Nikita Gorbunov – POETRY SLAM ERLANGEN https://www.e-poetry.de Poet*innen an die Mikrofone! Tue, 28 Jan 2025 17:08:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 Juhu, wir dürfen wieder! https://www.e-poetry.de/2017/09/juhu-wir-duerfen-wieder/ https://www.e-poetry.de/2017/09/juhu-wir-duerfen-wieder/#respond Sat, 23 Sep 2017 13:31:33 +0000 https://www.e-poetry.de/?p=442337 Sonntag, 15. Oktober 2017
E-Werk, Erlangen (Saal)

Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
VVK: 7,50 Euro, AK: 8 Euro

Aus dem ganzen deutschsprachigen Raum kommen Reimjägerinnen und Worterkunder, Sprachpuristen und prachquatschverfechterinnen, Plaudertaschen und Fantasten nach Erlangen, um Euch jede Kunst zu zeigen, die mit Sprache möglich ist. Ihr entscheidet, wer gewinnt!

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Sonntag, 15. Oktober 2017
E-Werk, Erlangen (Saal)

Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
VVK: 7,50 Euro, AK: 8 Euro

Aus dem ganzen deutschsprachigen Raum kommen Reimjägerinnen und Worterkunder, Sprachpuristen und prachquatschverfechterinnen, Plaudertaschen und Fantasten nach Erlangen, um Euch jede Kunst zu zeigen, die mit Sprache möglich ist. Ihr entscheidet, wer gewinnt!

Wenn ihr mitmachen wollt, einfach abends vorbeikommen, Namen in den Lostopf werfen und schauen, ob ihr gezogen werdet 🙂

Unsere geladenen Gäste:

 

Lisa Christ (Olten)
„Wann habt ihr dem Ticket-Kontrolleur das letzte Mal in die Augen geschaut?“

Rita Apel (Bremen)
„Mir doch egal.“

Clara Nielsen (Regensburg)
„Und dann stehen da irgendwann zehn gelbe Säcke in der Küche …“

Daniel Wagner (Mannheim)
„Haben die feigen Pflaumen nichts in ihren Birnen?“

Julian Kalks (Nürnberg)
„Game over.“

Musik: Nikita Gorbunov (Stuttgart)

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Rückblick auf das Saisonfinale Mai 2014 https://www.e-poetry.de/2014/05/rueckblick-auf-das-saisonfinale/ https://www.e-poetry.de/2014/05/rueckblick-auf-das-saisonfinale/#respond Mon, 19 May 2014 09:30:17 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=109251 Der letzte reguläre Slam der Saison 2013/2014 ist Geschichte. Vielen Dank für das volle Haus. Gleichzeitig gratulieren wir Marvin Ruppert zum Sieg. Im Finale konnte er sich gegen Thomas Schmidt und Nils Frenzel durchsetzen.

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Der letzte reguläre Slam der Saison 2013/2014 ist Geschichte. Vielen Dank für das volle Haus. Gleichzeitig gratulieren wir Marvin Ruppert zum Sieg. Im Finale konnte er sich gegen Thomas Schmidt und Nils Frenzel durchsetzen.

Eine tolle Show bot auch unser Special Guest Nikita Gorbunov aus Stuttgart, der uns mit einer Zusammenfassungs-Freestyle-Rap-Performance überraschte:

Gästebucheinträge, diesmal gänzlich ohne Pillermänner:

 

Und zu guter Letzt hier auch noch die Bilder des Abends

[See image gallery at www.e-poetry.de]

So und wer immer noch genug hat, der gönne sich noch die Kritik des Abends vom re>flex-Magazin aus Erlangen: http://www.reflexmagazin.de/2014/05/21/poetry-slam-stand-up-comedy/

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Last but not least – der letzte Slam vor der Sommerpause! https://www.e-poetry.de/2014/04/last-but-not-least-der-letzte-slam-vor-der-sommerpause/ https://www.e-poetry.de/2014/04/last-but-not-least-der-letzte-slam-vor-der-sommerpause/#respond Mon, 21 Apr 2014 09:51:50 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=82065 Sonntag, 18. Mai 2014
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7 Euro

 

Macht Euch bereit für ein finale furioso! Bevor Bergkrichweih und Fußball-WM und traumhaftes Liegewiesenwetter uns das Kulturinteresse aus den Adern schlürfen, hauen wir euch noch einmal eine so saftige Portion Kunst um die Ohren, dass Ihr davon zehren könnt, bis der faule Sommer sich wieder verdrückt hat!

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Sonntag, 18. Mai 2014
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7 Euro

 

Macht Euch bereit für ein finale furioso! Bevor Bergkrichweih und Fußball-WM und traumhaftes Liegewiesenwetter uns das Kulturinteresse aus den Adern schlürfen, hauen wir euch noch einmal eine so saftige Portion Kunst um die Ohren, dass Ihr davon zehren könnt, bis der faule Sommer sich wieder verdrückt hat!

Es treten auf:

Jan Lindner (Leipzig)
Marvin Ruppert (Marburg)
Pauline Füg (Würzburg)
Philipp Multhaupt (Tübingen)
Marie-Theres Schwinn (Berlin)
Philipp Czerny (Erlangen)
Thomas Schmidt (Schwabach)
Nina Modauer (Ingolstadt)
Nils Frenzel (Bayreuth)
Lukas Spranger (Nürnberg)

Musik: Nikita Gorbunov

Nikita Gorbunov (Foto Benny Ulmer)

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Poetry Slam am 16. Dezember 2012 https://www.e-poetry.de/2012/11/poetry-slam-am-16-dezember-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/11/poetry-slam-am-16-dezember-2012/#comments Sun, 25 Nov 2012 15:44:25 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3467 Sonntag, 16.12.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Freut euch auf eine schöne Bescherung, auch wenn ihr unartig wart! Die Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slams steht vor der Tür wie das Christkind und ist ebenso reich bepackt – finden sich doch in diesem Monat fast nur Stars & Sternchen der deutschsprachigen Slamszene im Bühnenaufgebot.
Auch das Rahmenprogramm bietet Anlass zur Freude. Nachdem im vergangenen Jahr immer wieder (und hartnäckig) Zuschauer nach ihm gefragt haben, kommt er am 16.12. wieder nach Erlangen. Special Guest des Dezember Slams ist Nikita Gorbunov, der melancholische Liedermacher, Gangsterrapper, Soundtüftler und Meister der „versöhnenden Beschimpfung“. Autsch & juhu!

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Sonntag, 16.12.2012
E-Werk, Erlangen (Clubbühne)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 7€

Freut euch auf eine schöne Bescherung, auch wenn ihr unartig wart! Die Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slams steht vor der Tür wie das Christkind und ist ebenso reich bepackt – finden sich doch in diesem Monat fast nur Stars & Sternchen der deutschsprachigen Slamszene im Bühnenaufgebot.
Auch das Rahmenprogramm bietet Anlass zur Freude. Nachdem im vergangenen Jahr immer wieder (und hartnäckig) Zuschauer nach ihm gefragt haben, kommt er am 16.12. wieder nach Erlangen. Special Guest des Dezember Slams ist Nikita Gorbunov, der melancholische Liedermacher, Gangsterrapper, Soundtüftler und Meister der „versöhnenden Beschimpfung“. Autsch & juhu!

Dem Dichterwettstreit stellen sich…

Linn Penelope Micklitz (Leipzig)
Bumillo (München)
Frank Klötgen (Berlin)
Alex Burkhard (München)
Martin Geier (Nürnberg)
Robin Mesarosch (Sigmaringen)
Sven Kemmler (München)
Franziska Wilhelm (Leipzig)
Denise Anhölcher (Lauf)
Ingo Winter (Lauf)
Markus Berg (München)

Rahmenprogramm:

Nikita Gorbunov (Stuttgart)

Nikita, der Slam-Poet, Musik-Kabarettist und ein bisschen Gangster-Rapper, ist zwar in Moskau geboren, aber er ist die größte Kartoffel, die Sie sich vorstellen können: Nörgelnd, links auf eine unlockere Weise und an peinlichen Fernreisen interessiert. Nur, dass er seinem Vermieter erzählen musste, er sei Tänzer am Stuttgarter Ballett, um die Bude zu bekommen. Die unverschämten Sprüche aus dem Rap, die lyrische Performance der Slam-Poesie und seine Geschichte als Einwanderer in Deutschland verquirlt der gelernte Tontechniker mithilfe abgedrehter Effekte zu einem dichten, duftenden Bühnen-Eintopf.

Moderation: Jan Siegert (Stuttgart)

Neu beim Poetry Slam?
In diesem Wettstreit der Dichter sind alle Spielarten der Sprach- und Sprechkunst erlaubt: feinsinnige Lyrik, philosophische Exkurse, Kabarett und Stand-Up-Comedy, Spoken Word Performances, Improvisationen, Rap-Poesie und rasante Fun-Prosa. Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, welche Laune und welcher Text, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne, bevor die Zuschauer in teils dramatischen Applausabstimmungen über Sieg oder Niederlage entscheiden dürfen. Wen wird das Publikum zum Sieger des Abends küren?

Du schreibst selbst Texte und möchtest bei unserem Poetry Slam damit auftreten?
Anmelden kannst du dich über das Kontaktformular dieser Seite.

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Nikita Gorbunov + Mini Poetry Slam am 18.05.2012 https://www.e-poetry.de/2012/05/nikita-gorbunov-mini-poetry-slam-am-18-05-2012/ https://www.e-poetry.de/2012/05/nikita-gorbunov-mini-poetry-slam-am-18-05-2012/#respond Sun, 13 May 2012 15:11:56 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3364 Freitag, 18.05.2012
Martin-Luther-Platz, Erlangen
Beginn 19:30 Uhr
Eintritt frei

Überraschung! Gewissermaßen als Warm-Up zum Poetry Slam Saisonabschluss am 20.05. im E-Werk gibt es am Freitag, den 18.05., anlässlich der Erlanger Sternennacht einen kostenlosen Open Air Mini-Slam auf dem Martin-Luther-Platz mit Christof Knüsel (München), Biggi Rohm (Freiburg) und AIDA (Erfurt). Teilnahmeinteressierte Poeten aus Erlangen können gern noch dazu stoßen und schreiben flux eine Mail an slamanmeldung@web.de

Weiterlesen -> Nikita Gorbunov + Mini Poetry Slam am 18.05.2012…

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Freitag, 18.05.2012
Martin-Luther-Platz, Erlangen
Beginn 19:30 Uhr
Eintritt frei

Überraschung! Gewissermaßen als Warm-Up zum Poetry Slam Saisonabschluss am 20.05. im E-Werk gibt es am Freitag, den 18.05., anlässlich der Erlanger Sternennacht einen kostenlosen Open Air Mini-Slam auf dem Martin-Luther-Platz mit Christof Knüsel (München), Biggi Rohm (Freiburg) und AIDA (Erfurt). Teilnahmeinteressierte Poeten aus Erlangen können gern noch dazu stoßen und schreiben flux eine Mail an slamanmeldung@web.de

Highlight und Programmschwerpunkt ist aber der Auftritt des großartigen Nikita Gorbunov (Stuttgart), der große Teile seines aktuellen Soloprigramms auf die Bühne bringen wird – yeah!


