem Objektiv immer wieder verblüffende Meisterleistungen gelingen:
www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157615440746368/ und
http://www.facing-my-life.de/2009/03/17/poetryslam-erlangen-kellerbuehne/

Spezialgast des Monats war diesmal Kabarettist und Liedermacher Nils Heinrich, von dessen Qualitäten man sich an diesem Abend fürwahr überzeugen konnte – er gab sogar seinen legendären Fischers-Fritze-Rap (eine Parodie auf Aggro Berlin) zum Besten, der ja nun schon seit Jahren als Kultclip im Internet kursiert. Im Internet lohnt die Reise auch zu Heinrichs Homepage www.nilsheinrich.de/, welche an Content nicht zu knapp geraten ist. Komm bald wieder, Nils!

Jan Brauner (Erlangen) kam über die Offene Liste als erster und auch zum ersten Mal auf die Bühne und eröffnete den bunten Reigen mit lupenreinem selbstreferenziellen Rap der gängigen Güteklasse, inklusive Kapuze. Peter Landshuter (Heilsbronn) zelebrierte über die Distanz dreier Kurzgeschichten das Fränkische nach Mundart des Hauses bzw. Landstriches, erhob sich dabei aber deutlich über das der kleinkünstlerischen Mundart üblicherweise angedichtete Bauerntheater-Niveau und überzeugte nicht zuletzt durch ernste Untertöne in seiner mitunter nostalgischen Lebensrückschau. Ein zumindest innerhalb seines Textes immer zorniger werdender Simon Fregin (Heimerdingen) folgte an dritter Stelle und rechnete bald schon tiradenhaft mit den tatsächlichen sowie nur so titulierten krankhaften Auswüchsen unserer Gesellschaft ab und stellte die Schuldfrage, ließ interessanterweise aber keine klare eigene Position erkennen. Katharina Spengler (Erlangen) bewies erneut ihre literarische Vielseitigkeit und wechselte mit einer prosaistischen (Selbst-)Gesprächsaufnahme und einem Kurzgedicht zu Kain/Abel beinahe eichhörnchenhaft die textliche Kategorie, in die man Frau Spengler eventuell nach ihren letzten beiden Auftritten eingeordnet hatte. Die humoristische Rechnung des erfrischend lakonischen Florian Cieslik (Köln) ging auf wie ein Pfannkuchen, denn dem Publikum gefielen seine drei satirischen Gedichte zu Leid und Lust zu zweit bis dritt so gut, dass es ihn zum Sieger der ersten Runde erklärte. Den Rundensieg teilte er sich jedoch mit dem nachfolgenden Lucas Fassnacht (Erlangen), welcher mit einer ausdrucksstarken, überspitzten Tages- und Wohnungsbetrachtung eines typischen studentischen Männerlebens nach aufgezwungener Wiedererlangung des Junggesellenstatus` die Zuschauer ebenfalls zu überzeugen wusste.
Runde zwei wurde von Thomas 7-Haar aus der Offenen Liste eröffnet, der mit einem ausgezeichnet einstudierten auswendig gelernten Text von verwirrend surrealer Natur einen Senkrechtstarter in Szene setzte, der den Begriff in die Tat umsetzt. Mal ganz was anderes dann von Turnkey Facility (Erlangen): ein flammendes Plädoyer für den von Premiere aufgekauften und konzeptionell bisher einzigartigen Spartensender GIGA TV, der diesen Monat den Betrieb einstellen soll, und dessen beträchtliche Fanbase durch ein ungewöhnlich starkes Zusammengehörigkeitsgefühl verbunden zusammen mit der Redaktion gegen das mediale Todesurteil aufbegehrt. Elegante Prosa anschließend von Eva Wachter (Ditzingen), die einem schönen französischen Mädchen mit Worten einen Szene, nämlich den Versuch eines Gesprächs, gemacht hatte und danach die ausgebreiteten Klischees mit einem ungewöhnlichen Ende relativierte. Christian Ritter (Würzburg) schrieb sich eine blumige Zukunft als gefeierter Bestsellerautor auf den Leib – ein satirischer Rundumschlag gegen den etablierten Literaturbetrieb, die selbstherrlichen Protagonisten dieses Fachs und deren Speichellecker. Bleu Broode (Bremen) war ganz Kunst, sein Text reihte zahlreiche zur Auslebung dieses abstrakten Begriffs denkbare Provokationen aneinander und stilisierte sie zu Akten eines künstlerischen Zwangs, der schließlich die Selbstzerstörung durch Selbstverspeisung herbeiführte. Runde zwei ging für das Publikum an Herrn Ritter.