Nikita Gorbunov wurde in Moskau geboren und im Zuge der Wende bis nach Stuttgart gespült, wo er heute durch seine urkomischen Live-Hörspiele, vor allem aber durch sein melancholisches Singer-Songwriting mit Gangsterrap-Einflüssen zu den großen Namen der Underground-Kultur zählt. Denn auf der Bühne kocht Nikita künstlerischen Borschtsch. Die unverschämten Sprüche aus dem Rap, die lyrische Performance der Slam-Poesie und seine Geschichte als Einwanderer in Deutschland verquirlt er mithilfe abgedrehter Effekte zu einem dichten, duftenden Eintopf. Zynische Scherze schwimmen darin, Erbsen, Möhren, Sounds, klein geschnittener Zeitgeist und passierte Heimat. Gereicht wird das ganze in hübsch kantigen Förmchen: als Song, als Rap-Ballade oder auch als skurriles Live-Hörspiel. Das macht satt und schickt gewaltig.

Vor und nach dem Slam Spezial mit Nikita Gorbunov gibt es auf der Open Air Kulturbühne noch allerlei Live-Musik und mehr zu erleben. Für eine Anfahrtsbeschreibung mit dem Auto bitte hier klicken.

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Jubiläumsshow „10 Jahre Poetry Slam Erlangen“ am 15.01.2012 https://www.e-poetry.de/2011/12/jubilaeumsshow-10-jahre-poetry-slam-erlangen-am-15-01-2012/ https://www.e-poetry.de/2011/12/jubilaeumsshow-10-jahre-poetry-slam-erlangen-am-15-01-2012/#comments Sun, 11 Dec 2011 09:50:12 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3129 Sonntag, 15.01.2012
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 10€

Karten für diese ganz besondere Veranstaltung gibt es nur an der Abendkasse (kein regulärer VVK).

Seit zehn Jahren wird im Erlanger E-Werk Monat für Monat jene „Dichterschlacht“ ausgetragen, die weltweit die Bars, Clubs, Spelunken und Kleinkunsttempel füllt: „Poetry Slam“
Das Prinzip ist einfach: Jeder, der sich dazu berufen fühlt, Selbstgeschriebenes vor Publikum vorzutragen, darf teilnehmen – eingeschränkt lediglich durch das Zeitlimit von acht Minuten und das Verbot von Hilfsmitteln. Im besten Fall werden die Texte jedoch nicht einfach nur vorgelesen, sondern mit ganzem Körpereinsatz performt. Die Geschichten und Gedichte werden gerappt, geflüstert, geschrien.

Weiterlesen -> Jubiläumsshow „10 Jahre Poetry Slam Erlangen“ am 15.01.2012…

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Sonntag, 15.01.2012
E-Werk, Erlangen (Saal)
Einlass 19:00 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Eintritt 10€

Karten für diese ganz besondere Veranstaltung gibt es nur an der Abendkasse (kein regulärer VVK).

Seit zehn Jahren wird im Erlanger E-Werk Monat für Monat jene „Dichterschlacht“ ausgetragen, die weltweit die Bars, Clubs, Spelunken und Kleinkunsttempel füllt: „Poetry Slam“
Das Prinzip ist einfach: Jeder, der sich dazu berufen fühlt, Selbstgeschriebenes vor Publikum vorzutragen, darf teilnehmen – eingeschränkt lediglich durch das Zeitlimit von acht Minuten und das Verbot von Hilfsmitteln. Im besten Fall werden die Texte jedoch nicht einfach nur vorgelesen, sondern mit ganzem Körpereinsatz performt. Die Geschichten und Gedichte werden gerappt, geflüstert, geschrien.

Am 20. Januar 2002 – nahezu zeitgleich mit der Einführung des EURO als Bargeld – fand der erste Erlanger Poetry Slam in der Kellerbühne des E-Werks statt. Aus diesem Testballon entwickelte sich über die Jahre eine bis heute fortbestehende Kooperation des Teams von www.e-poetry.de mit dem E-Werk und gleichzeitig die erfolgreichste und langlebigste Veranstaltungsreihe des Hauses. Am 15. Januar wird die populäre Kleinkunstreihe stolze 10 Jahre alt und lädt zu einer fulminanten Geburtstagsshow. Und da es gilt, eine ganze Dekade Wortsport zu feiern, erwartet die Zuschauer ein Künstleraufgebot der Königsklasse. Mit Sebastian 23 (Bochum) und Volker Strübing (Berlin) haben sich gleich zwei Gewinner der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam angekündigt. Auch der zweifache österreichische Slam-Champion Koschuh (Innsbruck) wird mit von der Partie sein, ebenso Matthias Egersdörfer (Fürth), Frankens erfolgreichster Kabarettist (u.a. Deutscher Kleinkunstpreis, Bayrischer Kabarettpreis, Passauer Scharfrichterbeil), Jacob-Grimm-Preisträgerin Nora Gomringer (Bamberg), der aus Moskau stammende RadioPoetry-Spezialist Nikita Gorbunov (Stuttgart), der zweimalige NDR-Comedy Contest Sieger Nico Semsrott (Bamberg), das skurille und vielgewünschte Fuck Hornisschen Orchestra (Dresden/Leipzig), Kabarett-Senkrechtstarter und Liedermacher-Persiflator Tilman Birr (Berlin) sowie Till Reiners (Wuppertal), einer der momentan erfolgreichsten Slampoeten Deutschlands.

 

 

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Rückblick auf den Oktober-Slam 2011 https://www.e-poetry.de/2011/11/rueckblick-auf-den-oktober-slam/ https://www.e-poetry.de/2011/11/rueckblick-auf-den-oktober-slam/#respond Sun, 13 Nov 2011 17:59:47 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3086 Tolle Performances und eine intensive Bühnenpräsenz gepaart mit ebenso hintersinnigen wie unterhaltsamen Texten auf gewohnt hohem Niveau sicherten Clara Nielsen aus Bamberg und dem Erlanger Lucas Fassnacht am 16.10. den Einzug ins Finale – beide in der Vergangenheit bereits mehrfache Gewinner des E-Werk-Slams. Diesmal hatte schließlich Clara Nielsen die Nase vorn, nahm den Sieg mit nach Hause und darüber hinaus die Erinnerung an einen facettenreichen, großartigen Abend, den verpasst zu haben wir euch nicht geraten haben möchten 😉

Weiterlesen -> Rückblick auf den Oktober-Slam 2011…

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Tolle Performances und eine intensive Bühnenpräsenz gepaart mit ebenso hintersinnigen wie unterhaltsamen Texten auf gewohnt hohem Niveau sicherten Clara Nielsen aus Bamberg und dem Erlanger Lucas Fassnacht am 16.10. den Einzug ins Finale – beide in der Vergangenheit bereits mehrfache Gewinner des E-Werk-Slams. Diesmal hatte schließlich Clara Nielsen die Nase vorn, nahm den Sieg mit nach Hause und darüber hinaus die Erinnerung an einen facettenreichen, großartigen Abend, den verpasst zu haben wir euch nicht geraten haben möchten 😉

Der Wettkampf allein hielt die großen Themen der Gegenwart ebenso bereit wie die kleinen Details am Lebenswegesrand. Die Hungerkrise in der dritten Welt vom Frühstückstisch eines schwäbischen Jungen aus betrachtet, die Abrechnung mit der Hybris Bionade bechernder Berliner Bildungsbürger, eine Nachrichtensendung aus der nahen Zukunft, der profane Alltag und die täglichen Meinungsverschiedenheiten in einem Terrorcamp, die Sinnkrise des kleinen Ahornblatts und die allzeitige Kommunikationskluft zwischen den Geschlechtern und Geschmäckern.

Drumherum gab es im Oktober ein dreiteiliges Rahmenprogramm, in welchem zunächst der Exil-Iraner Saadi Safavi dem für ihn mit schmerzlichen Erinnerungen verbundenen Herbst in einem emotionalen Gedicht Tribut zollte – vorgetragen auf persisch und im Anschluss übersetzt. Mehr von Saadi Safavi findet ihr auf seinem Youtube-Kanal.

Sein aktuelles Buch Hanna stellte der Schriftsteller Matthias Grabow anhand einer exemplarischen Stierkampfszene vor, die zwar wenig Hinweise auf den eigentlichen Inhalt des Buches lieferte, wohl aber treffend die akkurate und packende Erzählweise dieses außergewöhnlichen Romans vermittelte. Sein Roman ist im Handel erhältlich (und in unserem Shop) und unter diesem Link könnt ihr euch einen unlängst veröffentlichen Beitrag Grabows im politischen Feuilleton des Deutschlandradios anhören/anlesen.

Als Dritter im Bunde gab sich das Multitalent Nikita Gorbunov die Ehre und eroberte die Herzen des Erlanger Publikums mit seinem schräg-schönen Song „Model sein in Tokio“, stellte seinen Soundtrack zum Leben in einem kleinen Live-Hörspiel vor und schob sogar noch ein Mini-Gewinnspiel ein. Very nice! Wenn ihr mehr über Nikita erfahren wollt, schnappt ihn euch auf Facebook. Und genießt folgendes Kinderlied für Erwachsene:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=xoJs_wZnp5w&feature=related[/youtube]

 

 

 

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Ankündigung Poetry Slam am 16. Oktober 2011 https://www.e-poetry.de/2011/10/ankuendigung-poetry-slam-am-16-oktober-2011/ https://www.e-poetry.de/2011/10/ankuendigung-poetry-slam-am-16-oktober-2011/#comments Fri, 07 Oct 2011 12:08:46 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=3044 Sonntag, 16.10.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Der Poetry Slam macht die Bühne zu einem Ort, an dem Albernes auf Erhabenes trifft, Extremes auf Subtiles und die hohe Kunst des Dichtens auf eine ganze Menge Spaß: Spoken Word Performances auf der Höhe der Zeit, kristallene Lyrik, geschmeidige Rap-Texte, kunstvoll vorgetragene Epen und wilde Kurzgeschichten von der banalen Momentaufnahme bis zur apokalyptischen Vision – nichts muss, alles kann! Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne und die Aufmerksamkeit des Publikums, das schlussendlich den Sieger bestimmt. Aber eines ist gewiss…

Weiterlesen -> Ankündigung Poetry Slam am 16. Oktober 2011…

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Sonntag, 16.10.2011
E-Werk, Erlangen
(Clubbühne)
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:30 Uhr
Eintritt 6€

Der Poetry Slam macht die Bühne zu einem Ort, an dem Albernes auf Erhabenes trifft, Extremes auf Subtiles und die hohe Kunst des Dichtens auf eine ganze Menge Spaß: Spoken Word Performances auf der Höhe der Zeit, kristallene Lyrik, geschmeidige Rap-Texte, kunstvoll vorgetragene Epen und wilde Kurzgeschichten von der banalen Momentaufnahme bis zur apokalyptischen Vision – nichts muss, alles kann! Doch ganz gleich, welches Genre und welches Niveau, ob dilettantisch oder virtuos vorgetragen – für 8 Minuten gehört jedem Teilnehmer des Dichterwettstreits die Bühne und die Aufmerksamkeit des Publikums, das schlussendlich den Sieger bestimmt. Aber eines ist gewiss…

Welche Slam-Poeten steigen im Oktober in den Ring?

Robin Mesarosch (Sigmaringen)
Kaleb Erdmann (München)
Clara Nielsen (Bamberg)
Harry Kienzler (Tübingen)
Bybercap (Erlangen)
Paddi & Osama (Nürnberg)
Loony Lorna (Schwandorf)
Sage Dragon (Forchheim)
Lucas Fassnacht (Erlangen)

Eröffnen wird die Oktober-Show der aus dem Iran geflohene Dichter Saadi Safavi. Wir erhalten damit die seltene Gelegenheit, einmal Klang und Wirkung persischer Lyrik erleben zu dürfen. Damit außerdem der Inhalt nicht verborgen bleibt, wird auch für eine Übersetzung gesorgt sein.

Doch das war noch nicht alles, was am 16.10. im Rahmenprogramm des Erlanger Slams passieren wird, denn wir freuen uns neben Herrn Safavi auf zwei weitere passionierte Künstler:

Nikita Gorbunov (Stuttgart)
Foto by Benny Ulmer
Nikita Gorbunov wurde in Moskau geboren und im Zuge der Wende bis nach Stuttgart gespült, wo er heute durch seine Performance-Lyrik und Live-Hörspiele, vor allem aber durch sein melancholisches Singer-Songwriting mit Gangsterrap-Einflüssen zu den großen Namen der Underground-Kultur zählt. Denn auf der Bühne kocht Nikita künstlerischen Borschtsch. Die unverschämten Sprüche aus dem Rap, die lyrische Performance der Slam-Poesie und seine Geschichte als Einwanderer in Deutschland verquirlt er mithilfe abgedrehter Effekte zu einem dichten, duftenden Eintopf. Zynische Scherze schwimmen darin, Erbsen, Möhren, Sounds, klein geschnittener Zeitgeist und passierte Heimat. Gereicht wird das ganze in hübsch kantigen Förmchen: als Song, als Rap-Ballade oder auch als skurriles Live-Hörspiel. Das macht satt und schickt gewaltig.

Matthias Grabow (Stuttgart)

Der in Ostwestfalen-Lippe geborene Schriftsteller erlebte bei den sogenannten Wohnzimmerlesungen die Gründungstage des Poetry Slams Mitte der 90er Jahre in Hamburg mit (wo dieses Jahr die größten Poetry Slam Meisterschaften der Welt stattfinden werden) und ist heute nicht nur in seiner schwäbischen Wahlheimat den Freunden ambitionierter Bühnenpoesie ein Begriff. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten hat der Doktor der Philosophie kürzlich einen Roman veröffentlicht, der sich deutlich von der Flut der belletristischen Neuveröffentlichungen abhebt und euch deshalb wärmstens ans Herz gelegt sei. Am 16.10. wird Grabow einen kurzen Auszug aus Hanna präsentieren.

Hanna ist die Geschichte einer kurzen Liebe in den Zeiten der Gentechnik. Sie zeigt die Grenzen des Rationalismus auf und ist zugleich eine Parabel auf die Unmöglichkeit, sich dem kollektiven Unbewussten zu entziehen. Mit feinem Gespür für Ruhe und Tempo, laute und leise Töne erzählt der Autor vom Versuch zweier Menschen, sich über unsichtbare Distanzen hinweg näher zu kommen. Dabei verschwimmen Träumen und Wachen, Mythen und Wissenschaft zu einem magischen Realismus, wie ihn die deutschsprachige Literatur lange nicht mehr erlebt hat. (213 Seiten. 14,00 EUR, Renneritz Verlag)

 

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Die Wort Ab Sendung vom Oktober 2010 https://www.e-poetry.de/2010/10/die-wort-ab-sendung-vom-oktober-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/10/die-wort-ab-sendung-vom-oktober-2010/#comments Fri, 01 Oct 2010 19:03:27 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2250 Wie jeden ersten Freitag im Monat, hat auch diesmal wieder unser Slam DJ Manuel Siegert die Sendung Wort Ab! auf Radio Z! produziert.

Da beim letzten Poetry Slam in der neuen Arena Clubbühne die Technik noch nicht ganz am Start war und wir so nicht mitschneiden konnten, gibt es heute das Poetry Slam Musik Spezial zu hören. Denn wie unser treues Publikum weiß, gibt es bei uns nicht nur Slam Poetry sondern auch Musik vom Feinsten auf die Ohren.

Weiterlesen -> Die Wort Ab Sendung vom Oktober 2010…

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Wie jeden ersten Freitag im Monat, hat auch diesmal wieder unser Slam DJ Manuel Siegert die Sendung Wort Ab! auf Radio Z! produziert.

Da beim letzten Poetry Slam in der neuen Arena Clubbühne die Technik noch nicht ganz am Start war und wir so nicht mitschneiden konnten, gibt es heute das Poetry Slam Musik Spezial zu hören. Denn wie unser treues Publikum weiß, gibt es bei uns nicht nur Slam Poetry sondern auch Musik vom Feinsten auf die Ohren.

Mit freundlicher Unterstützung von Radio Z! – 95,8MhZ können wir euch die Sendung als kostenlosen Stream präsentieren!

Dabei sind diesmal:

Julius Fischer

The Fuck Hornisschen Orchestra

Großraumdichten

Johanna Zeul

Nikita Gorbunov

Jan Koch

Gymmick


 

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Radiosendung Wort Ab! August 2010 https://www.e-poetry.de/2010/08/radiosendung-wort-ab-am-6-august-2010/ https://www.e-poetry.de/2010/08/radiosendung-wort-ab-am-6-august-2010/#comments Sun, 08 Aug 2010 21:26:18 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1994 Wort Ab! – Das Poetry Slam Hörmagazin von und mit unserem Slam DJ Manuel Siegert auf Radio Z 95,8 Mhz in der Metropolregion Nürnberg.

Wir haben für euch die Sendung aufgezeichnet und können sie euch hier als kostenlosen Stream anbieten:

Weiterlesen -> Radiosendung Wort Ab! August 2010…

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Wort Ab! – Das Poetry Slam Hörmagazin von und mit unserem Slam DJ Manuel Siegert auf Radio Z 95,8 Mhz in der Metropolregion Nürnberg.

Wir haben für euch die Sendung aufgezeichnet und können sie euch hier als kostenlosen Stream anbieten:

Mit freundlicher Unterstützung von Radio Z – 95,8 MhZ

Diesmal gab es ein Sommer-Spezial mit Klassikern aus Slam-Musik und -texten von

  • Johanna Zeul (verschiedene Lieder ihrer ersten und neuesten CD)
  • Bleu Brode (2009)
  • Andreas ‚Commandante‘ Grimm (Mit einem Tex von unserem bereits vergriffenen Sampler „Sampled Inspiration“)
  • Theresa Hahl (2010)
  • Nikita Gorbunov (zwei Lieder seines Albums: Das kleine Krokodil & Mädchen)
  • Bybercap (2005)
  • Matthias Egersdörfer (2003: der frisch dekorierte Gewinner des Bay. Kabarettpreises war auch mal erfolgreich auf unserer Slambühne in Erlangen!)

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Liveticker vom Open-Air Poetry Slam https://www.e-poetry.de/2010/08/liveticker-vom-open-air-poetry-slam/ https://www.e-poetry.de/2010/08/liveticker-vom-open-air-poetry-slam/#respond Sun, 08 Aug 2010 13:55:02 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=2011 Herzlich willkommen zum exklusiven Poetry Slam Ticker – live vom „Open-Air-Poetry Slam Erlangen (das leider wetterbedingt drinnen statt findet)

+++ 14:00 +++
Die Sonne scheint, trotzdem entscheiden wir uns in den Saal zu gehen

Weiterlesen -> Liveticker vom Open-Air Poetry Slam…

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Herzlich willkommen zum exklusiven Poetry Slam Ticker – live vom „Open-Air-Poetry Slam Erlangen (das leider wetterbedingt drinnen statt findet)

+++ 14:00 +++
Die Sonne scheint, trotzdem entscheiden wir uns in den Saal zu gehen

+++ 14:30 +++
Die Sonne scheint immer noch. Die Leute wollen unbedingt nach draußen, aber die Technik steht jetzt im Saal

+++ 15:00 +++
Einlass. Die Leute stehen bis vor die Tür an. Die Sonne ist weg (Juhu) wir freuen uns auf den langen Slam Tag

+++ 15:30 +++
Jan begrüßt die Besucher. Viele hatten sich scheinbar vorher nicht informiert – denken jetzt kommt gleich der Slam.

+++ 15:35 +++
Nikita Gorbunov startet mit dem Konzert. Draußen regnet es (puh – alles richtig gemacht)

+++ 16:00 +++
Nikita macht Pause

+++ 16:45 +++
Nikita hat ein super Konzert gespielt. Das Publikum ist begeistert.
Bald beginnt der Slam

+++ 17:35 +++
Mit halbstündiger Verspätung starten wir in den Slam. Leider haben wir einige Absagen von Slammern wg. Krankheit. Haben kurzfristig noch umgestellt und Ersatzleute aufgetrieben. 5 Slammer kämpfen mit je 2 Texten um die Open-Air Krone. Der Saal ist voll. Sogar die Balkone sind bevölkert. Es gibt nur noch Stehplätze

+++17:40+++
Cello und Text gehen auf die Bühne und brechen die Stille

+++18:00+++
Der reguläre Slam beginnt mit Turnkey Facility

+++18:06+++
Julius Fischer geht auf die Bühne. Ein Text aus seiner Reihe „Ich hasse Menschen“ Heute: Frauen

+++ 18:13+++
Weiter gehts mit Martin Geier


+++18:20+++
Nächster Slammer ist Axel Horndasch

+++18:30+++
Team Hanz N Roses ist am Start

+++18:35+++ PAUSE
Diesmal gibt es nach der ersten Runde keine Applausabstimmung, weil die bisherigen Slammer auch in der zweiten Runde auftreten. Erst danach entscheidet sich, wer das Finale bestreitet

+++19:00+++
Die zweite Runde wird eröffnet von Julius Fischer mit einem Text über das Internet/Facebook

+++19:08+++
Axel Horndasch tritt auf die Bühne mit seinem Raptext  „Werbekampagne für Sternsinger“

+++19:15+++
Martin Geier mit seinem zweiten Auftritt über seine Zeit als Ministrant zu seiner atheistischen Gegenwart

+++19:22+++
Turnkey Facility kommt auf die Bühne. Sein Text handelt von der Suche nach dem Sinn des Lebens

+++19:27+++
Hanz N Roses beenden die zweite Runde mit ihrem Auftritt zum Thema Astronomie und Astrologie „Horrorskop“

+++19:34+++
Zusammenfassung von Jan – jetzt gleich wird sich entscheiden, wer ins Finale einzieht

+++19:43+++
Die Finalisten stehen fest: Julius Fischer und das Team Hans N Roses.
Vor dem großen Finale folgt nochmal das Ensemble Cello & Text

+++19:52+++
Jetzt kommt das Finale. Julius Fischer startet. Wieder ein Text aus seiner Reihe „Ich hasse Menschen“

+++19:58+++
Julius rockt das Haus, kann Hans N Roses da noch dagegenhalten???

+++20:07+++
Hans N Roses haben keinen Teamtext mehr. Kurzerhand mischen sie zwei ihrer Einzeltexte zu einem neuen. Geniale Idee! Doch wer wird siegen? Jetzt kommt die Abstimmung.

+++20:10+++
And the winner is…. JULIUS FISCHER
Nicht wie üblich ein Doppelsieg, sondern ein eindeutiges Votum!

+++20:14+++
Der Slam ist zuende. Es folgt noch der musikalische Mainact des Tages: Lydia Daher gegen 20:45 Uhr

+++21:00+++
Lydia Daher spielt!

+++22:00+++
Aus aus, das Festival ist aus. Vielen Dank für die zahlreichen Besucher und die Kunst!*
Es war ein schöner, aber langer Tag.

Wir sehen uns am 19.09. wieder zum regulären Slam!