Im Finale dachte Florian Cieslik über den Begriff Unglück nach, Lucas Fassnacht wurde griechisch-tragisch und Christian Ritter verblüffte mit dem ersten ernsten Text seines Bühnendaseins. Zum Gewinner des März-Slams kürten die Zuschauer mit knapper, aber verifizierbarer Mehrheit finalamente Lucas Fassnacht, der sich hinter dem Mikrofon nicht nur der Kellerbühne im Laufe der letzten Monate kontinuierlich weiterentwickelt hatte und nun verdient den Sieg mit nach Hause nahm. Herzlichen Glückwunsch!

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Slam Show am 15. März 2009 https://www.e-poetry.de/2009/03/slam-show-am-15-marz-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/03/slam-show-am-15-marz-2009/#respond Sun, 08 Mar 2009 18:22:13 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=693 Am Sonntag, den 15. März 2009, heißt es um 20.30 Uhr in der schönen Kellerbühne des Erlanger E-Werks wieder: „Vorhang auf für den Poetry Slam!“ Und das, obwohl es gar keinen Vorhang gibt! Aber beim Slam darf jeder auf die Bühne, der eigene Texte geschrieben hat und vortragen möchte – einfach am Einlass melden. Sollten mehr Auftrittswillige da sein, als freie Plätze auf unserer Offenen Liste zur Verfügung stehen, entscheidet die Losfee. Wer sicher mitmachen will, schreibt eine kurze Mail an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

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Am Sonntag, den 15. März 2009, heißt es um 20.30 Uhr in der schönen Kellerbühne des Erlanger E-Werks wieder: „Vorhang auf für den Poetry Slam!“ Und das, obwohl es gar keinen Vorhang gibt! Aber beim Slam darf jeder auf die Bühne, der eigene Texte geschrieben hat und vortragen möchte – einfach am Einlass melden. Sollten mehr Auftrittswillige da sein, als freie Plätze auf unserer Offenen Liste zur Verfügung stehen, entscheidet die Losfee. Wer sicher mitmachen will, schreibt eine kurze Mail an
slamanmeldung[ätt]web[punkt]de

Bisher im Wettbewerb:

Florian Cieslik (Köln)
eleganter Humor, meisterhaft lakonisch, souveräne Bühnenpräsenz

Bleu Broode (Bremen)
amtierender Champion der deutschsprachigen U20-Slam-Liga

Christian Ritter (Würzburg)
fränkischer Meister 2007, komödiantischer Ohrenschmaus

Lucas Fassnacht (Erlangen)
unlängst Sieger beim Fürther Slam, Spezialist für gereimte Erzählungen

Eva Wachter (Ditzingen)
intelligente Texte, charmante junge Frau bzw.
charmante Texte, intelligente junge Frau

Peter Landshuter (Heilsbronn)
fränkische Mundart in absoluter Reinkultur

Turnkey Facility (Erlangen)
sympathische Aura, Witz und sächsischer Dialekt

Simon Fregin (Heimerdingen)
jung, originell und performancestark

Felix Brenner (Bamberg)
trockener Humor, moralin gepfeffert

SPECIAL GUEST:

Kabarettist und Liedermacher Nils Heinrich wird mit einem Best-Of aus seinem Programm unseren März-Slam humoristisch-musikalisch einrahmen. Der Ex-Berliner und Ex-DDR-Bürger gilt nicht nur als ex-trem bissig und schlagfertig, sondern versteht es auch hervorragend, sich auf leichtfüßig liebenswerte Weise mittels alltäglicher Miniaturen an die großen Themen der Gesellschaft anzunähern, ohne sich dabei als Moralist verausgaben zu müssen. Nils Heinrich ist u.a. Preisträger des Swiss Comedy Award und des Hamburger Comedy Pokals – obwohl er gar keine Comedy macht! – und aktuell nominiert für den Prix Pantheon 2009 und den Wettbewerb Tegtmeiers Erben 2009. Er ist Gründungsmitglied der Berliner Kult-Lesebühne „Die Brauseboys“ und der noch jungen, aber nicht weniger kultigen Stuttgarter Lesebühne „7PS – Eurythmie und Marschmusik“. Seine aktuelle Doppel-CD „Die Abgründe des Nils“ ist vor wenigen Wochen bei Kennen Medien erschienen (wo auch Gerhard Polt, Biermösl Blosn und Martina Schwarzmann medial beheimatet sind) und wird am 27. März in der Fersehshow „Ottis Schlachthof“ (Bayrisches Fernsehen) erstmals öffentlich vorgestellt – beim Erlanger Slam am 15. März könnt ihr sie aber bereits kaufen.

Pressestimmen:

„Expressive und mitreißende Bühnenkunst“ – Kölner Stadt Anzeiger

„Originell, ausdrucksstark und richtig komisch“ – Süddeutsche Zeitung

„… erinnert an Reinhard Mey, zu dessen Ironie Nils Heinrich aber noch eine Spur hinterhältiger Gemeinheit dazugibt.“ – Westfalen Blatt

„Was man bei ihm vergeblich sucht, sind Witze über Comedy-Klischeethemen.“ – Stuttgarter Nachrichten

„… bringt seine Ideen mit so viel Charme, Wortwitz und Coolness auf die Bühne, dass man ihm stundenlang zuhören möchte.“ – Südkurier Konstanz

„Genauer und kritischer Beobachter seiner Umwelt. Schön böse.“ – Ruhr Nachrichten
Bochum

„Charismatische Stimme, brilliante Rhetorik“ – Kölner Rundschau

Plakat-März09

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Frankenslam 1. Juni 2008 https://www.e-poetry.de/2008/06/frankenslam-1-juni-2008/ https://www.e-poetry.de/2008/06/frankenslam-1-juni-2008/#respond Mon, 02 Jun 2008 02:48:42 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=960 Logo Frankenslam 2008Im Juni 2008 hatten wir die Ehre, den Frankenslam 2008 zu beherrbergen.

Angetreten sind für die jeweiligen Städte:

Marta D. Bednarczyk (Nürnberg), Schlumpf (Weißenburg), Clara Nielsen (Bamberg), Benjamin Reichstein (Bayreuth), Mimi Meister (Ansbach), Martin Geier (Fürth), Bybercap You Know (Erlangen), tExtremisten (Forchheim), Christian Ritter (Würzburg)

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Logo Frankenslam 2008Im Juni 2008 hatten wir die Ehre, den Frankenslam 2008 zu beherrbergen.

Angetreten sind für die jeweiligen Städte:

Marta D. Bednarczyk (Nürnberg), Schlumpf (Weißenburg), Clara Nielsen (Bamberg), Benjamin Reichstein (Bayreuth), Mimi Meister (Ansbach), Martin Geier (Fürth), Bybercap You Know (Erlangen), tExtremisten (Forchheim), Christian Ritter (Würzburg)

Frankenmeisterin 2008: Mimi Meister

Rahmenprogramm: Thomas Putze, Magnus Großmann, Johanna Zeul

Frankenslam2008

Reviews:
Lars.Blog.de

Sebbis Blog
Mimi Meister

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Poetry Slam 16. März 2008 https://www.e-poetry.de/2008/03/poetry-slam-16-maerz-2008/ https://www.e-poetry.de/2008/03/poetry-slam-16-maerz-2008/#respond Tue, 18 Mar 2008 03:24:12 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=973 Teilnehmer:
Narziss Goldmund, Bybercap, Tobias Kunze, Ines Schmidts, Wolfgang Tischer, Martin Geier, Christian Ritter, Tobias Heyel, tExtremisten