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https://www.e-poetry.de/2010/08/liveticker-vom-open-air-poetry-slam/feed/ 0
8.8.2010 – (Open Air) Poetry Slam & zwei Konzerte https://www.e-poetry.de/2010/07/8-8-2010-open-air-poetry-slam-zwei-konzerte-mit-lydia-daher-und-nikita-gorbunov/ https://www.e-poetry.de/2010/07/8-8-2010-open-air-poetry-slam-zwei-konzerte-mit-lydia-daher-und-nikita-gorbunov/#comments Sun, 25 Jul 2010 08:56:02 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=1954 Das E-Werk und wir bedanken uns bei unserem tollen Publikum mit einem großen Open Air Spezial:
Konzert/Soloprogramm von Nikita Gorbunov, Poetry Slam und als krönender Abschluss ein Konzert von Kultmusikerin Lydia Daher!

Sonntag, 08. August 2010 – ab 15:00 Uhr
Erlangen, E-Werk – WEGEN REGEN IN DEN SAAL VERLEGT
Eintritt frei!

Weiterlesen -> 8.8.2010 – (Open Air) Poetry Slam & zwei Konzerte…

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Das E-Werk und wir bedanken uns bei unserem tollen Publikum mit einem großen Open Air Spezial:
Konzert/Soloprogramm von Nikita Gorbunov, Poetry Slam und als krönender Abschluss ein Konzert von Kultmusikerin Lydia Daher!

Sonntag, 08. August 2010 – ab 15:00 Uhr
Erlangen, E-Werk – WEGEN REGEN IN DEN SAAL VERLEGT
Eintritt frei!

Über 8 Jahre ist der Poetry Slam nun schon im E-Werk zu Hause. Am 8.8. macht er einen Schritt vor die Tür und findet im gemütlichen Garten des E-Werks statt – für ein sommerliches Open Air Spezial der populären Veranstaltungsreihe. Dabei wird das gewohnte hochkarätige Programm wie jeden Monat geboten und zusätzlich von zwei kompletten Konzerten eingerahmt. Und als kleines Dankeschön des E-Werks an das treue Publikum ist diesmal der Eintritt frei.

Wir verkünden voller Freude, dass wir für die beiden jeweils einstündigen Konzerte sowohl die musikalische Senkrechtstarterin Lydia Daher als auch den Underground-Geheimtipp Nikita Gorbunov verpflichten konnten. Und natürlich ist der Poetry Slam ebenfalls mit außergewöhnlichen Bühnenpoeten aus Hamburg, Leipzig, Ludwigsburg, Jena, Ditzingen, Nürnberg und Erlangen besetzt.


PROGRAMMÜBERSICHT:


ab 15 Uhr: Nikita Gorbunov – Konzert und Soloprogramm

Nikita Gorbunov, Urenkel des bekannten Diplomaten und Schriftstellers Lew Kopelew, wurde in Moskau geboren und im Zuge der Wende bis nach Stuttgart gespült. Seine ersten lyrischen Gehversuche unternahm er als Rapper „Sajuz“, doch mit der Verrohung des deutschen Hip-Hops erkannte er die Zeichen der Zeit und brach auf zu den Ufern des „Liedermachings“. Seine Herkunft spiegelt sich deutlich in seinen Liedern wieder: frech, provozierend, politisch antikorrekt und gleichzeitig melancholisch, emotional und unvorhersehbar – eindeutig „made in Russia“!

Sein großes Herz schüttet Gorbunov schlückchenweise auf die Saiten seiner in Es gestimmten Gitarren und besingt die wunderbare Witzigkeit des Traurigen mit Liedern wie „Der Deutsche liebt den Krieg im Schnee“, „So lang der Daimler-Stern sich dreht“ und „Biermann: mein Schnauzer wird euch schützen“, ohne dabei ein Tabu ungebrochen zu lassen. Zwischendurch streut er mithilfe eines Samplers kleine Hörspiel-Kabaretteinlagen in sein von skurrilem Witz und unvergesslichen Melodien angefülltes Programm ein.


ab 17 Uhr: Poetry Slam

(Julius Fischer, Leipzig)

(Armin „Schriftstehler“ Sengbusch, Hamburg)

(Hanz N‘ Roses, Ludwigsburg)

Auch der beliebte Wettstreit der Dichter findet diesmal unter freiem Himmel statt. Wir freuen uns u.a. auf den kurios komischen Julius Fischer (Leipzig), den manche von euch schon als eine Hälfte des Fuck Hornisschen Orchestras kennen und schätzen gelernt haben, sowie auf Armin „Schriftstehler“ Sengbusch (Hamburg), der sich mit seiner ernsten und manchmal sehr traurigen Bühnenpoesie im vergangenen Jahr einen Namen auf den Slambühnen Deutschlands gemacht hat und nun zum erstmalig nach Erlangen kommt. Die beiden Nachwuchstalente Sina Ahlers und Markus Heller (beide aus Ditzingen) feiern ebenfalls ihr Erlanger Bühnen-Debüt. Gleiches gilt für das Duo Hanz N‘ Roses (Ludwigsburg), das sich der komischen Perdormance-Poesie verschrieben hat. Last but not least beehren uns der humoristische Prosaist Peter Parkster und Martin Geier, der Mann mit den ständig wechselnden Textkonzepten (beide aus Nürnberg).

Neben den beiden Konzerten vor und nach dem Poetry Slam hat auch der Slam selbst sein eigenes kleines musikalisch-lyrisches Bonusprogramm, für das diesmal das Duo Cello & Text (Jena & Erlangen) mit einer waschechten Bühnenpremiere sorgen wird. Dahinter verbirgt sich der mehrfache Gewinner des Erlanger Slams Lucas Fassnacht, dessen Texte live von einem Cellisten untermalt und akkustisch illustriert werden werden. Wir sind gespannt!


ab 20 Uhr: Lydia Daher & Band – Konzert

Lydia Daher, geboren 1980 in Berlin, ist Lyrikerin, Musikerin, Sprachkünstlerin: Sie machte sich zunächst in der Poetry-Slam-Szene einen Namen, trat dann auch in Clubs und Theaterhäusern auf und wurde 2005 in Leipzig zur besten weiblichen Bühnendichterin Deutschlands gekürt.

Im WM-Sommer 2006 verkroch sie sich in ihrer Wohnung, ausgestattet mit der Aufnahmesoftware GarageBand, einer Westerngitarre, einem alten Casio-VL-Tone und diversen Kinderinstrumenten. So entstand das Album “Lydia Daher” mit eigenen Lo-Fi-Popsongs, das im Herbst 2007 beim Entdecker-Label Trikont/Indigo veröffentlicht wurde und die Herzen aller (!)  Kritiker im Sturm eroberte.

„Und gleich will Pop wieder etwas bedeuten.“ (Die Zeit)

„(…) ein bezauberndes Pop-Album mit poetischen Texten (…), wie das derart lässig bislang nur Bernadette La Hengst gelang.“ (FAZ)

„Intensive, atmosphärische Momentaufnahmen von Stimmungen, Begebenheiten, Beobachtungen.“ (Deutschlandradio Kultur)

„Frech, unverschämt direkt und sinndicht… Scharfkantig sind manche Worte. Aber auch die kommen daher, als hätte ein Schmetterling sie hereingetragen.“ (Mittelbayerische Zeitung)

Wir freuen uns, dass es neben all dem Casting-Wahnsinn und den in Unbekanntheit vor sich hin dümpelnden unentdeckten Talenten sowas wie Lydia Daher auch noch gibt – wenngleich auch nur sehr selten – und dass sie zu uns nach Erlangen kommt!

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Kurzrückblick auf den Poetry Slam am 13.12.2009 https://www.e-poetry.de/2009/12/kurzruckblick-auf-den-poetry-slam-am-13-12-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/12/kurzruckblick-auf-den-poetry-slam-am-13-12-2009/#respond Sun, 20 Dec 2009 21:46:59 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=154
Clara Nielsen (Foto: Crosa)

Wunderbare Bilder des Abends, geschossen von „Fotoking“ Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157622996798098/show/
& Blog: http://www.facing-my-life.de/2009/12/16/slam-again-2/

Die Rundensieger hießen Clara Nielsen und Nikita „MC Sajuz“ Gorbunov. Den Sieg an diesem letzten Slam des Jahres nahm schließlich Clara Nielsen aus Bamberg mit nach Hause. Krasserweise schon zum vierten Mal! Damit ist sie neue fränkische Spitze, was Slamsiege in Erlangen angeht (und in ER gewinnt man wirklich nicht so einfach…) RESPEKT.
Bezaubernd fanden wir allesamt unseren musikalischen Gast Johanna Moll, die uns mit ihrem so ganz eigenen Stil in andächtiges Erstaunen versetzte. Sogar E-Werk-Urgestein Jörg (der Hausverantwortliche) sprach ein Lob aus und ging gleich in sein Büro, um sich www.johanna-moll.de anzukucken. Und er ist sehr schwer zu beeindrucken…

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Clara Nielsen (Foto: Crosa)

Wunderbare Bilder des Abends, geschossen von „Fotoking“ Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157622996798098/show/
& Blog: http://www.facing-my-life.de/2009/12/16/slam-again-2/

Die Rundensieger hießen Clara Nielsen und Nikita „MC Sajuz“ Gorbunov. Den Sieg an diesem letzten Slam des Jahres nahm schließlich Clara Nielsen aus Bamberg mit nach Hause. Krasserweise schon zum vierten Mal! Damit ist sie neue fränkische Spitze, was Slamsiege in Erlangen angeht (und in ER gewinnt man wirklich nicht so einfach…) RESPEKT.
Bezaubernd fanden wir allesamt unseren musikalischen Gast Johanna Moll, die uns mit ihrem so ganz eigenen Stil in andächtiges Erstaunen versetzte. Sogar E-Werk-Urgestein Jörg (der Hausverantwortliche) sprach ein Lob aus und ging gleich in sein Büro, um sich www.johanna-moll.de anzukucken. Und er ist sehr schwer zu beeindrucken…

Johanna Moll (Foto: Crosa)

Ansonsten gab es viele neue Gesichter und ganz ganz ganz viele lustige Momente, original Christstollen aus dem Erzgebirge, eine umfassende Einführung in lyrische Stilformen (danke, Ausbilder Axel!), einen Bühnenporno, nen kleinen Jugendslang-Exkurs, Heavy-Metal-Rufe, eine Abrechnung mit dem Magazin „Business Punk“, Backgrundbeschallung durch „Golgo Bordello“, einen sehr redseligen Moderator und eine Show bis 00.00 Uhr. Echt obama.

Bis zum 17.01.2010, rutscht gut durch die Feiertage!

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Vorschau: Poetry Slam am 13. Dezember 2009 https://www.e-poetry.de/2009/12/vorschau-poetry-slam-am-13-dezember-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/12/vorschau-poetry-slam-am-13-dezember-2009/#respond Tue, 01 Dec 2009 14:36:01 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=657 Nächster Poetry Slam:
Sonntag, 13. Dezember 2009
E-Werk, Erlangen
20:30 Uhr
(Einlass 20:00 Uhr)

Es weihnachtet! Und da wir ungeduldig sind, machen wir schon am dritten Advent Bescherung – mit der Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slam. Und wieder gibt es viele neue Gesichter zu entdecken…

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Nächster Poetry Slam:
Sonntag, 13. Dezember 2009
E-Werk, Erlangen
20:30 Uhr
(Einlass 20:00 Uhr)

Es weihnachtet! Und da wir ungeduldig sind, machen wir schon am dritten Advent Bescherung – mit der Weihnachtsausgabe des Erlanger Poetry Slam. Und wieder gibt es viele neue Gesichter zu entdecken…

Zum ersten Mal auf unsrer Bühne wird am Sonntag Marvin Suckut stehen, der frisch gekrönte württembergische U20 Poetry Slam Gewinner. Clara Nielsen, eine der besten fränkischen Bühnenpoetinnen und zweifache Gewinnerin des Erlanger Slams, gibt sich die Ehre. Ebenfalls aus Bamberg kommt Hötsch, dessen guter Ruf ihm vorauseilt, erstmalig nach Erlangen. Ein weiterer Debütant aus Forchheim heißt SageDragon, wir sind gespannt. Nikita Gorbunov reist an, um auf unserer Bühne reinen Tisch zu machen mit seiner Vergangenheit als Rapper Sajuz. Nach seinem sensationellen Auftritt und Finaleinzug im November haben wir außerdem den Erlanger Künstler T.D. Flemming wieder eingeladen – von ihm wollen wir einfach noch mehr sehen. Auftrittspremiere in Erlangen feiert Tino, die Neuentdeckung beim letzten Stuttgarter Slam. Der Nürnberger Axel Horndasch, der vor einem halben Jahr für Aufsehen sorgte, als er die fränkische Mundart zum Tatort machte, wird ebenfalls dabei sein. Und Serientäter Turnkey Facility hält die Konstante aufrecht.

Für einen musikalischen Rahmen der Show sorgt im Dezember Johanna Moll:
Das „lyrische Liederluder“ bringt uns einen Hauch der 30er Jahre auf die Bühne. Scharfzüngig und mit dunkler Stimme erzählt sie Kuriositäten von innendrin und nebenan, singt schaurig schöne, böse und komische Lieder von Mädchen in rosa Höschen, Männern und Versuchungen, Wölfen und Hamstern. und das alles in internationaler Besetzung: mit ihrem italienischen Akkordeon und dem japanischen E-Piano. Johanna Moll wurde im Jahr 2005 zur „Hoyschrecke“, dem deutschlandweiten Liedermachertreffen in Hoyerswerda, nominiert. 2007 gewann sie den Ansbacher Kleinkunstpreis „Wash and Show“. Im Jahr 2008 Nominierungen für die Vohenstraußer Kabaretttage und den National Slam in Zürich.

Und ursächlich des weihnachtlichen Anlasses wird zudem Moderator Jan Siegert einige eigene Stücke zum Besten geben.

Zum Abschluss noch ein Ausblick mit weihnachtlicher Relevanz:
“8 Jahre Poetry Slam im E-Werk“ – die Jubiläumsshow am 17.01.2010
… wie bereits letztes Jahr findet der große Geburtstags-Slam am dritten Januar-Sonntag im Saal statt. Beim Slam am kommenden Sonntag (13.12.) können Eintrittskarten für diese fulminante Jubiläumsgala zum absoluten und einmaligen Sonderpreis von 8,00 EUR (sonst 9,50 VVK / 10,00 AK) bezogen werden!!! … wer also noch Weihnachtsgeschenke für seine Liebsten oder sonstige Bekannte braucht … an der Abendkasse … solang der Vorrat reicht …

Plakat-Dezember09

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https://www.e-poetry.de/2009/12/vorschau-poetry-slam-am-13-dezember-2009/feed/ 0
Rückblick auf die Show am 17. Mai 2009 https://www.e-poetry.de/2009/05/ruckblick-auf-die-show-am-17-mai-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/05/ruckblick-auf-die-show-am-17-mai-2009/#respond Thu, 21 May 2009 14:53:52 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=680 Tolle Fotos des Abends, geschossen von Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157618455461142/show/
und http://www.facing-my-life.de/2009/05/20/erlangenslam-2/

Den Wettbewerb ergänzte dieses Mal unser musikalischer Spezialgast Nikita Gorbunov, der sich selbst und seine Lieder wieder einmal alles andere als ernst nahm und bei seinem zweiten Set sogar im Schlafanzug (!) auf die Bühne kam – warum, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Dies alles änderte jedoch auch nichts daran, dass seine intelligenten, poetischen Texte, getragen von angenehmem Gesang und eingängigen Gitarrenmelodien, so manches Mal für Gänsehaut sorgten. Dass er dabei immer wieder von sehr persönlichen und tief melancholischen Reflexionen unvermittelt ins überzeichnet Alberne hinüber und wieder zurück sprang, ist wohl der ganz typische Gorbunov-Stil: Eben erklärt er seiner kleinen Tochter noch auf rührende Weise, dass er ihr nichts bieten könne, außer diesem kleinen Refrain, im nächsten Atemzug bzw. Song sprengt er das gezwungene Ambiente eines allsonntaglichen Mittagessens bei den spießig bornierten Schwiegereltern, indem er überraschend und mit großer Geste sein Gemächt auf den Tisch legt.

Weiterlesen -> Rückblick auf die Show am 17. Mai 2009…

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Tolle Fotos des Abends, geschossen von Crosa:
http://www.flickr.com/photos/facing-my-life/sets/72157618455461142/show/
und http://www.facing-my-life.de/2009/05/20/erlangenslam-2/

Den Wettbewerb ergänzte dieses Mal unser musikalischer Spezialgast Nikita Gorbunov, der sich selbst und seine Lieder wieder einmal alles andere als ernst nahm und bei seinem zweiten Set sogar im Schlafanzug (!) auf die Bühne kam – warum, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Dies alles änderte jedoch auch nichts daran, dass seine intelligenten, poetischen Texte, getragen von angenehmem Gesang und eingängigen Gitarrenmelodien, so manches Mal für Gänsehaut sorgten. Dass er dabei immer wieder von sehr persönlichen und tief melancholischen Reflexionen unvermittelt ins überzeichnet Alberne hinüber und wieder zurück sprang, ist wohl der ganz typische Gorbunov-Stil: Eben erklärt er seiner kleinen Tochter noch auf rührende Weise, dass er ihr nichts bieten könne, außer diesem kleinen Refrain, im nächsten Atemzug bzw. Song sprengt er das gezwungene Ambiente eines allsonntaglichen Mittagessens bei den spießig bornierten Schwiegereltern, indem er überraschend und mit großer Geste sein Gemächt auf den Tisch legt.

Der Wettbewerb selbst war diesmal qualitativ so hochwertig, dass die Zuschauer es nicht leicht hatten, eine Entscheidung zu fällen.
Schlumpf kam direkt aus dem Lostopf als erster auf die Bühne und eröffnete den Slam mit einem so emotionalen wie expressiven Brief bzw. Monolog über einen schmerzlichen Abschied. Robert verglich an Startnummer Zwo die Gesellschaft mit einer Ansammlung von Burgherren und blieb bis ins Innere eines jeden Menschen bei dieser Analogie. Als nächstes verblüffte Veit mit einer testosterontriefenden Hommage an den Siegert’schen Kettensägentestertext und malte zur großen Freude des Publikums in kräftigen Farben (und Gerüchen) seine Zeit als Holzfäller in Québec an die innere Leinwand. Axel Horndasch sorgte für durchschlagende Erheiterung bis hin zu Zwerchfellüberschnappern, indem er die Inhaltsangabe eines fiktiven Tatorts unter fränkischer Leitung als echte Räuberpistole zum Besten gab. Lucas Fassnacht stand in seiner philosophisch-poetischen Selbstreflexion als Narr am Bug des Narrenschiffs und ließ sich die Wahrheit in Spott aufwiegen. Nadja Schlüter beschloss und gewann gleichzeitig die erste Runde mit dem Vortrag eines in haarsträubender Weise ehrlichen Bewerbungsschreibens – eine klare und durchschlagende Kritik am formelhaften und glattgebügelten Duktus der Personalkommunikation.
Runde Zwei wurde von dem der Loskiste entsprungenen Turnkey Facility zunächst für eine Symphonie der Selbstironie genutzt: wie ein Masch.-Bauer sich dem weiblichen Geschlecht „nähert“. Anschließend entwarf Oliver Teumer (Entschuldigung für den falsch geschriebenen Namen an der Tafel!) ein alptraumhaftes globales Zukunftsszenarion, betrachtet durch die Linse einer abgestumpften Berichterstattung durch die Tagesschau. Dorian Steinhoff lieferte eine hervorstechende Performance-Leistung ab, als er sich in tragisch Erlebtes hinein steigerte: ein Pornofilm sollte seine eingeschlafene Beziehung wieder auf sexuelle Touren bringen, erwies sich aber als finaler Scharfrichter jeglicher Lust. Die Zuschauer bekamen daraufhin Lust, ihn ins Finale zu schicken. Katharina Spengler spürte der leidenschaftlichen Liebe auf poetischeren, stilleren Pfaden nach und gab noch einige gereimte Strophen über die Anziehungskraft Luzifers hintendrein. Clara Nielsen bzw. ihr literarisches alter ego hielt Rückschau auf die ersten romantischen Gefühlsanwandlungen, bspw. gegenüber dem netten Armin Maiwald aus der „Sendung mit der Maus“ und diversen Harry Potters. Auch sie erreichte als mit Dorian auf gleicher Applaushöhe stehende Siegerin von Runde Zwei das Finale.

Das Dreierfinale schließlich ließ noch mal Dampf in die Hütte: Nadja, Dorian und Clara packten ihre starken Texte aus. Schlussendlich konnten die Applauslautstärken der drei Finalisten nicht mehr voneinander unterschieden werden, und da Jan als Conférencier weder dem nicht existierenden Slamkönig, noch irgendeiner übergeordneten Behörde, sondern einzig und allein dem Publikum Rechenschaft schuldig ist, wurde das Zuschauer- Votum in den legitimen Dreifachsieg überführt.

Herzlichen Glückwunsch – Clara Nielsen, Nadja Schlüter und Dorian Steinhoff – zum ersten Platz!

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https://www.e-poetry.de/2009/05/ruckblick-auf-die-show-am-17-mai-2009/feed/ 0
Nächste Show: 17. Mai 2009 https://www.e-poetry.de/2009/05/nachste-show-17-mai-2009/ https://www.e-poetry.de/2009/05/nachste-show-17-mai-2009/#respond Tue, 05 May 2009 14:54:33 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=682 Der nächste Poetry Slam findet am Sonntag, den 17. Mai 2009, um 20.30 Uhr im Erlanger E-Werk statt (Einlass 20 Uhr).

Das Teilnehmerfeld ist bereits vollzählig besetzt und schmückt sich mit folgenden Namen:

Weiterlesen -> Nächste Show: 17. Mai 2009…

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Der nächste Poetry Slam findet am Sonntag, den 17. Mai 2009, um 20.30 Uhr im Erlanger E-Werk statt (Einlass 20 Uhr).

Das Teilnehmerfeld ist bereits vollzählig besetzt und schmückt sich mit folgenden Namen:

Nadja Schlüter (Bonn)
gehört zur ersten Garde der deutschen Bühnenpoetinnen und besucht Erlangen zum ersten Mal – dass es noch nicht eher geklappt hat, gereicht uns zur Schande, die jetzt abgewaschen wird

Dorian Steinhoff (Trier)
nachdenklich, hintergründig, leidenschaftlich und geistreich pointiert – so sind die Texte des performancestarken Trierers, der sich künstlerisch seit seinem letzten Besuch gravierend weiterentwickelt hat

„Der doppelte Halbbruder“ (Nürnberg)
Team bestehend aus dem fränkischen Kleinkunst-Don-Corleone Michael Jakob und dem wehrdienstversehrten Storyteller Martin Geier, man darf also gespannt sein

Axel Horndasch (Nürnberg)
der Vater lässt das Slammen nicht: trotz oder gerade wegen seiner Babypause steigt der Verseschmied wieder auf unsre Kellerbühne

Clara Nielsen (Bamberg)
thematisch vielfältig ihre Texte, ihre Performance steigert sich mitunter ins Leidenschaftliche und den Erlanger Slam hat sie bereits zweimal gewonnen

Robert Zitzmann (Bayreuth)
erstmalig bei uns und daher noch die bzw. der große Unbekannte

Katharina Spengler (Erlangen)
die Gewinnerin unsres Kurzgeschichten-Wettbewerbs und Finalistin des April-Slams ist erfreulicherweise eine regelmäßige Teilnehmerin geworden…

Lucas Fassnacht (Erlangen)
…ebenso wie dieser junge Mann und Gewinner des März-Slams, der Erlangen übrigens bei den fränkischen Meisterschaften 2009 vertreten wird

Oliver Teumer (Erlangen)
neugierig, mutig und kein bisschen nervös – auch so kann ein Slamdebüt aussehen, wenngleich dies natürlich die Ausnahme ist

Veit (Erlangen)
beim seinem letzten Auftritt im Januar sprengte seine skurrile Kurzgeschichte das Zeitlimit und blieb unvollendet – geht es nun weiter oder kommt etwas ganz neues?