Gewinner: Tobias Kunze & Die tExtremisten

Special Guest: Wehwalt Koslovsky

Alle_Poeten_Maerz08

Plakat-März08

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Teilnehmer:
Narziss Goldmund, Bybercap, Tobias Kunze, Ines Schmidts, Wolfgang Tischer, Martin Geier, Christian Ritter, Tobias Heyel, tExtremisten

Gewinner: Tobias Kunze & Die tExtremisten

Special Guest: Wehwalt Koslovsky

Alle_Poeten_Maerz08

Plakat-März08

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Poetry Slam 17. Februar 2008 https://www.e-poetry.de/2008/02/poetry-slam-17-februar-2008/ https://www.e-poetry.de/2008/02/poetry-slam-17-februar-2008/#respond Thu, 28 Feb 2008 02:15:12 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=944 Teilnehmerliste:
Lissi, Nikita Gorbunov, Axel Horndasch, Peter Parkster, Sophie Sonnenblick, Christian Ritter, Verena, Daniel Vesel, Iimm, Frau Wortwahl, Dorian Steinhoff, Micha El-Göhre

Gewinner: Peter Parkster und Micha El-Göhre

Alle_Poeten_Februar-08


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Teilnehmerliste:
Lissi, Nikita Gorbunov, Axel Horndasch, Peter Parkster, Sophie Sonnenblick, Christian Ritter, Verena, Daniel Vesel, Iimm, Frau Wortwahl, Dorian Steinhoff, Micha El-Göhre

Gewinner: Peter Parkster und Micha El-Göhre

Alle_Poeten_Februar-08


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Poetry Slam 18.03.2007 https://www.e-poetry.de/2007/03/poetry-slam-18-03-2007/ https://www.e-poetry.de/2007/03/poetry-slam-18-03-2007/#respond Mon, 19 Mar 2007 06:04:40 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1037 Poeten: u.a. Lasse Samström, Frank Klötgen, Harald Kienzler, Christian Ritter, Michael Jakob, Heiner Lange, Nils Rusche

Sieger: Christian Ritter

Review auf Heiner Langes Blog

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Poeten: u.a. Lasse Samström, Frank Klötgen, Harald Kienzler, Christian Ritter, Michael Jakob, Heiner Lange, Nils Rusche

Sieger: Christian Ritter

Review auf Heiner Langes Blog

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Poetry Slam 18. Dezember 2005 https://www.e-poetry.de/2005/12/poetry-slam-18-dezember-2005/ https://www.e-poetry.de/2005/12/poetry-slam-18-dezember-2005/#respond Sun, 25 Dec 2005 11:19:16 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1130 Teilnehmer:
Thomas Luchs, Robert Segel, Frank Gundermann, Stefan Seyfarth, Christian Ritter, Roland Opfermann, Immanuel Rouven, Michael Bittner, Pauline Füg, Casjen Ohnesorge

Special: Poetry Clip, gedreht von Sebastian Krämer

Die gesamte Show könnt ihr hier als MP3 anhören:
http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se44

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Teilnehmer:
Thomas Luchs, Robert Segel, Frank Gundermann, Stefan Seyfarth, Christian Ritter, Roland Opfermann, Immanuel Rouven, Michael Bittner, Pauline Füg, Casjen Ohnesorge

Special: Poetry Clip, gedreht von Sebastian Krämer

Die gesamte Show könnt ihr hier als MP3 anhören:
http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se44