Und außerdem, auf vielfachen Publikumswunsch noch einmal…

special act: Nikita Gorbunov

Der Urenkel des berühmten Schriftstellers und sowjetischen Dissidenten Lew Kopelew wurde in Moskau geboren und im Zuge der Wende bis nach Stuttgart gespült, wo er vom Rapper zum Singer-Songwriter mutierte. Seine Herkunft spiegelt sich deutlich in seinen Liedern wieder: rotzfrech bis hochprovokant, gleichzeitig aber tief melancholisch – eindeutig „made in Russia“! Letzten Monat reiste er im Auftrag des Goethe Instituts durch die Ukraine, eben stand er noch auf der Bühne der Münchner “Schaumschläger” (Lach- und Schießgesellschaft, Vereinsheim), danach gab es Schweinebraten, am Sonntag kommt er dann zu uns. Lecker!

Plakat-Mai09

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https://www.e-poetry.de/2009/05/nachste-show-17-mai-2009/feed/ 0
Rückblick auf den Jubiläumsslam: 7 Jahre Poetry Slam Erlangen https://www.e-poetry.de/2009/01/ruckblick-auf-den-jubilaumsslam-7-jahre-poetry-slam-erlangen/ https://www.e-poetry.de/2009/01/ruckblick-auf-den-jubilaumsslam-7-jahre-poetry-slam-erlangen/#respond Fri, 23 Jan 2009 18:37:58 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=701 Die Bilder des Abends: Fotos (klick)
Mitschnitt der Live-Sets von Bqubik: Freestyle-Sensation (klick)

Das Jubiläum am 18. Januar 2009 wird in die Geschichte des Erlanger Slams eingehen – als eine der besten Shows, wenn nicht sogar die beste von allen bisher. Definitiv aber wars die größte und aufwendigste seit unserem Bestehen.

Weiterlesen -> Rückblick auf den Jubiläumsslam: 7 Jahre Poetry Slam Erlangen…

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Die Bilder des Abends: Fotos (klick)
Mitschnitt der Live-Sets von Bqubik: Freestyle-Sensation (klick)

Das Jubiläum am 18. Januar 2009 wird in die Geschichte des Erlanger Slams eingehen – als eine der besten Shows, wenn nicht sogar die beste von allen bisher. Definitiv aber wars die größte und aufwendigste seit unserem Bestehen.

Gesamtdauer der Show:
5 ½ Stunden

Zuschauer im Saal:
ca. 520 (inkl. Poeten)

Publikum:
jung und alt bunt gemischt

Ablauf:
drei Blöcke, zwei Pausen

Ergebnis:
Dreifachsieg – Pauline Füg, Andreas Grimm, Bybercap

Aftershow-Party:
war nicht geplant, hat aber sowas von stattgefunden

Fotos:
hatten wir glatt vergessen, aber Bremmo ist mit seinem Handy eingesprungen, wobei ganz gute Bilder rauskamen, siehe hier

Der Show war diesmal 50/50 aufgeteilt in Slam und Rahmenprogramm, zur Feier des Tages. Im Wettbewerb befanden sich 6 Teilnehmer. Wir hatten uns kurzfristig entschlossen, statt der vorgesehenen 8 Teilnehmer aus Gründen des Volumens des übrigen Programms maximal 6 Menschen slammen zu lassen. Dies stellte sich später, so gegen Mitternacht, als goldrichtige Entscheidung heraus. Die fünf Namen, die „ungezogen“ in unserem Lostopf zurückblieben, sollen bittschön nicht traurig sein und einfach im Februar oder März mitmachen (jeweils der 15.), da klappt es auf jeden Fall.

Im Laufe der Jubiläumsshow wurde auch die Gewinnerin unseres Kurzgeschichtenwettbewerbs bekannt gegeben: Katharina Spengler, mit ihrem Text „Zwischen zwei Zügen“. Beim nächsten Erlanger Slam findet die offizielle Preisvergabe statt.

Selbstverständlich begann der Abend mit 20 min Verspätung, was aber nicht zuletzt an der schieren Menge der Zuschauer lag, die erstmal rein kommen und hernach alle ein Plätzchen im Saal finden mussten.

Spezialgast Jaromir Konecny eröffnete mit einem tschechischen Witz, um das Publikum gleich mal mit dem Humor seines Heimatlandes bekannt zu machen. Eine seiner kultigen Hamstergeschichten folgte und genügte bereits, um das Eis zu brechen und die Stimmung im Saal aufzudrehen. Auch bei seinen noch folgenden Auftritten in den anderen Runden forderten die Zuschauer jedes Mal einen Witz ein, bevor sich Kurzgeschichten anschlossen, die übrigens vom Sexfaktor her immer weiter zulegten.

Das musikalische Element in Runde 1 gestaltete Nikita Gorbunov. Er lief zunächst mit defektem Tonabnehmer auf, was für ein beständiges Störsummen während des Gitarrenspiels sorgte und weigerte sich mit der den wahren Künstlern eigenen Hartnäckigkeit, die angebotene Ersatzgitarre zu verwenden. Trotz Störgeräusch schaffte er es jedoch, die Zuschauer in kürzester Zeit für sich einzunehmen, mit entwaffnend eleganten, lakonischen Songtexten und eingängigen Melodien: die Angebetete brach ihm schullandheimi-esk das Herz und kotzte sich hernach schön, die unbeschreibliche dumme Zecke Wolf Biermann deklamierte stoisch „glaub nicht an all das Heugeschreck, mein Schnauzer wird euch schützen!“, schließlich lüftete er im dritten Lied Erlangens dunkles Geheimnis – auch den Zuschauern fiel es dabei wie Schuppen von den Augen… zum Abschluss legte er die Gitarre beiseite und verblüffte mit einer dramatischen zehnminütigen Superstarsatire, getragen von Halbplayback-Synthiepop, bei der abschließend Detlef D. Soost die Endlösung des Humanismus verkündete. Crank! Und beeindruckend.

Debütant Veit Simoneit kam direkt vom Lostopf auf die Bühne und berichtete in einer Mischung aus Fabel und Biologieunterricht von den sogenannten Diemels, den heimlichen Verwaltern unseres Stoffwechsels, und entwarf kühne anatomische Alternativen zu den menschlichen Körperfunktionen. Leider kappte das Zeitlimit den Ausgang der Geschichte.

Bybercap „Hands up 7 up“ trug seinen Text so souverän und dynamisch vor, dass das Publikum förmlich hineingesogen wurde in den Gedankenkosmos eines Englischlehrers während einer typischen Unterrichtsstunde – ein sarkastischer Kurztrip in den Wahnsinn des deutschen Schulalltags. Er sollte die Runde für sich entscheiden.

Tobias Hoffmann ließ sein lyrisches Ich den etablierten Literaturbetrieb erobern und auf einer Ebene mit den Größen der Elfenbeinturm-Elite in der Kulturhalle zu Schwäbisch Gmünd die selbstgemachten Schwarten signieren – ein Bilderbogen aus dem Leben eines Arschlochs unter Gleichen, eine Abrechnung mit Scharführer Grass und Kollegen inklusive Dunstkreis.

Nach der ersten Pause wurde es wieder tschechisch, Jaromir ließ es krachen. Dem folgte Jan Koch, der in Runde 2 für die Musik zuständig war. Der Berliner Liedermacher schlug eher melancholischere Töne an, setzte sich jedoch charmant und augenzwinkernd in Szene. Die Atmosphäre im Raum trug bald die Handschrift seiner beeindruckenden Bühnenpräsenz. Und selbstverständlich schlug der reichlich zehnminütige Berlin-Song ein wie eine Bombe. Haltet die Augen nach Gelegenheiten auf, Jan Koch live zu sehen!

Den Wettbewerb in Runde 2 eröffnete Exil-Lübecker Matthias Kröner, angenehm konsequent trug er ausschließlich seine eigenen Lieblingstexte vor, größtenteils in ruhigen, lyrischen Tönen: das salzige Herz im Seesack über der Schulter, das Befinden in den Momenten der Vertrautheit, die eigene Durchschnittlichkeit als beiläufiges Eingeständnis, in dem ein irritierender Stolz anschwillt. Am Ende schnitt ihm die Hupe das Wort ab, welches ihm das Publikum aber postwendend zurück erteilte. Den fast vollendeten abgebrochenen Text begann er daraufhin in gelassener Konsequenz noch mal von vorn!

Andreas Commandante Grimm hatte alle bei dieser Show vorgetragenen Texte am Vorabend in der Kneipe geschrieben (entsprechend las er auch direkt aus seinem Notizbuch vor), darunter auch ein Geburtstagstext für den Erlanger Slam. Aber was für einen! So wurde ein Jubiläum noch nie gewürdigt und es müssen ja nicht immer Blumen sein, denn Herr Grimm verfügt in Sachen literarischer Zuordnung über seine eigene Kategorie und hat keine Anbiederung nötig. Auf jeden Fall eine Ehre für uns, wir werden Seit an Seit weiterverwesen durch die Jahre bis hin zur Losigkeit von Leben!

Pauline Füg beglückte uns zur Feier des Tages mit einem ihrer größten Texte, dem „Zauberspruch für Verwundete“: romantisch-poetisches Reisetagebuch einer einsamen Zweisamkeit im Rückspiegel eines Autos auf dem Weg Richtung Erinnerung. Immer wieder berührt einen dieser Text, dem Publikum erging es nicht anders. So kam es zum Finaleinzug, in Freude vereint mit dem dritten Finalisten Andreas Grimm.

Nach der zweiten Pause spulte Jaromir seine Hardcoresex-Komödie ab, zuvor hätte das Publikum in einer kurzen Abstimmung auch eine thematisch konträre Alternative (Zen-Meditation) wählen können, tat es aber nicht. Komisch. Im Anschluss schockierte, diese Formulierung trifft es am besten, unser Beatboxwunderkind Pheel die Zuschauer mit einem Solo vom Allerfeinsten und seinen unglaublichen Fähigkeiten der „Geräuschgewinnung“. Sowas hat man halt noch nicht gesehen, wenn man es noch nicht gesehen hat. Drum’n’Base-Beatboxing inklusive Synchrongesang und variierenden Filtereffekten, Kehlkopf-Samples und inszeniertes Scratching… muss man erlebt haben.

Das Dreierfinale nahm das Publikum mit Begeisterung auf, Pauline Fügs legendärer „Justus Jonas“ traf auf Herrn Grimms unberechenbare Gedankenbandwürmer. Pauline erntete gleich enthusiastischen Zwischenapplaus nach den ersten Zeilen ihrer kultigen Liebeserklärung an den immerjungen Hobbydetektiv. Der Commandante schien nach längerem Aufenthalt im Backstageraum zunächst etwas „angeschlagen“ und musste einen Text abbrechen, weil er versehentlich die Seite im Notizbuch verblätterte und nicht wieder fand. Der Ersatztext war dann eine Warnung an die Adresse zwischenmenschlicher Abenteurer und an Geist, Form und Tiefe wie immer über jeden Zweifel erhaben. Bybercap „Hands up 7 up“ (so sein Pseudomy-Zusatz an diesem Abend) knöpfte sich in seinem durchaus bewegenden Finaltext das deutsche Bildungssystem in all seiner Ungerechtigkeit und Doppelmoral vor, eingerahmt von Zitaten des großen Leonard Cohen. Im Refrain stellte er die Rechtfertigungen der Politik in Frage, es war immer wieder dieselbe Frage, und die lautete: fuck you!

Als wir zur Abstimmung schritten, war es Mitternacht, Begeisterungsstürme brandeten über die Finalisten herein, die sich bereits in trauter Umarmung gegenseitig gratulierten. Dies griffen die Zuschauer natürlich auf und forderten lautstark einen Dreifachsieg ein, deutlich euphorisiert von diesem Hammerfinale, aber in geballter Einigkeit. Weil das Votum des Publikums beim Slam Gesetz ist, heißen die Sieger des Jubiläumsslams Pauline Füg, Andreas Grimm und Bybercap „Hands up 7 up“. Hugh!

Kurz nach Mitternacht war also die Show vorbei, zumindest für die, die gehen mussten (um beispielsweise den letzten Zug Richtung Nürnberg zu kriegen). Von unseren Special Guests „Bqubik“ war nämlich bislang nur der wie vom Teufel besessen beatboxende Pheel aufgetreten. Nun stieß also sein Bühnenpartner dazu, die rappende Slam-Legende Tobias Borke, um für alle, die noch ein wenig mit uns feiern wollten und/oder einfach noch nicht genug hatten, eine zünftige Aftershow abzuziehen. Geschätzte 300 von den deutlich über 500 Zuschauern entschieden sich zunächst zu bleiben und saßen neugierig auf ihren Stühlen, manche fanden wohl zum ersten Mal an diesem Abend einen Sitzplatz. Als Bqubik dann loslegten, passierte nach wenigen Minuten etwas sehr erstaunliches, zumindest hab ich so was in dieser Form noch nie gesehen…

Pheel produzierte die Beats (oral) und legte ab und zu eine Baseline vom Microkorg drunter, Borke startete seinen improvisierten Sprechgesang. In kürzester Zeit kamen die beiden schon lange lange lange nicht mehr nüchternen Ausnahmetalente in Fahrt und schalteten das Tempo hoch auf Drum’n’Base Geschwindigkeit. Tobi Borke forderte das Publikum nun auf zu tanzen. Dummerweise gab es keine Tanzfläche. Und dann passierte es: die Zuschauer erschufen sich einfach eine, indem sie die Stuhlreihen nach vorn und hinten wegschoben. Bemerkenswert war dabei, dass eigentlich alle Stühle horizontal miteinander verschraubt waren und sich dadurch im Grunde gar nicht wegschieben ließen. Dem Druck der Menge konnten sie aber nicht standhalten und so bogen sich die Reihen wie ein großes, sich langsam öffnendes Auge auseinander – sah von der Bühne herab ziemlich abgefahren aus. Und dann gabs kein Halten mehr, Publikum und Künstler tanzten zusammen bis kurz vor 2 Uhr nachts, zwischenzeitlich freestylte auch noch jemand aus dem Publikum mit. Zum ersten Mal überhaupt musste ich schließlich das Mikro an mich nehmen und die noch anwesenden Zuschauer bzw. Hotstepper bitten, nach Hause zu gehen, da die Techniker, Ordner und das Barpersonal des E-Werks ihren Feierabend sowieso schon lange überstundet hatten, außerdem Pheel und Borke vor Anstrengung kaum noch stehen konnten. Wer sich ein akustisches Bild von dieser sensationellen Aftershow-Performance machen möchte, folgt bitte diesem Link zur extra dafür eingerichteten Myspace-Seite.
(Klickt einfach den Track „Bqubik live in Aktion“ an und nickt mit dem Kopf. Achtung: Soundqualität hinkt der Wirklichkeit hinterher, na klar, ist aber trotzdem ok, auch wenn kein Saalmikrofon am Start war und man deshalb das Publikum kaum hören kann)

Einen Schnipsel Video-Eindruck (Handyaufnahme, also miserableste Soundquali und 2 Meter Sichtweite, weil Saallicht aus) gibt’s hier.

Nachwort

Der Abend war superlang und trotzdem kurzweilig. Beeindruckendes auf der Bühne, feiernde und gefeierte Künstler, bestens gelauntes Publikum, das garnicht genug zu kriegen schien, ausgelassenes Treiben im Backstagebereich und am Ende eine spontane Massenparty auf einer Tanzfläche, die vorher noch nicht da war. Bqubik setzten dem Ganzen wahrlich die Krone auf.

Obwohl über 100 Zuschauer keinen Sitzplatz bekamen, hat keiner geschimpft. Auch unsere Programmhefte reichten bloß für 300 Leute, aber Bremmo hat sie ja „gerecht verteilt“: er warf sie einfach so hoch er konnte in die Luft, hernach segelten die Faltblätter in die Menge herab. Von unserer auf eine Mini-Auflage von 99 Stück limitierten CD haben wir bereits die Hälfte verkauft. Gefreut hat mich besonders, dass Jan Kochs CDs uns förmlich aus den Händen gerissen wurden. Dieser Mann lebt für die Musik und hat jede Unterstützung verdient. Seine drei Alben sind allesamt saugut, icke hab sie ja selber daheim. Herr Gorbunov hätte auch viele CDs verkauft, aber er hat ja noch keine gemacht – selbst schuld, Nikita! Schön war auch, die Zuschauer während der Auftritte endlich einmal vollkommen im Dunkeln lassen zu können und nur die Bühne beleuchtet zu sehen, das tat der Atmosphäre richtig gut. Die mit jahrelanger bzw. jahrzehntelanger Auftrittserfahrung beschlagenen Bühnenveteranen Jaromir Konecny, Andreas Grimm und Matthias Kröner teilten mir nach Showende übrigens jeder für sich und unabhängig voneinander mit, dass diese Show jeweils zu den Top 3 ihrer gesamten Karriere zählen würde, wenn es nicht sogar die beste war – ein bedeutendes Kompliment, vielen Dank!

gedankt sei auch…

…den fleißigen Helfern Ela, Bremmo, Steffi, Manuel und Emlie und den unbekannten Flyerverteilerinnen – sie sollen hoch gelobt sein! Mühe haben wir alle uns nicht zu wenig gemacht bei der Vorbereitung dieser Mammutshow, die sogar den Frankenslam 08 noch in den Schatten gestellt hat. Aber es hat sich gelohnt…

…allen beteiligten Bühnenpoeten und Musikern, ich hatte wirklich das Gefühl, dass alle sich richtig Mühe gegeben haben und auch große Freude an den Auftritten ihrer Kollegen hatten…

…insbesondere dem Jaromir Konecny, denn er ist ein Ehrenmann! Zwar ereilte ihn kurzfristig ein Auftrittsangebot von Seiten des BR mit vierstelliger Gage, da wir uns seit vielen Jahren kennen und mögen, erschien er trotzdem wie verabredet in Erlangen…

…dem Hausverantwortlichen des E-Werks, Jörg Engel, mit dem wir inzwischen schon richtig befreundet sind, und der im Vorfeld versucht hat, allen unseren (Änderungs-)Wünschen auch auf die letzte Minute hin noch gerecht zu werden…

…dem gesamten E-Werk Personal, das uns an diesem Abend zur Seite stand. Danke an Klaus und Kollegin für die sehr schöne Lichtstimmung und das Audiomanagement, Danke an das arg strapazierte Einlasspersonal und die Männer hinter der Bar…

…dem Kulturamt der Stadt Erlangen…

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Ankündigung: 7 Jahre Erlanger Slam – die Jubiläumsshow https://www.e-poetry.de/2008/12/ankundigung-7-jahre-erlanger-slam-%e2%80%93-die-jubilaumsshow/ https://www.e-poetry.de/2008/12/ankundigung-7-jahre-erlanger-slam-%e2%80%93-die-jubilaumsshow/#respond Sun, 28 Dec 2008 18:39:31 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=704 Sonntag, 18. Januar 2009
Erlangen, E-Werk, Saal

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr

AK 7 Euro
VVK 6 Euro
(Tickets an allen Vorverkaufsstellen)

Am 20. Januar 2002 – nahezu zeitgleich mit der Einführung des EURO als Bargeld – fand der erste Erlanger Poetry Slam in der Kellerbühne des E-Werks statt. Aus diesem Testballon entwickelte sich über die Jahre eine bis heute fortbestehende erfolgreiche Kooperation des Teams von e-poetry.de mit dem E-Werk.

Weiterlesen -> Ankündigung: 7 Jahre Erlanger Slam – die Jubiläumsshow…

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Sonntag, 18. Januar 2009
Erlangen, E-Werk, Saal

Einlass: 19 Uhr
Beginn: 20 Uhr

AK 7 Euro
VVK 6 Euro
(Tickets an allen Vorverkaufsstellen)

Am 20. Januar 2002 – nahezu zeitgleich mit der Einführung des EURO als Bargeld – fand der erste Erlanger Poetry Slam in der Kellerbühne des E-Werks statt. Aus diesem Testballon entwickelte sich über die Jahre eine bis heute fortbestehende erfolgreiche Kooperation des Teams von e-poetry.de mit dem E-Werk.

Am 18.01.2009 wird der E-Poetry-Slam schließlich das sogenannte „verflixte siebte Jahr“ hinter sich gelassen haben. Dies allein schon ist Anlass zu Fest & Freude, „erschwerend“ kommt allerdings noch dazu, dass das sich nun seinem Ende nähernde siebte Bestehensjahr zugleich das erfolgreichste in der Geschichte des Erlanger Slams gewesen ist und mit der Ausrichtung der fränkischen Meisterschaften im Juni 2008 vor trotz hochsommerlicher Temperaturen nahezu ausverkauftem Haus im großen Saal des E-Werks den vorläufigen Höhepunkt in der Geschichte der Veranstaltungsreihe verzeichnen konnte.

Am Sonntag, den 18. Januar 2009, zieht der Erlanger Slam also wieder um in den Saal des E-Werks, um sieben ebenso erfolgreiche wie abenteuerliche Jahre mit gebührendem Aufwand zu feiern.

Einerseits wird es wie gewohnt einen Poetry Slam geben, also einen Wettkampf der Bühnenpoeten, bei dem sowohl Hobbydichter als auch gestandene Bühnenprofis und renommierte Autoren durch einen möglichst mitreißenden Vortrag um die Gunst des Publikums kämpfen, welches dann schlussendlich den Sieger küren wird. Wie immer können sich Kurzentschlossene noch am Abend des Slams in die Offene Liste eintragen und am Bühnenwettbewerb teilnehmen, sofern die Poetenfee den entsprechenden Namen aus dem Lostopf zieht.