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Poetry Slam 16. Oktober 2005 https://www.e-poetry.de/2005/10/poetry-slam-oktober-2005/ https://www.e-poetry.de/2005/10/poetry-slam-oktober-2005/#respond Fri, 28 Oct 2005 01:20:49 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=913 Teilnehmende Poeten:
Thomas Hermey, Anja Niemann, Christian Hübner, Manni O., Matthias Grabow, Pauline Füg,  Team Casjen Ohnesorge/Christian Ritter, Team Natalie/Kermit, Andreas Grimm, Team Manuel/Ulli, Michael Jakob, Bernd Kasparek

Die gesamte Show könnt ihr hier als MP3 anhören:
http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se34

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Teilnehmende Poeten:
Thomas Hermey, Anja Niemann, Christian Hübner, Manni O., Matthias Grabow, Pauline Füg,  Team Casjen Ohnesorge/Christian Ritter, Team Natalie/Kermit, Andreas Grimm, Team Manuel/Ulli, Michael Jakob, Bernd Kasparek

Die gesamte Show könnt ihr hier als MP3 anhören:
http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se34

Plakat-Oktober05

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Poetry Slam 19. Juni 2005 https://www.e-poetry.de/2005/06/poetry-slam-juni-2005/ https://www.e-poetry.de/2005/06/poetry-slam-juni-2005/#respond Tue, 28 Jun 2005 01:02:18 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=899 Poeten: Frank Gundermann, Bybercap Sunrise, Henning Fritsche, Elia, Andreas Grimm, Wolf Füg, Klaus Porkert, Bleeding Heart, Katharina, Theo, Christof Knüsel, Paula Posaune, Bernd Zimmer, Team Pauline Füg/ Tobias Heyel, Team Christian Ritter/Casjen Ohnesorge

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Poeten: Frank Gundermann, Bybercap Sunrise, Henning Fritsche, Elia, Andreas Grimm, Wolf Füg, Klaus Porkert, Bleeding Heart, Katharina, Theo, Christof Knüsel, Paula Posaune, Bernd Zimmer, Team Pauline Füg/ Tobias Heyel, Team Christian Ritter/Casjen Ohnesorge

Den ganzen Slam könnt ihr hier als MP3 anhören:
http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se55

Plakat-Juni05

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Poetry Slam 8. Mai 2005 https://www.e-poetry.de/2005/05/poetry-slam-mai-2005/ https://www.e-poetry.de/2005/05/poetry-slam-mai-2005/#respond Sat, 28 May 2005 10:08:19 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1108 Teilnehmende Poeten:
Christina, Thomas Körner, Henning Fritsche, Tobias Heyel, Casjen Ohnesorge, Christian Ritter, Matze B., Pauline Füg

Ihr könnt hier den gesamten Slam als MP3 anhören: http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se47

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Teilnehmende Poeten:
Christina, Thomas Körner, Henning Fritsche, Tobias Heyel, Casjen Ohnesorge, Christian Ritter, Matze B., Pauline Füg

Ihr könnt hier den gesamten Slam als MP3 anhören: http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se47

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Poetry Slam 20. März 2005 https://www.e-poetry.de/2005/03/poetry-slam-20-maerz-2005/ https://www.e-poetry.de/2005/03/poetry-slam-20-maerz-2005/#respond Mon, 28 Mar 2005 01:05:32 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=903 Teilnehmer:
Julian Walter, Pauline Füg, Toby Hoffmann, Christian Ritter, Franz Füg, Felicitas, Moe Zimmermann, Wolf Füg, Etta Streicher, Nicole Wolfsblut, Der krumme Koch

Special: Team-Piece von Etta Streicher und Toby Hoffmann

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Teilnehmer:
Julian Walter, Pauline Füg, Toby Hoffmann, Christian Ritter, Franz Füg, Felicitas, Moe Zimmermann, Wolf Füg, Etta Streicher, Nicole Wolfsblut, Der krumme Koch

Special: Team-Piece von Etta Streicher und Toby Hoffmann

Den gesamten Slam könnt ihr hier als MP3 anhören: 
http://archiv.literadio.org/showSeries.php/766se43

Plakat-März05

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