Dazu gibt es ein Rahmenprogramm aus Musik, literarischem Kabarett, Beatboxing und Freestyle-Rap, das in dieser Kombination noch nie in Deutschland zu sehen war. Auf Grund des ebenso freudigen wie gewichtigen Anlasses wurden keine Kosten und Mühen gescheut und ausschließlich Gastkünstler eingeladen, die jeder für sich allein schon die Reise ins E-Werk wert wären:

Jan Koch auf der Bühne ist ein Ereignis von höchster Intensität. Ob in bissiger Ironie oder leiser Trauer: die Texte sind von entwaffnender Ehrlichkeit, dabei aber filigran gebaut und unerhört schlagkräftig. Die Melodien gehen direkt ins Herz, ohne schlicht zu sein. Beim großen Singer Slam im Hamburger Schauspielhaus errang der Berliner 2008 den ersten Platz und setzte sich gegen namhafte Konkurrenz wie Gisbert zu Knyphausen durch. Sein Hass-Song auf Berlin hat in seiner Heimatstadt längst Kultstatus erlangt, seine Fangemeinde ist treu und vermehrt sich schnell. Jan Koch ist ein exzellenter Liedermacher. Aber er wird den Begriff neu definieren.

Jaromir Konecny gehört mit seinen über 60 Siegen zu den Legenden der deutschen Slamszene und war in den Jahren 1999 und 2000 jeweils deutscher Vize-Meister. Den Fritz-Hüser-Preis nennt er ebenso sein eigen wie den Haidhauser Literaturpreis, auf unzählige Buch- und CD-Veröffentlichungen blickt der gebürtige Prager mit dem unwiderstehlichen Humor und dem charmanten Akzent zurück. Bisher haben es die Organisatoren noch nie geschafft, ihn zum Erlanger Slam zu holen. Am 18.01.09 wird dieser Missstand behoben.

Nikita Gorbunov, Urenkel des weltberühmten Schriftstellers Lew Kopelew, wurde in Moskau geboren und im Zuge der Wende bis nach Stuttgart gespült. Seine ersten lyrischen Gehversuche unternahm er als Rapper „Sajuz“, doch mit der Verrohung des deutschen Hip-Hops erkannte er die Zeichen der Zeit und brach auf zu den Ufern des „Liedermachings“. Seine Herkunft spiegelt sich deutlich in seinen Liedern wieder: rotzfrech bis hochprovokant, gleichzeitig tief melancholisch und mit dem weinenden Auge zwinkernd – eindeutig „made in Russia“! Im Gepäck hat er einen brandneuen Song, den er extra für die Stadt Erlangen geschrieben hat. Er heißt „Erlangen, du bist schuld!“

– gesprochen: Bqubik. Unser Main-Act, da wirklich wahnsinnig schwer zu kriegen. Ein Live-Erlebnis der Sonderklasse. Egal ob das Augsburger Brecht Festival, die Buchmessen Deutschlands oder das Goethe Institut in Minsk. Egal ob MTV, Viva oder die McLaren Mercedes VIP-Party mit Häkkinen, Bobele und den Klitschkos. Egal ob Arte, ZDF, BR oder SWR. Jeder hat sie schon einmal gebucht, denn niemand kann sich der Energie entziehen, die Pheel, seines Zeichens bester Beatboxer Deutschlands, und Tobias Borke, Freestyle-Rap-Virtuose und fünffacher Finalist (!) der deutschen Slam-Meisterschaften, auf der Bühne erzeugen. Erlangen wird sie bald kennen lernen.

Auch im Wettbewerb geben sich einige herausragende Bühnenpoeten die Ehre:

Pauline Füg ist nicht nur studierte Psychologin, sondern eine der momentan erfolgreichsten weiblichen Performance-Poetinnen in Deutschland und erreichte bei den deutschen Slam-Meisterschaften 2006 und 2007 das Finale im Einzelwettbewerb. Die gebürtige Leipzigerin erregte große Aufmerksamkeit mit ihren Fernsehauftritten (WDR, BR), Texte finden sich in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften (u.a. Reclam Verlag, Macondo). Zusammen mit Tobias Heyel und Ludwig Berger hat sie zudem die Electrolyro-Band „Großraumdichten“ gegründet, die im November 2008 im E-Werk für absolute Begeisterung sorgte – demnächst erscheint das erste Studio-Album. Auf der Erlanger Slambühne hat Pauline Füg laut eigener Aussage damals ihre Karriere begonnen, weshalb die Teilnahme am E-Poetry-Jubiläum für sie selbstverständlich ist.

Toby Hoffmann ist eigentlich Frontmann der international von der Kritik gefeierten Band „Ira“ (www.iraism.com), verzeichnet aber auch als Lyriker große Erfolge und wurde u.a. mit dem Ravensburger Literaturpreis ausgezeichnet, sowie bei Lyrikedition 2000, Sprechstation und zeter & mordio verlegt. Hoffmann gilt bundesweit als begnadeter Performance-Poet und überzeugte sein Publikum bei bisher über 300 sprachgewaltigen Auftritten in ganz Europa. Aufrüttelnd, politisch, desillusioniert und trotzdem immer noch wunderbar träumerisch bedient sich Hoffmann einer sehr ausgefeilten Sprache. Seine Poesie attackiert mal sanft, mal heftig die sog. Spaßgesellschaft, die Gedankenlosigkeit und Illusion, bleibt dabei stets wohltuend selbstreflexiv und schafft es so immer wieder, mit „Samthandschuhen am Stacheldraht zu zerren“. Sein gewaltiges Stimmvolumen tut das Übrige.

Matthias Kröner lebt mittlerweile als Autor und Journalist in Lübeck, ist aber ein waschechter Franke und trat zuletzt als Mitglied der „Literaturband Mundpropaganda“ im Nürnberger Raum in Erscheinung. Er blickt auf zahlreiche Buchveröffentlichungen zurück (die Liste seiner Publikationen umfasst zwei Seiten!) und ist mehrfacher Preisträger des Literaturpreises der Nürnberger Kulturläden, u.a. in der Sparte „fränkische Mundart“. Natürlich hat er auch den Erlanger Slam einmal gewonnen, außerdem trat er zusammen mit Paula Posaune und Jan Siegert im Team-Wettbewerb der deutschen Slam-Meisterschaften 2003 in Frankfurt/Darmstadt an.

Andreas „Commandante“ Grimm ist ein absolutes Unikat unter den deutschsprachigen Bühnenpoeten. Keiner, wirklich keiner kann ein vergleichbares Gesamtwerk vorweisen. Über 2200 Texte hat er in den letzten 15 Jahren geschrieben. Dabei ist die Lektüre eines Grimm-Werkes jedem literaturbegeisterten Menschen ein Genuss. Denn nicht nur in Bezug auf Masse, nein, auch in Hinsicht auf die sprachliche Qualität spielt keiner in seiner Liga. Ein tragischer Hauch umweht deshalb dieses in der Tradition von Heiner Müller stehende literarische Schwergewicht. Viel zu oft fällt er mit seinem eigenwilligen Erscheinungsbild und Auftreten beim Publikum durch oder erntet nur mäßigen Applaus, da die meisten Zuschauer seinen Worten beim bloßen Zuhören einfach nicht zu folgen im Stande sind – dabei kann sich auch sein Vortrag wirklich sehen lassen. Einzige Ausnahme: die Slam-Meisterschaft 2003, anlässlich der er seine Texte qualitativ drosselte bzw. vereinfachte und prompt das Finale erreichte. Die Mehrzahl der erfolgreichsten deutschen Bühnenpoeten und zahlreiche Veranstalter im gesamten deutschsprachigen Raum jedoch sind echte Grimm-Fans, die Gewinner und Finalteilnehmer des Nationalslams 2001 in Hamburg verliehen ihm aus ihrer Hochachtung heraus anno dazumal den Spitznamen „Commandante“. Dabei war damals auch Jan Siegert, der ihn sich nun zum 7. Geburtstag des Erlanger Slams auf die Bühne wünscht.

Bybercap X pseudonymisiert sich ein junger Mann aus Erlangen, der unserem Slam seit Jahr und Tag die Treue hält. Der Gymnasiallehrer setzt sich manchmal ans Piano und begleitet musikalische Gäste. Manchmal nimmt er am Wettbewerb teil und bereichert ihn mit seinen souverän vorgetragenen Texten, die laut Bybercap stets von Liebe und Dialektik handeln, also den wichtigsten aller Themen. Seine Werke sind in der Regel sehr eingängig und sorgen für gespannte Stille, jedoch allzeit hintergründig, ab und an provokant und mit subtilen Widersprüchen unterlegt. Hier kann nur derjenige die volle Tiefe der Texte (zumeist Kurzgeschichten) erfassen, der auch zwischen den Zeilen zu lesen vermag. 2008 vertrat er Erlangen bei den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften in Zürich und wie schon im Jahr zuvor auch bei den fränkischen Meisterschaften. Das X in seinem Künstlernamen übrigens ist Variable, die kurz vor der Show mit konstant wechselndem Zusatz versehen wird. Wie wäre es diesmal mit „Bybercap Seven“?

Nicole Paskow ist eine junge Erlanger Lyrikerin, die im Februar 2002, also beim zweiten Slam im E-Werk überhaupt, gleich das geschafft hat, was schon seit Beginn der Showreihe Grundüberzeugung der Veranstalter gewesen ist: zwar werden ständig wechselnde waschechte Bühnenprofis nach Erlangen geholt, aber auch diese können im Wettbewerb (der selbst wiederum nur ein überbewertetes Spiel ist) gegen absolute Neulinge verlieren, wenn einfach die Textqualität stimmt und im Vortrag der richtige Ton getroffen wird. Nicole Paskow trat mit wunderschöner, aber eben mit klassischer Lyrik gegen den damals als unbesiegbar geltenden Wehwalt Koslovsky an und setzte sich im Finale durch – völlig zu Recht. Wer sich gern in lyrischen Exkursionen ins Zwischen- und Allzumenschliche verliert, sollte sich Frau Paskow vormerken. Wenige Worte, eine sanfte Stimme und sehr viel Gefühl.

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Poetry Slam 17. Februar 2008 https://www.e-poetry.de/2008/02/poetry-slam-17-februar-2008/ https://www.e-poetry.de/2008/02/poetry-slam-17-februar-2008/#respond Thu, 28 Feb 2008 02:15:12 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=944 Teilnehmerliste:
Lissi, Nikita Gorbunov, Axel Horndasch, Peter Parkster, Sophie Sonnenblick, Christian Ritter, Verena, Daniel Vesel, Iimm, Frau Wortwahl, Dorian Steinhoff, Micha El-Göhre

Gewinner: Peter Parkster und Micha El-Göhre

Alle_Poeten_Februar-08


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Teilnehmerliste:
Lissi, Nikita Gorbunov, Axel Horndasch, Peter Parkster, Sophie Sonnenblick, Christian Ritter, Verena, Daniel Vesel, Iimm, Frau Wortwahl, Dorian Steinhoff, Micha El-Göhre

Gewinner: Peter Parkster und Micha El-Göhre

Alle_Poeten_Februar-08


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Poetry Slam am 18. November 2007 https://www.e-poetry.de/2007/11/poetry-slam-am-18-november-2007/ https://www.e-poetry.de/2007/11/poetry-slam-am-18-november-2007/#respond Tue, 13 Nov 2007 03:33:35 +0000 http://www.e-poetry.de/?p=977 Teilnehmerliste:
Paul S. Wolff, Elfi Klinik, Udo Tiffert, Axel Horndasch, Felix Brenner, Carina Birzer, Nils Rusche, Schlumpf, Bybercap, Sookee

Gewinnerin; Sookee
Special Guest: Nikita Gorbunov

Alle_Poeten_November07

Plakat-November07

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Teilnehmerliste:
Paul S. Wolff, Elfi Klinik, Udo Tiffert, Axel Horndasch, Felix Brenner, Carina Birzer, Nils Rusche, Schlumpf, Bybercap, Sookee

Gewinnerin; Sookee
Special Guest: Nikita Gorbunov

Alle_Poeten_November07

Plakat-November07

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